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Schlösser und Herrensitze im Schaumburger Land

· 1 Bewertung · Radtouren · Schaumburg · geöffnet
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Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Burg Schaumburg
    / Burg Schaumburg
    Foto: Sebastian Pilzner, Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V
  • Burg Schaumburg - Blick vom Georgsturm
    / Burg Schaumburg - Blick vom Georgsturm
    Foto: Olaf Boegner, Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V
  • Fürstliche Hofreitschule Equipe
    / Fürstliche Hofreitschule Equipe
    Foto: Olaf Boegner, Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V
  • Schloss Bückeburg und das Schaumburger Land
    / Schloss Bückeburg und das Schaumburger Land
    Video: mediaprintTV
  • Mausoleum Bückeburg, Wiese
    / Mausoleum Bückeburg, Wiese
    Foto: Olaf Boegner, Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V
  • Mausoleum Bückeburg, Kuppel
    / Mausoleum Bückeburg, Kuppel
    Foto: Olaf Boegner, Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V
  • / Bergbad Bückeburg
    Foto: Bergbad Bückeburg, Bergbad Bückeburg
  • / Burg Schaumburg - Aufgang
    Foto: Olaf Boegner
  • / Burg Schaumburg - Blick auf das Torhaus
    Foto: Olaf Boegner, Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V
  • / Burg Schaumburg - Panoramablick ins Wesertal
    Foto: Olaf Boegner, Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V
  • / Kurpark Bad Eilsen
    Foto: Olaf Boegner, Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V
  • / Springbrunnen Kurpark Bad Eilsen
    Foto: Olaf Boegner, Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V
  • / Gut Exten
    Foto: TWW, TWW
0 150 300 450 m km 10 20 30 40 50 60 70 80 Erlebniswelt Schloss Bückeburg Schlosspark Bückeburg

Eine Zeitreise zu ausgesuchten Herrensitzen, Burgen und Schlössern, die landschaftlich reizvoll gelegen sind und die Baukunst der Jahrhunderte widerspiegeln

geöffnet
schwer
83,6 km
6:06 h
449 hm
468 hm

Schlösser & Herrensitze

Bückeburg - Bad Eilsen - Rinteln - Möllenbeck - Exten - Schaumburg - Bückeburg

Strecke: Bückeburg - Bad Eilsen - Rinteln - Möllenbeck - Exten - Schaumburg - Bückeburg Länge: Rundtour über 87 km

Tipp: Durch die Vielzahl der Besichtigungsmöglichkeiten und der Distanz empfiehlt es sich, eine Übernachtung in Rinteln mit einzuplanen.

1. Tag: Bückeburg - Röcke - Arensburg - Rinteln - Möllenbeck - Rinteln ca. 49 km

2. Tag: Rinteln - Schaumburg - Arensburg - Bückeburg ca. 38 km

Beschaffenheit:    überwiegend Radwege, Wirtschaftswege und Nebenstraßen mit wenig Autoverkehr

Ausschilderung:  ja, in eine Richtung


Das traditionsreiche und historisch spannende Schaumburger Land bietet dem Radwanderer eine Zeitreise zu ausgesuchten Herrensitzen, Burgen und Schlössern, die landschaftlich reizvoll gelegen sind und die Baukunst der Jahrhunderte widerspiegeln. Die vielen Schlösser und Herrensitze, die dabei ins Auge fallen, künden von der historischen Bedeutung der Region.
Viel Freude beim Entdecken von Geschichte und Geschichten wünschen wir Ihnen bei dieser Kulturreise durch das Schaumburger Land.

