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Wanderung empfohlene Tour

Brand-Waitzdorf-Napoleonschanze

Wanderung · Elbsandsteingebirge
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  • Brand Kugelpanorama
    / Brand Kugelpanorama
    Foto: Ottmar Vetter, Elbsandsteingebirge Verlag
  • / Hafersäcke
    Foto: Ottmar Vetter, Elbsandsteingebirge Verlag
  • / Waitzdorfer Schänke
    Foto: Ottmar Vetter, Elbsandsteingebirge Verlag
  • / Brand Gaststätte
    Foto: Ottmar Vetter, Elbsandsteingebirge Verlag
  • / Hohnstein von der Napoleonschanze
    Foto: Ottmar Vetter, Elbsandsteingebirge Verlag
  • / Napoleonschanze
    Foto: Ottmar Vetter, Elbsandsteingebirge Verlag
  • / Webcam in Hohnstein abends
    Foto: Ottmar Vetter  www.elbsandsteingebirge.de, Elbsandsteingebirge Verlag
m 400 350 300 250 200 150 14 12 10 8 6 4 2 km
Die Wanderung zur Brandaussicht und zur Napoleonschanze ist eine Halbtageswanderung. Man genießt den Panoramablick vom Brand und später kommt man mit der napoleonischen Geschichte in Kontakt.
mittel
Strecke 14,3 km
7:00 h
619 hm
620 hm
Die Wanderung führt anfangs über einen fußgängerfreundlichen Waldweg bis zur Brandaussicht und anschließend entlang des Malerweges über die Brandstufen abwärts und anschließend bergan nach Waitzdorf. Der Weg führt dann erneut bergab bis in den Kohlicht Graben. Von Waitzdorf bis zur Napoleonschanze gibt es wenig Fernsichten und es geht über Hügelland und Wald. Von der geschichtsträchtigen Napoleonschanze genießt man dann allerdings einen Rundblick über die Sächsische Schweiz bis in die Oberlausitz. Die Wehranlage lässt ihre Zweckbestimmung für das geübte Auge noch erahnen. Nun folgt der Rückweg zum Startpunkt der Wanderung.

Autorentipp

Man sollte unbedingt auch die Burg Hohnstein und die Stadtkirche (erbaut von George Bähr) besichtigen.
Profilbild von Ottmar Vetter
Autor
Ottmar Vetter
Aktualisierung: 09.10.2020
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Napoleonschanze, 389 m
Tiefster Punkt
Tiefer Grund, 204 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

keine

Weitere Infos und Links

Wanderkartenshop: http://www.elbsandsteingebirge.de/eshop/kartenshop/

Wanderkarte Brand / Hohnstein 1:10000

Webcams der Sächsischen Schweiz: http://www.saechsische-schweiz.info/

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Sehenswürdigkeiten Sächsische Schweiz

Sehenswürdigkeiten Böhmische Schweiz

Start

Hohnstein (335 m)
Koordinaten:
DD
50.975236, 14.113790
GMS
50°58'30.8"N 14°06'49.6"E
UTM
33U 437782 5647444
w3w 
///mischungen.analogen.freundlichen

Ziel

Hohnstein

Wegbeschreibung

Der Startpunkt der Wanderung befindet sich an den letzten öffentlichen Parkplätzen auf der Brandstraße in der Nähe des am Waldrand gelegenen Seniorenheimes. Sollte diese Parkfläche an den Wochenenden bereits überfüllt sein, kann man bereits bei der Anfahrt über die Obere Straße am Abzweig Teichstraße auf dem etwas größeren Parkplatz den Wagen abstellen.

