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Stubenberg Tour 2 - Von Stubenberg zum Schellenberg und wieder zurück

Wanderung · Niederbayern
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  • Wegkreuz am Schellenberg
    / Wegkreuz am Schellenberg
    Foto: Carmen Tomandl, Wandern zwischen Rott und Inn
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m 700 600 500 400 7 6 5 4 3 2 1 km Leonhardi Kapelle Blick von Engstall ins Inntal Beingarten - Die Kapelle im Hauseck Ausblick auf Stubenberg Pfarrkirche St. … Stubenberg

Ausgangspunkt: Parkplatz direkt in Stubenberg gegenüber dem Gasthaus Ecker

Gesamtlänge: 7,9 km

Dauer: ca. 2 Stunden

Begehung: Jede Jahreszeit

mittel
7,9 km
2:07 h
166 hm
166 hm

Wir starten in Stubenberg gegenüber dem Gasthaus Ecker. Die Gemeinde gehört zu den 100 Genussorten in Bayern. Ein besonderes Ereignis ereignete sich am 12. März 2016, als ein Meteorit gefunden wurde, der am 6. März 2016 niederging. Die bisherigen Funde des Gesteins kommen auf ein Gesamtgewicht von 1,5 Kilo. Der Meteorit von Stubenberg wurde als Chondrit klassifiziert und wird im Rathaus Stubenberg aufbewahrt.

 

Unsere Tour führt am Rathaus vorbei die Hofmarkstrasse entlang. Nach ein paar Metern biegen wir rechts in die Bachstraße und folgen der Beschilderung. Stubenberg hat keinen direkten Zugang zum Inn, der lange Zeit Lebensader war und auch für Einnahmen aus Salzzöllen sorgte. Adelige und Ritter besiedelten die Region. Sagen und Legenden entstanden - so auch jene von der goldenen Kutsche. Diese soll im Stubenberger Schlossberg vergraben worden sein. Ein weiteres Drum und Dran fehlt zwar, aber diese Behauptung hält sich fest.

 

Nachdem wir auf der Bachstraße gewandert sind, erreichen wir den Ortsteil Beingarten. Hier befindet sich die Kapelle im Hauseck, die der Heiligen Maria Mutter Gottes geweiht wurde. Wir marschieren weiter und passieren die Einödhöfe Wiesmannhäusl und Wieser. Nach Wieser hören wir rechts den Prienbach neben uns plätschern. Er ist namensgebend – wir befinden uns im Prienbachtal. Hier marschieren wir weiter und genießen die herrliche Natur. Kurze Zeit später kommen wir bei den Höfen Oberndorfner und Unterdorfner an. Hier führt der eigentliche Weg nach links in einen Pfad. Ein Abstecher zur Leonhardikapelle ist aber möglich (weiter auf der Straße einen steilen Hügel hinauf - oben angelangt geht es links zur Kaplle). Stets zu Pfingsten wird eine Wallfahrt zur Leonhardikapelle unternommen. Votivtafeln tragen die Jahreszahl 1741 oder 1797 und sind Zeugen vieler Heilungen im Namen Gottes. Die Tour 2 führt jedoch vom Weiler Oberndorfer und Unterdorfer durch den Wald nach Kollberg. Hier geht es weiter, bis wir an einer asphaltierten Straße ankommen. An der Kreuzung halten wir uns links und folgen der Straße ein kurzes Stück. Herrliche Blicke über das Inntal erwarten uns. Bei Engstall werden wir mit wunderbaren Fernblicken belohnt. Vor Engtall sei jedoch ein Abstecher rechts in die Waldstraße zur Kapelle am Schellenberg empfohlen. Folgt man dem Pfad nach der Kapelle, kommt man zum Gasthaus Schellenberg. Nach Engstall geht es wieder links in einen Waldweg hinein, der nach Guttersberg führt. Von hier sind Beingarten und der Ausgangspunkt in Stubenberg nicht weit.

 

Der Brunnen am Schellenberg

 

Wenige Schritte von der Waldkapelle entfernt gegen Osten gewandt, steht der letzte Zeuge einer einstigen Siedlung („Schellenbergbauern“). 1648 sind die Höfe den herumziehenden schwedischen Kriegshorden unter General von Wrangel zum Opfer gefallen. Die Grundstücke wurden teilweise noch lange bewirtschaftet. Die Ernte auf dem steinigen, humusarmen Sandboden war aber karg und so begann man um 1850, die Felder aufzuforsten. Mächtiges Hochholz tat sich empor, auch dort, wo die ehemaligen Höfe standen. Der erhalten gebliebene Brunnen blieb 200 Jahre lang offen, bis er von einem Bauern mit schweren Bruchsteinen abgedeckt wurde und in Vergessenheit geriet. Erst im Frühjahr 1925 wurde durch den Simbacher Arzt Dr. Hans Pinzl die Wiederentdeckung des Schellenbergbrunnens in die Wege geleitet und mit Hilfe einer großen Spendenaktion durch die Bevölkerung Simbachs ermöglicht. Martin Edmeier war der erste, der sich 1925 20 Meter tief in den Brunnen wagte. Geröll und Steinschutt wurde mühselig beseitigt, ehe der Wasserspiegel bei 30 Metern erreicht wurde. Am 30. Mai 1925, ein Pfingstsamstag, wurde der Schellenbergbrunnen der

 

Öffentlichkeit übergeben. So steht heute ein 500 Jahre alter Brunnen auf dem höchsten Berg des niederbayerischen Hügellandes als sehenswertes Heimatdenkmal. (Auszug: Wander- und Verschönerungsverein Simbach am Inn)

Autorentipp

Sehenswürdigkeiten:

· Leonhardi Kapelle

· Kapelle in Schellenberg

· Brunnen in Schellenberg

Profilbild von Carmen Tomandl
Autor
Carmen Tomandl
Aktualisierung: 05.11.2020
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
547 m
Tiefster Punkt
385 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Ortszentrum, Gasthaus zur Hofmark in Stubenberg (389 m)
Koordinaten:
DG
48.309163, 13.073907
GMS
48°18'33.0"N 13°04'26.1"E
UTM
33U 357185 5352456
w3w 
///perlen.preisträger.adresse

Ziel

Ortszentrum Stubenberg

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Parken

Parkplätze befinden sich gegenüber dem Gasthaus Hofmark in Stubenberg.

Koordinaten

DG
48.309163, 13.073907
GMS
48°18'33.0"N 13°04'26.1"E
UTM
33U 357185 5352456
w3w 
///perlen.preisträger.adresse
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Schwierigkeit
mittel
Strecke
7,9 km
Dauer
2:07h
Aufstieg
166 hm
Abstieg
166 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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