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Wanderungempfohlene Tour

Im Odenwald von Schriesheim nach Heidelberg im Neckartal

· 2 Bewertungen · Wanderung · Kurpfalz
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  • Thingstätte
    / Thingstätte
    Foto: Cory Wendorf, Outdooractive Redaktion
  • / Der Kanzelbach in der Schriesheimer Altstadt
    Foto: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
  • /
  • / Aussichtsturm Weisser Stein
    Foto: Beate Otto, Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
  • /
    Foto: Heidelberg Marketing GmbH
m 700 600 500 400 300 200 100 14 12 10 8 6 4 2 km Historischer Stadtkern Schriesheim "Weißer Stein" … Dossenheim Strahlenburg Philosophenweg
Unsere Odenwaldtour von Schriesheim nach Heidelberg bietet eine gute Mischung aus frischer Waldluft, imposanten Ruinen aus alter Zeit und schönen Ausblicken auf die Studentenstadt Heidelberg.
schwer
Strecke 15,4 km
5:00 h
470 hm
474 hm
544 hm
106 hm

Die Weinstadt Schriesheim liegt am Ende des Schriesheimer Tales im Naturpark Neckartal-Odenwald. Das Wahrzeichen Schriesheims ist die Strahlenburg, die sich über einen Teil der Altstadt erhebt. Die heutige Ruine wurde vor allem dadurch bekannt, da Heinrich von Kleist sie in einer romantischen Szene des Ritterschauspiels „Das Käthchen von Heilbronn“ von 1810 einbaute. In dieser Szene gesteht das Kräthchen auf der Strahlenburg dem Grafen Wetter seine Liebe.

Weiter wandern wir durch lauschige Wälder bergauf zum Gasthaus Weißer Stein - diese Etappe wird der anstrengendste Teil unserer Tour, daher rasten wir am Gasthaus und lassen uns Kaffee und Kuchen schmecken. Von hier aus geht es bergab, und wir können uns auf weitere Sehenswürdigkeiten freuen.

Von dem alten Michaelskloster auf dem Heidelberger Heiligenberg sind heute nur noch Fundamentreste übrig. Das Kloster wurde bereits im 9. Jh. als Filialkloster des Klosters Lorsch gegründet, im 16. Jh. jedoch aufgegeben. Uns bieten sich die Ruinen als schönes Fotoobjekt dar.

Unweit des Michaelsklosters befindet sich die Thingstätte, die wir auf keinen Fall verpassen sollen. Sie wurde zwischen 1934 und 1935 von den Nationalsozialisten erbaut, erinnert stark an ein griechisches Theater und war ursprünglich als Propagandabühne gedacht. Doch die Nazis verloren schnell ihr Interesse an dem kolossalen Bau, nachdem sie den inzwischen weit verbreiteten Rundfunk für ihre Propaganda entdeckten. Heutzutage wird die Anlage für Open-Air-Konzerte und andere Veranstaltungen benutzt.

Auf unserem weiteren Weg in Richtung Heidelberg kommen wir an der Bismarksäule vorbei, die 1903 auf dem Heiligenberg erbaut wurde. Der Name geht zurück auf einen Wettbewerb, der 1899 von der Studentenschaft ausgetragen wurde. Der Wettbewerb zielte auf die Errichtung möglichst vieler Feuersäulen, wie auch eine auf diesem Turm zu finden ist.

In Heidelberg selbst lohnt sich natürlich ein Rundgang durch die wunderschöne Altstadt mit seinem seinen gemütlichen Gässchen, sowie der Weg auf das Schloss, ein Blick in die Heiligengeistkirche und ein Gang über die alte Neckarbrücke. Vom Heidelberger Hauptbahnhof aus können wir bequem wieder abreisen.

Profilbild von Andrea Dobinsky
Autor
Andrea Dobinsky
Aktualisierung: 28.02.2018
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
544 m
Tiefster Punkt
106 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Nach heftigen Regen- oder Schneefällen kann der Weg sehr rutschig sein

 

Start

Bahnhof Schriesheim (115 m)
Koordinaten:
DD
49.473839, 8.660208
GMS
49°28'25.8"N 8°39'36.7"E
UTM
32U 475383 5480187
w3w 
///aktives.vorführung.ehrenvolle

Wegbeschreibung

Unsere Tour startet am Bahnhof in Schriesheim. Wir laufen die Bahnhofstraße entlang und biegen nach einer Weile links in die Heidelberger Straße ab. Diese trifft auf die große Talstraße, der wir nach rechts folgen. An der nächsten Kreuzung entscheiden wir uns für den rechten Weg, der uns in die "Schmale Seite" führt und der bald darauf in den Burgweg übergeht.

