Fernwanderweg empfohlene Tour Etappe 10

Salzburger Almenweg - Etappe 10: Sportgastein - Bad Gastein

Fernwanderweg · Gasteinertal
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  • Untere Astenalm
    Untere Astenalm
    Foto: Anita Bott, gasteinbilder.com
m 1800 1700 1600 1500 1400 1300 1200 1100 1000 900 8 7 6 5 4 3 2 1 km Lange Brücke Schleierfall Untere Astenalm Obere Astenalm
Auf einem alten Saumweg ins mondäne Bad Gastein  
leicht
Strecke 8,8 km
2:45 h
18 hm
506 hm
1.588 hm
1.000 hm

Mit dem Alpen Restaurant Valeriehaus in Sportgastein ist der südlichste Punkt des Salzburger Almenweges erreicht. Heute steht – als Belohnung für die gestrige Anstrengung – eine erholsame Wanderung auf dem Programm. Es geht vom Talschluss des Nassfelds (Sportgastein) durch die einstige Montansiedlung und „Planstadt“ Böckstein ins berühmte Bad Gastein, das mit seiner tausendjährigen Historie selbst eine große Geschichtenerzählerin ist: Die prächtigen Belle Époque-Bauten erzählen ebenso von der strahlenden Vergangenheit des Ortes wie der Quellpark oder die Felsentherme. Bad Gastein ist in nur 2 ¾ Stunden Gehzeit erreicht, sodass Sie heute viel Zeit im ehemaligen „Monte Carlo“ der Alpen verbringen können. Der Wasserfall im Ortszentrum gilt als eines der meistfotografierten Motive im SalzburgerLand. Wer länger bleiben möchte und sich noch nicht vom Gasteinertal verabschieden kann, legt einen Ruhetag ein, wandert am Graukogel über den „Zirbenweg“, fährt auf den Stubnerkogel mit der spektakulären Hängebrücke oder genießt einen ganzen Tag in der Felsentherme, bevor es weiter ins Großarltal geht. 

 

 

Almenweg Zeitzeugen 

Paracelsus, Kaiserin Sissi und Kaiser Franz Josef I., Kaiser Wilhelm I., Fürst Bismarck, Gustav Klimt, Franz Schubert, Billy Wilder, Luis Trenker, Erich Kästner und Liza Minelli. Es scheint schon fast müßig, die Gästeliste der großen Namen aufzählen zu wollen, die allesamt in Bad Gastein zur Kur waren oder hier die Sommerfrische verbrachten. Bad Gastein verdankt seinen Ruf dem heilsamen Thermalwasser, aber auch seiner grandiosen Lage in den Bergen. Wandeln Sie auf den Spuren der Reichen und Schönen und tauchen Sie in das einmalige „Bad Gastein“-Feeling ein. 

 

Almenweg-Schmankerl 

Jeden Sonntag um 12 Uhr weiht der Hüttenwirt von der Oberen Astenalm seine Gäste in die Kunst des Krapfenbackens ein. Verkostung inklusive! Auf der Unteren Astenalm gibt es gegen Vorbestellung Pongauer Fleischkrapfen.

Autorentipp

Bad Gastein wurde einst das Monte Carlo der Alpen genannt: Man sollte die besondere Atmosphäre des Ortes unbedingt auskosten. Etwa bei Kaffee und Kuchen in einem der Kaffeehäuser, in der Felsentherme oder actionreich bei einem Flug mit dem „Flying Waters“ über den spektakulären Wasserfall.  
Profilbild von Hanna Rieser
Autor
Hanna Rieser 
Aktualisierung: 05.05.2022
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.588 m
Tiefster Punkt
1.000 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

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Einkehrmöglichkeiten

Moisesalm
Schareckalm
Evianquelle
Valeriehaus
Obere Astenalm
Untere Astenalm
Viehauser Alm
Montanmuseum Altböckstein

Sicherheitshinweise

Damit Ihr Tag in den Bergen auch wirklich zu einem unvergesslichen Erlebnis wird, geben wir Ihnen einige Tipps, damit Sie sicher in den Bergen unterwegs sind.

Weitere Infos und Links

Alle weiteren Informationen rund um den Salzburger Almenweg finden Sie hier.

Start

Sportgastein (Nassfeld) (1.579 m)
Koordinaten:
DD
47.061671, 13.057820
GMS
47°03'42.0"N 13°03'28.2"E
UTM
33T 352516 5213847
w3w 
///hierauf.regierte.fahrpreis
Auf Karte anzeigen

Ziel

Bad Gastein

Wegbeschreibung

Nach dem Aufwachen im Nationalpark Hohe Tauern, umgeben von imposanten Dreitausendern und in einer Ruhe, wie sie nur in den Bergen zu finden ist, geht es vom Nassfeld auf zur zehnten Etappe. Die einfache Wanderung führt entlang der alten Nassfeldstraße und der Nassfelder Ache in den einstigen Bergbauort Böckstein. Tosende Wasserfälle wie der Kesselfall säumen den Weg in Richtung Norden talauswärts. Die Route gleicht einer Zeitreise in die Vergangenheit: Unzählige Relikte erinnern an die Bergbau-Ära, aber auch an den Ersten Weltkrieg. Über die Russen-Brücke – benannt nach den russischen Kriegsgefangenen, die sie errichtet haben –  geht es zu den beiden bewirtschafteten Astenalmen, die als zertifizierte Almsommerhütten köstliche Almschmankerl servieren. Einkehren lohnt sich in jedem Fall.  

