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Themenweg

Koralm Kristall Trail - Etappe 6: Lavamünd - Sobother Stausee/St. Vinzenz

Themenweg · Lavanttal
Verantwortlich für diesen Inhalt
RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH Verifizierter Partner 
  • Lorenzenberger Heimatmuseum
    / Lorenzenberger Heimatmuseum
    Foto: Schober Erich, Lorenzenberger Heimatmuseum
  • Sobother Stausee - St Vinzenz
    / Sobother Stausee - St Vinzenz
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Blick auf Lavamünd
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Sobother Stausee
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Infotafeln Koralm Kristall Trail
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Blick zur Koralpe
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • /
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Naturbadesee Lavamünd
    Foto: Klopeiner See - Südkärnten GmbH
  • / Blick zu den Karawanken
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
  • / Blick zur Saualpe
    Foto: Schober Erich, RML Regionalmanagement Lavanttal GmbH
ft 6000 5000 4000 3000 2000 1000 12 10 8 6 4 2 mi St. Vinzenz Gasthof Hüttenwirt

Schwere, aber sehr abwechslungsreiche Wanderung über den Lorenzenberg und den Jankitzkogel zum Sobother Stausee bis nach St. Vinzenz, dem ehemaligen Glasmacherdorf.
schwer
20,7 km
6:00 h
1429 hm
693 hm
Der 120 km lange Koralm Kristall Trail führt von Salla auf der Stubalpe entlang dem Höhenrücken der Koralpe bis zum Ort Soboth durch die uralten Gesteine des einstigen Riesenkontinents Pangäa. Mächtige Gesteinsformationen und glitzernde Kristalle bilden die einzelnen Stationen. Die uralten Gesteine der Kor- und Stubalpe sind reich an mineralischen Stoffen, die in historischer Zeit auch abgebaut wurden. Auch diese Abbaugebiete kann man entlang des Koralm Kristall Trails besuchen. Hier wurde Eisenerz (Eisenspat und Eisenglimmer), Marmor und Quarz abgebaut und nach Silber und Gold geschürft. Entlang des Trails liegen aber auch "Mystische Wegzeichen" wie der "Gedrahte Stan" oder der "Luckerte Felsen" auf der Kärntner Seite der Koralpe. Auch religiöse Andachtsstellen wie der "Marienfelsen" oder das "Wallfahrerkreuz" auf dem Jauksattel säumen den Weg. Weiteres ranken sich einige Sagen über den früheren Erzabbau oder die Entstehung der seltenen Felsformationen. Nicht vergessen sollte man die unzähligen urigen Hütten und Gasthäuser, die an den einzelnen Etappen liegen. Kehren Sie ein und machen Sie Rast bei einer typischen Lavanttaler Jause mit Most oder Apfelsaft.

Im Lavanttal besteht der Koralm Kristall Trail aus acht "Hauptetappen" (Etappe 1: Reichenfels - Knödelhütte, Etappe 2: Knödelhütte - Hebalm, Etappe 3: Hebalm - Weinebene, Etappe 4: Weinebene - Kärntner Brandl, Etappe 5: Kärntner Brandl - Lavamünd, Etappe 6: Lavamünd - Sobother Stausee/St. Vinzenz, Etappe 7: St. Vinzenz – Dreieckhütte – Koralpenparkplatz, Etappe 8: Wege im Naturschutzgebiet großes Kar) und unzähligen "Zubringeretappen" zur Hauptroute von den Gemeinden Reichenfels – Bad St. Leonhard – Frantschach-St. Gertraud – Wolfsberg – St. Andrä – St. Georgen – St. Paul und Lavamünd. Der Koralm Kristall Trail führt immer an der Grenze zwischen den Bundesländern Kärnten und Steiermark und bietet einen wunderschönen Ausblick in die beiden Bundesländer.

 

Autorentipp

Kristalltauchen:

Das Umfeld des Sobother Stausees besteht aus Schiefergneisen mit Glimmer, Feldspat, Quarz und Granat. Dieses typische metamorphe Gestein entstand aus tonig-sandigen Sedementen unter hohen Druck- und Temperaturunterbedingungen während der Absenkung in tiefere Bereiche der Erdkruste.

