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Radfahren

Tour 17 - Tour entlang des "Grünen Bandes"

Radfahren • Thüringer Wald
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    Foto: Martina Rohner, Rainer Brabec
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    Foto: katrin gros, Community
Karte / Tour 17 - Tour entlang des "Grünen Bandes"
0 150 300 450 600 m km 5 10 15 20 25 30 35 Zweiländermuseum Rodachtal Hutelandschaft Rodachaue Veste Heldburg

Immer entlang des „Grünen Bands“ … zurück bis in eine Zeit vor den Menschen … WELLNESS IM THERMALBAD: oh du schöne Gegenwart!

 

mittel
37,9 km
11:23 Std
291 m
291 m

Autorentipp

Heldburg

Noch ist die Veste Heldburg ein Geheimtipp – aber das wird sich spätestens mit ihrem schrittweisen Ausbau zum Deutschen Burgenmuseum ändern. Vom 13. bis zum 19. Jahrhundert bauten Herzöge an dieser imposanten Höhenresidenz, der „Fränkischen Leuchte“. Bei gutem Wetter ist vom Turm aus die imposante Schwester-Veste „Fränkische Krone“ in Coburg zu sehen. Im romantischen Städtchen zu ihren Füßen gibt es genug Möglichkeiten zur Einkehr.

 

Seidingstadt

Wer denkt wohl beim jährlichen Oktoberfest an das kleine Seidingstadt im Rodachtal? Und doch wäre diese wohl größte deutsche Volksfest nicht enstanden, hätte es nicht jene Prinzessin Therese, Tochter des Herzogs Friedrich und seiner Gemahlin Charlotte von Sachsen-Hildburghausen, gegeben. Sie wurde 1793 im Seidingstädter Schloss geboren.

 

Streufdorf

Das lang gesteckte Dorf mit seinen Fachwerkhäusern und malerischen Dreiseithöfen liegt im Schatten von drei erloschenen Vulkanen – dem großen und kleinen Gleichberg und dem Straufhain. Eine echte Entdeckung sind das regionalgeschichtliche Zweiländermuseum – untergebracht in einer einzigartigen Kirchwehranlage, den Kemenaten - und der historische Marktplatz, der die faszinierende Atmosphäre vergangener Jahrhunderte bewahren konnte. Ein Abstecher bietet sich auf jeden Fall im vom ADFC als besonders fahrradfreundlich zertifizierten „Cafe im Hof“ an (Donnerstag bis Sonntag).

Bei dem Zweiländermuseums handelt es sich um ein Regionalmuseum mit erlebbarer Geschichte der thüringisch-fränkischen Grenzregion im 20. Jahrhundert, eingeordnet in die weltpolitischen Zäsuren.

Sommeröffnungszeiten Zweiländermuseum: Sonn- und Feiertag 10:00 Uhr - 18:00 Uhr

www.zweilaendermuseum.de

 

Hutelandschaft Rodachaue

Seit 2004 erobert sich die Natur ein 70 Hektar großes Stück Landschaft zurück. Mittlerweile ist die Hutelandschaft Rodachaue wieder das, was sie vor der Ankunft der Menschen war! Auen, in denen Störche reichlich Futter finden. Wiesen, auf denen wilde Pferde und Rinder weiden. Ein großartiges Fenster zurück in eine Zeit, in der die Erde noch den Tieren gehört hat.

 

Bad Rodach

Bad Rodach ist nicht nur eines der touristischen Zentren des Rodachtals. Rund um den historischen Marktplatz laden Geschäfte, (Straßen-)Cafés und Restaurants zum Verweilen ein. Das Jagdschloss solle man unbedingt gesehen haben – dort ist auch die Tourist Information untergebracht. Ebenso den Hausberg „Georgenberg“ mit seinem urigen Biergarten. Die ThermeNatur holt ihr Heilwasser aus 652 m Tiefe. Dank prächtiger Saunalandschaft „Erdfeuer“ und Panoramablick in die herrliche Umgebung ist sie zu Recht eine der beliebtesten Freizeit-Adressen der Region. Und die Radler-Massagen müssen Sie ausprobiert haben!

 

Billmuthausen

Gedenksteine, ein Friedhof und ein Turm halten die Erinnerung wach an einen hoch symbolträchtigen Ort der Deutsch-Deutschen Teilung. Ab 1952 wurde das zu nah an der Grenze gelegene Dorf Billmuthausen zwangsgeräumt, zerstört, völlig geschliffen. Seit 1978 ist es somit quasi vom Erdboden verschwunden. Geblieben ist nur die Gedenkstätte - und die Postleitzahl: 98663.

outdooractive.com User
Autor
Martina Rohner
Aktualisierung: 28.07.2016

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Höhenlage
385 m
286 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Heldburg (287 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.282254 N 10.724540 E
UTM
32U 622864 5571436

Ziel

Heldburg

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt dieser Rundtour, die zurück in die Zeit des Eisernen Vorhangs, der Ritterburgen und schließlich in die Epoche vor den Menschen führt, ist das mittelalterliche Städtchen Heldburg. Wir starten somit auf Gebiet der ehemaligen DDR, in der damaligen „Sperrzone“. Ab 1954 durfte dieser 5 Kilometer breite Streifen entlang der Grenze nur noch mit Sondererlaubnis betreten werden. Bis kurz vor Bad Rodach werden wir immer in diesem Bereich bleiben. Zunächst erwartet uns Streufdorf, dessen Zweiländermuseum viel über die Deutsch-Deutsche Geschichte zu erzählen weiß. Hier in den Kemenaten der Kirchwehranlagen ist das Ambiente bereits mittelalterlich. Wir radeln weiter in der Zeit zurück und erreichen das Projekt Hutelandschaft Rodachaue. Seit 2004 wird das 70 Hektar große Areal in jenen Urzustand verwandelt, den es vor der Ankunft der ersten Menschen gezeigt hat. Wilde Konikpferde und Heckrinder, Störche, Amphibien, Insekten, Vögel – die Artenvielfalt ist beeindruckend. Bei Kilometer 31,5 erinnert ein Friedhof mit Gedenkstätte im Schatten eines ehemaligen Grenzturms noch einmal an das Schicksal des unmenschlichen Sperrgebiets: Billmuthausen wurde auf Anweisung der DDR-Regierung zerstört und komplett geschliffen. Die Tour endet rasant. Heldburg wird auf Höhe der Veste erreicht, von der aus es steil in die Altstadt hinunter geht. Dort erwarten uns vielfältige Einkehrmöglichkeiten.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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katrin gros
18.07.2016
Blick übers Land
Blick übers Land
Foto: katrin gros, Community

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
37,9 km
Dauer
11:23 Std
Aufstieg
291 m
Abstieg
291 m
Rundtour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

: Std
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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