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"Schichtweg" auf den Rabenwald

Wanderung · Oststeiermark
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  • Wanderung in der Oststeiermark: "Schichtweg" auf den Rabenwald
    / Wanderung in der Oststeiermark: "Schichtweg" auf den Rabenwald
    Video: Outdooractive
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    Foto: Tourismusverband ApfelLand-Stubenbergsee, Oststeiermark – TV ApfelLand-Stubenbergsee
  • / Fresenbach bei der Mühle im Märchenwald
    Foto: Tourismusverband ApfelLand-Stubenbergsee, Oststeiermark – TV ApfelLand-Stubenbergsee
  • / "Schott- Hansl" Kreuz
    Foto: Tourismusverband ApfelLand-Stubenbergsee, Oststeiermark – TV ApfelLand-Stubenbergsee
  • / Materialseilbahn
    Foto: Tourismusverband ApfelLand-Stubenbergsee, Oststeiermark – TV ApfelLand-Stubenbergsee
  • / Mineralien- und Bergbaumuseum - Wunderwelt der Kristalle
    Foto: Oststeiermark – TV ApfelLand-Stubenbergsee
  • / Wein
    Foto: Oststeiermark – TV ApfelLand-Stubenbergsee
  • / Rosi´s Mühle
    Foto: Tourismusverband ApfelLand-Stubenbergsee, Oststeiermark – TV ApfelLand-Stubenbergsee
  • / Mühlrad
    Foto: Tourismusverband ApfelLand-Stubenbergsee, Oststeiermark – TV ApfelLand-Stubenbergsee
  • / Frühstück bei der Mühle
    Foto: Tourismusverband ApfelLand-Stubenbergsee, Oststeiermark – TV ApfelLand-Stubenbergsee
  • / Gasthof Holzerbauer
    Foto: Oststeiermark – TV ApfelLand-Stubenbergsee
  • / Schichtweg
    Foto: Robert Hahn, Oststeiermark – TV ApfelLand-Stubenbergsee
m 1000 900 800 700 600 500 400 300 10 8 6 4 2 km

Dieser anspruchsvolle Weg führt auf den Rabenwald und zur langen Bergbau-Geschichte der ganzen Region.

Am Rabenwald liegt eines der größten Talkstein-Vorkommen in Europa.

 

 

schwer
Strecke 11,8 km
4:30 h
563 hm
563 hm

Auf den Spuren der ehemaligen "Schichtarbeiter", die sich anno dazumal zu Fuß auf den Rabenwald begeben haben um im Bergwerk zu arbeiten.  

 

Talk ist das weichste Mineral der Welt und wurde immer schon im Ofenbau verwendet und bereits im 9.Jhd vom Rabenwald auf den römischen Salzstraßen nach Venedig gebracht.

1809 begannen Bauern auf Ihren Gründen bei „Talkausbissen“ (die Stellen wo der Talk an die Oberfläche kam) mit der Talkgräberei, ab 1900 wurde dann mit dem Abbau in Stollen begonnen, um diesen „Schatz“, das „weiße Gold“, den „Federweiß“, wie der Talkstein in der Bevölkerung genannt wird, zu bergen.

Heute kaum mehr vorstellbar, wurde damals der Talk nur „unter Tag“ abgebaut und so sind durch die harte  Arbeit der Bergleute unzählige Stollen entstanden. Der Schichtbetrieb am Rabenwald war von 6 bis 14 Uhr und von 14 bis 22 Uhr, also mussten die „Schichtler“ schon sehr früh zu Fuß vom Tal auf den Berg in die Arbeit aufbrechen.

