Tour hierher planen Tour kopieren
Radfahren Top

Gotik Tour Nord

Radfahren · Rottal-Inn
Verantwortlich für diesen Inhalt
Landkreis Rottal-Inn Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Wallfahrtskirche Heiligenberg
    / Wallfahrtskirche Heiligenberg
    Foto: S. Kerscher, Landkreis Rottal-Inn
  • / Kirche Mariä Namen in Neukirchen
    Foto: Paul Hohenthaner, Landkreis Rottal-Inn
  • / Blick auf die Jakobskirche in Hainberg
    Foto: Paul Hohenthaner, Landkreis Rottal-Inn
  • / Schloss Mariakirchen
    Foto: Markt Arnstorf, Landkreis Rottal-Inn
  • / Kirche Johanniskirchen
    Foto: Paul Hohenthaner, Landkreis Rottal-Inn
  • / Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Dietersburg
    Foto: Paul Hohenthaner, Landkreis Rottal-Inn
  • / Kirche Mariä Himmelfahrt in Dietersburg Innen
    Foto: Paul Hohenthaner, Landkreis Rottal-Inn
  • / Abendstimmung bei Neuhofen
    Foto: Paul Hohenthaner, Landkreis Rottal-Inn
  • / Blick auf Malgersdorf
    Foto: Josef Kaltenecker Malgersdorf, Gemeinde Malgersdorf
  • / Kirche St. Stephan in Malgersdorf
    Foto: Josef Kaltenecker Malgersdorf
m 500 450 400 350 100 80 60 40 20 km Wallfahrtskirche Mariä … Wald Pfarrkirche St. Georg Pfarrkirche Mariä … Dietersburg Kirche Mariä … Arnstorf
Empfehlung: Die Wallfahrtskirche St. Erasmus in Heiligenberg.
mittel
104,2 km
26:51 h
883 hm
883 hm

Reizvolle Zeugnisse der kunst- und baugeschichtlichen Epoche des Mittelalters findet man inmitten der Städte und Dörfer, vielfach wurden die Bauwerke aber auch auf Anhöhen oder idyllischen Tälern außerhalb der Ortschaften errichtet. Diese Sehenswürdigkeiten und die reizvolle Rottaler Hügellandschaft können auf der Tour genossen werden.

Die Tour führt zu den gotischen Kirchen und Kapellen im nördlichen Landkreis. Sehenswert sind z.B. die Wallfahrtskirche St. Erasmus in Heiligenberg, die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Guteneck, die Dietersburger Pfarrkirche mit beachtenswerten gotischen Heiligenstatuen oder die Wallfahrtskirche Wald mit dem Wandgemälde des Christophorus (um 1500). Insgesamt ist die nördliche Gotik Tour eine Mehrtagestour, wer die gesamte Tour Radeln möchte, sollte sich daher Zeit nehmen und die einzelnen Etappen vorher planen. Die sehenswerten Kirchen liegen nicht immer direkt auf der Route und sind in diesen Fällen als Stichweg ausgeschildert.

Autorentipp

Die Wallfahrtskirche St. Erasmus in Heiligenberg.

Profilbild von Paul Hohenthaner
Autor
Paul Hohenthaner 
Aktualisierung: 04.09.2020
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
482 m
Tiefster Punkt
354 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Infos zu den Kirchen, sehenswerten Gebäuden, Übernachtungsbetrieben und Gaststätten am Weg finden Sie in der Broschüre Rott und Inntaler Gotik Tour. In der Radkarte des Landkreises sind die Strecken der Gotik Touren eingetragen. Die Broschüre und die Radkarte Rottal-Inn sind kostenlos erhältlich - siehe unten.

Landratsamt Rottal-Inn, Kreisentwicklung Tourismus, Ringstraße 4-7, (Besucheradresse Bahnhofstraße 19 im 1. Stock) in 84347 Pfarrkirchen. Unter der Tel. 08561 20268 oder per Mail: ferienregion@rottal-inn.de können Sie die Broschüre Gotik Tour  kostenlos bestellen.

