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Wanderung

Essinger Höhenflug

· 1 Bewertung · Wanderung · Schwäbische Alb
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Tourismusverein Remstal-Route e. V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Blick vom Ostfelsen am Rosenstein nach Lautern, Essingen und Aalen
    / Blick vom Ostfelsen am Rosenstein nach Lautern, Essingen und Aalen
    Foto: Team Essingen, Eugen Huber
  • Morgenstimmung über Essingen
    / Morgenstimmung über Essingen
    Foto: Team Essingen, Eugen Huber
  • Tor zur Vorburg von Schloss Lauterburg (Ruine)
    / Tor zur Vorburg von Schloss Lauterburg (Ruine)
    Foto: Team Essingen, Eugen Huber
  • Im Wäschbachtal
    / Im Wäschbachtal
    Foto: Team Essingen, Eugen Huber
  • Mögglingen vom Rosenstein, Blick nach Norden
    / Mögglingen vom Rosenstein, Blick nach Norden
    Foto: Team Essingen, Eugen Huber
  • Winter in der Großen Scheuer (Rosenstein)
    / Winter in der Großen Scheuer (Rosenstein)
    Foto: Team Essingen, Eugen Huber
  • Heubach und Scheuelberg von der Ruine am Rosenstein
    / Heubach und Scheuelberg von der Ruine am Rosenstein
    Foto: Team Essingen, Eugen Huber
  • / Am Scheuelberg Ostfelsen, Blick nach Heubach und zum Rosenstein
    Foto: Team Essingen, Eugen Huber
  • / Am Scheuelberg, Blick zu den Kaiserbergen
    Foto: Team Essingen, Eugen Huber
  • / Naturfreundehaus Himmelreich
    Foto: Team Essingen, Eugen Huber
  • / Bargauer Kreuz
    Foto: Team Essingen, Eugen Huber
  • / Heubach, Böbingen und Mögglingen vom Rosenstein
    Foto: Team Essingen, Eugen Huber
300 450 600 750 900 m km 5 10 15 20 25 30 Pfaffensturz Ruine Ostfelsen am Rosenstein Höhle Rosenstein Naturfreundehaus Haus Himmelreich Bargauer Kreuz Remsursprung

Lange Rundtour mit vielen landschaftlichen Höhepunkten. Wanderung von Essingen nach Lauterburg; weiter geht's über Lautern, Rosenstein, Heubach ins Himmelreich und wieder zurück.

schwer
32,2 km
9:50 h
978 hm
963 hm

Diese Rundtour ist in seiner gesamten Länge als Tagestour dem Wanderprofi vorbehalten. Es sind ja immerhin rund 1000 Höhenmeter, und eine Strecke mit mehr als 30 km zu bewältigen. Von Essingen erreichen wir über das Prinzeck und den Pfaffensturz Lauterburg. Hinab geht's nach Lautern und steil hinauf zu Rosenstein, an dessen Nordrand wir entlang wandern bis zur Ruine. Abstecher zu den Höhlen und den Aussichtspunkten lohnen sich. Jetzt folgt der nächste steile Abstieg, diesmal nach Heubach. Dem folgt aber gleich der nächste anstrengende Anstieg zum Scheuelberg Ostfelsen. Über den Höhenrücken mit schönen Ausblicken geht es eher gemütlich ins Himmelreich zum Naturfreundehaus. Eine Stärkung an Wochenenden ist hier möglich und tut gut, denn wir haben erst die Hälfte der Strecke hinter uns. Es folgt der vierte und letzte Anstieg hinauf zum Bargauer Kreuz.

Mit wenig Höhenunterschieden erreichen wir über Waldwege den Rosenstein und Lauterburg. Jetzt geht's runter von der Alb und Essingen zu.

Autorentipp

Der Rosenstein lohnt sich auch für einen extra Besuch. Archäopfad, Höhlen und die herrliche Aussicht belohnen den Besucher.

outdooractive.com User
Autor
Team Essingen
Aktualisierung: 22.03.2019

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
769 m
Tiefster Punkt
458 m

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Vesper und Getränke.

