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Wanderung

Märzenbecherwiesen

· 2 Bewertungen · Wanderung · Sächsische Schweiz
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Elbsandsteingebirge Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Märzenbecher
    / Märzenbecher
    Foto: Ottmar Vetter, www.elbsandsteingebirge.de
  • Polenz
    / Polenz
    Foto: Ottmar Vetter, www.elbsandsteingebirge.de
  • Märzenbecherwiesen
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    Foto: Ottmar Vetter, www.elbsandsteingebirge.de
  • Wildgehege
    / Wildgehege
    Foto: Ottmar Vetter, www.elbsandsteingebirge.de
  • Rinder
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    Foto: Ottmar Vetter, www.elbsandsteingebirge.de
  • Flußtal
    / Flußtal
    Foto: Ottmar Vetter, www.elbsandsteingebirge.de
0 150 300 450 600 m km 1 2 3 4 5 6 7 8

Die Wanderung zur Märzenbecherwiese im Polenztal ist im Frühjahr in der Blütezeit der Märzenbecher ein Highlight. Man folgt der Polenz aus Richtung Hohnstein flussaufwärts und erlebt in diesem Biotop eine immer dichter werdende Blütenpracht.

leicht
9 km
2:43 h
292 hm
291 hm

Die Märzenbecher-Wanderung ist für viele Wanderfreunde die erste Wanderung des Jahres in der Sächsischen Schweiz. Es gibt keine wirklichen Anstrengungen, jedoch sollte man unbedingt auf festes Schuhwerk achten, da in dieser Jahreszeit die Wege gast immer glitschig sind und Absturzgefahr (von bis zu 5 Meter Höhe in die Polenz) droht.

Nach dem Durchlaufen des Polenztales sollte man sich Zeit für eine gemütliche Rast in der Bockmühle einplanen. Hier bekommt man auch mal ein Flensburger oder Stralsunder Pils, da die Wirtsfamilie auch auf Hiddensee aktiv ist (Buhne 11).

outdooractive.com User
Autor
Ottmar Vetter
Aktualisierung: 13.04.2019

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
338 m
Tiefster Punkt
218 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

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Start

Heeselicht (325 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.007964, 14.090494
UTM
33U 436191 5651104

Ziel

Heeselicht

Wegbeschreibung

Die Wanderung beginnt auf dem Marktplatz und das erste Ziel ist die Scheibenmühle. Wir wählen aber nicht den Weg entlang der Scheibenmühlenstraße sondern folgen für wenige Meter der Hofestraße und biegen dann rechts gleich in einen kleinen Pfad  (Wegmarkierung gelber Strich), parallel zur Scheibenmühlenstraße. Dieser Pfad durch den Ort vermittelt noch die Gemütlichkeit eines kleinen Dorfes. Der Weg führt an terrassenförmig angelegten kleinen Teichen vorbei, die früher bestimmt zur bescheidenen Karpfenzucht gedient haben. Entlang des Hanges stoßen wir wieder auf die Scheibenmühlenstraße, der wir bis zur Scheibenmühle folgen. An Wochenenden gibt es hier zur Märzenbecherblüte auch erste gastronomische Angebote.

Wir überqueren die Polenz und folgen ihr nun flussaufwärts der Wegmarkierung roter Punkt. Die Polenz windet sich mäanderförmig durch das meist breite Tal. Entlang des Flusslaufes erkennen wir erste kleine Blütenteppiche voller Märzenbecher. Der Weg verläuft nun teilweise am Flusshang in bis zu 20 Meter Höhe. Die Felsbrocken bestehen hier aus Granit und nicht dem gewohnten Sandstein. Südlich des Ortes verläuft die "lausitzer Verwerfung" (geologische Grenze zum  Westlausitzer Hügel- und Bergland). Da der Weg nicht befestigt ist und im Frühjahr teilweise noch Restschnee liegt, empfiehlt sich dringend festes Schuhwerk. Nach einer weiten 180 Grad - Flussschleife gelangen wir in das Zentrum der Blütenpracht. Man sollte dem Reiz widerstehen, sich einen Strauß zu pflücken, da diese Augenweide unter Naturschutz steht. Ab der Bockmühle treten wir den Rückweg an. Wir folgen der Fahrstraße (vom Wanderweg aus) nach links.  Leicht bergauf treffen wir nach wenigen hundert Metern auf ein ehemaliges Gut (Luschdorfhof) und biegen hier links in einen Weg quer durch die Felder ein. Ein kleiner Wegweiser bestätigt unsere Richtung.  Nach einem kurzen Waldstück sehen wir die Gatter eines Wildgeheges. Hier kann man erst mal auf einer Bank rasten. Im Gehege befindet sich sehr zahlreich Dammwild und es verwundert nicht mehr, warum fast in jeder Gaststätte der Gegend Wildfleich angeboten wird. Nach dem Wildgehege folgen wir fast geradlinig einem Feldweg direkt in den Ortskern und schließen unsere Wanderung mit einem kühlen Bier im Erbgericht ab.

 

 

(c) Die Wanderbeschreibung ist  Eigentum des Elbsandsteingebirge Verlages

Öffentliche Verkehrsmittel

Buslinie 236 bei Anreise von Hohnstein oder von Pirna und

Buslinie 237 bei Anreise von Hohnstein oder von Pirna

Anfahrt

Die Anreise erfolgt optimal über Hohnstein oder Stolpen. Mit dem PKW fährt man bis zum Erbgericht Heeselicht.

Parken

Parkplätze auf dem Marktplatz am Erbgericht.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wander- und Naturführer Sächsische Schweiz 2, Berg- und Naturverlag Peter Rölke

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte: Brand/Hohnstein 1 : 10000, ISBN 978-3-910181-06-9


Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,5
(2)
Dieter Holtzsch
11.06.2017 · Community
Die Scheibenmühle öffnet erst 11.00 Uhr. Bevor man zum Wildgatter kommt erreicht man das "Private Wildgatter" von Bauer Röllig. Mit seinen Schottischen Hochlandrindern beweidet er die Märzenbecherwiesen im Tal. Die Beweidung ist eine wichtige Maßnahme für den Fortbestand der Märzenbecherpopulation im Naturschutzgebiet.
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Gemacht am 10.06.2017
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
9 km
Dauer
2:43 h
Aufstieg
292 hm
Abstieg
291 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich botanische Highlights Geheimtipp

Statistik

: h
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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