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Fernwanderweg

4-Tages-Tour - Obertaler Berg-Genuss

(1) Fernwanderweg • Schladming-Dachstein
Verantwortlich für diesen Inhalt
Tourismusverband Schladming
  • Nickelmuseum - Schmelzofen, Obertal
    / Nickelmuseum - Schmelzofen, Obertal
    Foto: Astrid Perner, Tourismusverband Schladming
  • Ignaz-Mattis-Hütte mit Giglachseen und Lungauer Kalkspitze
    / Ignaz-Mattis-Hütte mit Giglachseen und Lungauer Kalkspitze
    Foto: Gerhard Pilz, Tourismusverband Schladming - Gerhard Pilz
  • Giglachsee Hütte, Preuneggtal - Schladminger Tauern
    / Giglachsee Hütte, Preuneggtal - Schladminger Tauern
    Foto: Herbert Raffalt, Herbert Raffalt
  • Oberer und Unterer Giglachsee - Schladminger-Tauern
    / Oberer und Unterer Giglachsee - Schladminger-Tauern
    Foto: Herbert Raffalt, Tourismusverband Schladming
  • Duisitzkarsee im Obertal, Schladminger Tauern
    / Duisitzkarsee im Obertal, Schladminger Tauern
    Foto: Herbert Raffalt, Tourismusverband Schladming - Herbert Raffalt
  • Fahrlechhütte, Duisitzkar, Obertal
    / Fahrlechhütte, Duisitzkar, Obertal
    Foto: Herbert Raffalt, Tourismusverband Schladming - Herbert Raffalt
  • Duisitzkarseehütte am Duisitzkarsee im Obertal
    / Duisitzkarseehütte am Duisitzkarsee im Obertal
    Foto: Herbert Raffalt, Tourismusverband Schladming
  • Eschachhütt'n im Obertal
    / Eschachhütt'n im Obertal
    Foto: Eiblhof-Eschachhüttn, Tourismusverband Schladming
  • Eine Familie wandert durch die Giglachalmen
    / Eine Familie wandert durch die Giglachalmen
    Foto: Herbert Raffalt, Tourismusverband Schladming - Herbert Raffalt
  • Die Keinprechthütte im Obertal
    / Die Keinprechthütte im Obertal
    Foto: Kreativwerk, Keinprechthütte
  • Der Landauersee im Obertal
    / Der Landauersee im Obertal
    Foto: Gerhard Pilz , Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • Blick aus dem Vetternkar auf die Giglachseen
    / Blick aus dem Vetternkar auf die Giglachseen
    Foto: Gerhard Pilz , Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • Blick vom Rotmandl auf Sauberg und Kruckeck, dazwischen die Kruckeckscharte
    / Blick vom Rotmandl auf Sauberg und Kruckeck, dazwischen die Kruckeckscharte
    Foto: Gerhard Pilz , Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • Blick von der Rotmandlspitze ins Duisitzkar - im Vordergrund die Buckelkarseen
    / Blick von der Rotmandlspitze ins Duisitzkar - im Vordergrund die Buckelkarseen
    Foto: Gerhard Pilz , Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • Die Neualm im Obertal
    / Die Neualm im Obertal
    Foto: Martin Huber, Photo Austria - Martin Huber
  • Bachüberquerung bei der Lackneralm am historischen Knappenweg
    / Bachüberquerung bei der Lackneralm am historischen Knappenweg
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • Blick zurück in die Lackneralm
    / Blick zurück in die Lackneralm
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • Tiefblick auf die Lackneralm wo man zu Beginn der Wanderung schon vorbeikam
    / Tiefblick auf die Lackneralm wo man zu Beginn der Wanderung schon vorbeikam
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • Die Lackneralm am historischen Knappenweg
    / Die Lackneralm am historischen Knappenweg
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • Der Giglachbach beim Aufstieg zur Lackneralm
    / Der Giglachbach beim Aufstieg zur Lackneralm
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • Die Giglachalmen im Giglachkar im Frühling
    / Die Giglachalmen im Giglachkar im Frühling
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • Blick von der Rotmandlspitze ins Vetternkar und zu den Giglachseen
    / Blick von der Rotmandlspitze ins Vetternkar und zu den Giglachseen
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • Blick von der Krukeckscharte ins Neualmkar
    / Blick von der Krukeckscharte ins Neualmkar
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • Überreste einer historischen Knappenbehausung im Vetternkar
    / Überreste einer historischen Knappenbehausung im Vetternkar
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • Ruine einer historischen Knappenbehausung im Vetternkar - im Hintergrund die Engelkarspitze
    / Ruine einer historischen Knappenbehausung im Vetternkar - im Hintergrund die Engelkarspitze
    Foto: Gerhard Pilz, Gerhard Pilz - www.gpic.at
  • Mauerreste der historischen Knappenbehausung im Vetternkar - im Hintergrund Rotmandlspitze und Sauberg
    / Mauerreste der historischen Knappenbehausung im Vetternkar - im Hintergrund Rotmandlspitze und Sauberg
    Foto: Gerhard Pilz, Tourismusverband Schladming
Karte / 4-Tages-Tour - Obertaler Berg-Genuss
1500 2000 2500 3000 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 Nickelmuseum - Schmelzofen Landauersee Giglachseen Historische Knappen-Behausung Rotmandlspitze Keinprechthütte Duisitzkarsee