Der Routenverlauf

Bückeburg
Die Radwandertour beginnt in Bückeburg auf dem Marktplatz. Von hier aus finden Sie das Schloss, etwas weiter die Museen, die Stadtkirche und das Neue Palais. Jahrhundertelang war Bückeburg die Residenz der Grafen zu Schaumburg und später der Grafen und Fürsten zu Schaumburg-Lippe. Keimzelle der Stadt war am Anfang des 14. Jh. die Wasserburg des Grafen Adolf VI. von Holstein-Schaumburg. 1365 erhielt die sich entwickelnde Siedlung Fleckenrechte und 1609 mit etwa 600 Einwohnern Stadtrechte. Den bis heute prägenden Ausbau zur Residenzstadt verdankt Bückeburg dem Fürsten Ernst (1601–22). Er ließ neue Straßen, Befestigungsanlagen und Prachtbauten, wie zum Beispiel die Kirche und das Schlosstor errichten, die damals zur Avantgarde der Architektur gehörten. Die Rückschläge der Stadtentwicklung durch den Dreißigjährigen Krieg wurden erst im 18. Jh. wieder eingeholt. Berühmte Denker und Musiker wie Johann Gottfried Herder oder Christoph Friedrich Bach be reicherten das kulturelle Leben der Stadt unter der Regentschaft Graf Wilhelms.

Schloss Bückeburg
Umgeben von einer Graft liegt das 1302 von Adolf VI. von Holstein-Schaumburg als Wasserburg angelegte Residenzschloss auf der Schlossinsel. Es repräsentiert die wechselvolle Geschichte des Schaumburger Landes, was sich auch in der Architektur widerspiegelt. Hinter der imposanten barocken Fassade des Hauptgebäudes mit Mittelturm liegt der Kern der Anlage, eine unregel -mäßige Vierflügelanlage mit Innenhof. Entstanden in verschiedenen Bauzeiten, vom Spätmittelalter bis zum Historismus, zeigt sie vielfältige Gliederungen und reiche Formen. Den Vorplatz begrenzen die ›Kavaliershäuser‹ als Seitenflügel, welche Ende des 19. Jh. in Neorenaissanceformen gebaut wurden. Die eindrucksvolle Innenausstattung des Goldenen Saals mit seiner berühmten Götterpforte und die Schlosskapelle aus dem Anfang des 17. Jh. stehen für die Blütezeit dieser Epoche.

Im Schlosspark befindet sich das fürstliche Mausoleum.

Neues Palais
Dem Tode nahe plante Fürst Adolf Georg für seine geliebte Frau einen Witwensitz. ›Sorgende Liebe schuf ja dies Heim, wählte die Pläne, legte den Keim‹ trug die Dichterin Franziska Alten nach dem Einzug in das neue Palais vor. Zwischen 1893 und 96 entstand der monumentale und aufwendig ausgestattete Neorenaissancebau für die Fürstin Hermine. Er besaß schon zu Beginn seines Erstbezuges eine technische Ausstattung, die ihresgleichen suchte. Neben fließendem Kalt- und Warmwasser gehörten elektrisch betriebene Aufzüge und eine Zentralheizung zu dem prachtvoll gestalteten Interieur. Sowohl die Entwürfe der Gebäude als
auch der Gartenanlage stammen vom hannoverschen Architekten Hermann Schaedtler. Heute wird das Neue Palais von einer Privatschule genutzt, ist aber auf Anfrage auch von innen zu besichtigen.

Kirche St. Cosmas und St. Damian, Petzen

Auf dem Weg zur Großen Klus besteht die Möglichkeit eines Abstechers zur Petzer Kirche. Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Ort 1181, obwohl davon auszugehen ist, dass Petzen bereits zur Zeit Karls des Großen existierte. Die Kirche St. Cosmas und St. Damian war ursprünglich eine romanische Saalkirche, deren Turm zu Beginn des 13. Jh. erbaut wurde. Die wohl älteste Kirchenglocke im Schaumburger Land lässt sich auf das 12. Jh. zurückdatieren und gehört damit zu den ehrwürdigsten des Landes.
Der spätgotische Schnitzaltar, von dem vermutet wird, dass er Anfang des 16. Jh. gebaut wurde, zeigt die Passionsszenen.

Große Klus

Von der ehemaligen englischen Gartenanlage sind heute nur noch Reste erhalten. Der um 1790 vom Landbaumeister
C. A. von Vagedes geplante und aus geführte Lustgarten für Fürstin Juliane zu Schaum burg-Lippe ist ein von der Geschichte über wachsenes landschaftliches Kleinod. Heute ist der Park der Großen Klus fast vollständig bewaldet, aber Rudimente der Park -
anlage, ein eigenwillig geformter Teich mit zwei roman tischen Inseln und die ebenfalls erhaltene Allee, laden zum Spazierengehen ein. Die Große Klus, das ehe malige Jagd schlösschen, ist heute ein Hotel-Restaurant.

