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Wegpunkt

Ritterstein Glückauf L. v. G. 1838 (Nr. 9)

Wegpunkt · Pfalz
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  • Glückauf L. v. G. 1838
    / Glückauf L. v. G. 1838
    Foto: Klaus Graßmück
  • / Glückauf L. v. G. 1838
    Foto: www.rittersteineundmehr.de
  • / Glückauf L. v. G. 1838
    Foto: www.rittersteineundmehr.de

Am Mundloch des ehemaligen Erzbergwerks St.-Anna-Stollen bei Nothweiler

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Rittersteine

 

Der Ritterstein weißt auf den oberen Hauptstolleneingang des Besucherbergwerkes Sr. Anna Stollen hin. Bis 1838 wurde hier Eisenerz abgebaut. Schon 500n. Chr. wurde in der Pfalz Eisen abgebaut. Zuerst baute man das oberflächlich sichtbar gewordene Metall (Ausbisse) ab, bevor man durch Ausgrabungen in offenen Gruben (Pingen) an die Erzadern darunter gelangte. Ab dem Mittelalter wurden Stollen für den ergiebigeren Untertagebau angelegt. Für die Gewinnung von Erzen benötigte man große Mengen an Holz (Stabilisierung der Stollen, Holzkohle zur Erhitzung des gewonnen Gesteins – Verschlackung) und Wasser zur Erzeugung von Wasserkraft. Dies alles war und ist in der Pfalz reichlich vorhanden. Durch die Industrialisierung im 18. und 19. Jahrhundert, wurde auch der Bergbau verbessert (Dampfmaschinen, Drucklustbohrer, Elektrizität, usw.). In der Pfalz wurden hauptsächlich Kupfer, Quecksilber, Silber, Blei und Eisenerz abgebaut. Die Besitzer der Bergwerke in der Südpfalz waren die Pfalzgrafen und Herzöge von Zweibrücken, dann das Bayerischen Königshaus und der Reichsrat Freiherr Johann Ludwig von Gienanth. Dieser stellte die Produktion ein, vergab aber die Konzession an Freiher Gustav von Gemmingen-Hagenschieß. Diese ging dann noch an den Konsul von Venezuela und schließlich an die Schönauer Hütten A.G.. Da sich der Abbau nicht lohnte, wurde die Grube geschlossen.

Text: ehemals: www.rittersteineundmehr.de

 

outdooractive.com User
Autor
Thomas Jutzy
Aktualisierung: 27.02.2020

Koordinaten

DG
49.066586, 7.809356
GMS
49°03'59.7"N 7°48'33.7"E
UTM
32U 413030 5435540
w3w 
///ausgefallen.jacken.ausbeute
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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