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Fernwanderweg

Lavanttaler Höhenweg - Etappe 1: Lavamünd - Kärntner Brandl/Stiftshütte

· 1 Bewertung · Fernwanderweg · Lavanttal
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RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH Verifizierter Partner 
  • Stiftshütte am Kärntner Brandl
    / Stiftshütte am Kärntner Brandl
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Lorenzenberger Heimatmuseum
    / Lorenzenberger Heimatmuseum
    Foto: Schober Erich, Lorenzenberger Heimatmuseum
  • St. Lorenzen
    / St. Lorenzen
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Jankitzkogel
    / Jankitzkogel
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • Kapelle beim vlg. Rechberger
    / Kapelle beim vlg. Rechberger
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
Blick vom Jankitzkogel auf die Koralpe
600 900 1200 1500 1800 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 1,6 km Asphalt 14,9 km Weg 4,7 km Pfad Lavamünd - Gasthof Hüttenwirt Kärntner Brandl - Stiftshütte

Kontrollstellen des Lavanttaler Höhenweges auf dieser Etappe:

1. Gasthof Hüttenwirt/Lavamünd (bewirtschaftet, Übernachtungsmöglichkeit)

2. Ehemaliges Gasthaus Strohmaier/Lorenzenberg (nicht bewirtschaftet)

3. Ehemalige Rosshütte/Weintrattl (nicht bewirtschaftet)

4. Stiftshütte/Kärntner Brandl (bewirtschaftet, Übernachtungsmöglichkeit - 1 Dreibettzimmer)

schwer
21,2 km
7:45 h
1411 hm
361 hm
Der Lavanttaler Höhenweg   hat eine Länge von 138,1 Kilometer und umrundet als regionaler Weitwanderweg das untere und das mittlere Lavanttal. Auf 7 Tagesetappen sind 4496 Höhenmeter zu überwinden. Die Gesamtgehzeit beträgt ca. 46 Stunden. Der tiefste Punkt des Lavanttaler Höhenweges ist die Marktgemeinde Lavamünd (348 m Seehöhe), die zugleich auch der Ausgangspunkt dieses Rundwanderweges ist. Der höchste Punkt liegt auf der Koralpe auf 2140 m Seehöhe ("Großer Speikkogel") und bietet einen herrlichen Panoramarundblick.
Die Wegmarkierungen bzw. die Beschilderung des Weges liegt in den Händen des Österreichischen Alpenvereines Sektion Wolfsberg. In Abständen von ca. 2 Stunden säumen 23 teilweise nicht bewirtschaftete bzw. unbesetzte Kontrollstellen den Weg. In einigen Bereichen verlaufen österr. Weitwanderwege parallel mit der Route des Lavanttaler Höhenweges. Es sind dies:
 * vom Koralpenhaus bis zum Kreuzungspunkt "Hochmoor See-Eben" der Weitwanderweg 05 (dieser führt von Nebelstein an der tschechischen Grenze nach Eibiswald in der Steiermark),
* von der Wegkreuzung südlich des Hohenwartes am Klippitztörl bis zur südlichen Saualpe der Eisenwurzen-Weitwanderweg 08 (führt vom Waldviertel in Niederösterreich zu den Karawanken in Kärnten),
* von der Kapelle St. Nikolei am Weinberg bis zur Weintratte am Jankitzkogel der Mariazeller- bzw. Unterkärntner Hügellandweg 06 (führt von Klagenfurt nach Maria Zell) und
* von Lavamünd bis zur Weintratte der Südalpine Weitwanderweg 03 (führt vom Pustertal in Südtirol nach Bad Radkersburg in der Steiermark).

Sie können den Lavanttaler Höhenweg natürlich in beide Richtungen gehen.

  Etappe 1: Lavamünd/Gasthof Hüttenwirt - Kärntner Brandl/Stiftshütte: 21,2 km, 1352 Höhenmeter, ca. 7 Stunden Gehzeit.

  Etappe 2: Kärntner Brandl/Stiftshütte - Weinebene/Gösler Hütte: 19,6 km, 961 Höhenmeter, ca. 6,5 Stunden Gehzeit.

  Etappe 3: Weinebene/Gösler Hütte – Theißenegg:   20,5 km, 532 Höhenmeter, ca. 6,5 Stunden Gehzeit.

  Etappe 4: Theißenegg - Klippitztörl/Naturfreundehaus: 23,2 km, 1351 Höhenmeter, ca. 8 Stunden Gehzeit.

  Etappe 5: Klippitztörl/Naturfreundehaus - Saualpe/Wolfsberger Hütte: 13,3 km, 700 Höhenmeter, ca. 4,5 Stunden Gehzeit.

  Etappe 6: Saualpe/Wolfsberger Hütte - Griffner Berg/Pension Töfferl: 17,2 km,   171 Höhenmeter, ca. 5,5 Stunden Gehzeit.

  Etappe 7: Griffner Berg/Pension Töfferl - Lavamünd/Gasthof Hüttenwirt: 23,1 km, 876 Höhenmeter, ca. 8 Stunden Gehzeit.

