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Wanderung

Das Reich der bizarren Felstürme im Bielatal

· 8 Bewertungen · Wanderung · Sächsische Schweiz
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DAV Sektion AlpinClub Berlin Verifizierter Partner 
  • An den Herkulessäulen
    / An den Herkulessäulen
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Die Felsengasse in der Nähe der Johanniswacht
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Schroffe Sandsteintürme in der Felsengasse an den Herkulessäulen
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / In der Felsengasse an den Herkulessäulen
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Ausblick von der Johanniswacht auf die beeindruckenden Felsen im Bielatal
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Der sehr steile und extrem enge Auf- bzw. Abstieg durch den Kamin im oberen Teil zum Sachsenstein
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Beeindruckende Welt aus Sandstein
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Herkulessäulen (c) Sylvio Dittrich / Tourismusverband Sächs. Schweiz
    Foto: TIS TVSSW
  • / Die Felsengasse an den Herkulessäulen
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Die lange und steile Leiter im unteren Teil der Sachsenstein-Stiege
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Die lange und steile Leiter im unteren Teil des Sachsensteins
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Am Sachsenstein
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Zwischen den zerklüfteten Felsen im Bielatal
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Ausblick vom Sachsenstein
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Die Stiege am Sachsenstein
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Die abenteuerliche Stiege am Sachsenstein
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Der Eingang in die dunkle und steile Kluft im oberen Teil des Sachsensteins
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Spannender Steig durch eine wilde Felsenlandschaft
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / An den Herkulessäulen
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Durch den engen steilen Kamin zur Aussicht auf dem Sachsenstein
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
m 700 600 500 400 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 km

Aussichtsreiche und spannende Kurzwanderung durch abenteuerliche Felsengassen und inmitten einzigartiger Sandsteinsäulen in einer der spektakulärsten Landschaften Europas.
leicht
4,2 km
2:00 h
248 hm
248 hm
Diese Tour verspricht uns wundervolle Aussichten vom Sachsenstein, Nachbarn, von der Kaiser-Wilhelm-Feste sowie von der Johanniswacht auf die einzigartigen Felsnadeln im Bielatal. Der Sachsenstein will allerdings zunächst über mehrere steile und lange Leitern und durch eine extrem enge Felsspalte erklommen werden. Ein spannender Bergpfad führt uns im späteren Verlauf durch die märchenhaften Felsschluchten an der Johanniswacht und inmitten der eindrucksvollen und fragil erscheinenden Herkulessäulen, die wir zuvor noch von den gegenüberliegenden Aussichtsfelsen bewundern konnten.
Profilbild von Lars Reichenberg
Autor
Lars Reichenberg 
Aktualisierung: 28.07.2020

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Sachsenstein, 434 m
Tiefster Punkt
346 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

  • Die Leitern der Sachsensteinstiege können bei Nässe glatt sein. Ansonsten ist deren Begehung grundsätzlich nicht schwierig, jedoch sollte man schwindelfrei und trittsicher sein sowie keine Probleme mit räumlicher Enge haben.

Weitere Infos und Links

  • Die Sachsensteinstiege ist nicht für Hunde geeignet.

Start

großer Wanderparkplatz an der Schweizermühle (350 m)
Koordinaten:
DG
50.849107, 14.043522
GMS
50°50'56.8"N 14°02'36.7"E
UTM
33U 432667 5633481
w3w 
///hering.bussen.epische

Ziel

wie Start

Wegbeschreibung

Vom Wanderparkplatz laufen wir zunächst in nördliche Richtung, bis vor dem ersten Forellenteich links ein Pfad (Wegmarkierung gelber Punkt) abzweigt, der uns über eine Wiese in den Wald führt. Der Pfad führt uns ansteigend und im Verlauf links in südliche Richtung zum ersten Aussichtsfelsen, dem "Nachbarn" (zehn Minuten). Im Anschluss wandern wir ohne Höhenunterschiede weiter südwärts durch den Wald, bis nach einer weiteren Viertelstunde linkerhand ein Pfad abzweigt, der uns paradoxerweise erst einmal über einige Stufen abwärts zum Aussichtsfelsen "Sachsenstein" führt (drei Minuten) leitet.

Der Auf- und Abstieg auf den bzw. vom Sachsenstein erfolgt über mehrere lange und steile Leitern, die insbesondere im oberen Teil durch eine sehr enge (!) und düstere Felskluft führen. Rucksäcke sollten am besten gleich unten bleiben, denn hier bekommt man sonst ein Problem - nahe der langen Einstiegsleiter befindet sich eine geeignete Picknickstelle, an der wir unsere Rucksäcke deponieren können (Beaufsichtigung empfohlen). 

Nach diesem ersten kleinen Abenteuer steigen wir wieder auf bis zum Hauptweg (wieder gelber Punkt bzw. Forststeig mit der gelben senkrechten Strichmarkierung) und wandern auf diesem nach links weiter. Nach etwa zehn Minuten erreichen wir den Aussichtsfelsen an der Johanniswacht, zu dem ein links abgehender Pfad führt. Eine harmlose Steiganlage führt uns zum Aussichtspunkt. Von diesem haben wir eine hervorragende Aussicht über die zerklüftete Felsenlandschaft des Bielatals. Im Norden entdecken wir bei guter Sicht sogar die weit entfernte Festung Königstein.

