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Premiumwanderweg Biosphärenweg, Falkenburg & Gallorömische Straße, Wilgartswiesen (Pfalz)

Wanderung · Pfalz
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Michael Kiefer 
  • Deichenwand
    / Deichenwand
    Foto: Michael Kiefer, Community
  • / Stahlseil Sicherung....
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  • / Weggabel
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  • / PWV Schutzhütte
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  • / Ritterstein
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  • / Zugang zum Panoramablick
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  • / Zustieg Panoramablick Deichenwand
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  • / Ausblick von Deichenwand
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  • / Zum Panoramablick Deichenwand
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  • / Zur Falkenburg
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  • / Zur Falkenburg
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  • / Blick von Falkenburg
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  • / Ritterstein
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  • / Ritterstein
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  • / Ritterstein
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  • / Ritterstein
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  • /
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m 300 200 10 8 6 4 2 km
Eine in weiten Strecken einfache Tour, die durch ihre kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten, aber auch ihre Möglichkeiten für einen Panoramablick besticht. Von allen Premiumwanderweg der Region ist dieser Rundwanderweg einer der einfachsten. Am Anfang der Tour steht die Burgruine "Falkenburg", die man über einen leicht ansteigenden Pfad erreicht. Hier haben Sie einen herrlichen Blick über den Wasgau namentlich Wilgartswiesen, Hauenstein und Annweiler-Burgengruppe. Weiter gehts zu einem bedeutsamen historischen Ort: einer noch gut sichtbaren gallorömischen Straße. Heute noch sieht man die Spurrillen, die Wagenräder seit gallorömischer Zeit in diesen Felsdurchstich im Bereich des Wasgau gruben. Die Straße verband Mainz und Metz. Die Namen der Straße änderten sich immer wieder: Römerstraße, Salzstraße oder Kaiserstraße. Dies zeigt, dass diese Straße auch im Mittelalter und später auch zur Zeit von Napoleon noch genutzt wurde. Der Aussichtspunkt "Wasgaublick" lädt mit seiner Sitzgruppe zu einer Zwischenrast ein. Weiter geht zum überragend schönen Aussichtspunkt "Deichenwand", um dann über den „Tiergarten“ (hier ließen die Herren von Falkenburg im Mittelalter tatsächlich einen Tiergarten anlegen.) wieder zurück zum Startpunkt der Tour geht.
leicht
10,1 km
2:24 h
329 hm
326 hm
Kulturhistorisches: Falkenburg: Gründung 11.-12. Jahrhundert, urkundlich erwähnt 1246 als Geschenk an König Konrad IV (Sohn Kaiser Friedrich II), später in wechselndem Besitz: Albrecht I von Österreich, Grafen von Leiningen, Kaiser Ludwig von Bayern, Pfalzgrafen Rudolf I / II, Herzöge von Zweibrücken. Während des 30-jährigen Kriegs wechselnd im Besitz von kaiserlichen und schwedischen Truppen. Zerstört 1680 durch französische Truppen während der Reunionskriege. Salzstraße, Keltische, gallorömische Straße, Kaiserstraße ....so wird die Straße genannt. Dazu noch am Parkplatz das eher irritierende Hinweisschild „Alte Schienen“. Der Weg wurde seit 2.000 Jahren genutzt, von Römern, Kelten, später im Mittelalter und schließlich auch von Napoleon, woher der jüngste Name „Kaiserstraße“ stammt. Der älteste Name der Straße soll Salzstraße sein. Die Stahlreifen um Wägen und Kutschen haben tiefe Spurrillen im Fels hinterlassen. Gesichert ist, dass diese Straße Germersheim und Kaiserslautern einst verband. Wahrscheinlich war die Straße Teil der wichtigen Verbindungsstraße zwischen Mainz und Metz. Bei diesem Felsdurchbruch am oberen Teil der Steige gruben sich die Eisenbeschläge der Räder tief in den Stein ein, da die Räder den Untergrund besonders stark belasteten. Tiergarten: Die Flurbezeichnung hat einen historischen Hintergrund: Graf Hans Heinrich, seinerzeitiger Inhaber des leiningischen Teils der Falkenburg ließ 1553 hier einen Tiergarten anlegen.
Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
leicht
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
425 m
Tiefster Punkt
212 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Unterhalb der Deichenwand ist der Weg enger und häufiger feucht. Das Wurzelwerk auf diesem Weg erfordert etwas Aufmerksamkeit.

