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Wanderung Etappe

Sauerland-Höhenflug: Von Düdinghausen nach Korbach

· 5 Bewertungen · Wanderung · Sauerland
Verantwortlich für diesen Inhalt
Sauerland-Tourismus e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Blick auf Düdinghausen vom Kreuzberg
    / Blick auf Düdinghausen vom Kreuzberg
    Foto: Kerstin Berens, Sauerland-Tourismus e.V.
  • Rathaus mit Roland in Korbach
    / Rathaus mit Roland in Korbach
    Foto: Kerstin Berens, Sauerland-Tourismus e.V.
  • Georg-Viktor-Turm im Herbst
    / Georg-Viktor-Turm im Herbst
    Foto: Vera-Lina Schütz, Sauerland-Tourismus e.V.
  • Ausblick vom Georg-Viktor-Turm
    / Ausblick vom Georg-Viktor-Turm
  • Steinbruch bei Düdinghausen
    / Steinbruch bei Düdinghausen
    Foto: Katharina Schwake-Drucks, Sauerland-Tourismus e.V.
  • Altstadt von Korbach
    / Altstadt von Korbach
    Foto: Kerstin Berens, Sauerland-Tourismus e.V.
  • Altstadt Korbach
    / Altstadt Korbach
    Foto: Kerstin Berens, Sauerland-Tourismus e.V.
  • / Panoramatafel auf dem Kreuzberg
    Foto: Katharina Schwake-Drucks, Sauerland-Tourismus e.V.
  • / Blick vom Georg-Viktor-Turm auf die Ruine Eisenberg
    Foto: Werner Riedel, Sauerland-Tourismus e.V.
  • / Informationstafel in Goldhausen
    Foto: Werner Riedel, Sauerland-Tourismus e.V.
  • / Eisenberg im Herbst
    Foto: Vera-Lina Schütz, Sauerland-Tourismus e.V.
150 300 450 600 750 m km 2 4 6 8 10 12 14

Die Etappe beginnt in dem Höhendorf Düdinghausen. Schmucke Fachwerkhäuser, faszinierende Steinbrüche, ein historischer Kreuzweg und ein herrlicher Panoramablick vom Kreuzberg sind nur einige der Besonderheiten, die die Wanderer in Düdinghausen erwarten. Der Sauerland-Höhenflug führt abwechslungsreich über Nieder-Schleidern, entlang von Flüssen und durch das romantische Aar-Tal bis nach Goldhausen und zum Eisenberg, dem dritten Einstiegsportal des Sauerland-Höhenfluges. Der Georg-Viktor-Aussichtsturm, die Ruine Eisenberg, die Goldlagerstätte und das Besucherbergwerk lassen den Start- oder Endpunkt des Fernwanderweges zum Erlebnis werden!
leicht
14,3 km
2:37 h
276 hm
336 hm

Autorentipp

Geologischer Rundweg in Düdinghausen

 

Einkehr- und Übernachtungstipp:

Hotel Touric

Medebacher Landstraße 10

34497 Korbach

05631 9585

rezeption@touric.de

www.touric.de

outdooractive.com User
Autor
Kerstin Berens
Aktualisierung: 15.05.2019

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
551 m
Tiefster Punkt
374 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Keine besondere Ausrüstung erforderlich

Weitere Infos und Links

www.sauerland-hoehenflug.de

Service- und Buchungshotline des Sauerland-Höhenflugs: 02974 - 202 199

Start

Düdinghausen, Kirche (480 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.261955, 8.693776
UTM
32U 478633 5679000

Ziel

Korbach, Eisenberg

Wegbeschreibung

Die Etappe beginnt an der Kirche in Düdinghausen (hören Sie dazu den Podcasts des Sauerland-Höhenfluges!). Direkt gegenüber der Kirche befindet sich das Heimathaus „Pastoren Scheune“, ein kleines Dorfmuseum mit „Dreggestobe“ (historischer Drechselstube), welches mit einem immensen Einsatz der Dorfbevölkerung eingerichtet wurde. Der Sauerland-Höhenflug führt entlang der Kirche hinab bis zur L 854. Hier befindet sich der Borghagensteinbruch, an dem sich faszinierende Gesteinsfaltungen aus der Erdgeschichte beobachten lassen. Gleichzeitig erfährt man auf einer Tafel , welche Meerestiere in der Unterkarbon-Zeit (vor etwa 320 Mio. Jahren) hier gelebt haben. Mit etwas Glück kann man sogar Fossilien finden.

