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Wanderung Etappe

Etappe 26 Vom Gletscher zum Wein Nordroute Anger - Pöllau

1 Wanderung • Oststeiermark
Verantwortlich für diesen Inhalt:
Steirische Tourismus GmbH
  • Blick auf Schloss Pöllau
    / Blick auf Schloss Pöllau
    Foto: TV Naturpark Pöllauer Tal / Alfred Mayer
  • Blick auf Anger im Apfelland
    / Blick auf Anger im Apfelland
    Foto: TV Apfelland-Stubenbergsee
  • Blick in den Naturpark Pöllauer Tal
    / Blick in den Naturpark Pöllauer Tal
    Foto: Steiermark Tourismus/Leo Himsl
  • Unterwegs im Hirschbirnland Pöllauer Tal
    / Unterwegs im Hirschbirnland Pöllauer Tal
    Foto: Steiermark Tourismus/Gery Wolf
  • Die Hirschbirne, das Leitprodukt des Naturparks Pöllauer Tal
    / Die Hirschbirne, das Leitprodukt des Naturparks Pöllauer Tal
    Foto: Steiermark Tourismus/Helmut Schweighofer
  • Blick auf die Pfarrkirche Pöllau
    / Blick auf die Pfarrkirche Pöllau
    Foto: TV Naturpark Pöllauer Tal / Helmut Schweighofer
  • Ölmühle Fandler
    / Ölmühle Fandler
    Foto: TV Naturpark Pöllauer Tal, KAPO Bernhard Bergmann
Karte / Etappe 26 Vom Gletscher zum Wein Nordroute Anger - Pöllau
450 600 750 900 1050 m km 2 4 6 8 10 12 14 Buschenschank Wiesenhofer Zur Mühle im Märchenwald Forellengasthof Holzerbauer

Führen die ersten 25 Etappen der Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" durch Gebirgsregionen mit Gipfeln und Almen, so ist diese Etappe gewissermaßen der Start ins fruchtbare Hügelland der Oststeiermark und des Thermenlandes. Die Oststeiermark wird oftmals aufgrund der kulianrischen Produktvielfalt auch liebevoll der Garten Österreichs genannt. Diesen Eindruck vermittelt auch schon diese Etappe, die vom historischen Ort Anger am nördlichen Rand des Apfellandes, des größten Apfelanbaugebietes Österreichs, in den Naturpark Pöllauer Tal führt. Die Tour erfordert aber trotzdem eine gewisse Grundkondition, denn zwischen dem Feistritztal und dem Pöllauer Tal sind einige hundert Höhenmeter zu überwinden, für die man spätestens in Pöllau mit all seinen kulinarischen Produzenten belohnt wird.

mittel
15,7 km
5:30 Std
465 hm
518 hm

Von einer kulinarischen Spezialität zur nächsten führt diese Etappe der Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein". Im Apfelland sind es rund fünf Millionen Apfelbäume, die entlang der Apfelstraße die Hügel überziehen. Warum der Apfel gerade hier zwischen Anger und Gleisdorf allgegenwärtig ist, hat einen recht einfachen Grund: das Klima. Im Norden ist man durch die Fischbacher Alpen, die wir auf den vorhergehenden Etappen durchwandert haben, abgeschirmt, und im Süden bringt sich schon das pannonische Klima ein und lässt die Früchte bestens gedeihen. Am Ziel unserer Etappe, im Naturpark Pöllauer Tal, dreht sich die Welt um die Birne, genauer gesagt die Hirschbirne. Sie ist eigentlich eine Herbstbirne und hat rein gar nichts mit dem wiederkäuenden Geweihträger zu tun. Zuckersüß und hocharomatisch im Geschmack ist die Hirschbirne, und im Naturpark Pöllauer Tal in nahezu jedem Garten daheim. Ob frisch genossen, zu Saft gepresst, zu Most vergoren, zu Gelee eingekocht, zu Edelbrand destilliert oder als Kletze: Die Hirschbirne ist im wahrsten Sinne ein echtes Original, die jeder Besucher des Naturparks Pöllauer Tal gekostet haben muss - in welcher Form auch immer.

Autorentipp

Von März bis Oktober wird Ihr Urlaub im Thermen- & Vulkanland Steiermark und der Oststeiermark noch attraktiver, denn mit der Genusscard haben Sie freien Eintritt bei über 120 Ausflugszielen und Erlebnisstationen - schon ab der 1 Nächtigung!

