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Randonnée

Tafelberge bei Gohrisch

Randonnée · Elbe Sandstone Mountains
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Elbsandsteingebirge Partenaire certifié  Explorers Choice 
  • Panoramablick vom Gohrisch
    / Panoramablick vom Gohrisch
    Photo: Ottmar Vetter, www.elbsandsteingebirge.de
  • / Aufstieg zum Gogrisch
    Photo: Ottmar Vetter, www.elbsandsteingebirge.de
  • / Aufstieg zum Gogrisch
    Photo: Ottmar Vetter, www.elbsandsteingebirge.de
  • / Papststein und Kleinhennersdorfer Stein
    Photo: Ottmar Vetter, www.elbsandsteingebirge.de
  • / Gaststätte am Papststein
    Photo: Ottmar Vetter, www.elbsandsteingebirge.de
  • / Gratweg am Papststein
    Photo: Ottmar Vetter, www.elbsandsteingebirge.de
  • / Blick auf Papstdorf
    Photo: Ottmar Vetter, www.elbsandsteingebirge.de
  • / Lichterhöhle
    Photo: Ottmar Vetter, www.elbsandsteingebirge.de
  • / Lichterhöhle
    Photo: Ottmar Vetter, www.elbsandsteingebirge.de
m 600 500 400 300 5 4 3 2 1 km
Die Wanderung führt über den Gohrisch-Stein, den Papststein und schließlich zum Kleinhennersdorfer Stein. Von hier geht es direkt nach Gohrisch zurück.
Facile
5,8 km
2:11 h.
327 m
327 m
Die linkselbischen Bereiche des Elbsandsteingebirges gehören nicht zum Nationalpark Sächsische Schweiz, sind aber dennoch ein bevorzugtes Wanderziel. Speziell die drei Tafelberge Papststein, Gohrisch und Kleinhennersdorfer Stein bildeten in der frühen Entwicklungsgeschichte eine gemeinsame große Sandsteintafel. Diese erodierte in Jahrtausenden zu den genannten drei Tafelbergen. Hier findet der geologisch interessierte Wanderer neben Sandstein vereinzelt auch Basalt und Speckstein. Vom Gohrisch und vom Papststein genießt man eine hervorragende Aussicht über die gesamte Nationalparkregion.

Note de l'auteur

Speziell für Kinder ist ein Besuch der Lichterhöhle ein Ereignis.
Profile picture of Ottmar Vetter
Auteur
Ottmar Vetter
Mise à jour: 09.10.2020
"Chemin qualifié par ""Wanderbares Deutschland"""
Difficulté
Facile
Technicité
Condition physique
Expérience
Paysage
Point le plus élevé
442 m
Point le plus bas
266 m
Meilleure période pour cette activité
janv.
févr.
mars
avr.
mai
juin
juil.
août
sept.
oct.
nov.
déc.

Consignes de sécurité

Schwindelfreiheit am Gohrischstein

Informations et liens complémentaires

Wanderkartenshop: www.elbsandsteingebirge.de/eshop/kartenshop

Webcams der Sächsischen Schweiz: http://www.saechsische-schweiz.info/

Hotels, Ferienwohnungen und Ferienhäuser in der Sächsischen Schweiz

Sehenswürdigkeiten Sächsische Schweiz

Sehenswürdigkeiten Böhmische Schweiz

Départ

Kurort Gohrisch (266 m)
Coordonnées:
DD
50.910429, 14.108367
DMS
50°54'37.5"N 14°06'30.1"E
UTM
33U 437314 5640242
w3w 
///orientalisme.repérer.affective

Arrivée

Kurort Gohrisch

Itinéraire

Bereits bei der Anreise mit dem PKW wird die exponierte Lage des Kurortes Gohrisch erkennbar. Schon ohne Bergwanderung hat man stellenweise einen guten Blick zum Lilienstein und den Schrammsteinen. Am Ende der "Neuen Hauptstraße"  vor dem Abzweig in die Schulstraße, befindet sich ein großer Parkplatz.

Der Markierung gelber Punkt folgend,  starten wir die Wanderung in Richtung Stiller Grund. Rechts breitet sich eine Wiesenfläche aus und links erkennt man die letzten Gebäude von Gohrisch im immer dichter werdenden Wald. Hier befindet sich auch ein "Kleinod" für DDR Nostalgen (vom Wanderweg nicht einsehbar) ! Das Hotel Albrechtshof war ehemals ein Gästehaus des Ministerrates der DDR. Heute steht das Hotel natürlich jedem Wanderer als Quartier offen und ist mit seiner Innenarchitektur und den Einrichtungsgegenständen ein durchaus niveauvolles Anschauungsobjekt für die Architektur der 50'er Jahre.

