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Themenweg

Kepler-Planetenweg

· 2 Bewertungen · Themenweg · Böblingen · geöffnet
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Tourenportal Schönbuch & Heckengäu Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Tourenportal Schönbuch & Heckengäu
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m 700 600 500 400 20 15 10 5 km

Wandern und Radeln im Sonnensystem

 

geöffnet
leicht
23,8 km
6:13 h
295 hm
299 hm

Einer der längsten Planeten-Wege in Deutschland
Der Johannes-Kepler-Planetenweg stellt ein im Maßstab von 1:557 Millionen verkleinertes Modell des Sonnensystems dar und zählt damit zu den längsten Planetenwegen Europas. Große Schautafeln zeigen Fotos der Himmelskörper und geben unter anderem über astronomische Daten Auskunft. Als Modell-Sonne dient die Kirchturmuhr der Stadtkirche St. Peter und Paul in Weil der Stadt. Sie ist gleichzeitig Ausgangspunkt der beschilderten Wander- oder Radtour. Auf Weil der Städter Stadtgebiet liegen sowohl die sonnennahen Gesteinsplaneten Merkur, Venus, Erde und Mars. Im Teilort Merklingen befinden sich die Planeten Jupiter sowie der Ringplanet Saturn. Weiter geht es zu Uranus im Stadtteil Hausen und schließlich zum Planeten Neptun, der sich im Tiefenbronner Stadtteil Mühlhausen befindet. Vom 450 m hoch gelegenen Wasserbehälter bietet sich ein unvergleichlicher Blick auf Weil der Stadt und bei guter Sicht sogar bis auf die Schwäbische Alb.

Autorentipp

Ab Weil der Stadt kann man mit dem Bus nach Mühlhausen fahren (Bus Richtung Pforzheim) - von dort aus ist es nur ein kurzer Anstieg bis zur Neptun-Tafel und man kann gemütlich die einfache Strecke nach Weil der Stadt zurücklaufen, sozusagen immer Richtung Sonne!

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Höchster Punkt
472 m
Tiefster Punkt
378 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Ein Faltblatt als Wegbegleiter ist bei der Stadt- & Tourist-Information Weil der Stadt, dem Kepler-Museum oder bei der ersten Schautafel an der kath. Kirche St. Peter & Paul kostenlos erhältlich.

 

Info-Kasten
www.kepler-museum.de

www.kepler-portal.de

www.weil-der-stadt.de

Start

Weil der Stadt (404 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.750651, 8.871071
UTM
32U 490522 5399745

