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RadL Radtour 7: Kreuzbachtal

· 2 Bewertungen · Radfahren · Stuttgart und Umgebung
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    Foto: RadL Leonberg, Tourenportal Schönbuch & Heckengäu
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    Foto: RadL Leonberg, Tourenportal Schönbuch & Heckengäu
m 500 400 300 200 40 35 30 25 20 15 10 5 km

Von Leonberg ins Kreuzbach- und Strudelbachtal
mittel
44,6 km
3:27 h
611 hm
611 hm
Sehr interessante und abwechslungsreiche Tour ins Hecken- und Strohgäu, in ehemalige Weinbaugebiete im Kreuzbach- und Strudelbachtal. Abseites der Autostraßen. Natur pur im Kreuzbachtal auf Feld-, Wald- und Wiesenwegen. Ca. 50 % der Strecke ist asphaltiert. Für Rennräder nicht geeignet. Etwas Kondition ist von Vorteil, da einige Steigungen in hügeligem Gelände.Einkehrmöglichkeiten in den Gemeinden. In Iptingen nur Sa. ab 14 Uhr und Sonn- und Feiertagen ab 10 Uhr. In Aurich keine Einkehrmöglichkeiten. Biergarten in Riet bei der Strudelbachhalle. Öffnungszeiten: Sa. 15-22 Uhr, Sonn- und Feiertage 10-22 Uhr.

Hinweis: Von Eberdingen nach Hochdorf sind es ca. 4 km. Bei einer Tagestour kann der Abstecher zum Keltenmuseum und Fürstengrab gut mit eingeplant werden.

Leonberg - Gebersheim - Weissach - Iptingen - Aurich - Enzweihingen - Riet - Eberdingen - Heimerdingen - Leonberg

outdooractive.com User
Autor
Landratsamt Böblingen
Aktualisierung: 19.02.2020

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
486 m
Tiefster Punkt
210 m

Einkehrmöglichkeit

Kinzinger Berghof
Kleine Kelter am Schafhof
Heimerdinger Mostbesen

Weitere Infos und Links

Herausgeber der gedruckten Karte: Stadtverwaltung Leonberg, Lokale Agenda 21

Verfasser: Alfred Rösner und Stefan Güth

Fotos: Sebastian Werbke

Die Karte ist gegen eine Schutzgebühr von 0,50 € bei der Stadt Leonberg erhältlich.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Arbeitsgruppe RadL (Radel aktiv durch Leonberg) der Lokalen Agenda 21 Leonberg: http://www.radleonberg.de/

 

Start

Bahnhof Leonberg (365 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.800151, 9.005969
UTM
32U 500438 5405239