Start

Parkplatz am Friedhof Essingen (491 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.808651, 10.019881
UTM
32U 574881 5406686

Ziel

Parkplatz am Friedhof Essingen

Wegbeschreibung

Die lange Rundwanderung zu den Erhebungen der Schwäbischen Alb am Nordrand des Albuchs Richtung Westen, beginnen wir beim Parkpatz am Friedhof in Essingen. Der Weg führt uns kurz die Kreisstraße (Vorsicht) Richtung Hohenroden, um dann gleich nach links abzubiegen (Wegweiser Lauterburg, blaues Dreieck). Ein Rückblick auf Essingen lohnt sich. Im Wald steigen wir bergan und erreichen bald den Waldrand auf dem Prinzeck. Hier rechts entlang, immer der Markierung folgend. Nach freien Flächen kommen wir zu einem Forstweg, der vom Schloss Hohenroden nach Lauterburg führt. Bergan führt uns der Weg bis zu einer Abzweigung zum Paffensturz [1]. Den kurzen Abstecher müssen wir mitnehmen, denn eine freie Sicht auf Lautern und den gegenüber liegenden Rosenstein erwartet uns.

Wir kehren ein kurzes Stück den Weg zurück, biegen nach rechts Richtung Lauterburg ab. Achtung: Kurz nach Verlassen des Waldes nehmen wir den Waldweg rechts und folgen ihm, bis wir die Landstraße am Ortsbeginn von Lauterburg beim Campingplatz erreichen (der offizielle Wanderweg führt 2mal über die Landstraße).

In Lauterburg gehen wir zur evangelischen Kirche, danach zum Schloss (Ruine) [2] und steigen dort Richtung Kneipanlage kurz ab. Achtung: Nach wenigen Schritten scharf links abbiegen und ins Wäschbachtal absteigen. Unten im Talgrund geht es rechts, wir überqueren den Bach und steigen linksseitig bis nach Lautern ab.

