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Stadtrundgang

Rundgang durch Leonbergs historische Altstadt

Stadtrundgang • Stuttgart und Umgebung
  • Das Alte Rathaus
    / Das Alte Rathaus
    Foto: Jennifer Willms, Tourenportal Schönbuch & Heckengäu
  • Der schwarze Adler
    / Der schwarze Adler
    Foto: Jennifer Willms, Tourenportal Schönbuch & Heckengäu
  • Der Pomeranzengarten
    / Der Pomeranzengarten
    Foto: Jennifer Willms, Tourenportal Schönbuch & Heckengäu
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    Foto: Jennifer Willms, Tourenportal Schönbuch & Heckengäu
Karte / Rundgang durch Leonbergs historische Altstadt
0 150 300 450 600 m km 0.2 0.4 0.6 0.8 1,0 km Länge

Als Besucher des Leonberger Altstadtkerns begegnen Sie auf Schritt und Tritt historischen Sehenswürdigkeiten.
leicht
1 km
0:17 Std
35 hm
39 hm
Fachwerkhäuser, geschichtsträchtige Persönlichkeiten, der Engelbergturm und der Pomeranzengarten - die Stadt Leonberg hält viele Überraschungen bereit. Der Stadtrundgang ist eine tolle Möglichkeit, Leonberg zu entdecken!
outdooractive.com User
Autor
Landratsamt Böblingen
Aktualisierung: 29.03.2016

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Höhenlage
391 m
365 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

http://www.leonberg.de/B%C3%BCrger-Stadt/Unsere-Stadt/Sehenswertes-Leonberg/Altstadt-Rundgang

Start

Leonberger Marktplatz (383 hm)
Koordinaten:
Geographisch
48.801176 N 9.015246 E
UTM
32U 501119 5405354

Ziel

Pomeranzengarten

Wegbeschreibung

1. Der Leonberger Marktplatz
Umgeben von restaurierten Fachwerkhäusern aus dem Spätmittelalter und der Renaissance (15. bis 17. Jahrhundert), ist er auch heute noch Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen, wie dem alljährlichen Pferdemarkt, Marktplatzfest, Weihnachts- und Flohmarkt und der Altjahrabendfeier.

2. Der Marktbrunnen mit Wäppner
Mit dem Standbild des Wäppners, eines Schildträgers, bildet der Brunnen den Mittelpunkt des Marktplatzes. Das Original der Figur befindet sich im Stadtmuseum im Alten Rathaus und wurde von dem Steinmetz Leonhard Baumhauer 1566 geschaffen. In der linken Hand hält der Wäppner ein Schild mit dem herzoglich-württembergischen Wappen und dem Stadtwappen.
Er symbolisierte die württembergische Herrschaft.

3. Das Alte Rathaus
Das hochgiebelige Alte Rathaus aus dem Spätmittelalter, wurde als "der Bürger Haus" zwischen 1460 und 1480 gebaut.
Es diente als Sitz der Stadtverwaltung und des Gerichts, als Kaufhalle, Tanz- und Fruchtboden. Noch im 19. Jahrhundert wurde das Rathaus vielseitig genutzt. So diente der Fruchtboden nach der Gründung des Turnvereins 1849 abwechselnd als Turnplatz und als Trockenraum für die Wäsche. Heute beherbergt das Alte Rathaus das städtische Ordnungsamt.

4. Das Haus Marktplatz 10
In diesem Haus wohnten mit ihren Familien der Notar und Bürgermeister Leonbergs, Gottlieb Wilhelm Hoffmann (1771-1846), Gründer der Brudergemeinde Korntal, und Joseph Friedrich Josenhans (1812-1885), Missionsinspektor in Basel.

5. Das Haus Marktplatz 11
Hierher zog 1575 der junge Johannes Kepler mit seinen Eltern. Vermutlich bewogen religiöse Gründe die Familie zur Übersiedlung von der katholischen Reichsstadt Weil der Stadt in die evangelisch-württembergische Amtsstadt.
Bis 1579 wohnte der spätere Astronom hier.