 

Der Lavanttaler Höhenweg führt von Lavamünd über das "Kleinalpl" auf die "Koralpe" und weiter zur "Weinebene". Von der "Weinebene" über den "Weberkogel" und "Renneiskogel" in das Blumendorf Theißenegg bis zum Ort Twimberg. Twimberg (604 m) liegt an der Talsohle zwischen der Kor- und der Saualpe. Vom Ort Twimberg geht es über den Luftkurort Prebl und das "Bischofeck" (1357 m) auf das "Klippitztörl" ( 1760 m), dem nördlichsten Punkt des Höhenweges. Vom Klippitztörl gelangt man über den Geierkogel (1917 m) auf den sanften Bergrücken der "Saualpe". Der nächste Abschnitt der Wanderung führt am Bergrücken der "Saualpe" und bietet mit seinen herrlichen Ausblick in alle vier Himmelsrichtungen ein unvergessliches Wandererlebnis. Er führt über die "Forstalpe" (2034 m) und den "Gertrusk" (2044 m) auf den "Ladinger Spitz", der mit seinen 2079 Metern Seehöhe der höchste Punkt der Saualpe ist.
Machen Sie eine Rast und genießen Sie den Blick auf die Gebirgsseen "Meeraugen" um die sich einige Sagen ranken. Weiter geht es zur "Wolfsberger Hütte" und über den "Kostmannkogel" (1411 m) zum Bergdorf St. Leonhard an der Saualpe. Von St. Leonhard (1224 m) geht es weiter bergab zum "Griffner Berg" (704 m) und in späterer Folge zur "Windisch Grutschen" auf 652 m Seehöhe. Der letzte Abschnitt des Lavanttaler Höhenweges erfordert noch einiges an Kondition, da Sie noch die drei St. Pauler Berge (Langer Berg 786 m, Zwölferkogel 806 m und Martinikogel 841 m) bezwingen müssen, bevor das Endziel Lavamünd bzw. der Gasthof Hüttenwirt erreicht ist.

 

Autorentipp

Als zusätzliche kurze Wanderung ist ein "Abstecher" auf den Hühnerkogel (1522 m, ca. 25 min Gehzeit) an der Slowenischen Staatsgrenze zu empfehlen. Von hier haben Sie einen herrlichen Ausblick zum Bacherngebirge, zum Ursulaberg zur Petzen und zu den Steiner und Julischen Alpen.

Besuchen Sie das Heimatmuseum am Lorenzenberg:

Das Lorenzenberger Heimatmuseum wird von Fam. August und Irmgard Walkam liebevoll betrieben. Eine schier unendliche Anzahl an agrarhistorischen Gerätschaften von Haus, Hof, Feld und Acker, über 4.000 Heiligenbilder, 428 Rosenkränzen und 1.880 Gebetsbüchern sind auf dem Bergbauernhof am Lorenzenberg in geduldiger jahrzehntelanger Sammlertätigkeit zusammen gekommen.

outdooractive.com User
Autor
Schober Erich
Aktualisierung: 06.12.2016

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1437 m
Tiefster Punkt
357 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Verlassen Sie nicht die markierten bzw. beschilderten Wanderwege. Vorsicht bei Nässe - Rutschgefahr.
Bei Almweiden mit Weidevieh - Hunde immer an die Leine. Wenn Sie mit einer Gruppe unterwegs sind, muss die Tourlänge und "Gehgeschwindigkeit" immer dem "schwächsten" Gruppenmitglied angepasst werden. Machen Sie mit Kindern ausgiebige Rastpausen.

Ausrüstung

Wanderschuhe, Regenbekleidung, Getränk bzw. kleine Jause, Handy mit gespeicherten Notrufnummern, Verbandszeug, Überlebungsmesser, Feuerzeug, Wanderkarte, Tourenbeschreibung, Reservebekleidung.

Weitere Infos und Links

www.region-lavanttal.at

Start

Lavamünd/Gasthof Hüttenwirt (357 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.636220, 14.955844
UTM
33T 496620 5164740