Nach den ersten Häusern wenden wir uns gleich nach links Richtung Gärtnerei und Wanderparkplatz und nehmen das Sträßlein ins Lappertal. Nach Waldbeginn zweigen wir vom breiten Weg ab und steigen steil an der Höhle "Finsteres Loch" (begehbar von Mai bis Oktober, Taschenlampe!) vorbei zum Ostfelsen des Rosenstein [3]. Weiter geht es fast ohne Höhenverlust immer am Nordrand des Rosensteins entlang. Kurze, wunderschöne Abstecher, zu den Höhlen "Große Scheuer" und "Haus" [4] und Aussichtspunkten Richtung Norden ins Tal der jungen Rems, bieten sich an. An der Waldschenke können wir kurz rasten und uns stärken (Öffnungszeiten beachten). Weiter geht's nach Westen und wir erreichen die Ruine Rosenstein [5] mit schaurigem Tiefblick nach Heubach. Auf einem Zick-Zackweg geht es runter nach Heubach, dort an der evangelischen Kirche (buntes Turmdach) vorbei in die Götzenbachstraße zur Klotzbachstraße. Hier nach links und dann rechts in die Scheuelbergstraße Richtung Scheuelberg - Himmelreich. Unser dritter Anstieg geht durch schöne Buchenwälder zum Ostfelsen auf dem Scheuelberg [6] (auf breitem Waldweg Abzweigung scharf rechts beachten). Der dritte Aufstieg liegt hinter uns und wir lassen unseren Blick - gemütlich auf einer Bank sitzend - schweifen auf die Ruine am Rosenstein und auf Heubach unter uns. Jetzt folgen wir dem Waldpfad links an der Hangkante entlang und verlassen für einige Zeit die Markierung. Dieser Weg führt uns an den Südrand des Scheuelberges mit herrlichen Ausblicken auf die Kaiserberge (siehe Foto). Ein Abstecher zur Jakobshöhle ist zwar lohnend, aber schwer zu finden und etwas ausgesetzt (Drahtseil). Immer auf der Hochfläche bleibend erreichen wir den "Hohen Fels" auf dem Scheuelberg mit Kreuz (Tiefblick auf Bargau und den Stadtteil Oberbettringen von Schwäbisch Gmünd). Nach einer kleinen Wiesenmulde folgen wir dem Wegweiser Beurener Kreuz und gelangen im leichten Auf und Ab ins "Himmelreich" [7]. Dort können wir uns an Wochenenden im Naturfreundehaus für den letzten großen Aufstieg zum "Bargauer Kreuz" [8] stärken. Vom Naturfreundehaus geht es kurz bergab zum Beurener Kreuz und dann stramm bergan auf befestigtem Weg, wohl wissend, dass es danach gemütlicher wird, erreichen wir den Scheitelpunkt. Durch dichte Wälder gehen wir entspannt nach links Richtung Rosenstein/Lauterburg (Wegweiser beachten). Ein Abstecher zur Teufelsklinge wäre schön, aber er würde uns noch einmal eine weitere Wanderstunde und etliche Höhenmeter bescheren. Nach der Überquerung der Landstraße von Heubach nach Bartholomä (Vorsicht!) schreiten wir Richtung Festplatz auf dem Rosenstein und biegen davor rechts und gleich wieder links nach Lauterburg ab (Markierung rote Raute). In Lauterburg gehen wir Richtung Kirche durch die Bäckergasse geradeaus weiter in die Albstraße und die Reutestraße zum weithin sichtbaren Kletterturm der Bergwacht Aalen. Von hier aus geht's bergab zur Fischzucht mit einem kurzen Abstecher zum Remsursprung [9] und auf einem Bummelweg zurück nach Essingen. Rund 1000 Höhenmeter und über 31 Kilometer  liegen spürbar hinter uns. Wir gratulieren! (Bild und Text: Eugen Huber)

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Bewertungen

5,0
(1)
Rainer Simon
15.11.2019 · Community
Ich habe die Tour zusammen mit einer Freundin am vergangenen Wochenende, dem 9. und 10. November gemacht. Wir entschieden uns im Naturfreundehaus Himmelreich zu übernachten und haben dort auch kurzfristig vorher eine Übernachtung buchen können. Preislich ist das absolut in Ordnung und so einfach die Unterkunft ist, so wenig wären wir abends auch noch aufnahmefähig für diverse zusätzliche Annehmlichkeiten gewesen. Die erste Hälfte der Tour hat es für Leute die jetzt nicht super regelmäßig wandern durchaus in sich. Die Strecke ist an sich vielseitig und führt gerade in der ersten Hälfte nicht nur über geschotterte Wald/Feldwege sondern hat auch Abschnitte, die sich lediglich durch Trampelpfade darstellen. Die Abzweigung zum finsteren Loch hätten wir ohne die App auf dem Smartphone/GPS wohl eher nicht gefunden und dieser Pfad bergaufwärts bot eine gewisse Herausforderung. Insgesamt boten sich gerade auf ersten Hälfte des gesamten Rundwegs immer wieder einige schöne Ausblicke, welche natürlich als willkommene Belohnung wirkten. Zu Beginn des zweiten Tages mussten wir noch den Aufstieg zum Bargauer Kreuz bewältigen, danach war die Strecke dann doch recht einfach, da sie oftmals eben verlief bzw mit Gefälle. Wenn man fit ist, ist die Tour sicherlich auch an einem Tag zu bewältigen, ich würde jedoch damit rechnen mit Pausen in Summe gut 12 bis 13 Stunden unterwegs zu sein.
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Gemacht am 09.11.2019

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
32,2 km
Dauer
9:50 h
Aufstieg
978 hm
Abstieg
963 hm
Rundtour aussichtsreich geologische Highlights

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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