Im Frühjahr 2018 wurden im Zuge eines Castings von einer Jury sowie den Lesern einer großen österreichischen Tageszeitung mit Martina Traisch aus dem Ennstal und Manfred Polansky aus dem Mürztal 2 „Superwanderer“ gewählt, die im Sommer die Nord- und die Südroute erwanderten. Auf www.steiermark.com/superwanderer sind ihre Erfahrungen und Erlebnisse nachzulesen: Von idealen Fotopunkten bis zu versteckten Weinkellern in Berghütten. Will man nun auf den Spuren von Martina und Manfred wandeln und auch „Superwanderer“ werden? Dies geht ganz einfach: Auf www.steiermark.com/superwanderer anmelden und im Anschluss Postings, Videos und Kommentare zu seinen Erlebnissen entlang der Wanderroute „Vom Gletscher zum Wein“ posten – ganz egal, ob die gesamte Route oder nur ein Abschnitt erwandert wird. Alle 5 Etappen winkt zudem eine kleine Belohnung!

outdooractive.com User
Autor
Günther Steininger
Aktualisierung: 16.08.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
929 m
427 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Buschenschank Wiesenhofer
Forellengasthof Holzerbauer
Pöllauer Bauernladen
Direktvermarkter Familie Heil
Buschenschank Schweighofer (Ziagl's Laube)
Café - Konditorei - Lebzelterei Ebner

Sicherheitshinweise

Notruf Bergrettung: 140

Tipp zur Notfallmeldung – Antworten auf die sechs W-Fragen geben: Was ist passiert? Wieviele Verletzte? Wo ist der Unfall passiert (eventuell GPS-Koordinaten)? Wer meldet (Rückrufnummer)? Wann ist der Unfall passiert? Wetter am Unfallort?

Ausrüstung

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstung inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer!

Weitere Infos und Links

Wenn Sie sich einem Reiseveranstalter anvertrauen wollen, buchen Sie einfach bei Steiermark Touristik, dem offiziellen Reisebüro von Steiermark Tourismus: Tel. +43 316 4003 450, www.steiermark-touristik.com

Weitere Informationen:
Steiermark Tourismus, Tel. +43 316 4003, www.steiermark.com

Oststeiermark Tourismus, Tel. +43 3113 20678, www.oststeiermark.com

Apfelland-Stubenbergsee, Tel. +43 3176 8882, www.apfelland.info

Naturpark Pöllauer Tal, Tel. +43 3335 4210, www.naturpark-poellauertal.at

Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.

Tipp: Von März bis Oktober wird Ihr Urlaub im Thermen- & Vulkanland Steiermark und der Oststeiermark noch attraktiver, denn mit der Genusscard haben Sie freien Eintritt bei über 120 Ausflugszielen und Erlebnisstationen - schon ab der 1 Nächtigung!

Start

Anger (480 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.273371 N 15.689809 E
UTM
33T 552174 5235774

Ziel

Pöllau

Wegbeschreibung

Vom Zentrum der Marktgemeinde Anger wandern wir zunächst gegen Osten um am Freibad vorbei zu den Geleisen der Feistritztalbahn zu gelangen, die wir überqueren. Die Feistritztalbahn, die von Weiz über Anger nach Birkfeld führt, ist eine jener wenigen historischen Bahnstrecken, bei der wir uns gleich in eine frühere Epoche zurückversetzt fühlen, als das Leben noch gemütlicher und ruhiger ablief. Ohne Hast und Eile durchquert diese schmalspurbahn das landschaftlich besonders reizvolle Feistritztal und zählt zu den touristischen Highlights der Oststeiermark. Durch die kühne Konstruktion mit ihren zahlreichen Brücken, Viadukten und Tunnels ergeben sich auf der Fahrt auch zahlreiche lohnende Motive für jeden Hobbyfotografen. Eine Besonderheit stellt zudem das erste Schmalspur-Waggonhotel Europas in Anger dar. Ein 124 Jahre alter Dienstwagen der Feistritztalbahn wurde hier umgebaut und dient nun - direkt beim Hotel Angerer Hog gelegen - als ungewöhnliches Appartement.