Die Radkarte und weitere interessante Broschüren zum Landkreis Rottal-Inn, die Sie ebenfalls kostenlos bestellen können, finden Sie auf der Homepage unter https://www.rottal-inn.de/wirtschaft-tourismus/tourismus/publikationen/  

 

Markt Arnstorf,  Marktplatz 8,  94424 Arnstorf, Tel. 08723 9610-18, www.arnstorf.de 

Gemeinde Roßbach, Münchsdorfer Str. 27, 94439 Roßbach, Tel. 0 85 47 96 18-0, www.gemeinde-rossbach.de 

Gemeinde Johanniskirchen, Obere Hauptstr. 1, 84381 Johanniskirchen, Tel. 085 64 96 08 - 0, www.johanniskirchen.de 

Gemeinde Dietersburg, Burgstr. 12, 84378 Dietersburg, Tel. 08564 9607-0, www.dietersburg.de 

 Gemeinde Schönau, Bachhamer Straße 22, 84337 Schönau Tel. 08726/ 9688-0 www.gemeinde-schoenau.de 

Gemeinde Malgersdorf, Burgerstr. 1, 84333 Malgersdorf, Tel.: 09954 307, www.vg-falkenberg.de

 

 

Start

Marktplatz in Arnstorf (375 m)
Koordinaten:
DG
48.561773, 12.818572
GMS
48°33'42.4"N 12°49'06.9"E
UTM
33U 339054 5381039
w3w 
///wonach.tierwelt.bewachen