Bad Eilsen
Der Weg führt an Seen und Bruchwiesen entlang in Richtung Evesen. Am Bückeburger Bahnhof vorbei geht es nach Ahnsen und dann weiter nach Bad Eilsen.
Der heutige Kurort Bad Eilsen ist erstmals als Dorf Eildissun 1033 urkundlich erwähnt. Seine zunehmende Bedeutung ab dem 17. Jh. beruht auf der Nutzung der Mineralquellen, welche schon 1647 durch den Kanzleisekretarius Anton Kuhlmann Freude und Erwähnung fanden. Da es sich um Mineralquellen besonders starker Intensität handelt, veranlasste bereits 1802 Fürstin
Juliane zu Schaumburg-Lippe die Erhebung Eilsens zum Kurbad. Nach dem Ersten Weltkrieg erlebte Bad Eilsen eine weitere Blütezeit mit dem politischen Höhepunkt der Weltwirtschaftskonferenz 1934. Heute ist Bad Eilsen im Schaumburger Land ein herrlich gelegener Kurort mit modernen Reha-Einrichtungen, die neben Kuren auch den Wellness-Bereich anbieten.
Der Fürstenhof, der 1918 zusammen mit dem Kurmittelhaus eröffnet wurde, war eines der modernsten Hotels in Europa. Er entwickelte sich sehr schnell zu einem mondänen Treffpunkt berühmter Persönlichkeiten. Das Hotel konstruierte der Berliner Architekt Prof. Paul Baumgarten, der auch das Bückeburger Mausoleum schuf. Baumgarten, der sich in seiner Architektur vom überladenen wilhelminischen Baustil abwandte, baute den Fürstenhof in Anlehnung an den Neoklassizismus, welcher hier durch streng symmetrische Formengliederung gekennzeichnet ist.

Die Wandelhalle des Fürstenhofs ist zugänglich und die Cafeteria lädt zum Verweilen ein. Ursprünglich war das Gelände des Kurparks ein recht sumpfiges, von der Aue durchflossenes Wiesengebiet. Mit dem zunehmenden Erfolg Bad Eilsens als
Kurort wurde der Park über die Jahrzehnte schrittweise geschaffen und ergänzt. Bereits 1799 entstanden die Harrlallee und die Brunnenpromenade als Alleenkreuz. Zusammen stellen sie das Grundgerüst des Parks dar. Die verstreut gelegenen Quellen im Park, das umfangreiche Rosarium, die Promenaden und die mit prachtvollen Bäumen gesäumten Alleen, bilden
zusammen mit den weiträumigen Wiesen ein harmonisches Ensemble von Natur und gestalteter Landschaft –
eine Einladung zu Müßiggang und Wohlbefinden.

Burg Arensburg

Von Bad Eilsen gelangt man über den Auewanderweg zur Arensburg. In Höhe des Steinberger Passes auf einer aufragenden
Felskuppe stand im 12. Jh. der Wartturm des Edelherrn Mirabilis. Hier bauten um 1300 die Schaumburger Grafen den Turm zu einer viereckigen wuchtigen Trutzburg mit 11 Meter hohen Mauern aus. Der Palas sowie der Treppenturm wurden im 16. Jh. errichtet. Unterhalb der Burg erstreckt sich der Park mit den anliegenden Hexenteichen. Hier sollen einst der Hexerei beschuldigte
Frauen zum Beweis ihrer Schuld oder Unschuld der ›Wasserprobe‹ unterzogen worden sein. 1820 wurde im Auftrag des schaumburg-lippischen Fürsten Georg Wilhelm der Park als Landschaftsgarten gestaltet.