Beim Bau des Sobother Stausees 1988-1992 wurden zahlreiche mineralführende Klüfte geöffnet. Diese liegen heute bis zu 15 m unter dem Wasserspiegel und sind nur Tauchern zugänglich.

 

outdooractive.com User
Autor
Schober Erich
Aktualisierung: 07.08.2019

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1437 m
Tiefster Punkt
357 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

10 Gebote für Wanderer


1. Selbsteinschätzung

Prüfen Sie vor jeder Bergtour Ihre körperliche Eignung und schätzen Sie Ihre Kräfte sowie die Ihrer Begleiter - insbesondere jene Ihrer Kinder - richtig ein! Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind oft sehr wichtig!


2. Planung und Vorbereitung

Planen Sie jede beabsichtigte Bergtour vorher genau. Wanderkarten und Führer sowie Auskünfte alpiner Vereine und Ortskundiger wie Bergführer und Hüttenwirte können dabei entscheidend helfen.


3. Ausrüstung

Am Berg benötigt man entsprechende Ausrüstung und Bekleidung, insbesondere festes, hohes Schuhwerk mit griffiger Sohle. Wetter- und Kälteschutz sind unerlässlich, kann doch das Wetter oft überraschend umschlagen.


4. Information an Dritte

Geben Sie aus Gründen der Sicherheit, insbesondere für den Notfall, Weg und Ziel an - in den Hüttenbüchern, in den Gaststätten oder bei Freunden - allenfalls auch den Zeitpunkt der geplanten Rückkehr.


5. In der Ruhe liegt die Kraft

Passen Sie Ihr Tempo immer Ihren körperlichen Möglichkeiten und der Kondition Ihrer Begleiter an. Zu schnelles Gehen führt zu frühzeitiger Erschöpfung und Sie sollten bedenken, dass Sie auch noch einen Retourweg zu bewältigen haben.


6. Verlassen Sie den markierten Weg nicht

Die Begehung steiler Grashänge, besonders dann, wenn diese nass sind, von steilen Schneefeldern und von Gletschern ist immer sehr schwierig und gefahrvoll.


7. Treten Sie keine Steine ab

Treten Sie keine Steine ab, weil damit andere Bergwanderer ernstlich gefährdet werden können. Stellen mit Steinschlaggefahr sollten möglichst schnell und mit sehr großer Aufmerksamkeit und Vorsicht überschritten werden.


8. Kehren Sie rechtzeitig um

Das ist keine Schande, sondern ein Zeichen der Vorsicht. Es wird notwendig, wenn das Wetter umschlägt, Nebel einfällt, und auch, wenn der Weg zu schwierig oder nicht in Ordnung ist.


9. Bewahren Sie Ruhe, wenn ein Unfall eintritt

Versuchen Sie, durch Signale wie Rufen, Winken mit großen Kleidungsstücken etc. Hilfe herbeizuholen. Ein Verletzter sollte möglichst an sichtbarer Stelle am Unfallort bleiben.


10. Halten Sie die Bergwelt sauber

Halten Sie die Bergwelt sauber und nehmen Sie Abfälle mit ins Tal. Dadurch helfen Sie mit, unsere Berge rein zu halten, damit sich auch noch andere an deren majestätischer Vielfalt und Pracht erfreuen können.

Weitere Infos und Links

www.region-lavanttal.at

Start

Lavamünd - Gasthof Hüttenwirt (357 m)
Koordinaten:
DG
46.636220, 14.955844
GMS
46°38'10.4"N 14°57'21.0"E
UTM
33T 496620 5164740
w3w 
///natürlicher.knolle.beibringen