Ziel

Rundtour - Start und Zielpunkt am Marktplatz in Arnstorf

Wegbeschreibung

1. Etappe 28km

Vom Marktplatz Arnstorf Pfarrkirche St. Georg: Spätgotische Anlage aus dem 15. Jh., dreischiffiges Langhaus, Datierung über dem Chorbogen 1477. Seitenschiffe nachträgliche Erweiterung des bereits begonnenen Hauptschiffes. Netzrippengewölbe im Chor und Langhaus mit Rankenmalerei. Figuren aus verschiedenen Epochen, z.B. Madonna mit Kind, hl. Sebastian. Bedeutende Grabdenkmäler der Familie von Closen, insbes. das Epitaph des Hans von Closen gest. 1527. Neuer Volks- und Hochaltar von Joseph M. Neustifter aus Eggenfelden in Anlehnung an die typische Form eines gotischen Flügelaltares mit Bildmotiven aus dem alten und neuen Testament.  aus führt die Route auf dem Radweg entlang der Kollbachtalauen nach Mariakirchen, dass durch die sehenswerte Pfarrkirche und dem prächtigen vierflügeligen Wasserschloss bekannt ist.
Wasserschloss: Rechteckiger, vierflügeliger Bau aus dem 16. Jh. Mittelalterliches Erscheinungsbild mit Türmen, Zinnen und Wassergräben, architektonische Struktur von der Renaissance beeinflusst. Im Schatten des Schlossparks, lädt der angrenzende Biergarten zur ersten Rast ein. Anschließend führt  der Weg vorbei an der Pfarrkirche dann über den Kollbach, ehe der Weg in nördlicher Richtung den Wäldern der Kammerau zustrebt. Gleich am Waldrand nach Sattlern geht´s rechts die Anhöhe hinauf und vorbei an dem Einödhof in Schmidhub. Gleich anschließend kann man am Waldrand einen herrlichen Ausblick auf das Kollbachtal genießen. Über Dellendorf und Münchsdorf erreichen wir das nächste Ziel Thanndorf, mit der Pfarrkiche St. Martin.   Pfarrkirche St. Martin: Chor aus dem 14. Jh., Langhaus 15. Jh. Im 18. und 19. Jh. mehrmals restauriert und verändert. Einrichtung neugotisch mit alten Figuren, z.B. hl. Florian, Madonna mit Kind, hl. Sebastian (um 1480).
Entlang des Radelbaches geht’s entspannt weiter nach Kudlhub, wo wir nach links in die Staatsstraße einbiegen, jedoch nach Überquerung des Radelsbaches, diese bereits wieder verlassen. Wer sich jedoch Zeit nimmt für einen Besuch der ehemaligen Wallfahrtskirche St. Quirin in Kemathen, muss der Staatstraße ein Stück weiterfolgen und bei Einpoint rechts
nach Kemathen abbiegen. Kirche St. Quirin: Spätgotische Anlage (Mitte des 15. Jh.), ehemalige Wallfahrtskirche. Netzrippengewölbe im Chor, Langhaus barock verändert und flach gedeckt. An der Sakristei Türe spätgotische Beschläge aus dem 15. Jh., Barockaltar um 1680. Friedhofsmauer, an der Nordseite Rundbogenportal (17. Jh.).
Unser Weg führt uns nun die Anhöhen hinauf an den Weilern Unter und Oberreuth vorbei, bevor der Weg bei Lengham nach links abzweigt und uns über Lapperding dann allmählich wieder hinunter in das Sulzbachtal nach Johanniskirchen bringt.
Pfarrkirche St. Johannes der Täufer: Eine der bedeutendsten Anlagen der Spätgotik (1477) im Landkreis. Die unteren vier Geschosse des Turmes stammen aus der romanisch gotischen Übergangszeit um 1300. Typisch für die Zeit die Rundbogenfriese. Netzrippengewölbe im Chor (Rankenmalerei) und Langhaus. Moderne Einrichtung unter Verwendung alter Figuren, z.B. Strahlenkranzmadonna, hl. Christophorus, hl. Florian, hl. Sebastian).
  2. Etappe ca.38 kn
Vom Kirchplatz aus geht´s weiter in Richtung Dummeldorf, doch bereits nach einigen hundert Metern verlassen wir links abbiegend die Hauptstraße in Richtung Schornbach. Für den Abstecher zu der kleinen Kirche bei Guteneck, die auf dem Bergrücken in entgegengesetzter Richtung steht, radelt man jedoch noch einige hundert Meter, ehe die Beschilderung nach Guteneck hinauf weist. Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt Guteneck: Spätgotische Anlage, Ende 15. Jh. Chor mit Netzrippengewölbe, Langhaus später flach gedeckt. 1666 Neubau des Turmes. Veränderung im 19. Jh. Hochaltar ursprünglich spätgotisch (um 1500), im 19. Jh. restauriert und ergänzt. Die Predellagruppe aus Kunststein stellt die mystische Vermählung der hl. Katharina mit dem Christuskind dar (Fassung 19. Jh.). Seitenaltar spätgotischer Schrein Altar, Anfang 16. Jhd., im 19. Jh. restauriert. Dort an der Kirche bietet sich eine herrliche Aussicht auf´s Sulzbachtal und bis in den Bayerischen Wald. Auf unserer Hauptroute wenden wir uns wieder der sanften Hügellandschaft bei Schornbach und Stockham zu. Dort biegen wir anschließend nach rechts ab, folgen dieser Straße einige hundert Meter, ehe uns die Beschilderung nach links in eine ruhige Nebenstraße weist. Diese führt am Weiler Schneeharding vorbei nach Hohenöd. Dort an der Kreuzung bietet sich ein weiterer Abstecher zur interessanten Dietersburger Pfarrkirche an.   Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt: Stattlicher Gewölbebau Ende 15. Jhd., untere Hälfte der Langhausmauern und Unterbau des Turmes aus der romanisch-gotischen Übergangszeit (wohl zweite Hälfte des 13. Jh.). Der achtseitige Turmoberbau mit zweimal abgesetzten Eckstreben stammt aus der Spätgotik und ist charakteristisch für das Gebiet. Netzrippengewölbe im Chor und Langhaus mit Rankenmalerei. Einrichtung um 1730-1740, mit Elementen der Spätrokokozeit um 1770. Wandmalereien um 1500. Beachtenswerte Figuren aus dem 15. Jh., z.B. Maria Immaculata, hl. Barbara und hl. Katharina. Kanzel um 1730, um 1770 ergänzt mit den Darstellungen der vier Erdteile als Putto-Figuren. Unsere Route führt aber weiter in entgegengesetzter Richtung durch die waldreiche Gegend nach Weinberg, zu der kleinen Kirche St. Nikolaus. Kirche St. Nikolaus: Kleiner Blankziegelbau, Chor spätgotisch mit Netzrippengewölbe aus der zweiten Hälfte des 15. Jh., Langhaus vermutlich älter. Neugotisches Altärchen Ende 19. Jh. mit filigran gearbeitetem Gesprenge. Provinzialrömisches Steinrelief, vielleicht einen Mysterienkult darstellend. Man sollte sich außerdem Zeit nehmen und das mittelalterliche Schloss Baumgarten das ganz in der Nähe auf dem Bergrücken thront (von außen) zu besichtigen. Unser Weg führt jedoch nicht die ganze Anhöhe Richtung Schloss hinauf, sondern zweigt am Weg dahin auf halber Strecke rechts ab und führt über Asperting stetig leicht bergan weiter bis zur Kreuzung in Seiling. Etwa 1km von unserer Route entfernt bietet sich hier die Möglichkeit zu einem Abstecher zur Dorfkirche Mariä Himmelfahrt von Waldhof.
Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt: Spätgotischer Bau Ende 15. Jh.. Turmunterbau aus dem späten 13. Jh. mit dem für die Zeit typischen „Deutschen Band" und Giebelbogenfries. Netzrippengewölbe im Chor und Langhaus. Moderne Altarkomposition: Über der Mensa in flachem, abgehängtem Rahmen Madonna mit Kind (1500), St. Joachim und St. Anna (1730). Portal mit beachtenswertem spätgotischem Schmiedeeisenbeschlag. - Hölzerner Pfarrhof. Unsere Route führt dort weiter in westlicher Richtung, herrliche Ausblicke bis in die Alpen kann man auf der Strecke genießen. An einem kleinen Wäldchen bei Schlicking  verlassen wir diese Straße und biegen nach links ein. Über Schlicking, Lukasöd und Einbach geht´s nun bequem talwärts an den abgelegenen Weilern vorbei, bevor wir bei Einbach die Richtung wechseln und nun nach Westen auf Benk zusteuern. Dort überqueren wir die Staatstraße und folgen der Beschilderung über Dulding und Weihersbach zur Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Wald.  Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt: Spätgotischer Bau datiert über dem Chorbogen 1483. Untere zwei Drittel der Langhausmauer und vier Geschosse des Turmes noch aus dem 13. Jh., Hochaltar, Seitenaltäre und Kanzel wohl neubarock Ende 19. Jh., Madonna mit Kind im Mittelschrein 1. Hälfte 15. Jh., Ornamentverzierungen am spätgotischen Rippengewölbe. Wandgemälde St. Christophorus um 1500. Sakristei Türe mit spätgotischem Lilienbeschlag um 1500. Kirchhofmauer mit Rundbogendurchgang (17.-18. Jh.), Votivbilder. Die anschließende Talfahrt endet jedoch schon an der nächsten Abzweigung in die wir nach links einbiegen und dem Weg über Polding, Massing und Hof nach Neuhofen folgen.
Pfarrkirche St. Johanni Enthauptung: Spätgotischer Bau um 1500. Langhaus und Turm älter. Langhaus 1906 nach Westen verlängert. Einrichtung hauptsächlich aus dem 18. Jh., Hochaltarkruzifix spätgotisch aus dem frühen 16. Jh. Maria mit Kind auf dem nördlichen Seitenaltar um 1485, Grabsteine. Pfarrhof: Erbaut 1746, zweigeschossige Rechteckanlage mit Walmdach.
Am Ortsausgang bietet sich ein herrlicher Aussichtspunkt, der bei entsprechender Wetterlage bis weit in die Alpenkette hinein reicht. Von dort geht´s dem letzten Ziel dieser Etappe  Schönau entgegen. Pfarrkirche St. Stephan: Neugotischer Blankziegelbau (1890-91). Der gotische Chor der Vorgängerkirche (1500) wurde als Seitenkapelle mit einbezogen, dort Barockaltar (1680) mit hl. Josef und hl. Georg. Schloss: Eindrucksvolles Wasserschloss, im Kern mittelalterlich, 1900-1903 durch Architekt Gabriel von Seidl historisierend erweitert. Schlosspark ab 1867 vom Münchener Hofgartendirektor Effner angelegt. Typischer englischer Landschaftsgarten. Das Schloss ist bewohnt und innen nicht zu besichtigen, der Garten ist für Besucher geöffnet.
3. Etappe ca.38km 
In südwestlicher Richtung verlassen wir Schönau und steuern der bekannten Wallfahrtskirche von Heiligenberg entgegen, dessen grazile Turmspitze schon von weitem sichtbar über die Baumwipfel hinausragt. Walfahrtskirche St. Erasmus: Anlage des 15. Jh., wohl vor 1750 barockisiert. Hochaltar mit den Bildnissen des Hl. Erasmus (mitte), Benedikt (rechts) und Bernhard von Clairvaux (links). Kanzel mit vier Putti, die vier Erdteile darstellend. Sakristei Türe mit spätgotischem Schmiedeeisenbeschlag um 1500. Friedhofskapelle: Spätgotische Anlage von 1498, zahlreiche bedeutende Votivbilder, Friedhofsmauer.  Dort geht’s talwärts nach Götzing und man folgt dann dem Verlauf eines kleinen Bächl in östlicher Richtung, ehe man vor Bachham nach links abzweigt und über eine kleine Anhöhe Kleinmünchen erreicht. Kirche St. Nikolaus: Spätgotische Anlage aus der zweiten Hälfte des 15. Jh., Chor mit Netzrippengewölbe in Sternfiguration. Barockaltar um 1700. Spätgotische Figuren um 1530, z.B. hl. Barbara, hl. Nikolaus, hl. Katharina, hl. Apollonia. Weiter geht´s an alten Gehöften und Einöden vorbei über Drahtholzen nach Zell. 

