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Wanderung

Wanderung zum Dommel

Wanderung · Sauerland
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    Foto: Anette Buchholz, Herbert Roy, Willingen
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    Foto: Anette Buchholz, Herbert Roy, Willingen
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    Foto: Anette Buchholz, Herbert Roy, Willingen
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    Foto: Anette Buchholz, Herbert Roy, Willingen
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    Foto: Sauerland-Tourismus e.V.
300 450 600 750 900 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 9

Wanderung zum 738 m hohen Dommel bei Rattlar mit herrlicher Fernsicht vom Aussichtsturm
mittel
9,9 km
3:15 h
422 hm
306 hm
Warum heißt der Dommel   „Dommel“?

Gleich zu Beginn die Lösung: niemand kennt eine Ableitung oder andere Bedeutung. Es bleibt einfach (s)ein Name. Ob Berg oder Bach oder …einfach “Dommel“. Also lasst uns zu ihm hin wandern, zum Berg „Dommel“ (738 m) zwischen Rattlar und Ottlar. So hoch, so toll, dass selbst im Winter Wanderer oben über Nacht bei Minusgraden campierten!
Nun „Frisch auf“ zur Wanderung, es gibt einige Varianten. Entweder folgt man dem schönen Uplandsteig, gute 15,5 km. Oder, wie hier empfohlen eine kürzere Wanderstrecke, stets startend an der Uplandsteig-Wandertafel neben dem Besucherzentrum. Bitte bedenken: reichlich Trinkbares und Essbares einpacken, am Zielort gibt`s keinen Kiosk.
Zunächst folgen wir heut` bis zum Ehrenmal der Wege-Markierung „W 9“ quer durch Willingen, vorbei an der Eliteschule des Sports, links der Kurgarten, queren die „Hauptverkehrsader“, und bis zur Schwalefelder Straße kurz steil bergab. Nun rechts bis zum   Fleischer (der mit der würzigen Salami „Habermegger“), dann wieder links bergauf Richtung Lohkopf und vorbei am Ehrenmal. Bald erblicken wir tief unten liegend die ersten Häuser des 680-jährigen Uplanddorfes Schwalefeld mit seinen knapp 800 Seelen. Fast jeder Wanderer kehrt auch mal in die ruhige „Pilgerkirche“ ein, probier es auch mal.

Aber was wir bislang nicht bemerken: unter uns liegt einsam eine Schieferader. Jedoch wurde mangels Nachfrage 1994 der Abbau aufgegeben (in Willingen früher). Etwas abseits unseres Weges und eine eigene Wanderung wert: das kulturgeschichtliche Bodendenkmal „Schwalenburg“, eine Wallanlage, deren Ursprünge momentan die „Freunde der Schwalenburg“ tiefer beleuchten werden. Heut` jedoch am Schieferstein vorbei versuchen wir, auf kürzestem Wege das ruhige Uplanddorf zu queren. Einige Treppenstufen hinab, auf der anderen Straßenseite unmittelbar vor der Gaststätte links den „Schulpfad“ nutzen, dann die Tourist-Info und Wandertafel passieren. Nach weiteren 50 m gelangen wir rechterhand zu einer hohen Treppe. Hier sind wir richtig. Oben angekommen   nochmals rechts / links, wir befinden uns auf der „Kalkreise“, wo sich früher ein Steinbruch befand.   Der Weg fordert unsere Waden, bevor wir - weiter oben - die Kreisstraße 63 gut 1 km links entlang marschieren. Darum heißt es aufgepasst, viele Autos rauschen vorbei. In Höhe des Gewerbegebietes von Rattlar verlassen wir die Straße und spazieren auf Verbindungswegen bis hin zum Sportplatz. Hier bietet sich förmlich eine erquickende   Rast an, sollte man nicht im höchstgelegenen (?) Uplanddorf einkehren.

