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Premiumweg

Grönebacher Dorfpfad

· 3 Bewertungen · Premiumweg · Sauerland
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  • Eggekreuz am Grönebacher Dorfweg im Sauerland
    / Eggekreuz am Grönebacher Dorfweg im Sauerland
    Foto: Ulrich Lange, Sauerland-Tourismus e.V.
  • Grönebacher Dorfweg - Alte Königsstraße
    / Grönebacher Dorfweg - Alte Königsstraße
    Foto: Ulrich Lange, Ferienwelt Winterberg
  • Grönebacher Dorfpfad - Blick auf Grönebach
    / Grönebacher Dorfpfad - Blick auf Grönebach
    Foto: Ulrich Lange, Ferienwelt Winterberg
  • Grönebacher Dorfpfad - Kleinbahnbrücke im Hilletal
    / Grönebacher Dorfpfad - Kleinbahnbrücke im Hilletal
    Foto: Ulrich Lange, Ferienwelt Winterberg
  • Grönebacher Dorfpfad - Wegweiser
    / Grönebacher Dorfpfad - Wegweiser
    Foto: Ulrich Lange, Ferienwelt Winterberg
Karte / Grönebacher Dorfpfad
300 450 600 750 900 m km 2 4 6 8 10 Eggekreuz

Der Grönebacher Dorfpfad umrundet weitgehend auf Pfaden den malerisch gelegenen Ort und bietet viele Aussichten. Er ist als Premiumweg mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet.
mittel
11 km
2:45 h
222 hm
222 hm
outdooractive.com User
Autor
Sabine Risse
Aktualisierung: 14.08.2019

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
677 m
Tiefster Punkt
569 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Bed & Breakfast Zonnedal

Ausrüstung

Es ist keine besondere Ausrüstung erforderlich.

Start

Wanderportal am Lambertusplatz (589 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.228573, 8.560204
UTM
32U 469291 5675335

Ziel

Wanderportal am Lambertusplatz

Wegbeschreibung

Von der Wandertafel am Lambertusplatz aus wandern wir nach rechts und steigen auf grasigem Pfad bergan zur Landstraße. Etwa 100 m geht es nach links an der Straße entlang und dann bergan zur Freizeitanlage "Schlade". Hier führte eine alte Königsstraße entlang.

Alte Königsstraße
Die von Frankfurt nach Soest führende Alte Königsstraße kreuzte in Winterberg die Heidenstraße. Ihr ältester Verlauf führte über Grönebach hinauf zum Neuen Hagen und weiter nach Norden. Später wurde sie als sogenannte Alte Landstraße oder auch Sauerländer Weg ins Ruhrtal verlegt. Zwei hohlwegartige Fahrterrassen sind hier auf etwa 200 m Länge erhalten.

Wir folgen der alten Königsstraße bergan bis zu einer Bank, mit schönem Ausblick ins Tal der Westernau. Am Waldrand entlang wandern wir nach rechts weiter und dann geradeaus mit toller Sicht auf die "Tallandschaft" Hildfeld-Grönebach-Küstelberg. Durch das malerische Hachmecketal wandern wir, immer am Bach entlang, hinunter ins Hilletal zur ehemaligen Strickmühle. Vorbei an einer Baumschule wird die Landstraße Grönebach-Niedersfeld erreicht. Wir halten uns ca. 50 m links und treffen am Haus Sander auf den alten Bahndamm der ehemaligen Kleinbahn Steinhelle-Medebach.

Kleinbahn Steinhelle-Medebach
Von 1902 bis 1953 führte eine Schmalspurbahn von Steinhelle nach Medebach. Der zunehmende Straßenverkehr und das abnehmende Güteraufkommen führten nach gut 50 Betriebsjahren zum "Aus". Der Bahndamm ist im Hilletal gut erhalten.

Nun folgen wir auf dem alten Bahndamm den Kleinbahnspuren nach rechts -vorbei am Sportplatz- bis zur Hillebrücke mit ihren versetzten Rundbögen. Erst rechts, dann nach links steil bergan erreichen wir die Spuren des alten "Iäselpoad".

