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Wanderung

Durch das Schweizerbachtal zu herrlichen Ausblicken und den Mammutbäumen

· 1 Bewertung · Wanderung · Schwäbische Alb
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Tourismusverein Remstal-Route e. V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Kloster Lorch
    / Kloster Lorch
    Foto: Tourismusverein Remstal-Route e. V.
  • Mammutbaum
    / Mammutbaum
    Foto: Tourismusverein Remstal-Route e. V.
  • Römischer Wachtturm
    / Römischer Wachtturm
    Foto: Tourismusverein Remstal-Route e. V.
Karte / Durch das Schweizerbachtal zu herrlichen Ausblicken und den Mammutbäumen
150 300 450 600 750 m km 1 2 3 4 5 6

Der stille Hermann-Löns-Weg führt Sie bequem hinab ins anmutige Schweizerbachtal. Nach einem steilen Anstieg können Sie einen herrlichen Ausblick genießen und erreichen kurz darauf eine eindrucksvolle Rarität unter den heimischen Waldbäumen, die 1866 gepflanzten Wellingtonien.
leicht
6,6 km
2:30 h
226 hm
226 hm
Start und Ziel der Tour ist der rd. 250 Meter östlich vom Kloster Lorch gelegene Wanderparkplatz am Waldrand rechts neben der Straße nach Alfdorf-Welzheim. Hier beginnt auch der
Hermann-Löns-Weg, welcher mit dem Zeichen des Limeswanderweges HW 6 markiert ist (Markierung Rotstrich mit stilisiertem schwarzen Römerturm) und dem wir nunmehr folgen wollen. Der sehr bequeme, stille Waldweg führt durch wunderschöne Forstpassagen dahin. Hierbei zeigt die Geologie der Keuperlandschaft des Schwäbischen Waldes bereits ihr typisches Gesicht mit schmalen, tief ausgeräumten, bachdurchrauschten Klingen.

Dann gelangen wir hinab ins anmutige Tal des Schweizerbaches. Bei der Einmündung in das Talsträßchen verlässt uns der Limeswanderweg rechts talabwärts Richtung Kleindeinbach. Hier könnte man nun in etwa 50 Minuten rechts entlang des Fahrsträßchens das Tal hinabwandern zum Wachthaus und gelänge von dort längs der alten B 29 zurück nach Lorch. Wir aber gehen bei dieser vorstehend genannten Einmündung links dem Fahrsträßchen entlang unmarkiert talaufwärts. Hohe, beschwingt erscheinende Erlen markieren den Lauf des Schweizerbachs, welcher das waldgesäumte Tal durchströmt. Kurz vor dem Weiler Brucker Sägmühle stoßen wir auf einen mit Blaupunkt markierten Wanderweg, der rechts Richtung Großdeinbach zieht. Hier folgen wir dem Blaupunkt links Richtung Bruck.

Wir schreiten nun durch das waldverschlungene Tal des Mühlbach dahin. Achtung! Gleich nach dem Überqueren eines Seitenbachs verlassen wir den seitherigen Fahrweg und wandern mit der Markierung Blaupunkt links aufwärts Richtung Bruck-Schelmenklinge. Nach ca. 15minütigem steilen Anstieg – teilweise durch einen Hohlweg dahin – erreichen wir nahe des Lorcher Stadtteils Bruck die Straße nach Alfdorf-Welzheim, gehen ihr entlang kurz nach rechts und überqueren sie dann. Auf dem Wanderweg Baden-Württemberg – HW 3 – könnte man nun durch die nahe Schelmenklinge nach Lorch wandern bzw. rechts Richtung Schillergrotte. Wir aber folgen hier dem asphaltierten Fahrsträßchen unmarkiert links am Waldrand dahin (Alte Welzheimer Straße).