Die Wanderung beginnt also am Waldrand in Richtung Brand (Wegmarkierung blauer Strich). Bereits nach etwa 300 m befindet sich links auf einer hangförmigen Lichtung eine offizielle Feuerstelle. Hier ist es den Wanderern erlaubt, außer bei Waldbrandwarnstufen, ein Lagerfeuer zu entfachen. Die Feuerstelle besteht aus kreisrund angeordneten Sitzgelegenheiten und einer Feuerschale. Das Brennholz ist leider mitzubringen und darf nicht den umliegenden Waldflächen entnommen werden.Als nächstes fällt nach ca. 300 m ein kreisrunde Anordnung der Straßenbäume auf. Hier befindet sich außerdem rechts am Wegesrand der "Waldborn", wo man tatsächlich mit einer alten Wasserpumpe Quellwasser pumpen kann. Diese Pumpe hat den Namen "Brandpumpe", da mit ihr seit 1855 für viele Jahre die Wasserversorgung der Gebäude am Brand sichergestellt wurde. Später sehen wir am linken Wegesrand beim Abzweig in den Forstgraben eine sogenannte "Forstbergsäule" (nur eine Kopie), welche an den grauenvollen Tod eines Geistlichen aus dem Jahr 1795 erinnern soll. Der gute Mann hat wahrscheinlich etwas zu viel vom Messwein gekostet, bevor er von Bad Schandau über die Brandwände nach Hohnstein lief und tödlich abstürzte. Da wir noch heute an den Vorfall erinnert werden, kann man davon ausgehen, dass wohl sehr wenig Wanderer in dieser Gebirgsgegend einen Unfall erlitten.

Der weitere Wegverlauf bis zum Brand erhärtet diese Feststellung, denn der Weg ist gut ausgebaut und fast ohne Höhenunterschiede. Beeindruckend sind die zahlreichen sehr alten Buchen ab Wegesrand. Der Wegverlauf bis zum Brand ist ein schöner Ausflug für Mütter mit Kinderwagen oder auch gehbehinderte Naturliebhaber.

Nach wiederum ca. 300 m kann man links einen kurzen Abstecher zum Ausblick von der Forstgrabenwand machen. Schließlich erreichen wir den Brand mit der Gaststätte und einer hervorragenden Aussicht von der Besucherterrasse. Der 180-Grad Blick umfasst von links (südost) die Schrammsteine, dann alle linkselbischen Tafelberge bis hin zum Basteigebiet bei Rathen (nordwest). Das besondere dieser Panorama-Aussicht ist, dass sie wie die Basteiaussicht bei jedem Wetter und jeder Jahreszeit erreichbar ist. In unmittelbarer Nähe zur Aussicht in südlicher Richtung erregt ein besonderer Kletterfelsen die Aufmerksamkeit. Es handelt sich um die "Brandscheibe" mit Kletterwegen bis zur Schwierigkeitsstufe VIIIc. Bei trockenem Wetter kann man an Wochenenden mit hoher Wahrscheinlichkeit die teilweise sehr abenteuerlichen Besteigungen verfolgen. Da auf der Aussichtsplattform ein Fernglas installiert ist, macht die Beobachtung besonders Spaß. Die Tische der Brandgaststätte sind direkt am Geländer der Aussicht aufgestellt. Das lädt sehr zu einer Rast mit Panoramablick ein. Bei besonders klarem Wetter könnte man hier stundenlang verweilen. Die Gastronomen organisieren deshalb an Feiertagen auch regelmäßig kulturelle Veranstaltungen im Freien.

In unmittelbarer Nähe der Brandaussicht gibt es noch die Aussicht auf die "Hafersäcke". Der Weg ist ausgeschildert und führt am nahen Ziegengatter vorbei, genau auf die gegenüberliegende Seite des Felsbandes mit Blick nach Nordosten. Die Sandsteinfelsen in nördlicher Richtung sehen tatsächlich wie versteinerte und zusammengesackte Säcke aus. Das vor uns liegende Tal, der Tiefe Grund, trennt uns von den Waitzdorfer Wänden. Das Tal werden wir gleich durchqueren und den gut sichtbaren Dorfgrund-Weg bis hoch nach Waitzdorf aufsteigen. Der nun folgende Wegabschnitt führt uns über die serpentinenförmig angelegten Brandstufen nach unten zur Schandauer Straße im Tiefen Grund. Leider müssen wir nun entlang der Straße 300 m talaufwärts bis zum Abzweig in den Dorfgrund (Wegmarkierung roter Strich) laufen. Der Aufstieg bis nach Waitzdorf ist der erste Aufstieg der Wanderung und deshalb sehr willkommen. Waitzdorf ist ein kleiner Ortsteil von Hohnstein und besitzt erfreulicherweise auch ein Gasthaus, die Waitzdorfer Schänke mit Biergarten. Hier stört kein Verkehrslärm und die einzige Attraktion sind die Gallowayrinder auf den umliegenden Wiesen. Der rot markierte Weg ist seit der Brandaussicht gleichzeitig der Malerweg. Kurz hinter der Schänke zweigen wir aber nach rechts von diesem Weg ab, um kurz die Watzdorfer Aussicht zu besuchen. Von hier ist auch die Brandaussicht deutlich zu erkennen. Der Weg führt uns wieder auf den Malerweg zurück. Er verläuft jetzt entlang des Mühlweges recht unspektakulär und wir verlassen ihn an einer 180 Grad Wendung und folgen nun der Wegmarkierung gelber Strich bis zur Bergstraße am Ortseingang von Goßdorf. Hier befindet sich in sehr ruhiger Lage eine Kleingartenanlage. Wir bleiben auf der gelben Wegmarkierung un laufen auf der Asphaltstraße ca. 1 km hangaufwärts. Hinter der ersten Wegkreuzung (mit Höllenweg und Querweg)laufen wir noch 200 m und biegen dann nach links in den Erbgerichtsweg ein. Nach weiteren 200 m biegen wir nach rechts in den Zwölferweg und bewundern am Waldrand den neu errichteten Jägerstand. Fall ein Jäger in der Nähe ist, sollte man diesen um Genehmigung bitten, den Stand besteigen zu dürfen...ist ein super Ort für eine Pause mit Fernblick.

