Pfälzer Waldpfad

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Pfälzer Waldpfad Gesamtroute

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Martin Böttcher

24.08.2020 · Community
Schöne Tour durch den Pfälzer Wald. Leider ist der Anteil an Forstwegen mit Schotter sehr hoch. Ich bin die Strecke in 7 Tagen gelaufen. Am ersten Tag bin ich wie empfohlen von Kaiserslautern zum Naturfreundehaus im Finsterbrunnertal gelaufen. Die Strecke war vom Bahnhof aus sehr gut ausgeschildert und nur die letzten Kilometer waren auf Schotter. Das Essen bei den Naturfreunden war gut und die Mitarbeiter dort waren sehr nett und hilfsbereit. Zum Übernachten gibt es oberhalb vom Naturfreundehaus einige schöne Felsvorsprünge und zum baden einen schönen Bach. Am zweiten Tag bin ich eine Doppeletappe bis zum Naturfreundehaus in Heltersberg gelaufen. Bis zum Johanneskreuz läuft man lange durch ein wunderschönes Tal und kurz bevor man oben ist gibt es noch eine gute Quelle zum die Wasservorräte aufzufüllen. Auchtung beim Johanneskreuz wenn überhaupt nur im Cafe Nicklis einkehren! Ist aber auch nicht so der Bringer. Sind aber sehr nett, hilfsbereit und eine gute Möglichkeit das Handy aufzuladen. Nach dem Johanneskreuz sind noch ca. 2/3 Kilometer schöne Waldwege und dann bis fast an das Naturfreundehaus schlimmste Schotterautobahnen und stark bewirtschafteten Wälder. Das Naturfreundehaus Heltersberg hat super Essen und mangels schöner Übernachtungsgelegenheit im Wald hab ich dort auch recht günstig übernachtet. Die dritte Etappe bin ich dann wieder wie empfohlen zum PWV-Haus in Rodalben gelaufen. Das Essen ist wie in allen PWV Hütten. Kein Salat und Gemüse dafür jede Menge Zusatzstoffe. Die Übernachtungspreise für eine Nacht recht hoch. Da es aber die ganze Nacht gewittert und geregnet hat war es mir das Wert. Die vierte Etappe hab ich etwas verlängert und kurz vor dem Luitpoldturm unter einem schönen Felsvorsprung übernachtet. In Merzalben gibt es direkt an der Wanderstrecke einen Quellwasserbrunnen mit Wassertretbecken. Oberhalb von Merzalben gibt es einen schönen Aussichtspunkt und danach noch die Burg Gräfenstein. Der Schotterweganteil ist wieder recht hoch. Die fünfte Etappe bin ich über Hauenstein bis kurz vor die PWV-Hütte Dicke Eiche gelaufen. Am Aufstieg zur Hütte gibt es einen schönen Felsvorsprung. Achtung kurz vor Hauenstein gibt es eine Umleitung! Ansonsten hat man vom Luitpoldturm eine tolle Aussicht. Die sechste Etappe bin ich ganz entspannt über Dahn nach Erfweiler zum Dorfblickfelsen gelaufen. Am Dorfblickfelsen über Erfweiler hat man einen schönen Sonnenuntergang und Übernachtungsgelegenheit. Die siebte Etappe bin ich nur mangels Übernachtungsgelegenheit bis zum Deutschen Weintor gelaufen. Die über 30 Kilometer mit schwerem Gepäck und 30 Grad waren doch recht heftig und ab der Ruine Drachenfels ist man nur noch auf Schotterwegen unterwegs. Die Trinkwasserversorgung auf der gesamten Strecke ist kein Problem und Einkehrmöglichkeiten gibt es bei guter Planung fast jeden Tag. Einkaufen ohne große Umwege kann man in Rodalben, Hauenstein und Dahn. Ich würde aufgrund des sehr hohen Schotterweganteils die Strecke kein zweites Mal laufen.
Foto: Martin Böttcher, Community
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