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Mittelalter-Tour zur Felsenburg Neurathen und den Schwedenlöchern

Wanderung · Sächsische Schweiz
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  • Blick zur Basteibrücke
    / Blick zur Basteibrücke
    Foto: © Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz
  • / Blick von der Basteiaussicht
    Foto: © Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz
  • / Elbtal
    Foto: © Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz
  • /
    Foto: © Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz
  • / Schwedenlöcher
    Foto: © Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz
m 300 250 200 150 100 50 6 5 4 3 2 1 km

Woher habe die Schwedenlöcher eigentlich ihren Namen?

Der Name geht auf das 17. Jahrhundet, genauer gesagt auf die Zeit des 30-jährigen Krieges (1618-1648), zurück, als die Schweden durchs Land zogen. Ihnen eilte der Ruf voraus, dass sie alles rauben, zerstören und plünderten. So brachten die damaligen Bewohner der angrenzenden Dörfer ihr Hab und Gut - und auch sich selbt - in den Schlüchten oder "Löchern" in Sicherheit. Die zerklüfteten Felsformationen boten allerlei gute Verstecke. Die abenteuerliche, aber auch romantische Schlucht führt uns zwischen moosbewachsenen, grünen Wänden und schroffen Felsen über zwei steilen Eisenleitern und ca. 700 Stufen vom Gansweg hinunter zum Amselgrund.

mittel
Strecke 6,2 km
2:05 h
210 hm
212 hm

Autorentipp

Die Tour ist für trittsichere Kinder, aber nicht für Hunde geeignet.
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
312 m
Tiefster Punkt
113 m

Start

Bahnhof Kurort Rathen (125 m)
Koordinaten:
DG
50.956386, 14.076190
GMS
50°57'23.0"N 14°04'34.3"E
UTM
33U 435116 5645381
w3w 
///dortige.fledermaus.bahnsteigen

Ziel

Bahnhof Kurort Rathen

Wegbeschreibung

Die Tour beginnt am Bahnhof im Kurort Rathen, wir setzen mit der Fähre über und gehen durch den Ort. An der Wegesäule und zahlreichen Wegweisern geht es nach links Richtung Bastei. Nun geht es beständig nach oben, an der nächsten Gabelung links haltend (blauer Strich) und die zahlreichen Treppen hinauf. Zwischendurch kommen verschiedene schöne Aussichten auf den Rauenstein und die Bärensteine auf der gegenüberliegenden Elbseite. Ein weiterer Abstecher ist die Anlage der ehemaligen Burg Neurathen.

Für den Rundgang in der Felsenburg Neurathen muss eine Eintrittskarte gelöst werden. Schwer zugänglich hoch über den Tälern standen mittelalterliche Felsenburgen. Eine der ältesten und größten Wehranlagen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz ist die Doppelburg Alt- und Neurathen. Erstmals erwähnt wurde sie im 13. Jahrhundert. Noch heute sind im Fels Spuren der ursprünglichen Behausung und Verteidigungsanlagen zu finden – wertvolle Hinterlassenschaften um die Vergangenheit zu rekonstruieren. Zum Beispiel wurden mit einer überdimensionalen Schleuder Steinkugeln von über 50 kg auf Angreifer abgeschossen.

Danach geht es nur wenige Meter noch, durch das Felsentor hindurch und wir stehen auf der 1851 errichteten Basteibrücke. Weiter des Weges kommen weitere Aussichten (z.B. Hochzeitskanzel, Ferdinandaussicht) und letztendlich ganz oben angekommen die Hauptaussicht. Nach den 190 Meter Höhenunterschied belohnt uns ein umfassender Rundblick: zu unseren Füßen die berühmten Sandsteinklippen und am Horizont erheben sich die Tafelberge südlich der Elbe. Es wundert uns nicht, dass genau dieser Standort schon vor über 700 Jahre für den Bau einer Burg ausgewählt wurde!

Nach der Hauptaussicht der Bastei gehen wir in Richtung der Gebäude weiter und folgen der blauen-Strich-Markierung in Richtung Schwedenlöcher. Unterwegs lohnt ein Abstecher zur Pavillonaussicht mit atemberaubeden Blick auf die Basteibrücke. Nun geht es hinunter vom Basteimassiv in die tiefe, wilde Schlucht der Schwedenlöcher.

Nach zahlreichen Stufen erreichen wir den Amselgrund. Unten abgekommen halten wir uns rechts (grüner Strich), kommen am Amselsee vorbei (hier kann man sich gegen einen geringe Gebühr ein Rudeboot ausleihen) und gelangen wieder zurück nach Rathen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

mit der S-Bahn bis Kurort Rathen

Parken

Gebührenpflichtiger Parkplatz am Fähranleger im Kurort Rathen, linkselbisch.

Koordinaten

DG
50.956386, 14.076190
GMS
50°57'23.0"N 14°04'34.3"E
UTM
33U 435116 5645381
w3w 
///dortige.fledermaus.bahnsteigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
6,2 km
Dauer
2:05 h
Aufstieg
210 hm
Abstieg
212 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich botanische Highlights

Statistik

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Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
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