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Wanderung empfohlene Tour

Wanderung um Halver (Halveraner Rundweg)

· 2 Bewertungen · Wanderung · Sauerland
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Märkischer Kreis Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • /
    Foto: Kai Hellmann, Märkischer Kreis
m 400 350 300 250 200 50 40 30 20 10 km
Ein Rundwanderweg mit über 50 Kilometern Wandervergnügen in der Region Oben an der Volme im Märkischen Sauerland, entlang der Grenzen der sympathischen Stadt Halver.
schwer
Strecke 54,2 km
14:50 h
1.043 hm
1.040 hm

Der Rundwanderweg führt auf über 54 km an den Grenzen Halvers entlang und führt die Wanderer durch landschaftlich reizvolle Gegenden, mal auf Wald- und Wiesenwegen, mal auf schmaleren Pfaden oder auch auf asphaltierten, urbaneren Abschnitten.

Autorentipp

Aufgrund der Länge ist es empfehlenswert die Tour auf mindestens 2 (eher 3) Tagesetappen zu aufzuteilen. Die Etappen können beliebig gewählt werden.

Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe der Wanderstrecke gibt es im Bereich Ahelle / Oberbrügge im:
Haus Rhade (Haus Rhade 1, 58566 Kierspe, https://www.hausrhade.de/)

Eine weitere Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeit gibt es im Bereich Rotthausen:
Pension & Restaurant Haus zum Nöckel (Rotthauser Straße 37, Tel. 02355/7307, restaurant@hauszumnoeckel.de).

(Gruppen-)Übernachtungsmöglichkeiten gibt im SGV-Wanderheim Sticht (Sticht 7, 58553 Halver); am Wochenende ist die Hütte zudem bewirtet. Die Wanderhütte in Sticht bietet sich auch als Start- und Zielpunkt der gesamten Wanderung an.

Profilbild von Kai Hellmann
Autor
Kai Hellmann
Aktualisierung: 16.04.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
425 m
Tiefster Punkt
252 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Erste Hilfe: Im Notfall wählen Sie die Notrufnummer 112. Geben Sie die Rettungspunktnummer an. Rettungspunkte sind im Wald markierte Anfahrtspunkte für Rettungsfahrzeuge. Wenn der nächste Rettungspunkt nicht bekannt ist, kann Ihr Standort direkt per AML (Advanced Mobile Location) während des Notrufs abgerufen werden.

Da der Weg insgesamt ein sehr schwieriges Profil aufweist, ist gute Kondition gefragt.

Weitere Infos und Links

Als Gast im Wald zeigen wir Verständnis, Respekt und richtiges Verhalten, um Nutzen, Schutz und Erholung unseres Waldes zu sichern.

Start

SGV-Wanderheim Sticht (334 m)
Koordinaten:
DD
51.146525, 7.468998
GMS
51°08'47.5"N 7°28'08.4"E
UTM
32U 392911 5667233
w3w 
///grillen.ferne.dickeren

Ziel

SGV-Wanderheim Sticht

Wegbeschreibung

Ergibt sich aus der Kartendarstellung

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

BRS

Anfahrt

Halver erreichen Sie über B 229 oder L 528 (in Richtung nach Halver) zum Ortsmittelpunkt; aus Richtung Schalksmühle kommend über die Hälverstraße und den Halveraner Ortsteil Oberbrügge über die B54, anschließend die Heerstraße in Richtung Halveraner Zentrum.

Parken

Ein paar Parkmöglichkeiten stehen am SGV-Wanderheim am Sticht zur Verfügung, sowie ebenfalls mehrere kostenfreie Parkplatz an der Abzweigung in Richtung Sticht von der Bundesstraße aus.

Weitere Parkmöglichkeiten stehen an der Hälverstraße zwischen Halver und Schalksmühle, kurz vor dem Ortseingangsschild Schalksmühle, zur Verfügung.

Koordinaten

DD
51.146525, 7.468998
GMS
51°08'47.5"N 7°28'08.4"E
UTM
32U 392911 5667233
w3w 
///grillen.ferne.dickeren
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Je nach vorgenommener Tagesetappe ist ein Rucksack mit Proviant empfehlenswert.

Unterschiedliche Wegebeläge sowie diverse Ab- und Anstiege lassen sich mit festem Wanderschuhwerk am besten bewältigen. An regenreichen Tagen kann der Waldboden aufgeweicht sein. Vorsicht ist geboten beim Überqueren von Straßen.