Start

Wanderparkplatz (212 m)
Koordinaten:
DG
49.207533, 7.861969
GMS
49°12'27.1"N 7°51'43.1"E
UTM
32U 417108 5451150
w3w 
///vereinbaren.kreuzer.striche

Ziel

Wanderparkplatz

Wegbeschreibung

Vom Wanderparkplatz auf dem „Wilgartswiesen-Burg-Tour“ (WBT), - auf anderen Karten auch als „Wilgartswiesen-Biosphären-Pfad“ (WBP) genannt -, Weg geht es bergan zur Burg Falkenburg. Hierzu geht man eine kurze Strecke vom Parkplatz Richtung Dorf, um dann nach rechts bergan in den Wald abzubiegen. Eine ausführliche Besichtigung lohnt alleine schon wegen des Panoramablicks. Hierzu besteigen wir die Oberburg über mächtige Treppen. Von dort über den WBP zunächst abwärts bis zur Abzweige Ruine Falkenburg. Dort nach einer S-Kurve auf den Pfälzerwald-Pfad (PWP) wechseln. NICHT dem WBP weiter folgen, dies wäre die Originalstrecke des Biosphärenpfads. Wir gehen hier bewußt bis zum Ritterstein 224 „alte Straße“. Dort nach rechts (ONO) abbiegen. Weiter bergan bis der Wanderweg auf den Wanderparkplatz an der K 56 trifft. Dort auf die andere Straßenseite wechseln, um zur antiken Straße mit ihren Spurrillen zu gelangen. Etwas irritierend weißt ein Wegweiser zu den „antiken Schienen“. Wir besichtigen alle freigelegten Bereiche der antiken Straße zwischen Ritterstein 226 (Alte Straße Keltenzeit) und Ritterstein 225 (Spurrillen Damm). Nach der Besichtigung über die K56 zurück zum gegenüberliegenden Wanderparkplatz. Dann in westlicher Richtung weiter über den WBP. Zunächst gelangt man an den Aussichtspunkt „Wasgaublick“ und weiter zur Schutzhütte „Breitenberg“. Hier beginnt der „Kurt Reinhard Pfad“ (auch Teil des WBP). Diesem folgen wir in südlicher Richtung bis zum imposanten Deichenwand Massiv. Hier gibt es erneut einen tollen Aussichtspunkt, der einen Besuch lohnt. Im Bereich der Deichenwand ist ein Wegestück mit einem Stahlseil ausgerüstet, wobei weder Wegführung noch Exposition dies notwendig erscheinen lassen. Hier ist die Wegeführung etwas schwieriger, so dass eine GPS Unterstützung hilfreich sein kann. Zunächst führt der Weg an den Fuß der Deichenwand (Wegepunkt: Zugang Deichenwand) und dreht dann nach Norden. Nach etwas 500 m muss man den Abzweig nach links talwärts finden. Der Weg ist etwas schwer zu finden. Man muss talwärts scharf nach links (S) auf einen schmalen Waldweg abbiegen, der talwärts führt (NICHT auf dem Forstweg bleiben, der wieder ansteigt). Der Weg führt weiter durch die Waldschule, ein Lehrpfad, der wiederum zum WBP gehört. Am Ende des Weges (Ritterstein Nr 46 „Tiergarten“) wartet ein schöner Ausblick in das Tal, das ehemals zu einem Tiergarten ausgebaut war. Nach links (W) abbiegen. Nach kurzer Wegstrecke ist der Ausgangspunkt erreicht.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

B10 (Pirmasens- Annweiler), Abfahrt Wilgartswiesen. Im Ort den Hinweisschildern „Falkenburghalle“ folgen.

Parken

Wanderparkplatz Falkenburghalle in Wilgartswiesen

Koordinaten

DG
49.207533, 7.861969
GMS
49°12'27.1"N 7°51'43.1"E
UTM
32U 417108 5451150
w3w 
///vereinbaren.kreuzer.striche
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Normale Wanderschuhe mit griffiger Sohle.

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
10,1 km
Dauer
2:24 h
Aufstieg
329 hm
Abstieg
326 hm
Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
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