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Wanderung Etappe

Winterberger Hochtour - WHT (Etappe 8) von Züschen nach Mollseifen

Wanderung · Sauerland
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  • Blick vom Hackelberg auf Züschen
    / Blick vom Hackelberg auf Züschen
    Foto: Ronja Henke, Ferienwelt Winterberg
  • Freistuhl Siebenahorn Femegericht
    / Freistuhl Siebenahorn Femegericht
    Foto: Ronja Henke, Ferienwelt Winterberg
  • Ziegenhelle Richtung Mollseifen
    / Ziegenhelle Richtung Mollseifen
    Foto: Ronja Henke, Ferienwelt Winterberg
  • Ziegenhelleturm
    / Ziegenhelleturm
    Foto: Ronja Henke, Ferienwelt Winterberg
Karte / Winterberger Hochtour - WHT (Etappe 8) von Züschen nach Mollseifen
400 600 800 1000 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 Tourist-Information Züschen Kirche Züschen Heimatmuseum Borgs Scheune Ziegenhellenplatz Ziegenhelleturm

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Die achte Etappe der Winterberger Hochtour führt uns von Züschen ins Walddorf Mollseifen. Wir durchqueren das Skigebiet Homberg, gelangen so zum Ziegenhellenplatz mit seiner Schutzhütte und laufen weiter hinauf bis zum Aussichtsturm auf der Ziegenhelle. Von hier aus genießen wir einen schönen Rundumblick bis zum Clemensberg und zum Kahlen Asten. Die anspruchsvolle 14 km lange Tour führt uns weiter über den Osterkopf zum Bösen Holz mit Schnadestein, bis wir schließlich Mollseifen erreichen.

 

schwer
16,8 km
5:00 h
630 hm
344 hm
Die achte Etappe der Winterberger Hochtour führt uns von Züschen ins Walddorf Mollseifen.  Auf unserer Tour begegnen wir kurz vor unserem Ziel dem Bösen Holz mit Schnadestein. Der Name errinnert an den nahegelegenen Freistuhl Siebenahorn (Holenor). Dieser war ein Femegericht des frühen Mittelalters. Eines dieser Gerichte lag nachweislich von etwa 1375 bis 1580 am Freien Stuhl. Sein Name Holenor stammt von Holvern = hohler Ahorn. Es war immer ein besonderes Recht des freien Mannes, über seinesgleichen zu richten. Auch die Schöffen mussten Freie sein. Erst in späterer Zeit rissen Grundherren, Adelige und Vögte dieses Recht an sich. Die Ratsherren der freien Städte ließen sich dieses Recht allerdings nicht nehmen. Oftmals lagen die freien Gerichte weit abseits der Orte, in Wäldern wie hier. Die heutige Flurnamen Freier Stuhl, Böses Holz und Zwistberg (Streitberg) zeugen noch von der damaligen Gerichtsstätte.

 

 

outdooractive.com User
Autor
Ronja Henke
Aktualisierung: 07.07.2017

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Höchster Punkt
813 m
Tiefster Punkt
464 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Anspruchsvolle Tour!

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Kleidung entsprechend der Witterung und Jahreszeit.

Weitere Infos und Links

Wanderkarte Winterberg 1:25.000, Hrsg. Tourist-Information Winterberg

Start

Tourist-Information, Züschen (467 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.153634, 8.562518
UTM
32U 469403 5667000

Ziel

Mollseifer Hof, Mollseifen

Wegbeschreibung

Von der Tourist-Information Züschen an der B236 bei Webes Platz aus folgen wir zunächst der Mollseifer Straße bis zu Borgs Scheune.

Hier biegen wir nach links bergab und folgen den Markierungen rotes Dreieck (Hochsauerlandkammweg); weißes, offenes Dreieck (Berleburger Weg) sowie Z1, 2, 3 und 4 (Züscher Wanderwege) bis zur alten Eisenbahnbrücke. Direkt hinter der Eisenbahnunterquerung (heute Radweg Züschen-Hallenberg) geht es auf dem Z1 nach links bergan.

Wir wandern an den renovierten Kreuzwegstationen entlang, hinauf zur Kreuzwegkapelle am Hackelberg. Der Hackelbergweg Z1 führt uns weiter bergan bis zur mit einem Schnadestein markierten Stadtgrenze Hallenberg-Winterberg. Hier treffen wir auf den Züscher Höhenwanderweg (Markierung: weißes Quadrat), dem wir nach rechts über den Ziegenhellenplatz mit seiner Schutzhütte hinauf bis zum Aussichtsturm auf der Ziegenhelle (815,5 m) folgen.
[Variante für Kartenkundige: Ab Sungerplätze können wir auch dem unmarkierten Waldweg hinauf zum Ziegenhellenplatz folgen.]

Wir durchqueren dabei das Skigebiet Homberg (SkiWorld Züschen).

Der Turm ist von anderen Höhen nicht leicht zu entdecken, bietet trotzdem aber einen schönen Rundblick bis hinauf zum Clemensberg (bei Hildfeld) und zum Kahlen Asten.

Bis nach Mollseifen folgt die Winterberger Hochtour (WHT) nun dem mit einem roten Dreieck markierten Hochsauerlandkammweg des SGV. Etwa 300 m südlich vom Aussichtsturm biegt der Kammweg nach rechts ab, es geht recht steil hinunter, wird dann aber sanfter. In einsamer Waldwanderung kreuzen wir den Wunderthauser Weg, ca. 800 m weiter auch den Berleburger Weg (weißes, offenes Dreieck) und erreichen über den Osterkopf das Böse Holz mit einem Schnadestein (690,3 m).

Über den Zwistberg (743 m) erreichen wir in steilem Abstieg den Ortseingang des kleinen, aber feinen Walddorfes Mollseifen mit dem Naturfreundehaus (Übernachtungsmöglichkeit). Alternativ wandern wir über den Sauerland Höhenflug von Mollseiten zum Helleplatz und können dort den Bus R 28 nach Winterberg nehmen mit Anschlussmöglichkeit nach Züschen.

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Winterberg aus erreichen Sie Züschen mit der Buslinie S50.

Anfahrt

Züschen erreichen Sie von Winterberg über die B236.

Parken

Parken können Sie in Züschen kostenlos.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
16,8 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
630 hm
Abstieg
344 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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