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Bewertungen

4,5
(2)
Björn Barthusel
21.07.2018 · Community
Der Parkplatz bei Schwenke, von dem es losgehen sollte, liegt gut einsehbar von der vielbefahrenen Straße etwas abgelegen im Wald und ist von übernachtenden Brummifahrern zugeparkt. Ich hatte ein mulmiges Gefühl, mein Auto hier abzustellen, aber es ist zum Glück nichts passiert. Ich bin den Weg nicht wie beschrieben in 3 Tagen, sondern in 1 1/2 Tagen gelaufen, allerdings in einem Marschtempo, das sich für entspanntes Wandern nicht empfiehlt. Die angegebenen drei Tage würden schon passen, wenn man in Ruhe gehen und schauen und auch einkehren und übernachten will. Mir stand jedoch nur ein gutes halbes Wochenende zur Verfügung und da musste es eben schneller gehen. Am ersten Tag hatte ich bis 22:30 Tageslicht, das zur Orientierung ausreichte, am zweiten Tag trat nach 10 Stunden Marsch die Dunkelheit ein, dass ich die letzten 10 km auf die Straßen verlegte, die auch nachts zu finden sind. Denn diese Wegmarkierung bei Dunkelheit zu finden ist unmöglich. Die Wege waren teilweise nur durch genaue Geländebeobachtung zu entdecken, nach dem Motto: Wo noch Bäume in Reihe stehen, war vielleicht mal eine Straße, das könnte er (gewesen) sein. Wo der vorher breite Waldweg plötzlich in einem Getreidefeld endet, hat der Bauer die Fläche wohl gebrauchen können und alles einfach umgepflügt. Dann einfach einen Punkt im Gelände anpeilen und nach Marschzahl weitergehen. Funktioniert leider nur tagsüber. Der Weg führte abwechselnd mal über die X-Wege, dann über den H-Rundweg, aber meist über weite Strecken ohne Markierung. Das ist mir positiv aufgefallen, denn es geht über deutlich weniger Asphalt, als der offizielle Halver-Rundweg. Bei mehrtägigen Wanderungen können die Füße schon ordentlich brennen, wenn das Pflaster kein Ende nimmt. Ich hatte mir extra eine Route der Kategorie "schwierig" ausgesucht, weil ich als alternative zum Geländelauf ein bisschen kraxeln wollte. Daraus wurde aber nichts, denn schwierig ist die Strecke nur im Vergleich zu öffentlichen Parkanlagen. Es gleiten sanfte Wege durch die Landschaft - vielleicht vier oder fünfmal kommt man an eine Stelle, wo man denkt, hier geht es aber richtig bergauf. Jemand mit Herzklappenfehler müsste hier wohl häufiger innehalten, aber raufkommen würde er auch. Stellen, wo man springen oder klettern müsste oder das kaputte Knie nicht darüberhebt, finden sich keine. Der Einstieg war schnell gefunden, jedoch ging der rote Strich auf der Karte manchmal neben dem Weg her, das war an einigen Kreuzpunkten, von denen mehrere Wege abgingen, verwirrend. An zahlreichen Stellen war der Weg auf der Karte in Wirklichkeit nicht vorhanden; 1. Bei Landwehr war ein Weg, der gleich hinter dem Waldrand rechts abgehen und bis zur Straße führen sollte, in Wirklichkeit ein Trampelpfad, der in einem Gewirr von Mountainbike-Hügeln endete. Trotzdem der Karte folgend stand ich plötzlich vor einer stillgelegten Zimmerei, wo mir ein Elektrozaun den Durchgang versperrte. Erst nach ärgerlichen Umwegen durch Brennesselfelder fand ich eine halbe Stunde später und 500m weiter auf der gegenenüberliegenden Straßenseite den Weg wieder. Unerfahrene Wanderer hätten an dieser Stelle wahrscheinlich aufgegeben. 2. Der Abstieg bei Herbecke war ebenfalls anders, als dargestellt. Die Markierung führte hier nicht immer entlang der Wege oder immer entlang der Trampelpfade, sondern abwechselnd mal so, mal so. In der Praxis konnte man dadurch nicht entscheiden, ob die nächste Abzweigung jetzt gemeint war oder nicht. An dieser Stelle konnte ich trotz Einnorden keinen Weg finden, der genau mit der Karte übereinstimmte und ging schließlich auf irgendeinen Weg ins Tal, um bei Herbecke zurück auf den Pfad zu finden. 