 

Autorentipp

Profilbild von Tourismusverband ApfelLand-Stubenbergsee
Autor
Tourismusverband ApfelLand-Stubenbergsee 
Aktualisierung: 30.04.2021
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
993 m
Tiefster Punkt
467 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Berggenuss Holzerbauer

Sicherheitshinweise

  • Feuerwehr: 122
  • Polizei: 133
  • Rettung: 144
  • Euronotruf: 112

Weitere Infos und Links

Tourismusverband ApfelLand- Stubenbergsee

www.apfelland.info

Start

Schwimmbad Anger (466 m)
Koordinaten:
DG
47.273064, 15.694719
GMS
47°16'23.0"N 15°41'41.0"E
UTM
33T 552546 5235743
w3w 
///funktionieren.blume.parkettboden

Ziel

Schwimmbad Anger

Wegbeschreibung

Dieser beschriebene und markierte „Schichtweg“ geht von Anger aus, aber natürlich kamen von vielen Seiten (aus Feistritz bei Anger- Baierdorf und Floing) die Arbeiter auf den Rabenwald, wo heute nur noch im Tagbau das Mineral gewonnen und über die Materialseilbahn zur Mühle in Oberfeistritz gebracht wird.

 

Der „Schichtweg“ verläuft zu Beginn entlang des „Erlebnisweg Honigbiene“ mit dem Ausgangspunkt beim Schwimmbad in Anger. Das erste Wanderziel ist die „Mühle im Märchenwald“. Eine funktionstüchtige Wassermühle sowie eine kleine Kneippanlage im „Fresenbach“ laden zum Verweilen ein.

Weiter entlang dem Erlebnisweg Honigbiene vorbei an einem Fischteich gelangen Sie zu einer Straße, links halten und nach ca. 50 m auf die andere Seite wechseln und ab jetzt der Markierung   „Schichtweg“ folgen. Nach ca. 10 min Gehzeit kommen Sie zum „ Schott-Hansl- Kreuz“. Das aus dem Jahr 1722 stammende Kreuz wurde im letzten Jahr komplett renoviert und bietet einen herrlichen Blick auf „Keppeldorf und Schulhausviertel“ der Gemeinde Baierdorf bei Anger.

Den Markierungen „Schichtweg“ folgend kommen Sie zu der Materialseilbahn- die noch heute den Talkstein (Federweiß) vom Rabenwald nach Feistritz bei Anger liefert. Eine kleine Rast wäre jetzt sicherlich angebracht und im Forellengasthof Holzerbauer können Sie sich für die letzte Etappe stärken. Dazu müssen Sie nur kurz der Markierung „Genussrundweg“ folgen.

Die Seilbahn wird jetzt ein ständiger Begleiter, bis Sie schließlich am Ziel am Bergbau Rabenwald angelangt sind.

Leider ist aus Sicherheitsgründen eine Begehung des Bergwerkes nicht erlaubt. Die Wanderung geht dann auf diesem Wege wieder gleich zurück zum Ausgangspunkt in Anger (beim Schwimmbad), so wie ihn auch die „Schichtler“ heimgegangen sind.

Um aber noch mehr über den Talkabbau am Rabenwald zu erfahren, gibt es ein Bergbau- und Mineralienmuseum am Hauptplatz in Anger. Herr Schmölzer hat dort in liebevoller und sachkundiger Weise ein Museum geschaffen, das dem Besucher einen anschaulichen Einblick in die Geschichte des Bergbaues bietet.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Fahrpläne und Reiseinformationen finden direkt bei:

Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB)

Postbus

Mit SAM werden Fahrten zu Sehenswürdigkeiten oder die Abholung nach einer Wanderung für alle möglich.

SAM- Sammeltaxi im ApfelLand-Stubenbergsee

Anfahrt

Routenplaner

Parken

Schwimmbad Anger

Koordinaten

DG
47.273064, 15.694719
GMS
47°16'23.0"N 15°41'41.0"E
UTM
33T 552546 5235743
w3w 
///funktionieren.blume.parkettboden
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte ApfelLand Stubenbergsee -erhältlich im Tourismusbüro Stubenberg und Anger

oder hier zum online ansehen

Wanderkarte

Ausrüstung

  • Festes Schuhwerk
  • Entsprechende Kleidung- möglichst mehrere Lagen- "Zwiebelprinzip"
  • Regen- sowie Sonnenschutz
  • Ausreichend Getränke und Proviant 
  • Wanderstöcke nach Bedarf
  • Notfallsausrüstung (Blasenpflaster, Desinfektionsmittel, Mullbinde...)

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
11,8 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
563 hm
Abstieg
563 hm
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