Das Siedlungsgebiet von Anger nun verlassend führt die weitere Route nun immer leicht bergauf durch den sogenannten Märchenwald mit seiner romantischen und bei familien beliebten Mühle zum Forellengasthof Holzerbauer, der neben seinen - nomen est omen - Fischspezialitäten auch für seine weiteren Spezialitätentage bekannt ist. Wenige Meter nach dem Forellgasthof gelangen wir wieder in ein kurzes Waldstück, wo der Weg zunächst nach rechts abbiegt. Nach Verlassen dieses Waldes gelangen wir zu einer Wegkreuzung an einer kleinen Gemeindestraße, wo wir uns links halten und nun etwas mehr als 2 km der selten befahrenen Straße folgen. Zwischen zwei Bauernhöfen zweigen wir links ab um über eine gemütlichen Feldweg den höchsten Punkt der Etappe auf 929 m Seehöhe zu erreichen.

Abwechselnd vorbei an idyllisch gelegenen Wohnhäusern und Höfen sowie Feldern, durch Schatten spendende Wälder und über Wiesen wandern wir nun bergab Richtung Pöllau, das Zentrum des Naturparks Pöllauer Tal. Auf der gegenüberliegenden Talseite begrüßt und begleitet uns von nun an die Wallfahrtskirche Pöllauberg, die auf der nächsten Etappe der Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" am Programm steht. Auf diesem Abschnitt der Etappe begegnet uns auch die Beschilderung des Hirschbirnweges, einem wunderschön angelegten Wanderweg, der sich ganz dem kulinarischen Leitprodukt des Naturparks Pöllauer Tal, der Hirschbirne, widmet. Auf den letzten Metern bis zum wunderschönen Marktplatz mit dem beeindruckenden Schloss Pöllau, das aufgrund seiner Form auch der "Steirische Petersdom" genannt wird, kommen wir noch in den Schlosspark, der früher Erholungsraum der Augustiner Chorherren war und heute für alle geöffnet nicht nur zum Verweilen einlädt, sondern auch ein "Freiluft-Klassenzimmer" beheimatet. Dieser im westlichen, leicht erhöhten Teil des Parks gelegene Platz bietet einen herrlichen Ausblick auf das Schloss Pöllau mit der Pfarrkirche Pöllau und die Wallfahrtskirche Pöllauberg. Ein Wurzelschaugarten gleich anschließend bietet einen tiefen Einblick in Wurzelwerk und Bodenleben. Bei der Hirschbirn hirsch´n Infostation erfahren wir mehr über die Pöllauer Hirschbirne und den Naturpark – einen Besuch wert sind auch die weiteren Hirschbirn hirsch´n Stationen bei Betrieben der Region.

Nun heißt es aber: Kennenlernen der kulinarischen Köstlichkeiten - erhältlich in den zahlreichen Gaststätten, Buschenschänken und Cafés. Genießen wir zum Beispiel in der süßen Ecke, im stilvollen Innenhof der Konditorei Ebner, verführerische Mehlspeisen und Torten sowie echten Pöllauer Lebkuchen. Der Fleischermeister Buchberger und die Fleischerei Ritter sorgen mit ihren köstlichen Fleisch- und Wurstspezialitäten für wahre Gaumenfreuden. Im Bauernladen lässt sich die kulinarische Vielfalt der Region verkosten und mit nach Hause nehmen. Mit der Genuss-Land-Karte der GenussRegion Pöllauer Hirschbirne finden wir noch viele Einkaufstipps. Mit all diesen Köstlichkeiten können wir uns bestens für die nächste Etappe nach Hartberg stärken.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store

Anfahrt

Detaillierte Informationen zur Anreise finden Sie hier.

Parken

In Anger stehen rund um das Ortszentrum mehrere Parkplätze zur Verfügung.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Frido Hütter, Gery Wolf: Oststeiermark – Vom Eiswinkel zum Garten Eden

Kartenempfehlungen des Autors

Gratis Pocket Card Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" finden Sie auf www.steiermark.com

Kompass WK221 Grazer Bergland, Fischbacher Alpen, Joglland, Oststeirisches Raabtal, Wechsel www.kompass.at

Freytag & Berndt WK21 Grazer Bergland · Schöckl · Teichalm · Stubenbergsee www.freytagberndt.at

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Kommentare und Bewertungen (1)

Alois Schunko
29.10.2018
Bei wunderschönem Wetter konnte ich die Tour über den Fresenkogel (die Route führt neben vorbei) machen. Bedingt durch Waldarbeiten war die Markierung eher schlecht zu finden bzw. teilweise nicht ausreichend Markiert. Schließlich konnte ich mich am Pilgerweg, welcher in die entgegengesetzte Richtung führt, orientieren.
Bewertung

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
15,7 km
Dauer
5:30 Std
Aufstieg
465 hm
Abstieg
518 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp

Statistik

: Std
 km
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Tiefster Punkt
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