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Wanderung empfohlene Tour

Die Falkenschlucht und andere Überraschungen rund um den Gohrisch

Wanderung · Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
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  • An der Pavillonaussicht
    / An der Pavillonaussicht
    Foto: Alrun Flechsig
  • / Onkel Pauls Bank
    Foto: Alrun Flechsig
  • / Falkenschlucht
    Foto: Alrun Flechsig
  • / Pavillonaussicht Gohrisch
    Foto: Alrun Flechsig
  • / Wetterfahnenaussicht
    Foto: Alrun Flechsig
  • / Basaltbruch
    Foto: Alrun Flechsig
  • / Specksteinstollen
    Foto: Alrun Flechsig
  • / Hörnelteich und Findling
    Foto: Alrun Flechsig
m 400 300 200 8 6 4 2 km
Auf das Felsplateau des Gohrischs gelangen wir durch die enge Falkenschlucht, oben belohnen uns zwei wunderbare Aussichten für diee Mühen des Aufstiegs! Beim zweiten Teil der Wanderung geht es etwas gemütlicher zu, dabei gibt es Überraschendes in Bodennähe zu entdecken.
Strecke 9,1 km
2:35 h
226 hm
226 hm

Autorentipp

Diese Tour ist erst für Kinder ab Schulalter zu empfehlen.

Diese Tour eignet sich nur für Hunde, wenn man die Besteigung des Gohrischs weglässt. Es gibt vom Fuße des Gohrischs einen Rundweg zum Sattel/Parkplatz. Dort trifft man wieder auf die Route, die vom Gipfel kommt.

Erlebnis
Höchster Punkt
442 m
Tiefster Punkt
216 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Beim Aufsteig auf den Gohrisch durch die Falkenschlucht benötigt man etwas Klettergeschick und sollte keine Platzangst haben!

Start

Kurort Gohrisch/ Parkplatz Neue Hauptstraße (265 m)
Koordinaten:
DG
50.910494, 14.108153
GMS
50°54'37.8"N 14°06'29.4"E
UTM
33U 437299 5640250
w3w 
///erfolge.angehoben.mitternacht

Ziel

Kurort Gohrisch/ Parkplatz Neue Hauptstraße

Wegbeschreibung

Vom Kurort Gohrisch aus wandern wir den Stillen Grund (Markierung "gelber Punkt"; Oberer Rundweg) entlang und an den Gewächshäusern der ehemaligen Gärtnerei (jetzt Biwakplatz Forststeig) vorbei. Wir bleiben weiter auf dem nach rechts abbiegenden Oberen Rundweg (Markierung "gelber Punkt") und kommen zu der ersten kleinen Aussicht "Onkel Pauls Bank". Von hier hat man einen wunderbaren Blick zum Lilienstein.

Kurz darauf stoßen wir auf den Malerweg, dem wir nach links abbiegend folgen. Am Fuße des Gohrischs können wir zwischen zwei verschiedenen Aufstiegen wählen. Der Aufstieg durch die Falkenschlucht führt durch eine enge Felsschlucht, bei der man etwas Klettergeschick benötigt. Bei der zweiten Variante bleibt man auf dem Malerweg. Oben angekommen, wollen wir zuerst zur Wetterfahnenaussicht. Dafür geht es auf dem Felsplateau einen kleinen Weg nach links, zwischen Felsen hindurch und an einer kurzen, mit einer Eisenkette gesicherten Passage, nach oben.

Den gleichen Weg wieder zurück und weiter über den Gohrisch, kommen wir zur Pavillonaussicht. Nach dem Ostabstieg zum Sattel zwischen dem Gohrisch und Papststein stoßen wir auf den Specksteinstollen, der mit dem Basaltbruch in Verbindung steht. In unmittelbaren Grenzbereich von Sandstein und Basalt befindet sich eine Lage von Brauneisen sowie eine Lage von zersetztem Basalt, der als "Speckstein" bezeichnet wird. Das Alter des Stollens ist nicht genau bekannt. Ältere Überlieferungen nennen die Grube bereits 1583 "Hülffe Gottes" am Gohrisch. Der Chronist Wilhelm Leberecht Götzinger gibt an, dass der Specksteinstollen um 1750 auf der Suche nach Steinkohle angelegt wurde. Es ist bis heute ungeklärt, ob der Stollen ursprünglich dem Abbau des Specksteins diente, oder ob er tatsächlich Kohlevorkommen (durch Treibholz im Sandstein entstanden) erschließen sollte. Seit den 1990er Jahren dient der Stollen als Winterquartier für Fledermäuse.

An der Galgenschänke überqueren wir die Straße. Gleich nach dem Parkplatz biegen wir scharf nach links ab auf den Wanderweg Alte Jäke. Es geht steil hinab ins Tal, wir überqueren erneut die Schandauer Straße am Ortsanfang vom Kurort Gohrisch, laufen am Waldfriedhof vorbei und geradeaus bis zum Sportplatz. Nach links geht es auf dem Lindenweg bis zum Hörnelweg. Nun folgen wir der Markierung "gelber Punkt" in Richtung Hörnelteich (Findling aus der Eiszeit). Weiter geht es auf dem Weg um die Folgenfelder, am Caravan Platz vorbei, bis zum Ausgangspunkt der Wanderung in Gohrisch.

Der Name des Dorfs „Gohrisch“ ist abgeleitet vom alten slawischen Wort gora, was soviel bedeutet wie "Berg". Erste urkundliche Erwähnung war 1437 als Gorusch und ein Jahr später als Gorisch. Es blieb über Jahrhunderte ein sehr kleines Dorf, denn es gab auf den Ebenheiten nur begrenzte Möglichkeiten um Felder anzulegen. Vor 200 Jahren lebten in 20 Bauernhäusern nur ca. 100 Leute. Erst durch die Entwicklung des Tourismus blühte der Ort auf und durfte sich bald Höhenluftkurort nennen. Im Jahr 1910 wohnten bereits ca. 700 Personen in Gohrisch. Seit 1936 darf er den Titel "Kurort" tragen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Wanderbus Linie 244 vom Nationalparkbahnhof Bad Schandau oder von Königstein aus in Richtung Papstdorf/ Cunnersdorf bis Haltestelle Gohrisch/Parkplatz

Parken

Parkplatz Neue Hauptstraße inn Gohrisch (gebührenpflichtig, etwa 20 Plätze)

Koordinaten

DG
50.910494, 14.108153
GMS
50°54'37.8"N 14°06'29.4"E
UTM
33U 437299 5640250
w3w 
///erfolge.angehoben.mitternacht
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Strecke
9,1 km
Dauer
2:35 h
Aufstieg
226 hm
Abstieg
226 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights Gipfel-Tour

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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