6. Das Haus Marktplatz 26
Friedrich Hölderlin verlebte mit seiner Maulbronner Jugendliebe Louise Nast im September 1788 hier bei ihrem Onkel "glückliche Zeiten". Sie tauschten in Leonberg die Verlobungsringe.

7. Der schwarze Adler
1351 wurde der mittelalterliche Wohnturm zum ersten Mal erwähnt. Adlige bauten den Schwarzen Adler, das "Steinhaus am Obertor", im Mittelalter. Er verstärkte die Stadtbefestigung am Oberen Tor der Stadtmauer. Der Schwarze Adler wird immer wieder als Tagungsort des ersten württembergischen Landtags bezeichnet, bei dem die Bürger zum ersten Mal ein Mitspracherecht in der Regierung vertraglich zugesichert bekamen. Mit großer Wahrscheinlichkeit fand dieser Landtag aber 1457 im Leonberger Schloss statt. Im 16. bis 18. Jahrhundert war das Haus der Sitz des Vogts - heute würde man ihn als Landrat bezeichnen.

8. Reste des Kreuzgangs des Franziskanerklosters
Das Kloster, eine kleine Einrichtung mit etwa 20 Mönchen, wurde von Eberhard im Bart im Jahre 1467 gestiftet. Nach der Reformation wurde das Kloster aufgelöst und das städtische Spital - ein Alten-, Armen- und Krankenhaus - zog ein. Seit 1811 befindet sich im Bereich des Spitals eine Schule: Die Spitalschule. Auch der Spitalhofkindergarten blickt auf eine lange Tradition zurück. Bereits 1846 wurde hier die Kleinkinderschule eingerichtet. Auf diesem Areal bestand bis ungefähr 1350 eine Judengemeinde.

9. Das Schelling-Haus
Das Schelling-Haus genannte Gebäude in der Pfarrstraße 14 ist seit 1699 Pfarrhaus. Hier wurde 1775 Friedrich Wilhelm Joseph Schelling geboren, einer der wenigen hochbedeutenden deutschen Philosophen. Neben Schelling sind als Geistesgrößen zwei weitere Pfarrerssöhne zu nennen: Der Religionsphilosoph Heinrich Eberhard Paulus und der Naturwissenschaftler Karl Wilhelm Hochstetter.
1618 ließ Lutherus Einhorn die ehemalige Scheune zum Wohnhaus umbauen. Der Untervogt erlangte traurige Berühmtheit als Hexenverfolger im Hexenprozess "Katharina Kepler" (Mutter des Astronomen Johannes Kepler).

10. Die evangelische Stadtkirche
Die Johannes dem Täufer geweihte Kirche wurde in mehreren Abschnitten gebaut. Der basilika-ähnliche Gebäudekern entstand vermutlich bald nach der Stadtgründung im 13. Jahrhundert. An und in der Kirche hat sich ein einzigartiges Ensemble bürgerlicher Grabdenkmäler aus der Zeit der Renaissance erhalten. Fast alle Werke stammen aus der Werkstatt des Leonberger Bildhauers Jeremias Schwartz, einem der bedeutendsten Künstler im Mittleren Neckarraum.

11. Die Kepler-Schule
In die ehemalige Lateinschule ging Johannes Kepler von 1577 bis 1579 und von 1581 bis 1583. Es war die erste Stufe in der sogenannten "schwäbischen Laufbahn" (Lateinschule, Klosterschule, Universität Tübingen). Durch den Umzug von der Freien Reichsstadt Weil der Stadt in die württembergische Amtsstadt kam er als nunmehr württembergischer Untertan in den Genuß des vorbildlichen württembergischen Bildungssystems. Heute ist hier das Stadtmuseum untergebracht.