Ziel

Weil der Stadt

Wegbeschreibung

Der Planetenweg beginnt bei der Stadtkirche St. Peter und Paul. Die Informationstafel (Sonnen-Tafel) befindet sich in der Pfarrgasse an der Buntsandsteinmauer des Kirchenvorplatzes in unmittelbarer Nähe des Kepler-Museums (Keplergasse 2). Der Planetenweg führt uns zum Alten Kloster (Augustinerkloster), danach rechts zur Merkur-Tafel neben dem Brunnen am Kapuzinerberg. Die Turmuhr kann von dort zwischen den Häusergiebeln erspäht werden. Zur Venus-Tafel gelangen wir durch den schmalen Verbindungsweg vom Kapuzinerberg zur Paul-Reusch-Straße bzw. zu den Grünanlagen vor der Stadtmauer. Die Tafel steht in der Nähe des Kruzifixes. Die Erde-/Mond-Tafel befindet sich in der Jahnstraße, unmittelbar an der Ampelkreuzung beim Festplatz. Von dort aus erscheint die Kirchturmuhr-Sonne in der uns bekannten Größe. Das kann man gut erkennen, wenn der Mond tagsüber in der Nähe des Kirchturms steht. Sonne und Vollmond haben von der Erde aus betrachtet etwa denselben Durchmesser. Die Mars - Tafel ist gegenüber dem Bahnhofsgebäude neben der Telefon- Säule bei der Verbindungstreppe zum Schießrainweg aufgestellt. Die Jupiter-Tafel findet man an der Wegkreuzung im Merklinger Ried auf halber Strecke zwischen Weil der Stadt und Merklingen. Um die Sichtverbindung zum Kirchturm herzustellen, steht die Tafel etwa 25 Meter versetzt in Richtung Landstraße (L1182). Auf dem Weg zur Saturn - Tafel überqueren wir die Würm, gehen geradeaus weiter, hinter dem Holzkreuz nach links, am Blannentalhof vorbei zur Bühlstraße (K1014) an die Lärmschutzwand des Neubaugebiets. Der Weg zur Uranus-Tafel führt uns wieder zurück entlang der Bühlstraße Richtung Ortsmitte Merklingen. In der Linkskurve biegen wir an der zweiten Abzweigung rechts in die Grenzhofstraße ein. An Schlehenhecken vorbei in Richtung Hausen gelangen wir zum Grenzhof. Die Uranus-Tafel befindet sich noch vor dem Grenzhof - ca . 200 m rechts bei einem Wasserbehälter. Auf dem Abzweig kann man etwa auf halber Strecke bei freier Sicht durch eine Waldlücke die Stadtkirche St. Peter und Paul erkennen. Der Weg zur Neptun-Tafel geht an der Pension Deutscher Kaiser vorbei, wo wir die Landstraße L1179 (Hausen-Heimsheim) überqueren und nach Mühlhausen gelangen. An der Marienkapelle vorbei biegen wir erst in den Parallelweg und am ersten Abzweig rechts in den Ritternweg ein. Am Aussiedlerhof vorbei führt der Weg direkt hinauf zur Neptun-Tafel beim Wasserbehälter Mühlhausen der Gemeinde Tiefenbronn. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick ins Würmtal und nach Weil der Stadt. Bei klarer Sicht erkennt man nicht nur den Turm der Stadtkirche, sondern im Hintergrund auch die Schwäbische Alb. Wählt man für den Rückweg nach Weil der Stadt die höher gelegenen östlichen Pfade, dann zeigt sich das Würmtal in seiner vollen Schönheit.

 

Wohin könnte ein Planetenweg besser passen als nach Weil der Stadt, dem Geburtsort von Johannes Kepler. Der Astronom und Mathematiker entdeckte Anfang des 17. Jahrhunderts die nach ihm benannten Gesetze der Planeten-Bewegungen und schuf damit   bahnbrechende Grundlagen für die neuzeitliche Astronomie und Raumfahrt. Grund genug für die Kepler-Gesellschaft Weil der Stadt in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung eine Kombination aus astronomischem Lehrpfad und Wanderweg zu realisieren. Besonders reizvoll ist die Strecke, da die Topographie des Würmtals im Nordwesten von Weil der Stadt von nahezu jedem Planetenstandort freie Sicht auf den Kirchturm von St. Peter und Paul bietet.

 

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

S-Bahn Weil der Stadt S6 (VVS) - Entbahnbahnhof Weil der Stadt

Bus 757 Richtung Rutesheim Rathaus, ab Böblingen Bf - Weil der Stadt Bf

Anfahrt

A81, Ausfahrt 24-Böblingen-Hulb in B464 Richtung Calw - Sindelfingen-West, dann auf die B 295 und weiter bis nach Weil der Stadt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Bewertungen

3,5
(2)
Siegfried Baur
07.05.2020 · Community
Der Kepler Planetenweg ist kein Weg zum Wandern. Positv: ausreichend Sitzbänke an der Strecke. Negativ: 0 m naturbelassenen Wege, alles Asphaltwege oder geschotterte Feldwege. Bei dieser langen Wanderung bekommmt man die Weite des Weltalls so richtig am eigenen Körper zu spüren. Diese Wanderstrecke, ca. 24 km Asphaltstrecke, sollte nicht als "leicht" eingestuft werden. Beschilderung: mäßig. Als Tour mit dem Fahrrad durchaus geeignet. Der angehängte Track (.gpx Datei) kann von Garmin Geräten nicht gelesen werden.
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Gemacht am 07.05.2020

Fotos von anderen


Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
23,8 km
Dauer
6:13h
Aufstieg
295 hm
Abstieg
299 hm
Streckentour Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich Geheimtipp

Statistik

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