Unser immer steiler werdender Wanderweg mündet nun in einen Nadelwald . Der Weg macht einen leichten Bogen nach links und nach ca. 600m von der Waldgrenze beginnt schon der Aufstieg zum Gohrisch (Südwestseite des Felsens). Da wir bisher noch keine größere Anstrengung hatten, entscheiden wir uns am Fuß des Felsens für den etwas sportlicheren Aufstieg durch die Falkenschlucht (links). Die letzte Etappe absolvieren wir über Holzleitern. An Wochenenden kann man an den benachbarten Felsen "Abgetrennte Wand" und "Zwerg" Bergsteiger beobachten. Auf dem Plateau angelangt entsteht automatisch das Bedürfnis, die phantastische Umgebung im Bild festzuhalten. Erster Aussichtspunkt sollte deshalb die auf der Westseite befindliche Wetterfahnenaussicht sein. Besonders in klaren Morgenstunden genießt man das herrliche Panorama von Lilienstein, Königstein, Quirl, und Pfaffenstein. Bei guter Sicht schaut man weit in das Osterzgebirge und natürlich nach Dresden.

Die touristische Erschließung des Felsmassivs erfolgte relativ spät. Erst der königliche Oberförster Emil Grünewald (1842-1892) ließ durch den Gebirgsverein für die Sächsisch-Böhmische Schweiz drei befestige Wege zum Gipfel anlegen. Die auf der Ostseite 1988 angelegte Schutzhütte verfiel nach dem 2. Weltkrieg und wurde erst 1998 wieder neu errichtet. Auf der Ostseite hat man einen uneingeschränkten Blick zu den Schrammsteinen und dem Großen Zschirnstein. Unweit der Schutzhütte führt eine Stufenreihe in wenigen Minuten hinab zur Schwedenhöhle. Vor Jahrhunderten diente der kleine Felskessel als Versteck in Kriegszeiten und bot den Bauern damals eine sichere Zuflucht.

An der Schutzhütte beginnt  der steile Abstieg durch eine Felsschlucht. Am Fuße des Felsens zweigt vom Weg mit dem "roten Punkt" ein Pfad nach links ab. Dieser Pfad führt zum (geschlossenen) Specksteinstollen und ist gleichzeitig der kürzeste Weg zum Parkplatz unterhalb des Papststeines.

Der Papststein ist nicht zuletzt wegen seiner leichten Erreichbarkeit mit PKW und dem moderaten Aufstieg zur Gaststätte ein beliebter Ausflugsort für Anwohner und Tagestouristen. Bereits 1829 ließ die königlich-sächsischen Forstverwaltung die Bewaldung des Plateaus zugunsten des Tourismus weitestgehend abholzen.

Vom Parkplatz östlich des Papststein gelangt man über einen mit Hölzern befestigten Schotterweg bis an eine kleine Felsschlucht, welche über eine trittfeste Treppe zu bewältigen ist. Und schon steht man vor dem 1862 erbauten Berggasthaus. Trotz der leichten Erreichbarkeit bietet das Berggasthaus dem Besucher ausreichend Romantik. Die Sitzplätze auf den "Steinbalkonen" sind heiß begehrt. Von hier kann man im Umfeld der "Hunskirchen" Bergsteiger beobachten. An Abendstunden erlebt man hier einen stimmungsvollen Sonnenuntergang. Manchmal zieren den Horizont im Nordwesten bunte Punkte ... das sind die Dresdner Ballonfahrer.

Vom Gasthaus gelangt man in Südrichtung über Treppen zum Aussichtspunkt. Leider gibt es hier seit Jahrzehnten keinen Aussichtsturm mehr. Der weiße Feuerwachturm erzeugt daher häufig bei den Touristen Irritationen.  Aber auch ohne Turm bietet sich Richtung Süden ein 180° Panorama. Im Hintergrund erkennen wir den Hohen Schneeberg mit dem Aussichtsturm, die beiden Zschirnsteine, die flacheren Lasensteine, den Kohlbornstein, den Zirkelstein, die Kaiserkrone, die Schrammsteine; auch der Basaltkegel des Rosenbergs und der Kaltenberg in Böhmen sowie der Große Winterberg inmitten der Hinteren Sächsischen Schweiz werden sichtbar.

Übrigens bezeichnet man mit "-berg" die Gipfel mit vorwiegend vulkanischem Ursprung. Die "Steine" bestehen dagegen fast vollständig aus Sandstein und haben meist die Form eines Tafelberges.

 Vom Aussichtspunkt schaut man auch auf das idyllisch gelegene Papstdorf herab. Schon zu DDR-Zeiten war dies ein bekannter Ort für Kinderferienlager. Heute bietet das "Kinder- und Jugenddorf ERNA" eine Rundumbetreuung für Schulklassen, Jugendaustausch und auch Familienfahrten.

