Wanderung Etappe

Etappe 25 Vom Gletscher zum Wein Nordroute Almenland Brandlucken - Anger

Wanderung · Oststeiermark
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Steiermark Tourismus - Das Grüne Herz Österreichs Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Wetterkreuze im Naturpark Almenland
    / Wetterkreuze im Naturpark Almenland
    Foto: Steiermark Tourismus/Leo Himsl
  • / Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" | Weitwanderweg Steiermark
    Video: Steiermark - Das Grüne Herz Österreichs
  • / Brandluckner Huab´n
    Foto: Christine Pollhammer, Oststeiermark - TV Naturpark Almenland
  • / Schutzhütte Eibisberg
    Foto: Christine Pollhammer, Oststeiermark - TV Naturpark Almenland
  • / Rauchstubenhaus
    Foto: Christine Pollhammer, Oststeiermark - TV Naturpark Almenland
  • / Die Feistritztalbahn in der Oststeiermark
    Foto: Steiermark Tourismus/Gery Wolf
  • / Blick auf den idyllischen Ort Anger im Apfelland
    Foto: ste, TV Apfelland-Stubenbergsee
  • / Waggonhotel in Anger
    Foto: Manfred Polansky, (c) Steiermark Tourismus/Manfred Polansky
m 1600 1400 1200 1000 800 600 400 200 12 10 8 6 4 2 km Heimatmuseum Rauchstubenhaus Schutzhütte Eibisberg

Vom Almo zum Apfel. Diese Etappe der Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" entführt uns von der idyllischen Alm- und Waldlandschaft des Naturpark Almenland nach Anger, dem Einstieg in das Apfelland, da größte Apfelanbaugebiet Österreichs. Die Tour zählt zu den gemütlicheren Etappen des Fernwanderweges, der uns vom Dachstein bis ins Weinland bringt, wobei der Abstieg von knapp 800 Höhenmeter ins Feistritztal nicht unterschätzt werden darf.

mittel
13,6 km
4:30 h
239 hm
890 hm

Auf der Route liegt das Rauchstubenhaus, das mit seiner über 300-jährigen Geschichte Einblicke in die Lebensweise und Kultur der Bergbauern und Handwerker von Einst gibt. In der Rauchstube wird noch wie früher über offenem Feuer Fleisch geräuchert und gekocht. Die alte Einrichtung, Werkzeuge der Bauern, Schindel- und Strohdachdecker, Fassbinder, Schuster, Schneider und Weber wie auch alte Gemälde und Dokumente lassen uns die Lebenskultur anno dazumal erahnen. Insgesamt über 300 Schaustücke erzählen von Freud und Leid in alter Zeit.

Ein weiteres Highlight begrüßt uns direkt in Anger: die Feistritztalbahn. Reisen wie anno dazumal auf einer der landschaftlich schönsten Strecken Österreichs heißt es hier. Von Weiz führt die Schmalspurstrecke durchs Feistritztal via Anger und Koglhof nach Birkfeld im Joglland. Bei der Fahrt fühlt man sich zurückversetzt in eine Epoche, in der das Leben noch gemütlicher und ruhiger ablief. Die Feistritztalbahn schnaubt schon seit rund 100 Jahren unermüdlich durch die Region. Und während der gemütlichen Reise durch die grünen Hügel, die Obstgärten, die satten Wiesen und Wälder gibt es unzählige kleine Details zu entdecken, die man bei einer raschen Fahrt gar nicht wahrnehmen würde.

Autorentipp

Im Thermen- und Vulkanland Steiermark, der Oststeiermark und der Süd- und Weststeiermark öffnet die GenussCard bei Übernachtung in einem der rund 160 Genusscard-Partnerbetriebe Tür und Tor zu über 200 Ausflugszielen. Unzählige dieser Genusscard-Ausflugsziele, deren Palette von kulinarischen Manufakturen über Badeseen bis zu Museen reicht, liegen direkt an der Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein".

Profilbild von Günther Steininger
Autor
Günther Steininger 
Aktualisierung: 10.06.2020
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.253 m
Tiefster Punkt
480 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Heimatmuseum Rauchstubenhaus
Schutzhütte Eibisberg

Sicherheitshinweise

Notruf Bergrettung: 140

Tipp zur Notfallmeldung – Antworten auf die sechs W-Fragen geben: Was ist passiert? Wieviele Verletzte? Wo ist der Unfall passiert (eventuell GPS-Koordinaten)? Wer meldet (Rückrufnummer)? Wann ist der Unfall passiert? Wetter am Unfallort?