Ziel

Bahnhof Leonberg

Wegbeschreibung

Wir starten am S-Bahnhof Richtung Nordosten in die Mühlstraße, überqueren die Rutesheimer Str., fahren den markierten Mühlenradweg abwärts bis kurz nach der Felsensägemühle  bei den Hauerlöchern (Station 1). Hier links durch die S- Bahnunterführung nach Gebersheim bis zur Höfinger Straße.   Rechts (Radwegweiser Weissach) nach 80 m links, die Heimerdinger Straße hoch (Sportstätten), nach 630 m rechts, am Waldrand links zum Sportheim. Am Waldrand entlang zum Kinderspielplatz, hier links zur Str. Rutesheim- Heimerdingen, diese überqueren und in das Tanzwegle, am Waldrand rechts, nach 1,5   km rechts (Radwegweiser Flacht). 300 m nach dem Waldrand rechts hoch zum Ettlesberg mit Friedensallee (Station 2, vom Start ca. 10 km). Geradeaus weiter, nach 500 m geradeaus, nach 300 m links hinab Richtung Weissach, nach 300 m Weggabel links in die Bergkiefernstraße. Bei der scharfen Linkskurve gerade hinab (keine Durchfahrt für Autos) in die Rutesheimer Straße bis Schild „Vorfahrt achten“. Hier rechts (Einbahnstraßen), nach 60 m links in die zurückführende Einbahnstr., bei der KSK rechts in die Hirschstr., nach 120 m links in die Hindenburgstraße. Beim Schild „Vorfahrt achten“ rechts, nach 100 m beim Gasthaus Krone rechts die Iptinger Str. hoch, nach 1,2 km sehr schöner Rast- und Kinderspielplatz (Station 3), weiter immer geradeaus nach Iptingen (vom Start ca. 17 km). In Iptingen Richtung Vaihingen/ Enz, vor der Brücke links in die Vogelsangstraße. Nach 180 m rechts in die Kappelhalde, und geradeaus in den Feldweg, nach 380 m geradeaus den Talweg entlang. Wir bleiben immer an der linken Talseite,   bis nach einer leichten Steigung im Wald der Weg sich gabelt (vom Ortsende Iptingen ca. 3 km). Hier rechts steil abwärts (Achtung ca. 75m steinige, schlechte Wegstrecke, am besten schieben!).   Im Tal noch vor der Brücke links, nach 400 m vor dem Weiher rechts. Wir fahren den Wiesenweg im Tal entlang, links der Riedberg (NSG, Station 4). Beim Auftreffen auf den Asphaltwegrechts, bei den ersten Häusern von Aurich rechts, vor der Brücke links, nach 100 m rechts in die Hirsauer Straße. Nach 450 m geradeaus (Radwegweiser Enzweihingen) und geradeaus in den Feldweg, bei der Weggabel rechts bleiben nach 570 m rechts über eine kleine, mit großen Steinen begrenzte Brücke und sofort links auf den Wiesenweg nach Enzweihingen. Geradeaus bis zur Str. Enzweihingen- Riet (Schild „Vorfahrt achten“). Schräg rechts die Straße überqueren und auf dem Radweg vor der Fa. Krempel nach Riet. Am Schild „Vorfahrt achten“ (Straße Riet- Hochdorf) rechts zum Schloss (Station 5), vor der Brücke links in die Strudelbachstraße. Nach 200 m den Radwegweisern folgend links, rechts, links, rechts zur Strudelbachhalle (Biergarten, Station 6). Geradeaus weiter auf dem Radweg nach Eberdingen. Am Schild „Vorfahrt achten“ (Straße Eberdingen- Hochdorf) links Richtung Hochdorf (Station7/8), nach 200 m rechts (Straßenschild Bleichberg) nach 60 m links in die Hirschstr., nach 80 m rechts in die Silcherstr., nach 180 m links in die Buchenbergstr., nach 100 m am Haus Nr. 1 rechts und geradeaus hinauf in den Panoramaweg. Auf der Höhe geradeaus, auf dem Panoramaweg bleiben und zum Waldeck mit Bank und schöner Aussicht (vom Start ca. 35 km). Geradeaus weiter, nach 320 m rechts in den Wald bis zur Straße Eberdingen- Hemmingen, hier links bis zum Kreisel, erste Ausfahrt Richtung Heimerdingen, sofort nach links die Straße überqueren und in den Weg (blauer Punkt) nach Heimerdingen. An der Straße Heimerdingen- Hemmingen rechts, sofort links über die Bahnfleise und geradeaus in den Höfinger Weg. Auf diesem am Stättehof und Ritterhöfe vorbei nach Höfingen. An der Pforzheimer Str. (Schild „Vorfahrt achten“) links, nach 220 m rechts Richtung Leonberg ins Glemstal, nach der Bahnunterführung rechts in den Glemstalradweg und über diesen zum S-Bahnhof Leonberg.

Station 1: Hauerlöcher
Das Hauerloch wurde erstmals 1535 urkundlich erwähnt. Es war Zufluchtsort von Mönchen. Die Felsen sind die markantesten im ganzen Glemstal. Während der Eiszeit, vor etwa 100.000 Jahren, schnitt sich die Glems immer tiefer ein, als Folge der Umlenkung der Ur-Glems in Richtung Nordosten. Vorher floss die Ur-Glems vom Schopflochberg Richtung Renningen.

Station 2: Ettlesberg
Der Ettlesberg hat durch die schöne Lindenallee (Friedensallee) einen besonderen Reiz. Die Allee wurde leider von „Lothar“ etwas zerzaust, inzwischen wurde sie wieder mit jungen Linden aufgeforstet.

Station 3: Rast- und Kinderspielplatz
Sehr schön gelegener Rast- und Kinderspielplatz oberhalb Weissach.

