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Wanderung Etappe

Klosterroute Nordschwarzwald Etappe 2: Mühlacker-Mühlhausen

Wanderung · Schwarzwald
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Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Wiernsheim
    / Wiernsheim
    Foto: Hugenotten- und Waldenserpfad e.V.
  • / Kirche Pinache
    Foto: Hugenotten- und Waldenserpfad e.V.
  • / Der Brunnen an der Herrwaag Str. in Dürrmenz.
    Foto: Bruno Kohl, DAV Sektion Pforzheim
m 500 400 300 200 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km

Entlang von weiten, sonnigen Feldern und vorbei an gemütlichen Dörfern und Städten führt uns die zweite Etappe der Klosterroute Nordschwarzwald von Mühlacker bis nach Mühlhausen bei Tiefenbronn.

mittel
22,1 km
6:00 h
519 hm
352 hm

Die Wanderung von Mühlacker bis Tiefenbronn führt etwa zur Hälfte über asphaltierte Feld- und Wanderwege und zur anderen Hälfte über Schotter- und Naturwege. Außer dem Anstieg zur Burgruine Löffelstelz bei Mühlacker und dem Abstieg nach Dürrmenz haben wir nur angenehme Steig- und Gefällestrecken zu gehen. Die Tour ist sehr sonnig und daher besonders im Frühjahr und Herbst schön zu gehen.

Gleich zu Beginn unserer Tour passieren wir die Burgruine Löffelstelz. Die um das Jahr 1180 erbaute und um 1220 erweiterte Burganlage kann heute im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Ganz in der Nähe befindet sich der weithin sichtbare Mittelwellen-Sendeturm des Südwestrundfunks, das zweite Wahrzeichen der Stadt Mühlacker. Dank der erhöhten Lage der Burg genießen wir von hier oben eine wunderbare Aussicht auf Stadt und Umgebung.

Anschließend führt unsere Wanderung durch die idyllische Heckengäulandschaft mit ihren aussichtsreichen Hügeln, vielen Feldern und vereinzelt stehenden Bäumen. Unterwegs passieren wir den Ort Pinache, wo im 17. Jahrhundert waldensische Glaubensflüchtlinge aus dem Piemont angesiedelt wurden. Durch die Aufnahme der Vertriebenen erhoffte sich Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg einen Aufschwung der Landeskultur. Neuhengstett und Perouse sind weitere Waldenser-Orte im Heckengäu.

Weiter geht es nach Tiefenbronn mit seinem berühmten Kunstschatz in der Pfarrkirche, dem Magdalenaltar von Lucas Moser, aus dem 15. Jahrhundert. Die Kirche ist nachmittags häufig geöffnet und lohnt einen Besuch. Zum Abschluss der Etappe wandern wir nach Mühlhausen, wo die wohlverdiente Einkehr auf uns wartet.

Autorentipp

Wer Interesse an historischen Kapellen und Kirchen in landschaftlich reizvoller Umgebung hat und sich noch einen weiteren Tag Zeit nehmen kann, wandert auf dem speziell markierten Kapellenweg in Mühlhausen.

outdooractive.com User
Autor
Manuela Röskamm
Aktualisierung: 03.01.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
465 m
Tiefster Punkt
220 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Sonnenschutz, ausreichend Wasser und Proviant, evtl. Wanderstöcke

Start

Mühlacker (221 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.946256, 8.840593
UTM
32U 488328 5421493

Ziel

Tiefenbronn-Mühlhausen

Wegbeschreibung

Die zweite Etappe der Klosterroute Nordschwarzwald beginnt in der Stadtmitte von Mühlacker. Wir überqueren zunächst die Bundesstraße, biegen dann in den Geißbergweg ein und folgen ihm bergauf bis zur Burgruine Löffelstelz. Auf der südlichen Seite der Burg wandern wir anschließend wieder hinab zum Fluss Enz, den wir auf der Brücke überqueren. Ab hier folgen wir der Hagebutte auf grünem Untergrund, dem Zeichen des Gäurandweges, am Flussufer entlang.

Auf dem Gäurandweg wandern wir durch den Ort Dürrmenz in Richtung Süden. Aus dem Enztal führt der Gäurandweg auf die Höhen der Heckengäulandschaft, die gute Fern- und Aussichten bietet. Zwischen Dürrmenz und Pinache am Rotenberg/Enkertsrain (circa km 4 der Tour) verläuft parallel des Weges deutlich sichtbar auf etwa 700 m der Wall und der Graben des historischen Württembergischen Landgrabens. Entlang des Weges finden sich dazu Infotafeln.

Wir wandern weiter nach Pinache, wo im 17. Jahrhundert waldensische Glaubensflüchtlinge aus dem Piemont angesiedelt wurden. Entlang von Feldern und Wiesen führt unser Weg weiter nach Wiersheim, wo sich die Besichtigung der burgähnlichen Dorfkirche lohnt. Nachdem wir den Ort durchquert haben, geht es durch Waldstücke und Felder nach Friolzheim und von dort aus schließlich nach Tiefenbronn.

Am Ortseingang Tiefenbronn folgen wir den Schildern Richtung Industriegebiet / Kreisverkehr und nutzen dann den gut ausgebauten Fuß- und Radweg Richtung Mühlhausen. Entlang von Wiesen und Feldern wandern wir noch circa 30 – 40 Minuten, finden unterwegs Ruhebänke und schöne Aussichtspunkte. Unser Ziel, das Hotel Arneggers Adler, liegt im Ortskern von Mühlhausen. Alternativ fahren wir ab Tiefenbronn mit der Buslinie 666 bis Mühlhausen Haltestelle ´Rathaus´, ca. 30 m schräg gegenüber des Hotels.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
22,1 km
Dauer
6:00h
Aufstieg
519 hm
Abstieg
352 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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