Ziel

St. Vinzenz

Wegbeschreibung

Vom Gasthof Hüttenwirt in Lavamünd ca. 250 m entlang der Sobother Landesstraße (B69). Bei der Weggabelung rechts abbiegen. Weiter führt der Weg über eine steile Böschung (Hinweistafel St. Lorenzen  Weg Nr. 03/06). Nach ca. 5 Gehminuten kommen Sie wieder auf die Landesstraße. Dieser ca. 100 m folgen, dann rechts abbiegen Richtung St. Lorenzen. Von hier führt der Weg vorbei am Hornigkreuz über St. Lorenzen auf dem Jankitzkogel (ca.10 km). Am Jankitzkogel rechts abbiegen und der Hinweistafeln Soboth/Eibiswald folgen. Nach ca. 1,2 km erreicht man einen Forstweg. Den Markierungen folgend gelangt man nach wenigen Gehminuten zu einer Weggabelung. Rechts abbiegen (hölzerne Hinweistafel Soboth Weg Nr.06),  und nach ca. 800 m auf der Forstsraße führt ein schmaler Pfad links in den Wald. Diesem folgen und nach Überquerung des Feistritzbaches geht es auf einer Forststraße ca. 1,5 km bergauf weiter bis zum Sobother Stausee. Vom Seecafé (Wegtafel St. Vinzenz) entlang dem Sobother Stausee, vorbei an Charly’s Hütte bis zum Endziel der Wanderung der ehemaligen Glasmachersiedlung St. Vinzenz (ca. 4 km).

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

A2 Südautobahn - Abfahrt St Andrä - beim Kreisverkehr die erste Ausfahrt, nach 350 m links abbiegen Richtung  St. Paul/Lavamünd,

Parken

Parkplatz beim Gasthof Hüttenwirt

Koordinaten

DG
46.636220, 14.955844
GMS
46°38'10.4"N 14°57'21.0"E
UTM
33T 496620 5164740
w3w 
///natürlicher.knolle.beibringen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Der Speicher Soboth enthält rund 22 Mio. m³ Wasser, welches zur Erzeugung von Spitzenstrom über eine Druckrohrleitung zum Krafthaus bei Lavamünd geleitet wird. Da der Feistritzbach auf slowenischem Gebiet dadurch nicht mehr energiewirtschaftlich genutzt werden kann, hat die slowenische Elektrizitätsgesellschaft ELES ein Strombezugsrecht von 20% am Kraftwerk Koralpe. Das Kraftwerk Koralpe hat eine Leistung von 50 MW und erzeugt pro Jahr 83 Millionen kWh Strom. Der Sobother Stausee liegt teilweise im steirischen Landschaftsschutzgebiet, weshalb der Stausee während des Sommers immer gefüllt sein muss. Beim Bau wurde auf den Natur- und Umweltschutz besonders geachtet. Der Damm und die Ufer wurden mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt, die Druckrohrleitung wurde unterirdisch verlegt. Der in 1.080 m Seehöhe gelegene Stausee ist im Sommer ein beliebtes Ziel für Ausflüge und für Badegäste. Die vielen Buchten verleihen dem See einen fjordartigen Charakter. Die Gemeinde Soboth hat am Ufer ein großzügiges Freizeitzentrum errichtet. Grundprinzip der Stromerzeugung: Ein Speicherkraftwerk nutzt die durch natürliches Gefälle entstehende Energie des Wassers. Das Wasser wird über steile Rohrleitungen mit hohem Druck auf tiefer gelegene Turbinen (lateinisch turbo = Wirbel, Kreisel) geleitet. Die dadurch entstehende Bewegungsenergie wird von einem Generator (lat. Generator = Erzeuger) in elektrische Energie umgewandelt. Generatoren bestehen aus einem feststehenden Teil, dem Stator, der im Prinzip ein großer Elektromagnet ist, und dem beweglichen Rotor in seinem Inneren. Die Wirkungsweise eines Generators lässt sich auf die Lorentzkraft zurückführen. Bewegt sich ein Leiter quer zum Magnetfeld, so wirkt die Lorentzkraft auf die Ladungen im Leiter und setzt sie in Bewegung. Durch die Drehung des Rotors gegen das Magnetfeld wird eine elektrische Spannung erzeugt. Ist ein Verbraucher angeschlossen, fließt elektrischer Strom. Elektrischer Strom ist die Bezeichnung für eine gerichtete Bewegung von Ladungsträgern in einem Stoff oder im Vakuum, z.B. in Form von Elektronen durch ein Kabel. Die Stärke des Stroms wird in Ampere gemessen.

Kartenempfehlungen des Autors

Kompass Wanderkarte Nr. 219 - Lavanttal, Saualpe, Koralpe; Freytag & Berndt WK 237 - Saualpe, Lavanttal, Koralpe, Region Schilcherheimat

Ausrüstung

Sport- oder Wanderschuhe,Regenbekleidung

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
20,7 km
Dauer
6:00h
Aufstieg
1429 hm
Abstieg
693 hm
Etappentour aussichtsreich familienfreundlich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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