 

Von hier führt der Almenweg weiter nach Altböckstein, vorbei an der Abzweigung zum weltweit einzigartigen Gasteiner Heilstollen: Neben dem hochwirksamen Thermalwasser gilt auch die radonhaltige Luft der Gasteiner Berge als besonders heilsam bei rheumatischen Erkrankungen. Bei einer Heilstollen-Therapie werden Patienten mithilfe eines kleinen elektrischen Zuges ins Innere des Berges gebracht, wo sie rund eine Stunde in wohltuender Wärme die radonhaltige Luft einatmen.  

Auch Altböckstein verfügt über eine spannende Geschichte, hätte es doch einst eine echte Stadt werden sollen: Altböckstein war Zentrum des Goldbergbaues in den Hohen Tauern. Schon im 14. Jahrhundert entstand hier die Gasteiner Bergordnung zur Rechtsprechung und Steuerregelung, erlassen von den Salzburger Erzbischöfen. Mitte des 18. Jahrhunderts hätte eine Montansiedlung erbaut werden sollen, doch eine enorme Schneelawine machte alle Arbeiten zunichte.  

 

Heute ist Altböckstein ein architektonisches Juwel mit dem Montanmuseum, dem Weltausstellungsbrunnen und dem Jagdschloss Czernin. Die auf einer Anhöhe gelegene Wallfahrtskirche Maria zum Guten Rat bietet einen wunderbaren Blick auf das kleine Dorf, bevor man die Kaiserin-Elisabeth-Promenade bis zur Talstation der Stubnerkogelbahn spaziert, wo das Ortszentrum von Bad Gastein nicht mehr weit ist. Rund um die Talstation der Stubnerkogelbahn bieten sich – ebenso wie im Ortszentrum – zahlreiche Unterkünfte zur Übernachtung an.  

 

Variante mit Etappenziel Poserhöhe 

Wer in der Höhe übernachten möchte und noch genug Körner in den Waden hat, kann bereits einen Teil der nächsten Etappe zurücklegen. Dafür geht es in Bad Gastein von der Talstation der Stubnerkogelbahn entlang der K.H.-Waggerl-Straße und der Palfnerstraße über den Schachenweg zur Windischgrätzhöhe. Über die einstige Höhenpromenade – den Hardtweg – geht es bis zur Trasse der Graukogelbahn und zur Rudolfshöhe. Im bewirtschafteten Waldhaus Rudolfshöhe lohnt sich eine Rast, bevor es zur Kaiser-Wilhelm-Promenade geht. Diese führt bis zum Eingang des Kötschachtals, wo vom ehemaligen Hoteldorf Grüner Baum der steile Anstieg über 450 Höhenmeter auf die Poserhöhe erfolgt. Hier kann gegen frühzeitige Vorreservierung genächtigt werden. (Gesamtgehdauer zusätzlich: 3 ¼ Stunden) 

 

Einkehrmöglichkeit und Übernachtungsmöglichkeiten 

Obere Astenalm (1.212 m), (nach ca. 1,25 Stunden) Mitte Mai – Ende September / +43 664 914 55 83 (Almsommerhütte) / E  

Untere Astenalm (1.208 m), (nach ca. 1,25 Stunden) Mitte Mai – Anfang Oktober / +43 664 592 90 63 (Almsommerhütte) / E / Ü  

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Das Hochtal ist auch über die Postbuslinie erreichbar. In Bad Gastein können Autos in der zentral gelegenen Parkgarage abgestellt werden. 

Parken

Nach Sportgastein führt eine Mautstraße. Infos zu Öffnungszeiten und Tarifen unter www.gasteiner-alpenstrasse.at. In Sportgastein gibt es einen großen Parkplatz für Wanderer. Bitte die „Almenweg-Parkuhr“ aus der Broschüre im geparkten Auto hinterlegen! 

Koordinaten

DD
47.061671, 13.057820
GMS
47°03'42.0"N 13°03'28.2"E
UTM
33T 352516 5213847
w3w 
///hierauf.regierte.fahrpreis
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Hier finden Sie alles rund um den passenden Wanderschuh, die perfekte Ausrüstung und die richtige Geh-Technik.


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Schwierigkeit
leicht
Strecke
8,8 km
Dauer
2:45 h
Aufstieg
18 hm
Abstieg
506 hm
Höchster Punkt
1.588 hm
Tiefster Punkt
1.000 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights Geheimtipp

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
Karten und Wege
  • 19 Wegpunkte
  • 19 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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