Eine schöne Genuss-Wandertour mit 3 Hüttenübernachtungen, die auch für Familien gut geeignet ist. Die Länge der Tagesetappen bewegt sich jeweils zwischen 2,5 und 4 Stunden.

mittel
22,5 km
10:00 h
1712 hm
1584 hm

Diese 4-Tages-Tour "Obertaler Berg-Genuss" ist eine wunderschöne Mehrtageswanderung für Genusswanderer und für all jene, die nur kurze Etappen wandern, aber viel Zeit entlang des Weges und an den Etappenzielen verbringen möchten. Die Tour ist - bei entsprechender Grundausdauer und etwas Bergerfahrung - auch für Familien und Kinder geeignet. Entlang des Tourverlaufes erwarten Dich zahlreiche Seen, historische Stätten, schöne Almen, imposante Ausblicke, kantige Berge und gemütliche Hütten. Highlights sind der malerisch gelegene Landauersee und der Duisitzkarsee, das zum Museum umfunktionierte Nickelmuseum gleich zu Beginn der Tour, die historischen Knappenbehausungen im Vetternkar oder auch die Gipfelüberschreitung auf der Rotmandlspitze.

outdooractive.com User
Autor
Gerhard Pilz
Aktualisierung: 31.07.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2453 m
1063 m
Höchster Punkt
Rotmandlspitze (2453 m)
Tiefster Punkt
Holdalm, Hopfriesen (1063 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der 2. Tag kann für wenig geübte Wanderer eine gehörige Herausforderung darstellen. Die Überschreitung der Rotmandlspitze führt ins hochalpine Gelände, der Auf- und Abstieg über ausgedehnte Geröllfelder mit teils losem Gestein. Hier ist größte Vorsicht geboten!

Wetterumstürze, rascher Temperaturabfall, Gewitter, Wind, Nebel und Schneefelder sind objektive Gefahren und erfordern das richtige Verhalten unterwegs. Hüttenwirte sind erfahrene Bergkenner, sie können gute Tipps zum Wetter und zum Wegverlauf geben. Mangelnde Ausrüstung, Selbstüberschätzung, Leichtsinn, schlechte Kondition und eine falsche Einschätzung können zu kritischen Situationen führen. Bei Gewitter: Gipfel, Kammlagen und Seilsicherungen unbedingt meiden.

GPS-Daten und Orientierungshilfen

Verfügbare GPS-Daten sind – wie auch Wanderkarten – nur eine Orientierungshilfe, da diese nie ein genaues Abbild oder den Detailreichtum eines Weges in der Wirklichkeit darstellen können. Gerade bei Gefahrenstellen muss deshalb am Ende immer anhand der Gegebenheiten vor Ort entschieden werden, ob und wie der weitere Wegverlauf aussieht.

Im Notfall bitte folgende Notrufe wählen:

  • 140 - für alpine Notfälle - österreichweit
  • 112 - Euro Notruf GSM Notrufservice

Ausrüstung

Knöchelhohe Schuhe werden empfohlen.

