Das Schaumburger Land erleben!
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    Fürstenroute im Schaumburger Land

    51,2 km
    82 m
    Schwierigkeit
    leicht
    6:00 Std.
    88 m
    Details
    Quelle: 
    Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V
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    Auf den Spuren von Wilhelm Busch im Schaumburger Land

    26,6 km
    76 m
    Schwierigkeit
    leicht
    3:30 Std.
    76 m
    Details
    Quelle: 
    Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V
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    Themenwege

    Naturerlebnispfad Dinosaurierfährten Schaumburger Land

    4,9 km
    56 m
    Schwierigkeit
    leicht
    2:00 Std.
    56 m
    Details
    Quelle: 
    Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V
Inmitten des vielseitigen Schaumburger Landes …… trifft man auch heute auf geschichtsträchtige Kulturstätten und liebevoll gepflegte Traditionen. Geprägt durch die Weserrenaissance präsentieren sich die Städte Bückeburg und Stadthagen. Das kleine
Wiedensahl ist stolzer Heimatort von Wilhelm Busch, dem weltberühmten Wegbereiter des Comics.

 

 

Schaumburg atmet fürstliche Geschichte!

Vom Fuße des Bückebergs aus lassen sich Ausflüge in alle Richtungen unternehmen. Zum Beispiel von Nienstädt aus in die Bergstadt Obernkirchen mit dem über 900 Jahre alten Damenstift und den Dinosaurierfährten in ihren Sandsteinbrüchen.

Oder nach Bad Eilsen: Der Begeisterung von Fürstin Juliane (1761–1799) für die Wirkung von Heilquellen verdankt das Heilbad mit dem gepflegten Kurpark seine Entstehung. Julianes Vorgänger Graf Ernst zu Holstein-Schaumburg, der von 1601–1622 regierte, hatte seiner Macht damals schon prachtvolle Exempel gesetzt: Davon zeugt in Bückeburg noch heute
das prunkvolle Schloss, seitdem Stammhaus der Fürsten zu Schaumburg-Lippe und seit 2004 Sitz der fürstlichen Hofreitschule.

In Stadthagen, der Stadt der Weserrenaissance, gilt das Mausoleum des kunstverständigen Herrschers als eines der bedeutendsten Meisterwerke seiner Epoche. Auf zeitgemäße Art führt heute sein Nachfolger Alexander zu Schaumburg-Lippe die fürstlichen Traditionen fort: Er veranstaltet in und um die Bückeburger Residenz Konzerte, Feste und Veranstaltungen, die weit übe die Stadtgrenzen hinaus Besucher anziehen.

 

Streifzüge durch Natur und Traditionen

Bad Nenndorf mit seinem historischen Kurpark, dem kurfürstlichen Schlösschen und der Landgrafentherme ist ebenso wie Apelern, Lauenau und Hülsede dank der nahen A2 besonders günstig mit dem Auto erreichbar. Unmittelbar am Deister
lässt es sich zum Beispiel in Lauenau nach einem Waldspaziergang bei einem hausgebrauten Bier erholen. Im Heimatmuseum Rodenberg ebenso wie im Museum in Bückeburg und – mit etwas Glück sogar »live« – bei Veranstaltungen können zudem die über die Grenzen des Landes hinaus berühmten, aufwändigen Schaumburger Trachten mit ihren eindrucksvollen Hauben und roten Röcken bewundert werden. Sie werden von Trachtenvereinen gepflegt und bei festlichen Anlässen stolz vorgeführt. Besonders heimatverbunden zeigt man sich in Lindhorst, das zudem auf eine lange Steinkohle-Bergbautradition zurückblicken kann.

 

Beschauliche Dörfer und kuriose Gedichte

Sachsenhagen mit seinem alten Ortskern und dem trutzigen Wohnturm, Überrest einer Wasserburg, sowie seinen Ortsteilen Auhagen, Bergkirchen, Hagenburg und Wölpinghausen mit seinem herrlichem Blick über die Landschaft liegt nah am Mittellandkanal und Steinhuder Meer. Wer hier Quartier bezieht, wird sicherlich den Besuch in Wiedensahl ganz oben auf seine Agenda setzen: In der Abgeschiedenheit des kleinen Dorfes im Norden der Region widmete sich Wilhelm Busch mehrere Jahrzehnte lang seinen skurrilen Bildergeschichten und Gedichten. Die meisten seiner Werke entstanden in der beschaulichen Gegend, die der lebenslange Einzelgänger regelmäßig durchstreifte. Nebenbei hielt der Verfasser von »Max und Moritz« die Landschaften und Gebäude rund um sein »geliebtes Wiedensahl« in zahlreichen Bildern und Skizzen fest. Die Motive sind noch heute zum Teil im Stadt- und Landschaftsbild wieder zu erkennen. Dem künstlerischen Multitalent ist eine anschauliche
Ausstellung in seinem zum modernen Museum umgestalteten Geburtshaus gewidmet.