3. Bei Ahelle war eine Spitzkehre im Wald nicht zu erkennen, so dass ich statt am Mühlenberg in Vömmelbach herauskam. 4. Ebenfalls bei Ahelle ging es durch eine gemauerte Unterführung auf einen Schleichweg oberhalb der Gleise, der leider durch ein hundert Meter langes Brennesselmeer und dann durch ein Grundstück führte, das mit einem hohen Zaun abgeschlossen und verriegel war. Ein Umgehungsversuch mit unweigerlicher Umkehr und Wiederaufspüren der Fährte kostete eine Dreiviertelstunde. 5. Bei Giersiepen endete der Weg plötzlich auf einer Wiese, auf der auch Kühe standen. Die nächsten Höfe lagen verdeckt hinter einer Kuppe am Horizont, so dass man auch nicht peilen konnte. Nur Motorradspuren im Gras verrieten, das hier ab und zu trotzdem einer langkam. Und wieder waren zwei Elektrozäune zu überwinden. 6. Der nächste Engpass war bei Engtstfeld. Hätte ich nicht zufällig Dorfbewohner getroffen, hätte ich den Weg gar nicht erst gefunden. Es ging fast einen Kilometer mitten über die Wiese ohne jede Kennzeichnung und am Ende über einen Elektrozaun ohne Gatter. Am Dorfausgang berichtete mir eine weitere Dorfbewohnerin, dass der Weg über die Koppel schon vor Jahren gelöscht worden sei, es gehe jetzt im weiten Bogen durch den Kattenbusch um Engstfeld herum. Fazit: Die Strecke führt, soweit es geht, über schöne Wald- und Feldwege und bezieht auch geheime Schleichwege über verwunschene Trampelpfade mit ein, die der Fremde niemals finden würde. Es geht etwa halb und halb durch kühle Wälder und weite Felder, immer wieder schöne Aussichten weit ins Land. Der Südteil hat höheren Asphalt-Anteil. Die Schwierigkeit der Strecke würde ich nicht mit 5, sondern eher mit 3 bewerten. Dem Wanderer erschließt sich eine ganze Landschaft im Rothaargebirge mit großer Intensität, ohne selbst viel Vorbereitungsarbeit leisten zu müssen. Dafür gebührt dem Autor ein großer Dank. Gerade, weil die Strecke so schön ist, schmerzt es mich, meine Empfehlung einschränken zu müssen. Denn für den, der nach Art des Spaziergängers vorhandene und erkennbare Wege aufrecht gehend abschreiten will, ist die Strecke praktisch nicht passierbar. An den beschriebenen Stellen habe ich insgesamt etwa 4 Stunden Zeit verloren, dafür muss ich einen Stern abziehen, denn Durchschlageübungen sind nicht jedermanns Sache. Ich empfehle mindestens die 1:25.000 Karte, einen kleinen Kompass, sehr gute Orientierung und viel Durchhaltewillen.
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Gemacht am 14.07.2018
Aussicht bei Halver
Foto: Björn Barthusel, Community
Waldweg bei Halver
Foto: Björn Barthusel, Community
Hof am Wegesrand
Foto: Björn Barthusel, Community
Wehr an der Ennepetalsperre
Foto: Björn Barthusel, Community
Blick auf die Ennepetalsperre
Foto: Björn Barthusel, Community
Feldweg bei Halver
Foto: Björn Barthusel, Community
Haldweg bei Halver
Foto: Björn Barthusel, Community
Aussicht bei Halver
Foto: Björn Barthusel, Community
Abgestorbener Stamm mit Baumpilzen
Foto: Björn Barthusel, Community
Wegmarkierung bei Halver
Foto: Björn Barthusel, Community
Aussicht bei Halver
Foto: Björn Barthusel, Community
Waldweg bei Halver
Foto: Björn Barthusel, Community
Waldweg bei Halver
Foto: Björn Barthusel, Community
Waldweg bei Halver
Foto: Björn Barthusel, Community
Aussicht bei Halver
Foto: Björn Barthusel, Community

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Aussicht bei Halver
Waldweg bei Halver
Hof am Wegesrand
Wehr an der Ennepetalsperre
+ 11

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
54,2 km
Dauer
14:50 h
Aufstieg
1.043 hm
Abstieg
1.040 hm
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