Iäselpoad
Dieser alte Weg führte von Küstelberg zur damaligen Strickmühle. Auf Eselrücken wurde das Korn von Küstelberg zur Mühle transportiert und gemahlen. Etwa 150 m haben Heimatfreunde den Iäselpoad freigeschnitten und begehbar gemacht.

Wir wandern also nach rechts den Iäselpoad entlang, queren einen asphaltierten Feldweg und erreichen auf schönem Grasweg den Grönebacher Steinacker. Immer in Sichtweite des Dorfes mit seinem Kirchturm geht es durch einen alten Hohlweg bergan und nach rechts am Hang des Mosenberges entlang weiter bis zum Antoniusstein.

Antoniusstein von 1731
Der Grönebacher Antoniusstein stammt von 1731, der Hildfelder aus dem Jahr 1704. Antonius von Padua wird im Sauerland besonders verehrt. Tag und Nacht brennen Kerzen vor dem Bildstock, der seit 1958 von einer gemauerten kleinen Steinkapelle geschützt wird.

Wir folgen den Wegweisern nach rechts bergab ins Springetal zur Landstraße und dann hinauf zum Aussichtspunkt auf der Egge (680 m) . Hier ist die höchste Stelle des Grönebacher Dorfpfades erreicht. An der anderen Bergseite geht es dann bergab ins Tal der Westernau und nach links weiter zur „Ruipes-Ropes- Hütte“ mit großem Rastplatz an der Entenwiese . Ein wunderschöner Pfad bringt uns -vorbei an Bolzplatz und Dorfbrunnen- nach Grönebach zurück.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Buslinie S 30, Haltestelle Grönebach-Feuerwehrhaus

Anfahrt

Grönebach ist ein Ortsteil der Stadt Winterberg und liegt an der L 872 zwischen Niedersfeld und Küstelberg.

Parken

Parkmöglichkeiten sind im Ort vorhanden.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,7
(3)
Holger Werner
28.04.2018 · Community
Tolle Wegführung mit tollen Ausblicken. Schöne kleine Runde.
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Eggekopf
Foto: Holger Werner, Community
Sabine Risse
Eindrücke der Wanderung mit wunderschönen Bildern schildert Sigrid Müller http://www.sauerland-wanderdoerfer.de/Service/Wandergeschichten/Eine-Rothaarsteig-Spur-Groenebacher-Dorfpfad
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Robert Bäumer
07.06.2015 · Community
Schöne Tour. Besonderer Höhepunkt ist wirklich der schmale Weg durch das Tal der Westernau am Ende. "Weitgehend auf Pfaden" ist allerdings übertrieben. An Wochenenden stört an manchen Stellen etwas der Verkehrslärm (besonders Motorradlärm). Aufpassen muss man nach 5 km. Nicht den Weg rechts ins Tal (falsch ausgeschildert!) sondern links abbiegen und nach ein paar Metern wieder rechts (wieder richtig ausgeschildert). Zudem stimmt die Karte im letzten Drittel des Weges an drei Stellen nicht mit dem Wegeverlauf überein und zwar bei km 7,1 (kurz nach dem Antoniusstein), km 7,5 (kurz nach Überquerung der Straße) und km 8,5 (ca. 500m nach dem Eggekreuz). Also trotz richtiger Ausschilderung aufpassen (Schilder sind etwas versteckt), sonst verpasst man an diesen Stellen eine schönere Wegeführung. Tipp: Nach der Wanderung zur bewirtschafteten Hütte (mit schöner Außenterrasse und tollem Ausblick) an der Niedersfelder Hochheide fahren (ca. 15 Min). In Niedersfeld an der Kreuzung rechts, gleich wieder rechts und bis zum Ende fahren (letztes Stück Schotterweg). Wenn man will kann man von der Hütte zu einem Aussichtshügel (Clemensberg, 837 m) laufen (ca. 10 Min.). Man guckt von oben in den Diabas-Steinbruch, den man auch auf der Wanderung oft "vor der Nase" hatte.
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
11 km
Dauer
2:45 h
Aufstieg
222 hm
Abstieg
222 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
 Hm
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