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Wanderung

Jubiläumsweg

· 1 Bewertung · Wanderung · Stuttgart und Umgebung
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Karte / Jubiläumsweg
150 300 450 600 750 m km 5 10 15 20 25 30 35 40 45

Der Rundwanderweg wurde anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Ortsgruppe Schorndorf des Schwäbischen Albvereins angelegt.
leicht
45,7 km
12:25 h
1013 hm
1013 hm
Der Weg verbindet die neun Teilorte der Großen Kreisstadt Schorndorf untereinander und über die Zugangswege mit der Kernstadt. Die leicht zu erwandernde Strecke ist ca. 45 km lang. Sie führt über aussichtsreiche Höhen, durch die für das Remstal typischen Streuobstwiesen und die vielfach bewaldeten Hänge von Schurwald und Berglen.

Die beiden gut markierten Zugangswege führen vom Bahnhof Schorndorf zu dem Jubiläumsweg, sodass sich die Gesamtstrecke in viele erholsame Wanderetappen aufteilen lässt. In jedem Teilort besteht eine Einkehrmöglichkeit. Fast alle Teilstrecken sind auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignet.

Schwierigkeit
leicht
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
512 m
Tiefster Punkt
239 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

http://www.schwaebischer-albverein.de/schorndorf/jubilaeumsweg.html

http://www.schorndorf.de/wandertouren

 

Wegbeschreibung

Der Jubiläumsweg verläuft in seinem südlichen Teil in  der Landschaft de Schurwaldes, während im Norden die südlichen Berglen durchquert haben. Hier im Distrikt Sonnenschein, dessen Höhen aus der geologischen Schicht des Stubensandsteins bestehen, befindet sich auch der sogenannte Königstein. Dieses steinerne Denkmal wurde anlässlich der Vermählung des Kronprinzen Karl zu Württemberg mit der Zarentochter Olga im Jahre 1846 errichtet. Ein weiterer historisch interessanter Punkt ist der Forstbrunnen. Dieser wurde vor über 200 Jahren als Viehtränke angelegt; zu einer Zeit, in der Rinder und Schafe zur Weide in den Wald getrieben wurden.

Die Keuperhänge des Schurwaldes werden auf der Hochfläche bei Schlichten und Oberberken von der Liasplatte bedeckt. Diese sehr fruchtbaren Lößböden des Lias eignen sich zur ackerbaulichen Nutzung. Auf dem steilen Abstieg von Schlichten zur Rems hin durchwandert man mit dem Knollenmergel, dem Stubensandstein, den Oberen und Unteren Bunten Bergeln, sowie dem Kieselsandstein und dem Gipskeuper die wesentlichen Schichten des Keuperhanges.

Der Wechsel der Gesteinsformationen auf einer relativ kurzen Strecke führt dazu, dass auch die Böden, die sich aus diesen Gesteinen entwickelt haben, sehr unterschiedlich beschaffen sind. Während die Böden des Stubensandsteins in ihrer Beschaffenheit sandig sind, dominieren die im Knollenmergel weichplastischen Tonmergel. Eindrückliche Merkmale des Knollenmergels sind seine rotviolette Farbe und die Bildung von Rutschhängen.

Die Baumartenzusammensetzung auf den gut wasserversorgten Standorten der Schurwaldhänge und der Liashochfläche wird wesentlich von der konkurrenzstarken Buche bestimmt. Als weitere Hauptbaumart ist die Fichte hervorzuheben, die sehr häufig in einer für den Schurwald charakteristischen Mischung mit der Buche vorkommt. Auf den tonigen Hängen des Mittleren Keupters ist die tiefwurzelnde Weißtanne mit ihrer bodenpflegenden Nadelstreu eine wertvolle Ergänzung. Die aus Nordamerika eingeführte Douglasie wird im Forstbezirk Schorndorf schon seit ca. 100 Jahren mit guten Wuchsleistungen angebaut. Sie ergänzt die sogenannte Schurwaldmischung aus Buche, Fichte und Kiefer.

Der Anbau von Kiefer und Lärche besitzt im Schurwald und in den Berglen eine lange Tradition. Kiefer und auch Eiche kommen überall dort zur Geltung, wo der Boden ein beschränktes Nährstoffangebot bereitstellen kann. Dies ist insbesondere auf den sandigen Böden des Stubensandsteins der Gemeinde Berglen der Fall. In Bachtälern sind Edellaubbaumarten wie Esche und Bergahorn, in besonders schattigen Bereichen auch Bergulme, verbreitet.

Die Landesforstverwaltung Baden-Württemberg verfolgt bei der Bewirtschaftung der Waldflächen das Konzept der naturnahen Waldwirtschaft. Kennzeichnendes Prinzip dieser Waldwirtschaft ist die weitgehende Ausnutzung natürlicher Abläufe und Selbstregulierungsmechanismen von Waldökosystemen zur Erfüllung forstbetrieblicher Ziele. Wo es erforderlich ist, wird in die natürlichen Abläufe steuernd eingegriffen. So wird z.B. versucht, Lichtbaumarten wie Eiche, Kiefer und Lärche langfristig am Waldgefüge zu beteiligen.

Im Konzept der naturnahen Waldwirtschaft hat neben der standortgerechten Begründung von Mischwäldern die einzelstammweise Nutzung als bevorzugte Bewirtschaftungsform eine zentrale Bedeutung.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Daimlerstadt Schorndorf ist bequem per Regional- oder S-Bahn zu erreichen.

Um nähere Informationen für die Anfahrt mit Bus und Bahn zu erhalten, klicken Sie hier.

Anfahrt

Infos zur Anfahrt mit dem Auto finden Sie hier

Parken

An vielen Straßen und Plätzen in Schorndorf gibt es günstige Parktarife. Ein übersichtliches Parkleitsystem leitet Sie zu den Parkhäusern und Kurzparkzonen mit insgesamt 1300 Stellplätzen. Überall kann mit dem Parkchip bezahlt werden, den es in den meisten Innenstadtgeschäften beim Einkauf gibt.

Nähere Informationen zu Parkplätzen und Parkhäusern in Schorndorf finden Sie unter folgendem Link.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Bewertungen

4,0
(1)
Lothar aus Fellbach 
31.07.2016 · Community
P.S. Weg zwischen Km 30 und 31 unklar das sollte korrigiert werden
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Lothar aus Fellbach 
31.07.2016 · Community
Glück gehabt nur bei der Einkehr im Hirschen in Schlichten hat es geregnet. Sehr schöne Panoramen z.B. zu Alb und der Stauferberge in Oberbergen, immer wieder Talblick Schorndorf und biele mehr. Hauptsächlich Forstwege, schönste Pfade vom Galgenberg zum Herrenbach See. Hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Gut ausgeschildert und bei Zweifeln die Albenverienaktiv App gecheckt. Start um 8 Uhr und Rückkehr um 18:30 Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah ;-)
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Gemacht am 31.07.2016
Zirkus in Oberberken
Foto: Lothar aus Fellbach, Community
Herrenbach Stausee
Foto: Lothar aus Fellbach, Community
Mammutbaum
Foto: Lothar aus Fellbach, Community
Wegweiser Mannshaupten
Foto: Lothar aus Fellbach, Community

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
45,7 km
Dauer
12:25 h
Aufstieg
1013 hm
Abstieg
1013 hm
Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

Statistik

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 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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