Teilen
Merken
Drucken
GPX
KML
Tour hierher planen
Einbetten
Fitness
Rennrad

Bike Arena Sauerland - Rund um das Willinger Bergmassiv

Rennrad · Waldecker Land
Verantwortlich für diesen Inhalt
Sauerland-Tourismus e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
Karte / Bike Arena Sauerland - Rund um das Willinger Bergmassiv
300 450 600 750 900 m km 10 20 30 40 50 60

Die Fahrt um das Willinger Bergmassiv gilt als ein landschaftlicher Leckerbissen der „Cycling Trips For You“. Die Tour umrundet weitläufig die wichtigsten Gipfel des Willinger Bergmassivs mit Ettelsberg, Emmet, Pön-Gruppe, Hopperkopf, Clemensberg und Langenberg. Das Upland wird in südöstlicher Richtung durchquert.
mittel
62,4 km
3:10 h
861 hm
860 hm
Willingen – Usseln – Neerdar - Bömighausen – Alleringhausen – Nieder Schleidern – Oberschledorn – Referinghausen – Wissinghausen – Küstelberg – Grönebach – Niedersfeld – Assinghausen – Bruchhausen – Brilonwald – Willingen
outdooractive.com User
Autor
Sauerland-Radwelt e.V.
Aktualisierung: 28.07.2015

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
660 m
Tiefster Punkt
374 m

Weitere Infos und Links

www.bike-arena.de

Start

Bahnhof Willingen, Briloner Straße 49 (575 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.293717, 8.604300
UTM
32U 472409 5682562

Ziel

Bahnhof Willingen, Briloner Straße 49

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof in Willingen rollen wir runter zur Ortsmitte, vorbei am Linnenkerl-Denkmal, in Richtung Usseln. Hinter dem Viadukt (einem der bekanntesten Wahrzeichen von Willingen) biegen wir nach rechts auf eine Nebenstraße und fahren dem Itterbach folgend in den Ortsbereich Stryck. Am Forsthaus biegen wir nach links ab um letztlich auf einem Radweg, parallel zur Bundesstraße, nach Usseln zu gelangen.

Am Ortsausgang erwartet uns in 640 m Höhenlage eine rasante 15 km lange Abfahrt in Richtung Korbach, die nach Neerdar und Bömighausen den tiefsten Punkt der Tour (370 m Höhe) hinter Alleringhausen erreicht. Angesichts des zu erwartenden Fahrtwindes sollte man vor der langen Gefällstrecke Windschutzweste und Augenschutzbrille anlegen. Ein Blick nach links und rechts zeigt uns das Osterkopf-/Sähre-Massiv und das Upland, das hinter Bömighausen in das Korbacher Becken übergeht.

In Richtung Medebach gelangen wir über eine schmale gewundene Straße zum Seeteich hinter Alleringhausen und biegen dort in Richtung Winterberg ab. Nach Nieder-Schleidern und Oberschledorn, hinter dem Ortsausgang,   beginnt an einem Kreuzungspunkt vor Düdinghausen die Hochsauerland-Höhenstraße, der wir bis Küstelberg folgen.

Immer den Schloßberg vor Augen erleben wir wie das Terrain langsam ansteigt und der Straßenverlauf schlängend über Referinghausen, Deifeld und Wissinghausen auf 8 km Länge in Küstelberg 664 m Höhe erreicht. Man fühlt sich in die Provence versetzt, nur wartet dann dort der mächtige Mont Ventoux.

Auf der Bergstrecke nach Küstelberg glaubt man die Zeit steht still. Landwirtschaftliche Nutzung ist eingebettet von dem Willinger Bergmassiv zur Rechten und dem Land der 1000 Berge zur Linken. In Küstelberg biegen wir rechts ab. Jetzt gilt es wieder Windschutzweste und Augenschutzbrille anzuziehen, bevor wir in flotter Fahrt auf der verkehrsarmen Straße einen grandiosen Ausblick auf die umliegenden Berge erleben. Über Grönebach und Niedersfeld erreichen wir das 15 km entfernte Assinghausen im Ruhrtal. Vorher sehen wir in dem sich weit öffnendem Tal zur Rechten auf dem Gipfel des mächtigen erscheinenden Clemensberg ein Kreuz, welches 1946 von einem Einheimischen in Erfüllung eines Gelübdes errichtet wurde. Dahinter befindet sich Deutschlands größte zusammenhängende Hochheide, im Winter ein ideales Langlaufgebiet, das über den Ettelsberg bis in die Pön-Gruppe bei Usseln reicht.

Die Talfahrt nach Assinghausen scheint nicht enden zu wollen. Wir biegen in den Ort ein und sehen Gebäude (u.a. die Kirche) im typischen „Grauwacke-Sauerland-Baustil“ vor uns. Aber die „Höhentour“ ist noch nicht zu Ende. Bruchhausen erreichen wir erst nach zwei Serpentinen in einem 2 km langen und 12 % steilen Anstieg. Auf der Kuppe wird unsere Anstrengung mit einem herrlichen Blick auf die Bruchhauser Steine und den langgestreckten Langenberg belohnt. Dank Kyrill in 2007 erkennt man, dass die Porphyrfelsen (in frühgeschichtlicher Zeit als Fliehburg genutzt) bis zu 90 m hoch ragen.

Von Bruchhausen sind es noch 12 km bis nach Willingen. Immer den Blick auf die Stein-Monumente gerichtet erreichen wir die Rhein-Weser-Wasserscheide, wo eine sog. „Feuereiche“ an eine frühgermanische Kultstätte erinnert.

Nach kurzer steiler Abfahrt in Richtung Brilon Wald gelangen wir über die Bundesstraße, den Seitenstreifen ausnutzend, in das 5 km entfernte Willingen zurück. Vor Erreichen des Ortes „beglückwünscht “ uns der Hochheideturm zu der gelungenen Tour.

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus oder Bahn bis Bahnhof Willingen

Anfahrt

B251, Ortsdurchfahrt Willingen  

Parken

Am Bahnhof
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Rennrad-Kartenpaket Bike Arena Sauerland: Über 70 Rennrad-Touren kompakt in einem Paket Infos und Bestellung unter http://www.bike-arena.de/Rennrad/Rennrad-Kartenpaket


Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.

Jörg Mayr
05.05.2017 · Community
Sehr schöne Tour, tolle Landschaft und gut beschrieben.
mehr zeigen

Fotos von anderen


Schwierigkeit
mittel
Strecke
62,4 km
Dauer
3:10 h
Aufstieg
861 hm
Abstieg
860 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
Höhenprofil anzeigen Höhenprofil verbergen
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.