Ein guter Rucksack ist hilfreich und bei Routen im alpinen Gelände gehören Haube, Handschuhe, eine gute Jacke und Hose zur Grundausstattung. Gute, wasserfeste Schuhe, Sonnenbrille, Sonnenschutz und ausreichend Getränke sind wesentlich. Taschenlampe, Kartenmaterial, Messer und eine kleine Erste Hilfe Box gehören ebenfalls dazu.

Weitere Infos und Links

Tourismusinformation: www.schladming.com

Infos über Busverbindungen: www.planaibus.at

360°-Bilder

Einen Überblick über die Tour kannst Du Dir mit Hilfe unserer 360°-Bilder verschaffen:

Start

Wanderportal Hopfriesen, Obertal (1062 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.317000, 13.688544
UTM
33T 400887 5241226

Ziel

Wanderportal Eschachalm, Obertal

Wegbeschreibung

Der 1. Tag - Zu den Giglachseen

Am 1. Tag der "Obertaler Berg-Genuss" 4-Tages-Tour erfolgt die Anreise zum Ausgangspunkt in Hopfriesen im Obertal - am besten mit dem Wanderbus der Planai-Hochwurzen-Bahnen. Vom Wanderportal Hopfriesen folgst du dem historischen Knappenweg (Nr. 776) in Richtung Giglachseen. Gleich zu Beginn der Tour kannst du einen 5-minütigen Abstecher zum historischen Nickelschmelzofen machen, der heute als Museum adaptiert ist (jeweils Mittwoch und Freitag gibt es vormittags Führungen).

Vom Schmelzofen wanderst du über einen Hohlweg und durch lichten Wald weiter und kurze Zeit später unterhalb einer steil aufragenden Felswand hindurch. Hier bietet sich ein schöner Ausblick zurück zum Ausgangspunkt in Hopfriesen. Nach kurzer Wanderung erreichst du die unbewirtschaftete Lackneralm. Hier querst du den Giglachbach und wanderst abwechselnd entlang des Wanderweges und der Forststraße bis du das Knappenkreuz auf Höhe des Landauersees erreichst. Wir empfehlen dir, hier über den Forstweg einen Abstecher zu diesem malerisch gelegenen See zu machen.

Vom Landauersee wanderst du weiter in Richtung Giglachseen und schon bald wird der Weg flacher. Hier weitet sich das Kar und du gelangst in die landschaftlich wunderschönen Giglachalmen. Entlang des Baches wanderst du bis zum Unteren Giglachsee. Von dort ist es nicht mehr weit zu deinen Übernachtungsmöglichkeiten: die Ignaz-Mattis-Hütte liegt oberhalb des Unteren Giglachsees, oder die Giglachseehütte oberhalb des Oberen Giglachsees.

 

Der 2. Tag - Auf historischen Wegen

Für den Start in den Tag empfehlen wir dir eine Umrundung der beiden Giglachseen. Hier eröffnen sich immer wieder neue Blickwinkel auf das Kar und die imposanten Gipfel ringsum. Von den unbewirtschafteten Hütten am Unteren Giglachsee folgst du  dem Wanderweg Nr. 702 ins Vetternkar und in Richtung Rotmandlspitze. Der Weg steigt hier vorerst sehr gemächlich an und du genießt die wunderbare Aussicht auf die Seen und die Steirische und Lungauer Kalkspitze.

Im Vetternkar gelangst du bei den Überresten historischer Knappenbehausungen zu einer Wegkreuzung. Ein kurzer Abstecher nach rechts in Richtung Vetternscharte bringt dich zu den türkisblauen Knappenseen. Links geht es weiter zur Rotmandlspitze - hier beginnt der Weg nun stärker zu steigen. Der Weg windet sich über rot gefärbte Geröllhalden in Richtung Gipfel - gleichzeitig mit wunderbarer Aussicht auf die Giglachseen und die Knappenseen.

Am Gipfel der Rotmandlspitze (2.453 m) - auch "das Rotmandl" genannt - hast du dir eine Rast verdient und genießt den atemberaubenden Blick nach Westen ins Giglachkar und nach Norden ins Duisitzkar. Vom Rotmandl wanderst du unterhalb des Sauberg weiter durch eine große Geröllhalde zum Übergang der Kruckeckscharte. Hier beginnt dann ein etwas steilerer Abstieg zum Etappenziel Keinprechthütte. Die Berge rings um die Hütte waren in den vergangenen Jahrhunderten Schauplatz einer regen Bergbautätigkeit. Die zahlreichen Schuttkegel zeugen noch heute von dieser bewegten Geschichte.