12. Die Zehntscheuer
1277 erhielt das Chorherrenstift Sindelfingen von seinem Probst Richard von Hailfingen das Leonberger Kirchenpatronat. Das Stift nahm also den Kirchenzehnt ein und bestimmte den Pfarrer. 1477 ging das Chorherrenstift mitsamt seinen Besitztümern und Rechten an die neu gegründete Universität Tübingen über. Deshalb ist über dem Eingang das Tübinger Universitätswappen zu sehen.

13. Teile der ehemaligen Stadtbefestigung
Entlang der Stadtmauer, durch die Häuser hindurch, verlief ein Wehrgang, dessen Schießscharten unter dem kleinen Dach zu sehen sind. Im Vordergrund steht eines der letzten Rondelle. Angebaut an die äußere, zweite Stadtmauer, die sogenannte Zwingermauer, dienten sie dazu, die Feinde auf Distanz zu halten.

14. Das Schloss Leonberg
Bei der Gründung der Stadt errichteten die Grafen von Württemberg an der Süd-West-Ecke eine Burg. 1560 bis 1565 erhielt das Schloss Leonberg durch den Umbau unter Herzog Christoph im wesentlichen seine heutige Gestalt. Die Wappen von Sachsen-Anhalt und Württemberg an der Unterseite des Erkers erinnern an Herzogin Sibylla, die ihre Witwenzeit auf dem Schloss verbrachte.Der Versuch von Herzog Karl Eugen, das Schloss im Jahre 1765 zu verkaufen, scheiterte an der mangelnden Finanzkraft der Leonberger Bürgerschaft. Daher befindet es sich noch heute im Besitz des Landes: Hier sind Amtsgericht und Finanzamt untergebracht.

15. Der Pomeranzengarten
1609 nahm die 45-jährige Herzogin Sibylla von Württemberg ihren Witwensitz im Schloss Leonberg ein. Die an Botanik und Heilkunde sehr interessierte Herzogin war bereits zuvor in Stuttgart Herrin eines im ganzen Reich berühmten Lustgartens gewesen.
Ihr Sohn, Herzog Johann Friedrich, ließ für seine Mutter von Baumeister Heinrich Schickardt nach italienischem Vorbild einen "fürstlichen Lustgarten samt Pomeranzenhaus und Brunnenkasten" anlegen. Der 1980 rekonstruierte Terrassengarten ist einer von wenigen aus der Zeit der Spätrenaissance in Europa und der einzige in Deutschland.

Was sind Pomeranzen?
Die Pomeranze ist eine Bitterorange. Zur Zeit von Herzogin Sibylla zeugte der Besitz der exotischen und wertvollen Pomeranzen von Reichtum und förderte das Ansehen.
Diese Pflanze wurde für die Küche und die Hausapotheke benötigt. Aus der Frucht gewinnt man Orangeat, aus Blüten und Blättern destillierte man Heilextrakte.

Was sind Pomeranzen?
Die Pomeranze ist eine Bitterorange. Zur Zeit von Herzogin Sibylla zeugte der Besitz der exotischen und wertvollen Pomeranzen von Reichtum und förderte das Ansehen.
Diese Pflanze wurde für die Küche und die Hausapotheke benötigt. Aus der Frucht gewinnt man Orangeat, aus Blüten und Blättern destillierte man Heilextrakte.

Öffentliche Verkehrsmittel

S-Bahn S6 (VVS) Weil der Stadt von Stutgart kommend - Haltestelle Leonberg

Anfahrt

L1180 von Stuttgart kommend, Links abbiegen auf L1141, dann weiter bis nach Leonberg

Parken

Zentrum Leonberg (http://www.leonberg.de/Kultur-Tourismus/%C3%9Cber-Leonberg/Parken-in-Leonberg)
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
1 km
Dauer
0:17 Std
Aufstieg
35 hm
Abstieg
39 hm
Streckentour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

: Std
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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