Der Höhenflug überquert nun die Landstraße und führt über einen historischen Kreuzweg durch einen herrlichen Laubwald hoch hinauf bis zur Auferstehungskapelle auf dem Kreuzberg. Der Anstieg von 460 m auf über 530 m ü. NN ist zwar anstrengend, doch die Mühe wird mit einem wunderbaren Panoramablick weit über Düdinghausen belohnt. Eine Panoramatafel erklärt die zu sehenden Landmarken. Nur wenige Meter unterhalb der Auferstehungskapelle befindet sich ein Parkplatz. Hier kann jeder parken, dem der Aufstieg über den Kreuzweg von Düdinghausen zu anstrengend ist.

Der Wanderweg führt nun über den Sehlerberg mit schöner Aussicht bis in das Tal des Flusses Katmecke. Entlang des Flusses führt der Sauerland-Höhenflug bis in das Örtchen Nieder-Schleidern. Das nur ca. 170 Einwohner zählende Dorf hatte in der Vergangenheit unter der Lage im umstrittenen Grenzgebiet zwischen dem katholischen Kurköln und dem protestantischen Waldeck stark zu leiden. Wie groß der Zwist zwischen den Konfessionen war belegt auch die Existenz von zwei Kirchen in Nieder-Schleidern.

Der Höhenflug führt weiter abwechslungsreich entlang des Flusses Ogge. Ganz in der Nähe des Wanderparkplatzes „Raumbergteich“ mit Angelmöglichkeit, Kinderspielplatz und Grillstelle überquert der Wanderweg den Fluss, führt durch das romantische Aar-Tal unterhalb des Berges Sengelscheid und überquert wieder das kleine Gewässer über eine Holzbrücke. Ganz in der Nähe des Steges befinden sich die Reste eines Pochwerkes. Hier wurde das im Eisenberg gewonnene Erz zertrümmert und das wertvolle Gold ausgewaschen. Denn der Eisenberg bei Goldhausen ist eine wahre Schatzkammer und zählt zu Deutschlands ergiebigster Goldlagerstätte. Zwischen dem 11. Jahrhundert und etwa 1617 wurde hier in mühevoller Handarbeit ein 900 m langer, 12 m breiter und 9 m tiefer Tagebau angelegt. Am östlichen Fuß des Eisenberges liegen große Waschhalden, wo Gold aus dem Gestein gewaschen wurde. Fast 1,5 Tonnen Gold wurde hier in 500 Jahren gewonnen (hören Sie dazu den Podcasts des Sauerland-Höhenfluges!). Heute ist die Lagerstätte allerdings erschöpft und 2003 wurde ein Besucherbergwerk eingerichtet.

Auf der Spitze des Eisenberges steht der zum Gedächtnis an den Fürsten von Waldeck 1905 errichtete Georg-Viktor-Aussichtsturm, von dem Sie einen herrlichen Rundumblick u.a. bis zum Herkules bei Kassel und dem Aussichtsturm auf dem Dommel bei Willingen genießen können. Auch hier erklären Panoramatafeln die Punkt in der Landschaft. Neben dem Besucherbergwerk und dem Aussichtsturm kann auf dem Eisenberg auch noch die Reste eines Schlosses besichtigt werden. Das ehemalige Grafenschloss wurde 1649 nach Blünderungen und Brand von der gräflichen Familie aufgegeben und seit dem 18. Jahrhundert als Steinbruch genutzt. Erst zwischen den Jahren 1974 und 1986 wurden die Reste des einstigen Schlosses wieder freigelegt. Über einen alten Hohlweg steigt der Höhenflug vom Eisenberg hinab zum Einstiegsportal. Über diesen „Arme-Sünder-Weg“ wurden Verurteilte einst zur Hinrichtungsstätte auf dem Klusenberg bei Goldhausen geführt. Am Einstiegsportal endet die Etappe als auch der Sauerland-Höhenflug. Ein 4,5 km langer, schwarz markierter Zugangsweg bringt Sie vom Einstiegsportal in die Innenstadt von Korbach. Der Weg lohnt sich, denn die „Goldstadt“ Korbach verfügt über eine herrliche Altstadt. Mittelalterliche Festungsanlagen, steinerne Lagerhäuser, prächtiges Fachwerk, gotische Kirchen und das Rathaus mit Roland erwarten Sie in Hessens einziger Hansestadt.