Weitere Infos und Links

Wenn Sie sich einem Reiseveranstalter anvertrauen wollen, buchen Sie einfach bei Steiermark Touristik, dem offiziellen Reisebüro von Steiermark Tourismus: Tel. +43 316 4003450, www.steiermark-touristik.com

Weitere Informationen:
Steiermark Tourismus, Tel. +43 316 4003, www.steiermark.com

Oststeiermark Tourismus, Tel. +43 3113 20678, www.oststeiermark.com

Naturpark Almenland, Tel. +43 3179 23000, www.almenland.at

Apfelland-Stubenbergsee, Tel. +43 3176 8882, www.apfelland.info

Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.

Start

Brandlucken (1.131 m)
Koordinaten:
DG
47.335541, 15.600832
GMS
47°20'07.9"N 15°36'03.0"E
UTM
33T 545391 5242627
w3w 
///ehrung.neuesten.forscher

Ziel

Anger

Wegbeschreibung

Von der Brandlucken im Naturpark Almenland wandern wir zunächst Richtung Süden zur Wegkreuzung Schönes Kreuz. Hier halten wir uns links Richtung Hohen Zetz, mit seinen 1.264 m der Hausberg der Angerer. Auf dem Weg liegt auch die Schutzhütte Eibisberg, die täglich ausgenommen Dienstag, geöffnet hat (Tel. +43 3179 8332). Vor dem Gipfel des Hohen Zetz zweigt unsere Etappe der Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" nach links ab, jedoch die paar Meter zum Hohen Zetz sollten wir uns nicht entgehen lassen, denn der kleine Rastplatz rund um das Gipfelkreuz gibt uns schon Ausblicke auf die Landschaft unserer nächsten Etappen, die uns durchs Apfelland in den Naturpark Pöllauer Tal und in die historische Stadt Hartberg führen.

Wieder retour auf unserem Hauptweg beginnt für uns nun der Abstieg ins Feistritztal. Nehzu in Serpentinen führend gelangen wir zum Rauchstubenhaus (Tel. +43 3175 2460), das unbedingt besucht werden muss. In weiterer Folge kommen wir in den Ort Anger, der eingebettet zwischen Obstgärten, Feldern und Wäldern im Herzen des Feistritztales liegt. Zahlreiche wunderschön erhaltene Häuser, der Marktplatz wie auch die imposante Kirche sind Zeugen der über 650-jährigen Geschichte dieses kulturellen und wirtschaftlichen Zentrums im Oberen Feistritztal. Und: in Anger begrüßen uns auch schon die ersten Buschenschank, die so bezeichnend für die Lebenskultur im Weinland Steiermark sind und auch im Naturpark Pöllauer Tal, unserem Ziel auf der nächsten Etappe zuhause sind.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store

Anfahrt

Detaillierte Informationen zur Anreise finden Sie hier.

Parken

Auf der Brandlucken steht ein großer Parkplatz zur Verfügung, da die Barndlucken zu einem der beliebtesten Wanderausgangspunkte im Naturpark Almenland zählt.

Koordinaten

DG
47.335541, 15.600832
GMS
47°20'07.9"N 15°36'03.0"E
UTM
33T 545391 5242627
w3w 
///ehrung.neuesten.forscher
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Rother Wanderführer "Vom Gletscher zum Wein": auf 160 Seiten mit 80 Farbabbildungen 60 Höhenprofile, 60 Wanderkärtchen im Maßstab 1:75.000, zwei Übersichtskarten, GPS-Tracks zum Download, Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit Polytex-Laminierung, ISBN 978-3-7633-4550-2, www.rother.de

Kartenempfehlungen des Autors

Gratis Pocket Card Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" finden Sie auf www.steiermark.com

Kompass WK221 Grazer Bergland, Fischbacher Alpen, Joglland, Oststeirisches Raabtal, Wechsel www.kompass.at

Freytag & Berndt WK21 Grazer Bergland · Schöckl · Teichalm · Stubenbergsee www.freytagberndt.at

Ausrüstung

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstung inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer!

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,6 km
Dauer
4:30h
Aufstieg
239 hm
Abstieg
890 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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