Rinteln

Weiter geht es über den Steinberger Pass am Südhang des Wesergebirges und auf der Waldkaterallee
nach Rinteln. Dort lassen sich viele Sehenswürdigkeiten sowohl mit dem Fahrrad als auch zu Fuß erkunden.
Im Tal der Weser auf einem Werder gelegen, gründete 1230 Graf Adolf IV. von Schaumburg den Ort Rinteln, welcher bereits kurz nach seiner Gründung das Stadtrecht bekam. Durch die zentrale Lage und das Messeprivileg wurde Rinteln schnell zu einem Zentrum des regionalen Handels. Die Gründung der Universität Ernestina 1621 vergrößerte die Bedeutung der Stadt.
In ihren Mauern entstanden mehrere Adelshöfe und Kaufmannshäuser, die noch heute das Stadtbild prägen.
Der aus der zweiten Hälfte des 16. Jh. stammende stattliche Herrensitz ist als Lehenshof der Mindener Bischöfe im 13. Jh. gegründet worden. Beim Erlöschen des Bistums ging das Lehen in preußischen Besitz über. Nach einer langen Epoche des Besitzes der Familie von Zersen bis zu ihrem Aussterben, ging der Burghof über mehrere Eigentümer im 19. Jh. an den Landschaftsrat Freiherr von Münchhausen. Das massive Erdgeschoss mit der Toreinfahrt ist aus hiesigem Bruchstein, die beiden Obergeschosse sind in Fachwerk erbaut, dessen Schwellenbalken reich mit Schnitzereien aus Beschlagwerk- und Rankendekor sowie geometrischen Motiven verziert sind.
Der Parkhof ist ein barocker Adelssitz mit einem schönen alten Park. Er stammt aus dem Mittelalter und beherbergte verschiedene Adelsgeschlechter. Im 18. Jh. ging der Besitz an den Gouverneur von Rinteln, Generalleutnant Albrecht Christian von Oheimb über,
der das alte Gebäude abreißen und um den Ehrenhof eine symmetrisch gruppierte Dreiflügelanlage bauen ließ. Ein wunderschöner Sitz, der seit mehreren Jahrzehnten Eigentum der Familie Eggersmann ist und von außen besehen werden kann.
Der ehemalige Burgmannshof diente als Stadthof der Schaumburger Grafen, später wohnte hier die Adelsfamilie von Münchhausen. Seit dem 17. Jh. war der Prinzenhof zumeist in hessischem, später in preußischem Staatsbesitz und diente im 18. Jh. als landesfürstliches Absteigequartier. Der mächtige, zweigeschossige Fachwerkbau aus der zweiten Hälfte des 16. Jh. ist nach Renovierungsarbeiten Sitz der Sparkasse Schaumburg.

Der ehemalige Stadthof des Klosters Möllenbeck ist erstmals 1483 erwähnt. Im seinem Kern ist er ein verputzter spätgotischer Massivbau mit steilem Giebel. Die eingeschnitzen Jahreszahlen 1591 und 1662 weisen wohl auf Umbauten hin. Heute ist hier das Museum Eulenburg unter gebracht. Einige Sammlungsschwerpunkte im neu gestalteten Museum sind die Stadt- und Universitäts- geschichte Rintelns, ausgestorbene Handwerke und die Anfänge der industriellen Produktion.
Ein Museumsbesuch bringt Ihnen die Schaumburger Landschaft historisch und kulturell näher.
Anfang des 16. Jh. war der Münchhausen-Hof Sitz der gleichnamigen Adelsfamilie. Die Archivhäuschen zur Ritterstraße hin waren vermutlich Gartenhäuschen. Eines wurde laut Inschrift 1565 von dem Obristen Hilmar von Münchhausen errichtet. Das Häuschen ist wohl dem Hamelner Architekten Cord Tönnies zu zuschreiben und wird stilistisch der ›Weserrenaissance‹ zugeordnet.

Kloster Möllenbeck

Zwischen Feldern und Wiesen geht es nach Möllenbeck. Das Kloster ist die älteste geistliche Stiftung im Schaumburger
Land. Es wurde bereits Ende des 7. Jh. durch Kaiser Arnulf urkundlich erwähnt und war mit weit räumigem Grundbesitz ausgestattet. Das ur sprüngliche Benediktinerinnenstift, das ab dem Jahr 1441 bis zur Reformation in ein Mönchskloster des Augustinerordens umgewa ndelt wurde, ist mit seiner spätgotischen Kirche eine der umfangreichsten und am besten erhaltenen
Klosterkomplexe des ausgehenden Mittelalters in Deutschland. Architektonisch auffallend sind die beiden ottonischen Rundtürme der ersten, romanischen Epoche des Klosters. Heute wird es von der evangelisch reformierten Kirche als Jugendherberge, Tagungs-und Veranstaltungsort genutzt.