Öffentliche Verkehrsmittel

In Düdinghausen:    Die Haltestelle Düdinghausen Kirche wird von Linien angefahren, die zwischen Winterberg (R48), Medebach (R46), Willingen (R46) und Küstelberg (R48) verkehren.

Zum Sauerland-Höhenflug gelangen Sie, indem Sie die Grimmestraße nach Westen bis zur Kreuzung mit der Straße Im Riepen/An der Egge folgen. Hier biegen Sie ein und gelangen nach wenigen Metern zum ausgeschilderten Wanderweg.

Weitere Informationen unter http://www.rlg-online.de.

In Korbach:    Korbach verfügt über Zugverbindungen nach Kassel (RE23020) und Brilon (RB55), der ZOB wird unter anderem von Linien aus Richtung Willingen (Bus 507),   Bad Wildungen und Medebach (Bus 510) und Sachsenberg (Bus 502) angefahren. Um zum Sauerland-Höhenflug zu gelangen, folgen Sie stadteinwärts der Flechtdorfer Straße und dem Nordwall bis zum Westwall und der Sachsenberger Landstraße. Ab hier ist ein Zuweg ausgeschildert. Oder aber Sie laufen vom Kirchplatz in der Altstadt los. Hier beginnt der Zuweg aus Korbach und ist ausgeschildert!

Anfahrt

Düdinghausen:  Düdinghausen kann von Korbach über die B251, dann über die L854 angefahren werden.

Korbach:  Korbach können Sie aus nördlicher Richtung über die A 44, Ausfahrt Diemelstadt und dann über die B 252 erreichen. Aus südlicher Richtung folgen Sie der A 485 bis zum Gießener Nordkreuz – über Marburg und Frankenberg gelangen Sie nach Korbach.

Das Einstiegsportal am Eisenberg erreichen Sie von Korbach über die L3076 (Sachsenberger Landstraße), dann rechts abbiegen auf die K 57 in Richtung Lengefeld.

Parken

In Düdinghausen:  Parkplätze befinden sich unterhalb des Heimathauses am Ortseingang an der Oberschledorner Straße. Der Kirchplatz liegt nur 20 m oberhalb. GoogleMaps-Koordinate: 51.261267,8.694986

Am Eisenberg:  Am Einstiegsportal des Sauerland-Höhenfluges nordöstlich des Eisenberges. GoogleMaps-Koordinaten: 51.253831,8.833516. Wahlweises können Sie auch in Korbach in der Innenstadt parken und dann über den schwarz markierten Zuweg zum Einsiegsportal wandern (4,5 km).

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

StandpunktVerlag (Hrsg.) (2010): Erlebnis-Wanderführer Sauerland-Höhenflug. Standpunkt-Verlag. ISBN 9783942309011, 14,90 €, Seligmann, Sylvia (2011): Wanderführer Sauerland-Höhenflug. Conrad-Stein Verlag. ISBN 9783866862487, 12,90 €

Kartenempfehlungen des Autors

PublicPress: Wanderkarte Sauerland-Höhenflug. PublicPressVerlag. ISBN 9783899205176


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Bewertungen

4,2
(5)
Sabine Risse
Blick vom Eisenberg in Richtung Sauerland
Foto: Sabine Risse, Sauerland-Tourismus e.V.
Ein Hohlweg am Eisenberg
Foto: Sabine Risse, Sauerland-Tourismus e.V.
Lioba Heinemann
23.04.2019 · Community
Wep
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Lioba Heinemann
23.04.2019 · Community
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Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
14,3 km
Dauer
2:37 h
Aufstieg
276 hm
Abstieg
336 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

: h
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Tiefster Punkt
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