 

Der 3. Tag - Entspannte Wanderung zum Duisitzkarsee

Nach doch einigen Höhenmetern an den ersten beiden Tagen ist der 3. Tag eine wahre Entspannung. Von der Keinprechthütte wanderst du leicht bergab bis zur unbewirtschafteten Neualm. Hier lässt es sich gut auf der Hüttenterrasse oder direkt am Bach verweilen.

Von der Neualm schlägst du den Weg in Richtung Duisitzkarsee ein. Ein leichtes Auf und Ab führt dich durch einen lichten Hochwald und es bieten sich immer wieder großartige Ausblicke in den Talschluss des Obertales. Nach insgesamt kurzer Wanderung erreichst du das Naturjuwel Duisitzkarsee - verständlicherweise einer der meistfotografierten Bergseen in der Region Schladming-Dachstein.

Am See liegen die beiden Übernachtungsmöglichkeiten - direkt am See die Fahrlechhütte, und etwas oberhalb die Duisitzkarseehütte. Der See ist vor allem in den heißen Sommermonaten eine willkommene Abkühlung und wird von Jung und Alt auch gerne zum Schwimmen und Plantschen genützt.

 

Der 4. Tag - ein kurzer Weg ins Tal

Am 4. Tag wartet dann nur noch ein kurzer Abstieg zur Eschachalm auf dich, von wo du bequem mit dem Wanderbus der Planai-Hochwurzen-Bahnen wieder zurückfährst. Vom Duisitzkar wanderst du wahlweise entlang des Wanderweges oder auf der Forstraße - vorbei an den unbewirtschafteten Saghütten - zur Eschachalm. Wenn du möchtest, kannst du ab der Eschachalm auch noch ein Stück talauswärts wandern und gelangst so wieder zum Ausgangspunkt der Mehrtagestour in Hopfriesen.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Wanderbus der Planai-Hochwurzen-Bahnen ab Schladming (Planet Planai) oder Rohrmoos (Rohrmoos-Zentrum) bis Hopfriesen im Obertal. Rückfahrt ab Eschachalm, ebenfalls im Obertal.

Anfahrt

Von Schladming über die Rohrmooser Landesstraße L722 bis zum Kreisverkehr in Rohrmoos. Von dort weiter Richtung Untertal/Obertal auf der L723 (Tälerstraße) und in Untertal-Dorf rechts weiter ins Obertal bis zur Wehrhofalm. Hier sind Parkplätze vorhanden welche auch für mehrere Tage genutzt werden können. Über die Schmelzofenrunde geht es anschließend zu Fuß in ca. 30 Minuten nach Hopfriesen zum dortigen Wanderportal, wo die eigentliche Tour beginnt.

Parken

Parkplätze bei der Wehrhofalm oder bereits bei der Talstation Gipfelbahn Hochwurzen in Rohrmoos und in der Folge Anreise mit dem Bus.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

  • Wanderführer Schladming-Dachstein von Herbert Raffalt, erhältlich im Tourismusverband Schladming.

Kartenempfehlungen des Autors

  • Wanderkarte Schladming, 1:25.000, erhältlich im Tourismusverband Schladming.
  • Wanderkarte Schladming-Dachstein, 1:50.000, erhältlich im Tourismusverband Schladming.

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Kommentare und Bewertungen (1)

Jennifer Cripe
11.08.2017
Pros: - beautiful scenery - Keinprechthutte Cons: - tough second day - Ignaz-Mattis Hütte Notes: - no real point in staying at Fahrlechhütte on the last day as it’s an hour downhill hike to the valley - beware that parking in Schladming is €7/day and bus ride is €20 each way for family of four (2017). Best bet is to park at Eschachalm and take bus from there to trailhead.
Bewertung
View on day 2
View on day 2
Foto: Jennifer Cripe, Community
From Keinprechthutte
From Keinprechthutte
Foto: Jennifer Cripe, Community

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
22,5 km
Dauer
10:00 h
Aufstieg
1712 hm
Abstieg
1584 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch Gipfel-Tour

Statistik

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