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Wanderung

Zur Barbarine

· 1 Bewertung · Wanderung · Sächsische Schweiz
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  • Die Barbarine am Pfaffenstein.
    / Die Barbarine am Pfaffenstein.
    Foto: Olaf1541( Diese Datei wurde unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation veröffentlicht.), Outdooractive Redaktion
  • Der Papststein.
    / Der Papststein.
    Foto: Spitzhofer( Diese Datei wurde unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation veröffentlicht.), Outdooractive Redaktion
Karte / Zur Barbarine
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 Diebskeller Barbarine Pfaffenstein Gohrisch Papststein

Mit dem Pfaffenstein, dem Gohrisch, dem Papststein und der Barbarine erleben wir gleich vier der berühmtesten Felsen der Sächsischen Schweiz.
mittel
17,2 km
6:07 h
703 hm
716 hm
Auf dieser anspruchsvollen Tour wandert man vom Bahnhof in Königstein zu Sandsteinhöhle Diebskeller. Unweit davon geht es auf den markanten Pfaffenstein (435 m) und anschließend weiter auf die Tafelberge Gohrisch (448 m) und Papststein (451 m) hinauf. Danach wandern wir an Kleinhennersdorf vorbei und zum Bahnhof in Bad Schandau, von wo aus wir den Rückweg nach Königstein mit dem Zug antreten.
outdooractive.com User
Autor
Thomas Vattrodt
Aktualisierung: 22.08.2014

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
429 m
Tiefster Punkt
118 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Bahnhof Königstein (133 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.919096, 14.077414
UTM
33U 435150 5641233

Ziel

Bahnhof Bad Schandau

Wegbeschreibung

Am Bahnhof in Königstein wenden wir uns nach Westen und gehen zum Kreisverkehr. Dort biegt man nach links in die Bielastraße ein und folgt dann an der großen Gabelung links der Cunnersdorfer Straße. An der Spitzkehre der Straße gehen wir geradeaus weiter und wechseln danach auf den Wanderweg Quirl (roter Punkt). Wir verlassen die Forststraße an der nächsten Abzweigung und folgen linker Hand dem Dreirutenweg. Man wandert auf diesem leicht bergauf zum Diebskeller (1) unterhalb des Quirl (349 m). Die Höhle ist mit einer Länge von 29 m und einer Höhe von bis zu 4 m die größte Schichthöhle im Elbsandsteingebirge. In der Höhle befindet sich seit 1755 ein steinerner Tisch, der allerdings schon lange nicht mehr von kurfürstlichen Jagdgesellschaften benutzt wird. Der Diebskeller und die kleineren Nebenräume sind ein anschauliches Beispiel für die Bildung von Höhlen. Durch Erosion in den wasserführenden Schichten des Sandsteins entstehen erst kleine Nischen, die dann durch Auswaschungen allmählich die Größe einer Höhle annehmen. Wir setzen unseren Weg fort und umrunden den Quirl. Nach der Umrundung erhebt sich vor uns der Pfaffenstein (435 m), einer der berühmtesten Tafelberge der Sächsischen Schweiz. Man besteigt den Gipfel auf dem ausgeschilderten Klammweg, der links abzweigt und von Norden her auf den Berg hinaufführt. Auf dem Gipfel des Pfaffensteins (2) erwartet uns neben einer Brotzeit in der Bergwirtschaft auch ein fantastischer Ausblick vom Aussichtsturm auf die Umgebung. An schönen Tagen sieht man Dresden im Nordwesten, sowie den Papststein (451 m) und den Gohrisch (447 m) im Osten. Bevor wir den Berg verlassen, wandern wir noch auf dem Plateau nach Süden und stehen vor der berühmten Barbarine (3). Der Sage nach handelt es sich bei dem geologischen Naturdenkmal um eine ungehorsame Jungfrau, die trotz der Anweisung der Mutter die Kirche zu besuchen, lieber auf dem Pfaffenstein Heidelbeeren pflückte. Die zornige Mutter erwischte das Mädchen auf frischer Tat und verwünschte sie sogleich zu Stein. Die dem Pfaffenstein vorgelagerte Felsenspitze war bis 1975 ein beliebter Kletterfelsen, wurde jedoch dann für den Sport gesperrt. Den Berg verlässt man auf dem mit einem grünen Strich markierten Weg in Richtung Westen und passiert dabei einen noch gut erkennbaren Ringwall, der vor 3000 Jahren eine bronzezeitliche Höhlensiedlung umgeben hat. Sobald wir auf den uns bereits bekannten Weg treffen, setzten wir die Wanderung in Richtung Süden fort (Wanderweg M, roter Punkt), erreichen die Forststraße Oberer Kohlweg und folgen ihr. Bald zweigt links ein Pfad ab der uns über die Südseite (von was?) auf den zerklüfteten Gohrisch (448 m) (4) bringt. Der Abstieg vom Gohrisch? führt uns wieder zur Straße, an der wir sogleich auf die Wanderroute M (Roter Strich) wechseln, auf der es zum gegenüberliegenden Papststein (451 m) (5) geht. Am Gipfel lädt auch hier ein Berggasthaus zur Einkehr ein. Neben dem Ort Papstdorf im Süden sieht man auch den markanten Lilienstein (415 m) sowie den direkt benachbarten Königstein (361 m) im Norden, beide liegen idyllisch an einer Elbschleife. Für den Heimweg verlässt man den Papststein in östlicher Richtung und nimmt beim folgenden Wildtiergehege wieder die mit einem M und einem roten Strich markierte Route. Wir wandern am Waldrand und unterhalb des Kleinhennersdorfer Steins entlang und können dabei einen Blick auf die Schrammsteine und die Felsen Falkenstein sowie Hohe Liebe (400 m) werfen. In Kleinhennersdorf geht es links auf dem Täppichsteig zum Bahnhof in Bad Schandau. Durch ein kleines Waldstück und anschließend an der Elbe entlang wandernd, erreichen wir schließlich den Bahnhof in Bad Schandau. Zurück nach Königstein fahren wir mit dem Zug.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der S-Bahn von Dresden, nach Pirna und weiter nach Königstein.

Anfahrt

Auf der B172 über Pirna nach Königstein.

Parken

Am Bahnhof in Königstein.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(1)
Tobias Grey
25.10.2015 · Community
Wir sind gegen 9.00Uhr im Bahnhof Königstein bei schönstem Herbstwetter eingetroffen. Wir haben diese Tour mit 2 Hunden gemacht. Es war nicht immer unbedingt einfach mit den Vierbeinern vorwärts zu kommen, wenn sich die Hunde aber hin und wieder ein kurzes Stück Leiter tragen lassen, dann ist diese Tour auch mit Hunden machbar. Beide Wirtshäuser sind sehr zu empfehlen. Gegessen haben wir zwar nichts, aber laut Karte und dem Duft, muss es äußerst schmackhaft sein. Das Bier ist als kleine Stärkung zwischendurch natürlich sehr zu empfehlen. Beidemale war die Bedienung auch zu den Hunden äußerst freundlich. Unser Zug ging ca. 16.30Uhr wieder zurück. Mit kleinen Pausen zwischendurch war die Strecke in der Zeit gut schaffbar.
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Gemacht am 24.10.2015
Foto: Tobias Grey, Community
Foto: Tobias Grey, Community
Foto: Tobias Grey, Community
Foto: Tobias Grey, Community
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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
17,2 km
Dauer
6:07 h
Aufstieg
703 hm
Abstieg
716 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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