Gut Exten

Vorbei an Hessendorf und durch Uchtdorf führt Sie der Weg zu den wunderschön gelegenen Eisenhämmern an Exter und Ossenbeeke nach Exten. Die Ursprünge des idyllisch gelegenen Rittergutes gehen zurück auf eine Familie Eckersten, die in der Nähe des heutigen Anwesens einen wehrhaften Hof besaß. 1543 ging der Hof in den Besitz der Familie von Wartensleben über und wurde 1727 von Carl Christian von Wartensleben zu einem Landschloss auf den Grundmauern eines älteren Gebäudeteils aufgebaut. Anfang des 19. Jh. erweiterte die Familie von Wardenburg den im spät barocken Régence-Stil gestalteten
Herrensitz um mehrere Gebäude wie den Kutschenstall und die Orangerie im Gutspark. Seit mehr als 150 Jahren ist das Rittergut im Besitz der Familie von Meien, welche durch umfangreiche Renovierungsmaßnahmen diesem herrlichen Herrengut zu neuem Glanz verholfen hat.

Burg Schaumburg
Von Exten führt der Weg über malerische Exterstege zum Weserwall in Rinteln. Auf dem Weserradweg geht es über Engern in Richtung Großenwieden. Hinter Welsede beginnt der steile Aufstieg zur Schaumburg. Er führt vorbei an der Domäne Coverden, die
einst Wirtschaftsgut der Grafen zu Schaumburg war.

Die Burg, die dem Schaumburger Land den Namen gibt, wurde vor 1110 gebaut. Der Name soll von ›schauen‹, von der schönen Aussicht her stammen, wobei aber wohl der militärisch-strategische Aspekt für die Wahl der Höhenlage als Bauplatz entscheidend war. Der obere Platz ist der ältere Bauabschnitt und war von allen Seiten durch Türme und Gebäude geschützt. Den
unteren Bereich, die Vorburg, ließ Graf Otto I. um 1390 mit einer Burgmauer umbauen. Der heutige Palas ist ein Renaissancebau, der Mitte des 16. Jh. erbaut wurde. Der herr liche Ausblick lohnt den Aufstieg über die steile Serpentinenstraße. Bei guter Fernsicht hat man einen weiten Blick über das Wesertal.
Nach der anstrengenden Überquerung des Oberberges, auf dem die Paschenburg liegt, die heute eine Gaststätte ist, geht die Fahrt entlang der Weserberge nach Steinbergen. Über den Auewanderweg und den Harrl erreichen Sie wieder Bückeburg.


Schaumburger Land
Tourismusmarketing e.V.
Lange Str. 45
31675 Bückeburg
Tel. 05722 890550
Fax 05722 890552
info@schaumburgerland-tourismus.de
www.schaumburgerland-tourismus.de

Autorentipp

Abzweigung vom Weserradweg in Rinteln nach Bückeburg, ab Evesen auf der Fürstenroute weiter nach Minden zurück auf den Weserradweg.

outdooractive.com User
Autor
Olaf Boegner
Aktualisierung: 17.05.2019

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
280 m
44 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Bergbad Bückeburg

Sicherheitshinweise

Zur Rolle der Forstwirtschaft und dem richtigen Verhalten der Wegenutzer

Die Einrichtung der Radwege erfolgt mit freundlicher Unterstützung durch die Grundbesitzer und Waldeigentümer. Nur durch die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder steht ein gut ausgebautes Forstwegenetz auch für Zwecke der Erholung und vielfältige Freizeitaktivitäten zur Verfügung. Zeitweise auftretende Beeinträchtigungen des Wegezustands z.B. durch die Holzernte lassen sich allerdings nicht vermeiden.
Als Waldbesucher/in müssen Sie gemäß Landeswaldgesetz stets mit derartigen Störungen und sonstigen waldtypischen Gefahren rechnen und sich entsprechend aufmerksam verhalten. Vorübergehende Wegesperrungen dienen Ihrer Sicherheit und sind in jedem Fall zu respektieren.
Helfen Sie mit und unterstützen Sie die Waldbesitzer durch Ihr umsichtiges und naturverträgliches Verhalten, die vielfältigen Funktionen unserer Wälder nachhaltig zu sichern.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ganz bewusst auf das Aufstellen von Müllcontainern in der Landschaft verzichtet wurde. Durch die ordnungsgemäße Abfallentsorgung daheim oder in der nächsten Ortschaft leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der natürlichen Schönheit unserer freien Landschaft und Wälder.