Im Weiteren laufen wir parallel zur Fahrstraße bis zur Grundmühle. Hier geht es entlang der gelben Wegmarkierung , parallel zur Schandauer Straße, talwärts. Nach 300m, bei Liebethals Grund, kreuzt der Wanderweg die Straße und mündet rechts in den Brandweg. Dieser schlängelt sich nun wieder nach oben. An der Weggabelung (Wegmarkierung grüner Strich) können wir entscheiden, ob wir nach links (Richtung Brandstraße) die Wanderung nach weiteren 1,5 km enden lassen wollen oder ob wir nach rechts Richtung Napoleonschanze weiterwandern. Wir entscheiden uns für letzteres. Der Weg (Ringflügelweg) schlängelt sich nun weiter bergauf bis zur Waldgrenze. Das vor uns liegende Feld lässt den Blick zu einer spärlich bewaldeten Bergkuppe frei. Das ist der Schanzberg mit der Napoleonschanze. Vorherige Wanderer haben bereits einen Trampelpfad quer durch das Feld angelegt und so gelangen wir auf kürzestem Wege zur Napoleonschanze.Die Napoleonschanze ist ein Zeitzeugnis der napoleonischen Befreiungskriege von 1813-1815. Nach der Niederlage im Russlandfeldzug 1812 wollte Napoleon 1813 mit neuen Truppen die mit Preußen verbündeten Russen zurückdrängen. Die Befehlshaber ließen durch die ansässige Bevölkerung mehrere Feldbefestigungen errichten. Auf der Napoleonschanze gab es drei Geschützstellungen, um die wichtigen Transportwege nach Böhmen abzusichern. Es gab verlustreiche Schlachten auf dem Gebiet zwischen der Oberlausitz und der Sächsischen Schweiz. Nachdem sich Österreich im August 1813 mit den Russen und Preußen verbündete, wurde die Niederlage Napoleons mit der Völkerschlacht bei Leipzig besiegelt. Die Napoleonschanze bietet erwartungsgemäß einen prächtigen Rundblick. In nordwestlicher Richtung  liegt das in Hügelland eingebettete Hohnstein. Burg und Kirche markieren eindrucksvoll den Ortskern. Wir beenden die Wanderung, indem wir in südöstliche Richtung den Hang bis zur Brandstraße hinab wandern und nach wenigen Schritten am Ausgangspunkt der Tour ankommen.

 

 

(c) Die Wanderbeschreibung ist  Eigentum des Elbsandsteingebirge Verlages

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Buslinie 264 von Bischofswerda und Neustadt

Buslinie 237 von Pirna und Sebnitz

Parken

Brandstraße, Hohnstein Bahnhof oder Hohnstein Eiche

Koordinaten

DD
50.975236, 14.113790
GMS
50°58'30.8"N 14°06'49.6"E
UTM
33U 437782 5647444
w3w 
///mischungen.analogen.freundlichen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Im Winterhalbjahr sollte man Wasser und Verpflegung mitnehmen.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,3 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
619 hm
Abstieg
620 hm
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Statistik

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Karten und Wege
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