Links neben dem Versorgungsgebäude steigen wir über in Stein geschlagene Stufen in Richtung Westen ab. Wir passieren nach kurzer Zeit einen Gratweg mit Eisengeländer. Der Weg verengt sich teilweise erheblich. Diese Verengung ist auf den 1972 stattgefundenen Felssturz zurückzuführen. Damals stürzte eine ganze Felswand mit ca. 4000 qm in die Tiefe. Bis vor wenigen Jahren waren noch große Teile der zerborstenen Felswand im Tal erkennbar. Inzwischen hat jedoch die Vegetation diesen geologischen Zwischenfall auf ihre Weise "archiviert". Vergleichbare Felsstürze gab es an der Bastei und auch im Kirnitzschtal. Im Grenzort  Herrnskretschen (Böhmische Schweiz) versucht man solche Erosionserscheinungen durch Betonieren kritischer Bereiche im Fels, zu verhindern. Ein Felssturz ist in heutiger Zeit ein spektakuläres Ereignis; ist aber im Laufe der Jahrtausende ein normaler Vorgang bei der Formung des Elbsandsteingebirges.

Unterhalb des Wanderpfades verläuft ein Felsband, welches einer starken Verwitterung ausgesetzt ist (aufgrund unterschiedlicher Härte der Gesteinsschichten). Hier findet man Aushöhlungen, welche vermutlich auch im Bereich der Felssturzes zur Instabilität der Felswand beigetragen haben.

Wir steigen nun auf Holzstufen talwärts und stoßen nach kurzer Zeit den Suppelsgrundweg. Hier kann man sich für einen kurzen Abstecher nach Papstdorf entscheiden (rechts). Wir gehen nach links und folgen nur kurz dem Weg, welcher weiter talwärts Richtung Gohrisch geht. Der Kleinhennersdorfer Stein erhebt sich rechts von uns und wir wählen den Pfad in Richtung Felsen. An der nächsten sandigen Wegkreuzung kann man sich am Lehrpfad zum Sandsteinabbau am Kleinhennersdorfer Stein informieren. Hier beginnt nun auch der Aufstieg zur Sehenswürdigkeit dieses Felsmassivs; den Höhlen. Die Schichtfugen- und Einsturzhöhlen wurden vor ca. 150 Jahren gewerblich zum Sandsteinabbau genutzt. Friedrich Herrmann Hempel aus Königstein baute den Stein ab, zerkleinerte in zu groben Scheuersand und verkaufte diesen als Reinigungsmittel. 1918 rächte sich die Natur und er kam bei einem Felseinsturz ums Leben.

Speziell die Lichterhöhle ist sehr eindrucksvoll. Die Reste einer Steinmauer am Eingang vermitteln den Eindruck einer historischen Wohnstätte. Das trifft auch teilweise heute noch zu, denn hier treffen sich Wanderer und Bergsteiger gern zum Boofen. Leider ist auch hier offenes (Lager-) Feuer verboten. Auch die Eishöhle und die Hampelhöhle können zur großen Freude von Kindern durchklettert werden. Das Besteigen des Berggipfels bringt wenig neue Eindrücke. Der Fels ist gut 50 Meter niedriger als der Papststein bzw. der Gohrischstein. Das Felsplateau ist bewaldet und es gibt keinen nennenswerten Aussichtspunkt. Also treten wir nach einer letzten Rast den Abstieg nach Gohrisch an. Zurück bis zum Suppelsgrundweg und dann talwärts nach rechts verläuft der Rückweg. Wir passieren die nächste Wegkreuzung (Lehrpfad) und nehmen den folgenden linken Abzweig vom Suppelsgrundweg. Nach ca. 300 m  biegen wir an der nächsten Wegkreuzung scharf rechts ab und gelangen nach wenigen Minuten zum Ortseingang von Gohrisch. Die Schandauer Straße führt nun direkt zum Parkplatz. Zum Abschluss der Wanderung besteht lediglich das Problem, zu entscheiden in welche der zahlreichen Gastwirtschaften man noch einkehren möchte...

 

 

(c) Die Wanderbeschreibung ist Eigentum des Elbsandsteingebirge Verlages

Remarque


Tous les notes de zones protégées

En transports en commun

Buslinie 244a von Königstein nach Gohrisch

Buslinie 244b von Bad Schandau nach Gohrisch

Anreise mit der S-Bahn bis Königstein und dann zu Fuß /mit Bus nach Gohrisch

Par la route

Anreise über die B172 und anschließend in Königstein Am Hotel Lindenhof den Abzweig nach Gohrisch nutzen.

Se garer

Parkplatz im Ortskern von Gohrisch.

Coordonnées

DD
50.910429, 14.108367
DMS
50°54'37.5"N 14°06'30.1"E
UTM
33U 437314 5640242
w3w 
///orientalisme.repérer.affective
Y aller en train, en voiture ou en vélo

S'équiper

festes Schuhwerk

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Difficulté
Facile
Distance
5,8 km
Durée
2:11h.
Dénivelé positif
327 m
Dénivelé négatif
327 m
Itinéraire(s) en boucle Point(s) de vue Points de restauration A faire en famille Intérêt géologique

Statistiques

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