Der Weg zur Strahlenburg ist ausreichend markiert. Vom Burgweg aus biegen wir nach rechts in einen Pfad, folgen ihm in der nächsten Abbiegung nach links und dann immer weiter geradeaus bis zu den Ruinen der Strahlenburg, die wir besichtigen können.

Vom Parkplatz der Strahlenburg aus folgen wir einer ganzen Weile der Markierung „Gelbkreuz“, die uns bergauf durch wunderbare Buchenwälder führt. Diese Etappe ist vor allem zu Beginn recht steil und ist das anstrengendste Stück dieser Tour. Weiter oben können wir wieder entspannt durchatmen, denn der Weg wird flacher. Ab der Jägerhütte (Schutzhütte) verengt sich unser Weg teilweise zu einem Pfad und führt wieder steiler bergauf bis zum Gasthaus Weißer Stein. Dort können wir unsere wohl verdiente Pause einlegen.

Frisch gestärkt führen wir unsere schöne Tour durch den Wald fort. Vom Gasthaus aus folgen wir der Rotstrich-Markierung „Heidelberg“ dem Hügel bergab zum Wanderparkplatz Rauhe Buche. Dort wandern wir noch ein kurzes Stück geradeaus und wechseln dann auf den Oberen Jagdhausweg. An der darauf folgenden Kreuzung biegen wir nach rechts Richtung Zollstock, der aus einem Rastplatz mit schöner Aussicht über Heidelberg besteht. Wir wandern auf dem Hagelsteigweg etwas steiler bergab, bevor wir den Aufstieg zum Heiligenberg erreichen. Schon bald entdecken wir die Ruine der Michaelskloster, die ebenfalls ein beliebtes Fotoobjekt ist und an der wir kurz rasten. Danach sollten wir unbedingt die Freilichtbühne „Thingstätte“ aus dem Dritten Reich anschauen, bevor wir dem Rotstrich-Weg bergab folgen, der uns zu einer weiteren Gaststätte und zu einem Aussichtsturm neben den Ruinen des Stephansklosters bringt.

Es geht weiter bergab durch die Eichendorff-Anlage zum Philosophenweg, wo sich der berühmte Aussichtspunkt auf das Alt-Heidelberg-Panorama befindet. Der Philosophenweg zieht sich weiter am Hang entlang und wechselt dann in einen bergab führenden Serpentinenweg, der uns einen wunderschönen Blick über die Alte Brücke freigibt.

Wir überqueren die Brücke und entscheiden uns dann, ob wir noch in die schöne Heidelberger Altstadt gehen oder unseren Rückweg mit der Bahn antreten. Zum Bahnhof gelangen wir über den Weg Am Hackenteufel, der von der Brücke aus links am Ufer entlang führt. Der Bahnhof befindet sich schräg gegenüber der nächsten Brücke, dem Wehrsteg.

 

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Schriesheim (OEG-Bahn ab Heidelberg)

 

Anfahrt

A5 Richtung Heidelberg, Ausfahrt Ladenburg, weiter nach Schriesheim

 

 

Parken

Es befinden sich ausgeschilderte Parkplätze in Schriesheim

 

Koordinaten

DD
49.473839, 8.660208
GMS
49°28'25.8"N 8°39'36.7"E
UTM
32U 475383 5480187
w3w 
///aktives.vorführung.ehrenvolle
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Festes Schuhwerk (Wanderschuhe), da der Boden nass und rutschig sein kann, Essen und Trinken, ggf. Regenschutz

 


Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,0
(2)
Sascha Döring
02.05.2021 · Community
Sehr schön, vor allem im Wald, kleine Pfade eingebaut, was die Tour abwechslungsreiches macht.
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Rosa Rietzler

Hallo Konrad,

vielen Dank für deine Nachricht! Es freut uns sehr, dass euch die Tour gefallen hat! Unter "Details" kannst du sehen, dass für die Technik nur drei von sechs Punkten vergeben sind, für die Kondition jedoch fünf. Sobald eine der beiden Kategorien fünf Punkte trägt, wird die Tour von unserem System automatisch insgesamt als "schwer" eingestuft.

Viele Grüße

Rosa von Outdooractive

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Markus Rothe 
24.08.2017 · Community
Ich bin die Tour noch ohne die App gegangen und da stimmte an manchen Stellen, meines Erachtens nach, die Beschreibung nicht ganz mit der Karte überein. Das fand ich etwas verwirrend und ärgerlich, jedoch habe ich das Ziel ohne Probleme erreicht. Gute Strecke, schöne Aussichten, würde ich auch wieder gehen.
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
15,4 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
470 hm
Abstieg
474 hm
Höchster Punkt
544 hm
Tiefster Punkt
106 hm
Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
Karten und Wege
  • 4 Wegpunkte
  • 4 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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