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Wanderung

Schmuggler-Pfad

(8) Wanderung • Saarland
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Tourismus Zentrale Saarland GmbH
  • Wegezeichen
    / Wegezeichen
    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
  • Auf dem Schmugglerpfad
    / Auf dem Schmugglerpfad
    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
  • Markierung zeigt den Weg
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    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
  • Der Schmugglerpfad
    / Der Schmugglerpfad
    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
Karte / Schmuggler-Pfad
150 300 450 600 750 m km 2 4 6 8 10 12 Gehweiler Mühle Metzenberg

Premiumweg Deutsches Wandersiegel

Dieser Rundwanderweg leitet seinen Namen „Schmuggler-Pfad" aus der Historie des von ihm durchquerten ehemaligen Grenzlandes ab. Doch nicht nur Historisches steht auf der erlebnisreichen Wander-Agenda. Hinzu kommen herrliche Aussichten über schmucke Dörfer und sanfte Hügel bis zum fernen Horizont.

Etliche Male kreuzt der »Schmuggler-Pfad« die beschriebenen Grenzen und ein beachtliches Stück säumen stumme Zeugen jener ereignisreichen Zeit den Weg, verwittert, gerissen und geschunden, -Grenzsteine als Denkmäler, eingeschlagen das »S« für Saargebiet und »D« für Deutsches Reich.

mittel
12,8 km
4:30 h
322 hm
316 hm

Uralte Hochgerichtsgrenzen aus dem frühen Mittelalter trennten das Land, heute unsichtbar und längst vergessen. Die historische Grenze zwischen dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und dem mächtigen Erzbistum und Kurstaat Trier (16. bis Ende 18. Jh.) spaltete die Bevölkerung in Protestanten und Katholiken.

Der »Wiener Kongress« (1814) brachte die kuriose Grenze zwischen dem Herzogtum Sachsen-Coburg und dem Großherzogtum Oldenburg in unseren Breiten zustande.

Zu allen Zeiten blühte der Schmuggel über die Grenzen hinweg. Die Gründe dafür waren vielfältig. Mangel an bestimmten Gütern auf einer Seite, Angebot auf der anderen, hohe Zölle und unterschiedliche Gesetzgebung der Territorialherren, Verbote und Strafen förderten den heimlichen, illegalen Grenzübertritt.

Nach dem ersten Weltkrieg, während der letzten Hochblüte des Schmuggels an der Grenze zwischen dem »Saargebiet« und dem »Deutschen Reich« (1920 – 1935), lag der Hauptgrund in dem starken französischen Franken an der Saar und der inflationären Reichsmark im »Reich«. Noch heute berichten Zeitzeugen von regem Schmugglerwesen und gehörten Schüssen zu nächtlicher Stunde.

outdooractive.com User
Autor
Annika Prüver
Aktualisierung: 11.10.2018

Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
480 m
319 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Restaurant Bergschänke
Zur Liebenburg

Weitere Infos und Links

Unser Arrangement zur Tour:

Angel's Wendelinus Wander-Wochenende ab 125,--€

 

Einkehrmöglichkeiten

Restaurant Burgschänke
Liebenburgstraße 38
66640 Namborn-Eisweiler
Tel.: +49 (0)6857 / 63 63
Öffnungszeiten: Mo–Sa 15.00–23.00 Uhr, So 10.30–23.00 Uhr, Warme Küche 17.00–22.00 Uhr, So 12.00–14.00 Uhr

Sattler´s Imbiss
Nohfeldenerstr. 7 (an B 41)
66640 Namborn-Pinsweiler
Tel.: +49(0)178 / 931 97 37
Öffnungszeiten: Di–So 11.00–21.00 Uhr, Ruhetag: Mo

Gaststätte zur Liebenburg
Liebenburgstr. 31
66640 Namborn-Eisweiler
Öffnungszeiten: täglich 10.00–24.00 Uhr, Ruhetag: Mi

Start

Schützenhaus Furschweilerstraße, 66640 Namborn-Hofeld (320 hm)
Koordinaten:
Geographisch
49.514097, 7.159570
UTM
32U 366780 5486235

Wegbeschreibung

Vom Startpunkt aus führt der Weg geradeaus auf einem besfestigten Weg entlang des Eichersbach. Der Weg biegt nach rechts ab, noch immer parallel zum Bachlauf  leicht bergan, entlang an Pferdekoppeln und alten Obstwiesen. Man trifft auf eine asphaltierte Straße, dort geht es an einer Spitzkehre rechts weiter vorbei an Feld und Wiesen., bis man wieder in ein kleines Waldstück eintritt und durch ein kleines Kerbtal hinunter zur Landstraße geführt wird.

Die Straße wird überquert und auf einem Feldweg vorbei an der gehweiler Mühle, biegt der Weg links ab. Weiter geht es bergan, hier wird der Weg schmaler und der Anstieg zum "Homerskopf" steiler. Jetzt geht es über Naturwege und Pfade  wieder bergab durch den Wald, überquert über eine Brücke einen kleinen bachlauf bis zum Waldhof. Links am Hof vorbei verläuft die Route nun über einen Feldweg. Über einen kleinen Abstieg mit Stufen und durch einen kleinen Hohlweg, danach  verläuft der Weg jetzt anm Waldsaum entlang und über freie Flur bis man wieder zur Landstraße kommt.