Die nun folgende Wegstrecke bietet links über die schimmernden und wogenden Wälder des Mühlbachtales hinweg einen prachtvollen Blick hinüber nach Alfdorf und östlich Richtung
Großdeinbach-Wetzgau sowie zu den Bergen der Ostalb. Bald treten wir wieder in den Wald ein. Dort begegnen uns in Kürze rechts des Weges eindrucksvolle Raritäten unter den heimischen Waldbäumen: Wellingtonien! Diese geradezu ehrwürdig erscheinenden, mächtig aufragenden Riesen, welche an ferne Urzeiten erinnern, wurden 1866 gepflanzt. Charakteristisch ihre tiefrissige, rostbraune Borke, welche die Bäume schützend umhüllt. Angesichts der geballten Wucht dieser mächtigen Pflanzenwesen wird der schauende Mensch klein und stumm und beinahe andächtig. Wir folgen dann weiterhin dem Asphaltsträßchen geradeaus und bald abwärts. Bei der Kreuzung an der Waldabteilung „Ochsenhau“ endet der Asphaltbelag des Waldfahrweges. Wir wandern hier geradeaus auf dem geschotterten Sträßchen weiter bergab und links hinüber zur Nachbildung eines hölzernen römischen Wachturms. An dieser Stelle vollzog der von Miltenberg/Main heranziehende Obergermanische Limes seinen berühmten Knick nach Osten, um ab dem Rotenbachtal – westlich von Gmünd – (s. Nr. 4) als Rätischer Limes (Teufelsmauer) zur Donau zu verlaufen. Eine große Tafel spendet uns ausführliche Informationen über die historischen Hintergründe und den Aufbau der einstigen Grenzlinie. Es wird hier europäische Geschichte dokumentiert, die unmittelbar „vor unserer Haustüre“ abgelaufen ist. Der Wachturm kann bestiegen werden und bietet eine schöne Aussicht zum Schurwald mit Oberkirneck, zur Alb, ins Remstal mit Lorch, nach Weitmars und zum Hohberg. Vorbei am Limesstein folgen wir dem Fußweg neben der Straße nach Welzheim und erreichen mit der Markierung des Limeswanderweges in Kürze den Parkplatz Klosterhalde, wo die Tour endet.

Autorentipp

Vor oder nach der Wanderung lohnt sich ein Abstecher ins Kloster Lorch oder ein Besuch der Stauferfalknerei.
outdooractive.com User
Autor
Curt Blessing
Schwäbischer Albverein Ortsgruppe Lorch
Aktualisierung: 25.11.2014

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
462 m
Tiefster Punkt
305 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Geteerte Wege, Schotterstraßen und unbefestigte Waldwege.

Start

Parkplatz Klosterhalde, Lorch (325 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.799280, 9.705660
UTM
32U 551820 5405383

Ziel

Parkplatz Klosterhalde, Lorch

Wegbeschreibung

Parkplatz Klosterhalde  -  Hermann-Löns-Weg  -  Brucker Sägmühle  -  Bruck  -  Alte Welzheimer Straße  -  Wellingtonien  -  Kloster  -  Römerturm  -  Parkplatz Klosterhalde

Öffentliche Verkehrsmittel

RB oder RE aus Stuttgart bzw. Aalen kommend bis Haltestelle Lorch(Württ.) Bahnhof.

Eine genaue Fahrplanauskunft für Ihren Abfahrtsort erhalten Sie z.B. auf der Internetseite des VVS (Region Stuttgart) oder beim 3-Löwen-Takt (Baden-Württemberg).

Anfahrt

B29 aus Richtung Stuttgart/ Aalen kommend Ausfahrt Welzheim Lorch Göppingen B297 in Richtung Welzheim. Nach dem Ortsausgang rechts abbiegen zum Kloster Lorch.

Parken

Parkplatz Klosterhalde
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Die Wanderkarte Nr. 13 für Göppingen/ Schorndorf (1:35.000) oder Freizeitkarte F521 Göppingen/ Remstal/ Filstal (1:50.000) sind beim Tourismusverein Remstal-Route e.V., beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg oder im Buchhandel erhältlich.


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Bewertungen

4,0
(1)
SunSun86 (Daniel)
14.01.2016 · Community
Sehr schöne Wandertour, welche jedoch nur bei trockenem Wetter zu empfehlen ist. Der Abschnitt kurz bevor man die L1154 überquert ist doch recht steil und unbefestigt, wodurch der Weg nach Regen ziemlich aufgeweicht ist. Habe für die Tour 1:45 Std. Stunden benötigt.
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Gemacht am 09.01.2016
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Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
6,6 km
Dauer
2:30 h
Aufstieg
226 hm
Abstieg
226 hm
Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch botanische Highlights kinderwagengerecht

Statistik

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Höchster Punkt
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