Ziel

Kärntner Brandl/Stiftshütte

Wegbeschreibung

Vom Gasthof Hüttenwirt (Knotenpunkt von vier Weitwanderwegen: Südalpenweg 03, Mariazellerweg 06, Kärntner Grenzweg und Lavanttaler Höhenweg) geht es ca. 100 m entlang der Sobother Landesstraße bergwärts. Den Hinweistafeln "Lavanttaler Höhenweg/Südalpenweg 03" folgen. Weiter führt der Weg entlang des Multererbaches durch ein Siedlungsgebiet. Nach dem Siedlungsgebiet wird der Bach überquert und ein Fußsteig führt in Serpentinen auf eine schmale Ebene. Weiter entlang dem Berghang bis zu einer Asphaltstraße. Nach wenigen Metern führt die Wanderung über einen steilen Anstieg in einen Hohlweg. Weiter durch den Wald und über Wiesen vorbei an zwei Gehöften bis die Sraße erreicht wird. Nach Überquerung der Asphaltstraße führt ein Forstweg in den Wald. Nach kurzer Zeit links auf einen Fußsteig abbiegen. Nach einigen Minuten Gehzeit sind die Hinweistafeln knapp oberhalb vom Hornigkreuz erreicht. Den Hinweistafeln "St.Lorenzen/Hühnerkogel" bzw. "Koglereck/Soboth" bis zum Bauernhof vlg. Jamnig folgen. Von hier geht es beinahe eben weiter bis zum Multerer Bach, der bei den Mauerresten einer alten Mühle überquert wird. In Serpentinen geht es weiter bergauf durch Wald und Wiesen. Knapp unter St. Lorenzen mündet der Wanderweg in die Asphaltsraße, die zur Kontrollstelle zum ehemaligen Gasthaus Strohmaier oberhalb der Kirche führt. Nach Verlassen der Kontrollstelle führt der Weg im spitzen Winkel nach rechts bergauf über eine Weide. Vorbei an einen Wasserbassin, geht es über einen Zaunüberstieg bis zu einer Asphaltstraße. Dieser folgen, vorbei an zwei Gehöften mündet die Sraße in einen Forstweg und in späterer Folge in einen Fußweg links in den Wald. Durch den Mischwald geht es steil bergauf zum sogenannten "Jankitz-Trögli". Ab hier wird der Wegverlauf wieder etwas flacher und nach ca. 20 min. Gehzeit ist der Kreuzungspunkt der Kontrollstelle "Weintrattl" erreicht (die Kontrollstelle befindet sich auf einem Wegweiser). Anfangs führen die Wege 506 und 594 gemeinsam um den Jankitzkogel, bis nach ca. 400 m der Mariazellerweg nach rechts den Lavanttaler Höhenweg und den Kärntner Grenzweg verlässt. Ab hier führt der Wanderweg (Forstweg) Weg Nr. 594 beinahe auf gleicher Höhe entlang dem Bergrücken des "Jankitzkogels" zum Koglereck an der Sobother Bundesstraße (ca. 3 km). Nach Überquerung der Straße führt der Weg rechts in den Wald. Über einen Forstweg führt die Wanderung in sanftem auf und ab durch einen idyllischen Hochwald weiter Richtung Norden. Markante Punkte sind Betonreste einer ehemaligen Seilbahnanlage auf dem "Brettereck" und ein Wegkreuz bei der Überquerung einer Forststraße auf dem "Goßeck". Kurz vor dem Ziel der ersten Etappe wird der Wald verlassen und saftige Almweiden geben einen Blick auf das "Kleinalpl" frei. Der Zielpunkt, die Stiftshütte, befindet sich auf der rechten Seite des Wanderweges. Nehmen Sie sich die Zeit und genießen Sie die herrliche Aussicht am Kärntner Brandl.

Anfahrt

A2 Südautobahn bis zur Ausfahrt St. Andrä, beim Kreisverkehr Richtung St. Paul/Lavamünd. Durch den Ort Lavamünd Richtung Slowenien - bis zur Abzweigung der Sobother Landesstraße (rechts befindet sich hier der Gasthof Hüttenwirt)

Parken

Parkplatz beim Gasthof Hüttenwirt.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Die Enstehung der Öfen in den Lavanttaler Alpen: Über die Entstehung der "Öfen" in den Lavanttaler Alpen gibt es unterschiedliche Auffassungen. Ob diese Felsformationen ihr Aussehen im Erdinneren oder erst an der Erdoberfläche durch Witterungseinflüsse erhielten, ist offen. Die Öfen in den Lavanttaler Alpen werden in der Regel aus Kristallin (vielfach in Plattengneis-Komplexen) gebildet, auch Felsen aus Eklogitamphibolit und Pegmatite kommen vor. Der Bärofen südlich der Hebalm bei Preitenegg in Kärnten enthält ein gemeinsames Vorkommen von Gabbro und Eklogit-Gabbro. Eine Reihe weiterer Öfen dieses Gebietes bestehen aus Injektionsglimmerschiefer, Gößnitzgneis oder Hirschegger Gneis, letzterer zwischen Reinischkogel und Rosenkogel in der Steiermark. Der "Spitzelofen" am Steinberg oberhalb von St. Georgen besteht aus leicht glimmerhaltigem, weißgrau gebändertem Marmor, er ist Teil eines Marmorvorkommens im Kristallin der Koralpe.

Kartenempfehlungen des Autors

Kompass Wanderkarte Nr. 219 - Lavanttal, Saualpe, Koralpe; Freytag & Berndt WK 237 - Saualpe, Lavanttal, Koralpe, Region Schilcherheimat


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Bewertungen

5,0
(1)
Sebastian Benito Loibnegger
09.08.2014 · Community
abwechslungsreiche Strecke mit tollen Ausblicken, teilweise anspruchsvoll, um 05:45 bei Sonnenaufgang gestartet und mit kurzer Jausenpause zwischen Hirschkogel und Goßeck bereits um 10:45 bei der Stiftshütte angekommen,
mehr zeigen
Gemacht am 07.08.2014

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
21,2 km
Dauer
7:45 h
Aufstieg
1411 hm
Abstieg
361 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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Höchster Punkt
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