Von hier führt uns im Anschluss ein uriger Pfad (Bergpfadmarkierung grünes Pfeil-Dreieck) durch eine Felsengasse mit einem kleinen natürlichen Felstunnel inmitten beeindruckender Felstürme (u. a. Artariastein, Johanniskegel, Schusterturm) abwärts zur nordöstlich gelegenen kleinen Straße. An dieser halten wir uns rechts, laufen wenige Schritte bis zum großen Parkplatz kurz vor der Ottomühle, gehen an dessen südöstlichem Ende linksseitig über die kleine Brücke, die über die sanft dahinplätschernde Biela führt und steigen fortan in nordwestliche Richtung zur abenteuerlichen Felsengasse rund um die Herkulessäulen (Bergpfadmarkierung grünes Pfeil-Dreieck) auf.

Noch einmal geht es zwischen erdrückenden Felswänden hindurch, bevor wir die Felsengasse abenteuerlich durch eine Kluft bzw. Felsspalte verlassen. Wir halten uns nach dem Durchstieg rechts und sind auf dem Forststeig (gelber senkrechter Strich). Kurz darauf erreichen wir einen rechterhand abzweigenden Pfad, auf dem wir nach kurzem Aufstieg (weiter gelber Punkt) zum nahe gelegenen Aussichtspunkt "Bielablick" an der Kaiser-Wilhelm-Feste gelangen. Nach dem Verlassen der Aussichtsstelle stoßen wir nach wenigen Schritten wieder auf den Wanderweg mit der Wegmarkierung gelber Punkt, der uns nördlich in etwa fünf bis zehn Minuten zur Verbindungsstraße zwischen Schweizermühle und Rosenthal leitet. An dieser angekommen halten wir uns links, laufen bis zur Straßenkreuzung, biegen nach rechts ab und erreichen sogleich unseren Wanderparkplatz.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

  • mit der Bahn bis Dresden Hauptbahnhof fahren
  • vom Dresdener Hauptbahnhof mit der S-Bahn S1 bis Königstein (halbstündlich)
  • Buslinie 242 (Wanderbus) aus Königstein/Reißigerplatz (Bahnhof) bis Schweizermühle

Infos über örtliche ÖPNV im Internet unter www.ovps.de bzw. in der Informationsbroschüre "Touristische Fahrpläne 20XX Sächsisch-Böhmische Schweiz" (im Bahnhof, in den Touristeninformationen oder in vielen Quartieren erhältlich)

Anfahrt

  • aus Dresden auf der A 17 in Richtung Prag/Pirna
  • Abfahrt Nr. 6 auf die B 172a nach Pirna
  • in Pirna weiter auf der B 172 Richtung Bad Schandau fahren (ausgeschildert)
  • kurz hinter dem Ort Krietzschwitz der Abzweigung nach rechts in Richtung Bielatal folgen
  • die Straße (Pirnaer Str.) bis zum Ende weiterfahren
  • am Ende links abbiegen und sogleich der scharfen Rechtskehre folgen 
  • der Straße bis zur Schweizermühle folgen

Parken

  • großer Wanderparkplatz hinter der Schweizermühle (gebührenpflichtig - Tagesticket 3,00 Euro/Stand Juli 2020) - an schönen Tagen am Wochenende schnell ausgelastet!
  • Hinweis: Nicht auf dem Parkplatz des Lokals Schweizermühle (grundsätzlich nur für Gäste des Restaurants), sondern auf dem nächsten Parkplatz parken (kurz hinter dem Haltestellenhäuschen Schweizermühle).

Koordinaten

DG
50.849107, 14.043522
GMS
50°50'56.8"N 14°02'36.7"E
UTM
33U 432667 5633481
w3w 
///hering.bussen.epische
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

  • Wander- & Naturführer Sächsische Schweiz, Band 2 (Rathener Felsen, Polenztal, Tafelberge und Bielatal), Berg- & Naturverlag Rölke, ISBN 3-934514-09-X
  • Stiegen-Wanderführer Sächsische Schweiz (Unterwegs auf schmalen Pfaden und den schönsten Stiegen), Berg- & Naturverlag Rölke, ISBN 978-3-934514-27-0

Kartenempfehlungen des Autors

  • Wanderkarte der Sächsischen Schweiz "Bielatalgebiet", 1 : 10.000, Dr.-Ing. Rolf Böhm, Bad Schandau
  • Wander- und Radwanderkarte Nr. 95 (Rosenthal-Bielatal und Umgebung), 1 : 15.000, Sachsen Kartographie GmbH Dresden

Ausrüstung

  • normale Wanderausstattung
  • feste Wanderschuhe, am besten knöchelhoch (Kategorie A/B oder B)

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,5
(8)
Profilbild
Stefanie Otterbach 
22.09.2020 · Community
Eine, wenn auch kurze, so doch wirklich tolle Erlebnistour, die nicht immer ganz einfach ist. Wer die schwierigeren Auf-/Abstiege über Leitern wagen will, sollte eher schlank sein, da manche Strecken sehr eng sind.
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Gemacht am 20.09.2020
Elmar Höinghaus
13.09.2020 · Community
Die Tour war sehr schön, aber deutlich spektakulärer als wir sie erwartet hatten. Man sollte schon gut zu Fuß sein um sie zu machen.
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Gemacht am 13.09.2020
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Fotos von anderen

Auf einem der Felsen, auf den man geht
Freitag, 3. August 2018, 14:05 Uhr
+ 2

Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
4,2 km
Dauer
2:00h
Aufstieg
248 hm
Abstieg
248 hm
Rundtour aussichtsreich familienfreundlich geologische Highlights Gipfel-Tour

Statistik

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