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Kleine Radtour auf dem Höhenkamm des Schurwaldes

Radtour · Stuttgart und Umgebung
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Tourismusverein Remstal-Route e. V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Blick von Manolzweiler in die Schurwaldhöhen
    / Blick von Manolzweiler in die Schurwaldhöhen
    Foto: Simone Waldenmaier, Andreas Scholz; www.scholz-andreas.info
  • Der baumreiche "Goldboden" bei Manolzweiler
    / Der baumreiche "Goldboden" bei Manolzweiler
    Foto: Simone Waldenmaier, Andreas Scholz; www.scholz-andreas.info
  • Goldboden-Denkmal (Obelisk) für König Wilhelm I.
    / Goldboden-Denkmal (Obelisk) für König Wilhelm I.
    Foto: Simone Waldenmaier, Andreas Scholz; www.scholz-andreas.info
  • Goldboden-Denkmal (Obelisk) für König Wilhelm I.
    / Goldboden-Denkmal (Obelisk) für König Wilhelm I.
    Foto: Simone Waldenmaier, Andreas Scholz; www.scholz-andreas.info
  • Goldboden-Denkmal Krone von König Wilhelm I.
    / Goldboden-Denkmal Krone von König Wilhelm I.
    Foto: Simone Waldenmaier, Andreas Scholz; www.scholz-andreas.info
  • Fachwerk in Hohengehren
    / Fachwerk in Hohengehren
    Foto: Simone Waldenmaier, Andreas Scholz; www.scholz-andreas.info
  • Ortsschild von Manolzweiler
    / Ortsschild von Manolzweiler
    Foto: Simone Waldenmaier, Andreas Scholz; www.scholz-andreas.info
150 300 450 600 750 m km 1 2 3 4 5 6 7 8

Im Remstal kann man nicht nur unten im Tal auf ebener Strecke gemütlich an der Rems entlang fahren. Auch im Schurwald oberhalb von Winterbach gibt es ebene Strecken – bestens geeignet für eine kleine Radtour mit der gesamten Familie. Die Radtour startet in Manolzweiler und führt über den Goldboden nach Hohengehren und wieder zurück nach Manolzweiler.
leicht
8 km
0:33 h
69 hm
69 hm
Unsere Ausgangsstation bei dieser Tour ist das Gasthaus Hirsch in der Ortsmitte von Manolzweiler. Wir fahren zum Ortsrand. Nach einem knappen Kilometer erreichen wir die Straßenkreuzung. Vorher sollten wir aber auf der rechten Seite einen Abstecher in den Goldboden einplanen.

 

Goldboden

Der Name "Goldboden" spielt auf die goldgelbe Färbung des Liasbodens im Schurwald bei Manolzweiler an. Im Jahr 1841 wurde im Goldboden eine Pflanzschule und ein Arboretum (lat.: arbor „Baum“) angelegt. Wer ein bisschen Zeit mitbringt, sollte sich die mächtigen Baumkronen der Wellingtonien ansehen. Die Wellingtonie (lat.: Sequoiadendron giganteum „Riesenmammutbaum“) stammt ursprünglich aus Kalifornien.

 

Es war vor allem Georg Ludwig Hartig, der die Forstwirtschaft im 19. Jahrhundert „revolutionierte“. Der schwäbische Forstwissenschaftler sprach schon damals von Nachhaltigkeit. Wiederbestockung und Waldpflege bildeten seiner Meinung nach die Basis für eine gleichmäßige Waldnutzung.

 

Im Andenken an Georg Ludwig Hartig wurde im Jahr 1842 auf dem Goldboden ein Gedenkstein errichtet. Im selben Jahr wurde auch das Goldbodendenkmal zur Ehrung von König Wilhelm I. aufgestellt. Auf dem Obelisk prangen neben der Königskrone unter anderem ein Löwe (Symboltier der Staufer) sowie ein Hirsch (Wappentier von Württemberg).

 

Wir lösen unseren Blick von der Baumvielfalt im Arboretum und fahren zum Goldbodendenkmal zurück. Nach wenigen Metern erreichen wir die Straßenkreuzung. Auf der linken Seite führt die Straße nach Engelberg und Winterbach hinab. Wer geradeaus fährt, landet in Schlichten. Dann nehmen wir die Abzweigung nach rechts und folgen dem Radweg in Richtung Baltmannsweiler.

 

Im Frühjahr fallen am Straßenrand die Krötenzäune ins Auge. Auf ebener Strecke erreichen wir nach gemütlicher Fahrt schließlich Hohengehren – einen Teilort von Baltmannsweiler.

 

Hohengehren

Die Schurwaldgemeinde Hohengehren im Landkreis Esslingen wurde im 13. Jahrhundert erstmals als „Hehengern“ in einer Urkunde festgehalten. Die Bezeichnung „Gern“ bedeutete einst im Mittelhochdeutschen soviel wie „Spitze“. Die geographische Lage des Ortes auf dem Höhensporn des Schurwaldes wurde damit zum Ausdruck gebracht.

 

Im Ortskern gibt es einige schmucke Fachwerkhäuser – seinen dörflichen Charme hat sich der Teilort von Baltmannsweiler bis heute erhalten. Die evangelische Cyriakuskirche von Hohengehren wurde nach dem Märtyrer Cyriakus benannt. Dieser erreichte während der Christenverfolgung in Rom einen großen Bekanntheitsgrad.

 

Nach unserem Aufenthalt in Hohengehren radeln wir auf der gleichen Strecke wieder zurück nach Manolzweiler und lassen dort den Tag im Gasthaus Hirsch gemütlich ausklingen. Das Gasthaus Hirsch existiert bereits seit dem 17. Jahrhundert. Bei herrlichem Wetter lockt der Hirsch-Biergarten ins Freie. Der Biergarten bietet für 90 Personen Platz.

outdooractive.com User
Autor
Simone Waldenmaier
Aktualisierung: 14.02.2017

Schwierigkeit
leicht
Kondition
Höchster Punkt
477 m
Tiefster Punkt
456 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Manolzweiler (473 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.785045, 9.448223
UTM
32U 532924 5403657

Ziel

Manolzweiler

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
leicht
Strecke
8 km
Dauer
0:33 h
Aufstieg
69 hm
Abstieg
69 hm
aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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