Pfarrkirche St. Ulrich: Spätgotische Anlage aus der zweiten Hälfte des 15. Jh., Netzrippengewölbe im Chor und Langhaus. Einrichtung modern mit spätgotischen Figuren, z.B. hl. Erasmus, Hl. Wolfgang, Hl. Ruprecht und Hl. Bonifatius. 

Unser nächstes Ziel Malgersdorf erreichen wir über Hochholzen, überqueren dabei die Bundesstr. bevor wir dann im Tal des Rimbaches und später dem Kollbachtal entlang über Bleickersdorf nach Heilmfurt radeln. Dort bietet sich eine Rast im schattigen Biergarten der kleinen Heilmfurter Brauerei an. Nach einer Stärkung geht´s die Kollbach entlang weiter nach Malgersdorf.

Pfarrkirche St. Stephan: Spätgotischer Bau aus der zweiten Hälfte des 15. Jh. Langhaus und Chor mit Netzrippengewölbe. Langhaus 1867/68 um 2 Joche nach Westen verlängert, Backsteinbau. Einrichtung neugotisch, Chorbogenkruzifix um 1600. Neue Orgel (1979) mit 4000 Pfeifen. Grabsteine. Kirche St. Maria Auxiliatrix (Frauenkapelle): Gotische Anlage (14.-15. Jh.), im 18. Jh. barockisiert und flach gedeckt. Rokoko-Altar von 1760 mit Altöttinger Madonna. Gotische Freskenfragmente.  Dort überquert man die Eggenfelderstr. und biegt dann in den Ambergstraße ein, die uns anschließend auf eine idyllische und abgeschiedene Strecke, durch das Waldgebiet nach Guggenberg und Eckelsberg schickt. Gleich unterhalb des Funkturmes zweigt der Weg scharf nach rechts ab. Jetzt kann man seinen Drahtesel wunderbar laufen lassen, talwärts dem Kollbachtal zu. Bei Jägerndorf wird die Staatsstraße gequert und entlang des Zeller Baches führt uns der Weg dann nach Daimhäuseln. Hier biegt man nach links ab und man folgt nun der Route an kleinen Weilern vorbei nach Unterwimpersing. Nur ein kleiner Abstecher ist hier nötig um die Kirche 

