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Blumenstein

Ruine · Pfalz
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Die Burgruine liegt auf der Waldgemarkung der Ortsgemeinde Schönau (Landkreis Südwestpfalz) auf 361 m Höhe. 500 m nordöstlich der Burg verläuft die Kreisstraße 43 von Schönau über Petersbächel nach Ludwigswinkel, 500 m südwestlich die Grenze zum französischen Elsass.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Blumenstein_(Pfalz)

 

 Der Blumenstein war eine der kleinen Wasgauburgen mit wenig Landbesitz, deshalb auch der Beiname "Burgstall"

Wahrscheinlich wurde die Burg Mitte des 13. Jahrhunderts von einem Mitglied des Adelgeschlechts derer "von Blumenstein" erbaut.

Im Jahre 1347 wurden die Blumensteiner aus ihrer Burg vertrieben. Von nun an gehörte die Burg Blumenstein zu einem Viertel den Grafen von Zweibrücken und zu drei Viertel den Herren von Fleckenstein.

Nur wenige Jahre später erhielten die Herren von Dahn die Anteile der Fleckensteiner. Es folgen fast 150 Jahre in der die Burg im "Dornröschenschlaf" lag.

Während des Bauernkrieges 1525 wird die Burg zerstört und wahrscheinlich Jahre später wiederaufgebaut.

Die Französischen Truppen um General Mélac machten während des Pfälzischen Erbfolgekrieg auch vor dem Blumenstein nicht halt, 1689 wurde die Burg erneut zerstört.

Anfang des 18. Jahrhundert wurde die Burg notdürftig aufgebaut und als Fliehburg der umliegenden Bevölkerung genutzt.

Ende des 18. Jahrunderts zerfällt die Burg endgültig.

 

Was nicht verschwiegen werden darf, ist die wahre Geschichte von Katharina von Blumenstein.

Auf dem Blumenstein lebte vor sehr langer Zeit das   Burgfräulein Katharina, auch "Käthchen" genannt.  Katharina und der junge Förster Gero waren ein Paar  und wollten sich bald vermählen. Eines Tages, als Käthchen ihren Geliebten im Wald  besuchen wollte, lauerte ihnen der Holzfäller Lutzhold auf.  Im Kampf schlug der Bösewicht mit seiner Axt Gero´s Kopf ab. Wie von Sinnen nahm sie den Kopf ihres Liebsten, ritt zur  Burg zurück und stürzte sich von der höchsten Burgzinnezu Tode.

Seit jener Zeit kehrt die "Blumensteiner Schlosskätt" immer wieder an den Ort des Verbrechens zurück.

Text: http://www.palzpix.de/blumenstein.html

Es wird angenommen, dass die Burg Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut worden ist. Die Burg wird erstmals 1332 in einer Urkunde eines elsässischen Klosters, im Zusammenhang mit einem Ritter Namens „Anselm von Batzendorf zu Blumenstein“, genannt. Dieser führte 1334 eine Fehde gegen die Herren von Ochsenstein und einige Jahre später gegen die Herren von Fleckenstein. Heinrich von Fleckenstein verjagte schließlich Anselm von Batzendorf aus seiner Burg und wurde neuer Besitzer des Blumensteins. Um sich Unterstützung gegen den streitsüchtigen Anselm von Batzendorf zu sichern, übergab der Fleckensteiner ein Viertel der Burg seinem Lehensherrn, dem Grafen Walram von Zweibrücken. Anselm von Batzendorf gelang es nicht mehr seine Burg zurückzugewinnen. Die Herren Fleckenstein konnten die Burg aber auch nicht lange zu ihren Besitztümern zählen. 1356 war die Burg aufgeteilt in den Besitz von Johann von Dahn und den Grafen von Zweibrücken. Im Bauernkrieg, 1525, soll die Burg angeblich zerstört worden sein. Andere Quellen behaupten, dass die Burg lediglich unbewohnt und zerfallen wäre. Als die erblichen Linien der beiden Besitzer ausstarben, kam 1570 der Anteil der Grafen von Zweibrücken in den Besitz der Grafen Hanau-Lichtenberg und 1701 der Anteil des letzten Ritters von Dahn an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und das Hochstift Speyer. Im 17.- oder 18. Jahrhundert (Angaben verschiedener Quellen), wurde die Burg als Fliehburg benutzt. Das heißt, die Bevölkerung der umliegenden Ortschaften brachten sich im Kriegsfalle, und den gab es im 18. Jahrhundert in dieser Gegend häufiger – Spanischer Erbfolgekrieg (1701-1714), Revolutionskriege (1792-1802), auf der Blumenstein in Sicherheit. Aber auch ihr Hab und Gut brachten sie auf die Burg. Es wurde von einem Pförtner bewacht, der eigens dafür auf der Burg lebte. Danach war die Burg verlassen und zerfiel mit den Jahren. Zu sehen ist eine kleine Burgruine mit den typischen Merkmalen einer Felsenburg im Wasgau. Eine Unterburg und eine Oberburg, eine aus dem Felsen gehauene Treppe die beide Teile der Burg miteinander verbindet, Felsenkammern, Zisternen, Balkenlöcher, eine Schildmauer von der heute nur noch ein drittel! zu sehen ist und eine Tretradmulde! in einer Felsenkammer, in der das Antriebsrad für einen Aufzug installiert war.  

Text: www.rittersteineundmehr.de

 

outdooractive.com User
Autor
Thomas Jutzy
Aktualisierung: 09.03.2017

Koordinaten

DG
49.057544, 7.713762
GMS
49°03'27.2"N 7°42'49.5"E
UTM
32U 406030 5434649
w3w 
///frucht.kupfer.geologin
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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