Gestärkt erkennen wir kurz hinterm Sportplatz eine Abzweigung, wir folgen der rechten Spur. „Hm“, was duftet da so markant? Es sind etwa 360 Kühe, die hier im „offenen“ Stall frisch gehalten werden, bevor wir sie irgendwann mal später heiß genießen dürfen. Weiter geht`s! Etwas „Entspannung“ biete ich dem eifrigen Wanderer, wenn er 200 m hinter dem Stall den U-steig am Wiesenweg verlässt. 1 km Abkürzung in schöner Hanglage, dann betritt er wieder den U-steig. Garantiert! So stracks hinunter bis zum Feldweg, und am Wegweiser   links ab zur Dommel-Mühle. Leider hören wir nur den Bach rauschen, das Gebäude - ohne Mühle - wird heut` von einem Landschaftsgärtner genutzt.

Ab dieser Wegekreuzung bieten sich erneut Varianten an: entweder folgen wir linkerhand 2 km dem U-steig - wie eingangs beschrieben - bis zu den Dommelhöfen. Oder aber, das empfehle ich, ab der Dommel-Mühle in „Fluchtlinie“ halb rechts auf dem „R 5“ in Richtung „Kuckuck“. L eicht ansteigend und nach 1 km begrüßen uns U-Steig und Diemelsteig. Oben am Fahrweg nun links ab. Doch abseits vom Asphalt weiter auf schmalem Pfad, alle Füße danken es. Zudem bietet diese Variante für die Augen weite Blicke hinab ins liebliche Dommeltal.

In Höhe der Dommelhöfe verlassen wir beide prämierten Wanderwege. Dennoch sei eine Rast angesagt, bevor wie den steilen Anstieg (ca. 500 m) bis zum „Dommel“ wagen. Oben auf 738 m Höhe erblicken wir erfreut die vierte Ausführung des 14 m hohen Bauwerks, unser Ziel! Bereits über 111 Jahre zuvor wurde der erste Holzturm erbaut! Auch die heutige Ausführung ist nett anzuschauen, hat man doch die standhafte Stahlkonstruktion mit Lärchenholz ummantelt.
Aber dann erst der, respektive die Ausblicke! Bis nach Rio de Janeiro und Buenos Aires (11.517 km) und zu den Faröern etc. kann man sehen! Ja, ja, die informative Panoramatafel zeigt schon die richtige Richtung an. Einfach genial!

Hat man sich satt gesehen an weite Ausblicke ruft die Rückkehr. Nehme ich den gleichen Weg? Ich könnte auf stolze 2 x 9,7 km zurück blicken! So aber ich rufe ein Taxi zum Parkplatz. Oder ich wandere zusätzliche 2,5 km, zurück an den Dommelhöfen vorbei auf dem Fahrweg (und bisher unbekanntem Terrain) bis zur Kreisstraße 63. Hier befindet sich eine Haltestelle der AST - Anrufsammeltaxe, Linie 580.4 (Ruf 0180-505-0180).   Bestellung bitte rechtzeitig 1 Stunde vorher einleiten! Der Möglichkeiten bieten sich also viele. Wie Du auch entscheidest, schon die erste war bedeutend, das Waldecker Land aufzusuchen.  
Zurück zum Thema. Weiß jemand mehr über`n   „Dommel“,   dem „schönen“ Berg, vielleicht höre ich davon, darauf freut sich

Ihr/Euer
Herbert Roy
Wanderführer

 

 

outdooractive.com User
Autor
Tourist-Information Willingen
Aktualisierung: 23.12.2016

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
710 m
Tiefster Punkt
501 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

http://www.naturpark-diemelsee.de/wandern-und-erleben/empfehlungen-vom-wanderfuehrer.html

Start

Uplandsteig-Wandertafel am Besucherzentrum Willingen, Am Hagen 10 (594 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.290700, 8.610790
UTM
32U 472860 5682224

Ziel

Dommel bei Rattlar

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus oder Bahn bis Bahnhof Willingen, Anruf-Sammeltaxi (AST) Haltestelle am Besucherzentrum/Lagunenbad

Anfahrt

B251, Ortsdurchfahrt Willingen abbiegen Richtung Besucherzentrum/Lagunenbad

Parken

Am Besucherzentrum/Lagunenbad
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
9,9 km
Dauer
3:15 h
Aufstieg
422 hm
Abstieg
306 hm
Streckentour aussichtsreich

Statistik

: h
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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