Mariae Namen in Neukirchen zu besichtigen.   Kirche Mariae Namen: Spätgotische Anlage Weihe 1440). Wandmalereien aus der Erbauungszeit. Chor und Langhaus mit Rippengewölbe. Neugotischer Altar. Anschließend geht´s zuerst einem Kiesweg entlang, der bei Petersdorf in eine Teerstraße mündet, in die wir rechts einbiegen nach Geiselsdorf. Auf dem Weg zu unserem letzten Ziel nach Hainberg, genießen wir nochmals die herrliche Aussicht auf das Kollbachtal und seine Umgebung. Kirche St. Jakob d. Ältere. Turmunterbau Rest einer romanischen Anlage des 13. Jh. Im 15. Jh. wurde der Chor mit einem Netzrippengewölbe versehen, das Langhaus später flach gedeckt. Hochaltar, Kanzel und Altar auf der Nordseite um 1700. Spätgotische Figuren, z.B. hl. Anna mit Maria und Jesuskind (Hl. Anna selbdritt) Anfang 16. Jh., Madonna mit Kind, Anfang 15. Jh., Typus "Schöne Madonna". Das letzte Stück des Weges geht´s im Kollbachtal entlang des Radweges zurück nach Arnstorf. 

 

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Bus, nächster Bahnhof Pfarrkirchen

Anfahrt

Über B20, Abfahrt Simbach bei Landau, weiter auf der Staatsstraße 2112 nach Arnstorf

Parken

Parkplätze im Ortszentrum in Arnstorf

Koordinaten

DG
48.561773, 12.818572
GMS
48°33'42.4"N 12°49'06.9"E
UTM
33U 339054 5381039
w3w 
///wonach.tierwelt.bewachen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Broschüre Rott und Inntaler Gotik Tour, kostenlos erhältlich im Landratsamt Rottal-Inn Ringstraße 4-7, 84347 Pfarrkirchen, Tel. 08561 20268 oder per Mail: ferienregion@rottal-inn.de 

 

Kartenempfehlungen des Autors

Infos zu den Kirchen, sehenswerten Gebäuden, Übernachtungsbetrieben und Gaststätten am Weg finden Sie in der Broschüre Rott und Inntaler Gotik Tour. In der Radkarte des Landkreises sind die Strecken der Gotik Touren eingetragen. Die Broschüre und die Radkarte Rottal-Inn sind kostenlos erhältlich - siehe unten.

Landratsamt Rottal-Inn, Kreisentwicklung Tourismus, Ringstraße 4-7, (Besucheradresse Bahnhofstraße 19 im 1. Stock) in 84347 Pfarrkirchen. Unter der Tel. 08561 20268 oder per Mail: ferienregion@rottal-inn.de können Sie die Broschüre Gotik Tour kostenlos bestellen.

Die Radkarte und weitere interessante Broschüren zum Landkreis Rottal-Inn, die Sie ebenfalls kostenlos bestellen können, finden Sie auf der Homepage unter https://www.rottal-inn.de/wirtschaft-tourismus/tourismus/publikationen/  

 

 

Ausrüstung

Tragen Sie zu Ihrer Sicherheit Fahrradhelm und Sonnenbrille, sowie reflektierende Kleidung. Wind und Regenschutzkleidung und ein kleines Reifenreparaturset sollte man ebenfalls im Gepäck haben. Haut und Kopf sollten gut vor der Sonne geschützt sein. 

Sollten Sie mit Ihren Kindern unterwegs sein befestigen Sie an deren Fahrrädern Fahrradwimpel, damit sie von anderen Verkehrsteilnehmern besser wahrgenommen werden können.


Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.


Fotos von anderen


Schwierigkeit
mittel
Strecke
104,2 km
Dauer
26:51h
Aufstieg
883 hm
Abstieg
883 hm
Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

  • 2D 3D
  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
: h
 km
 Hm
 Hm
 Hm
 Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.