Die Befahrung der Radrouten geschieht auf eigene Gefahr.
Für alle eventuell entstandenen Schäden gilt ein Haftungsausschluss.
Dieser Haftungsausschluss bezieht sich insbesondere auf die Nutzung der Wald- und Forstwege.

Eine Gewähr und Haftung für den Streckenverlauf, die Ausschilderung sowie die Qualität und Sicherheit der Wege als auch für die weiteren enthaltenen Informationen wird nicht übernommen. Änderungen und Irrtum bleiben vorbehalten.

.

Ausrüstung

Gutes Tourenrad, E-Bike

Weitere Infos und Links

http://www.schaumburgerland-tourismus.de/aktiv/radwandern/schaumburger-themenradrouten/schloesser-herrensitze/

Start

Bückeburg (60 m)
Koordinaten:
Geographisch
52.260503, 9.045783
UTM
32U 503124 5790013

Ziel

Bückeburg

Wegbeschreibung

Strecke: Bückeburg - Bad Eilsen - Rinteln - Möllenbeck - Exten - Schaumburg - Bückeburg Länge: Rundtour über 87 km

Tipp: Durch die Vielzahl der Besichtigungsmöglichkeiten und der Distanz empfiehlt es sich, eine Übernachtung in Rinteln mit einzuplanen.

1. Tag: Bückeburg - Röcke - Arensburg - Rinteln - Möllenbeck - Rinteln ca. 49 km

2. Tag: Rinteln - Schaumburg - Arensburg - Bückeburg ca. 38 km

Beschaffenheit:    überwiegend Radwege, Wirtschaftswege und Nebenstraßen mit wenig Autoverkehr

Ausschilderung:  ja, in eine Richtung

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Diese Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

Bahnhöfe in Bückeburg und Rinteln

Bückeburg: Westfalen-Bahn RE60 Braunschweig - Rheine und RE 70 Braunschweig - Bielefeld, S1 Minden - Hannover

Rinteln: Nordwestbahn RB 77 Hildesheim - Bünde.

Bus-und Bahnfahrplan: www.efa.de

Anfahrt

Anfahrt:

Bückeburgs hervorragende Verkehrsanbindungen gewährleisten Erreichbarkeit und Mobilität.

Autobahn

Über die B 83 ist in wenigen Minuten die Ost-West-Fernverbindung der A 2 zu erreichen, die wenige Kilometer südlich an der Stadt vorbeiführt  (Anschlussstelle Bad Eilsen).

Bundesstraßen

Direkt durch Bückeburg führen die Bundesstraßen B 65 (Minden-Hannover) und die B 83 (Bückeburg-Hameln).

Bahnverbindung

Der zentral gelegene Bahnhof verbindet Bückeburg in südwestlicher Richtung mit Köln und im weiteren bis nach Paris sowie in östlicher Richtung nach Hannover über Berlin bis nach Warschau. Seit dem Expo-Jahr 2000 ist Bückeburg zudem an das S-Bahnnetz Hannover angeschlossen.

Parken

In Bückeburgs Kernstadt gibt es auf 8 Parkplätzen über 1200 Stellplätze, zum Teil gebührenfrei. Es gibt 28 Frauen- und 32 Behindertenparkplätze. Von allen Plätzen aus ist die Innenstadt zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar. Gebührenpflicht besteht montags bis donnerstags von 9.00 bis 17.00 und freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr. Am Wochenende ist auf allen Parkplätzen das Parken kostenlos. (Ausnahme: der Park&Ride-Platz am Bahnhof).
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (1)

Olaf Boegner
28.11.2015
Bewertung

Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
83,6 km
Dauer
6:06 h
Aufstieg
449 hm
Abstieg
468 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights

Statistik

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