Diese wird erneut überquert und der Weg verläuft hier hügelig bis zu einer Anhöhe des Leidenberg. Dieser wird in einem Bogen umgangen und danach geht es bergab, über eine Zufahrtsstraße bis zur Wassertretanlage "Farthelborn". Danach wird es beschwerlich, denn der Anstieg zum 475 Meter hohen "Matzenberg" steht an. Auf erdigen Pfade bergan, die sich Meter um Meter in Serpentinen den Berg hinauf ziehen, um auf der Kuppe einen herrlichen Aussichtspunkt anzusteuern. Zwei mächtige Bänke mit Tisch, dazu eine bühnenreifes Panorama auf Namborn und die umliegenden Hügel.

Durch eine Ansammlung von bemoosten Steinen führt der "Schmuggler-Pfad" auf einer Höhe noch ein Weilchen über den abgeflachten Hügelkamm, um kurz darauf den Serpentinen-Abstieg zu wagen. Nun geht es immer pfadig bergab bis zum Ausgangspunkt der Tour

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Bahn bis Türkismühle oder St. Wendel, weiter mit Bus 602 bis Eisweiler Allerburg

Anfahrt

Über A62 Abfahrt Freisen bzw. Abfahrt Türkismühle, weiter über B41 bis Hofeld.
Über A1 Abfahrt Tholey-Sotzweiler, ab Winterbach weiter auf B41 bis Hofeld.

Anfahrt ab Bostalsee (ca. 17 km):

Lindenallee im Kreisel die erste Ausfahrt in die Sötener Straße Richtung Gonnesweiler nehmen und bis zur Nahetalstraße (L135) fahren. Nach links abbiegen überTürkismühle Richtung Nohfelden. Nach rechts auf die B 41. Der Landstraße folgen bis Eisweiler. Nach links auf die L 132 (Allerburg) einbiegen. Die nächste wieder links in die Furchweilerstraße. Wieder die nächste nach links auf den Parkplatz einbiegen.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (11)

Rüdiger Andres
01.11.2017
Ich kann mich Arno nur anschließen. Ein Weg der Wandern, Geschichte und Natur in gehobenem Maße nahebringt. Schmuggler-Pfad - das sagt vieles über die Charakteristik und Dramaturgie des Weges aus. Ein Großteil ist Naturpfad, der die Atmosphäre der Schmugglerzeiten spüren lässt. Dazu gehören natürlich auch enge, nur kopfhohe Passagen, welche von den "Zöllnern" zu Pferd nicht einzusehen waren. Der Weg wird regelmäßig gewartet. Sollten dem einen oder anderen Wanderer seiner Meinung nach Missstände auffallen , nützt zwar die Kritik einerseits, aber er sollte den nachfolgenden Wanderern den Gefallen tun und den Betreiber des Weges (meist die Kommune) oder die zuständige Tourismus-Info darüber informieren, damit Abhilfe geschaffen werden kann. Der Schmuggler-Pfad ist ein Weg, der besonders im Mai-Juni mit seiner traumhaften Blütenfülle und, wie Arno schon feststellte , Mitte Herbst sich von der besten Seite zeigen kann. Im Winter ist er schon sehr beschwerlich zu gehen - wenn überhaupt. Im Sommer sind die offenen Passagen bei Sonne "heiß" :-) beste Empfehlung!!
Bewertung
Gemacht am
30.10.2017

Arno Meyer
15.10.2017
Eine wirklich tolle Tour. Hier steht die Landschaft und die Strecke eindeutig im Mittelpunkt. Es ist eine Tour ohne großen Schnickschnack. Der Weg ist gut ausgeschildert und hat tatsächlich über weite Strecken den Charakter eines Pfades. Das heißt natürlich auch, dass der Weg nass und auch mal matschig sein kann. Nach einem längeren Regen ist die Strecke sicher nicht empfehlenswert und in den Monaten November bis März gibt es bestimmt andere Strecken die eher zu empfehlen sind. In einem goldenen Oktober ist der Schmugglerpfad aber eine echte Empfehlung.
Bewertung
Gemacht am
15.10.2017
Foto: Arno Meyer, Community
Tolle Aussicht
Tolle Aussicht
Foto: Arno Meyer, Community
Foto: Arno Meyer, Community
Foto: Arno Meyer, Community

Christoph Peter
17.08.2017
Der Weg führt zweimal quer durch ein nun zwei Meter hohes Maisfeld. Das ist sehr unlustig wenn Regenwasser in den Blättern steht. Ebenso sollten keine Kurzen Hosen getragen werden. Zwischen dem Mais stehen nämlich Brennnessel. Zudem führt der Weg oft durch nicht kurz gemähte Wiesen. Wodurch eine erhöhte Zeckenbiss Gefahr besteht. In sofern schließe ich mich Herrn Brill an.
Bewertung
Gemacht am
15.08.2017

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,8 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
322 hm
Abstieg
316 hm
Rundtour kulturell / historisch

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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