Station 4: Riedberg (NSG)
Im Landschaftsschutzgebiet Kreuzbach wurde 1979 der Riedberg unter Naturschutz gestellt.

Station 5: Schloss Riet
Ehemals ein Wasserschloss. Heute ist es im Besitz von Graf Ulrich von Reischach. Eine Besichtigung ist nicht möglich. Das „Schlösslein von Riet“ an der Stelle des heutigen Pfarrhauses gehörte bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts der Familie von Hohenheim. Die Vorfahren des berühmten Arztes, Naturforschers und Philosophen Theophrastus Bombastus Paracelsus von Hohenheim (1493- 1541) lebten hier in Riet. Auch der junge Paracelsus soll einige Jahre bei seinem Onkel in Riet verbracht haben.

Station 6: Strudelbachhalle in Riet
Mehrzweckhalle mit Biergarten direkt am Radweg gelegen

Station 7: Keltenmuseum Hochdorf
Mit seiner Architektur ist das Keltenmuseum in Eberdingen- Hochdorf ein Anziehungspunkt für alle. Der besondere Reiz liegt im original- und materialgetreuen Nachbau der Grabkammer und der Grabfunde. Der Besucher erhält Einblick in die fernen Zeiten der frühkeltischen Fürsten und ihres Lebensstils. Jährlich kommen Tausende von Besuchern.
Öffnungszeiten: Di.- Sa. 9.30- 12.00 Uhr und 13.00- 17.00 Uhr
Sonn- und Feiertag 10.00- 17.00 Uhr

Station 8: Fürstengrab Hochdorf
Um 550 v. Chr. wurde hier ein 40-50 Jahre alter Mann mit fürstlichem Pomp begraben. Über der Grabkammer errichtete man einen mächtigen Grabhügel von ca. 6m Höhe und 60 m Durchmesser. Das Ergebnis der Ausgrabungen 1978- 1979 war sensationell. Die Grabkammer wurde völlig unberaubt angetroffen. Goldener Totenschmuck lässt auf eine feierliche Aufbahrung schließen. Standesgemäß hatte man ihm seinen vierrädrigen, eisenbeschlagengen Wagen mit ins Grab gegeben.

Ehemalige Weinanbaugebiete
Im 12. Und 13. Jh. Wurden die steilen Muschelkalkhänge gerodet und durch Trockenmauern terrassiert. So kam der Weinbau in das Kreuzbach- und Strudelbachtal. Die Kieser`sche Forstkarte von 1680-1687 zeigt an fast allen Südhanglagen Weinbaugebiete. Heute sind diese Hänge meist mit Sträuchern Bewachsen und bewaldet. Reste von Trockenmauern sind noch Zeugen vom ehemaligen Weinanbau. In Württemberg soll Anfang des 17. Jh. die Weinbaufläche vier- bis fünfmal so groß gewesen sein wie heute. Die weniger geeigneten Gebiete wurden zuerst vernachlässigt, mit dem 30- jährigen Krieg setzte der lange Niedergang voll ein.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Leonberg ist Halt der S60 Böblingen - Schwabstraße und S6 Weil der Stadt - Schwabstraße

 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Bewertungen

4,0
(2)
Frank Rudolf 
22.06.2020 · Community
Sehr abwechslungsreiche Tour, das beschriebene Teilstück nach Iptingen ist schon von der Wegbreite grenzwertig. Die Beschreibung beachten. Der anschließende Wiesenweg dürfte bei Nässe eine Herausforderung sein.
mehr zeigen
Gemacht am 21.06.2020
Foto: Frank Rudolf, Community
Joachim Keinert 
16.08.2019 · Community
Sehr schöne abwechslungsreiche Tour mit vielen Aussichten. Achtung: Nach Iptingen ist der Weg z.T. sehr steinig und kann matschig sein. Z.T. eng. Auch die Infos in der Wegbeschreibung beachten: "Hier rechts steil abwärts (Achtung ca. 75m steinige, schlechte Wegstrecke, am besten schieben!). "
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Gemacht am 16.08.2019

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
44,6 km
Dauer
3:27h
Aufstieg
611 hm
Abstieg
611 hm
Rundtour

Statistik

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