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Wanderung Etappe

Klosterroute Nordschwarzwald Etappe 4: Calw-Wildberg

Wanderung · Schwarzwald
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Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Kloster Wildberg von oben
    / Kloster Wildberg von oben
    Foto: Stadt Wildberg
  • / Nikolauskapelle
    Foto: Jana Stoll, Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald
  • / St. Candidus Kirche Kentheim
    Foto: Michael Stahl, Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald
  • /
    Foto: Wolframm Linnebach, Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald
  • / Waldeck-6
    Foto: Outdooractive Redaktion, Stadt Calw
m 700 600 500 400 14 12 10 8 6 4 2 km Nikolauskapelle Gerbereimuseum (Weißgerberei Balz)

Stets entlang der Nagold führt uns die vierte Etappe der Klosterroute Nordschwarzwald von Calw bis zum ehemaligen Kloster Reuthin in Wildberg.

mittel
15 km
4:00 h
206 hm
158 hm

Auf Entdeckungsreise durch die Geschichte geht es auf der vierten Etappe der Klosterroute Nordschwarzwald. Sie beginnt in Calw, der Geburtsstadt von Hermann Hesse. Am Ufer der Nagold gelangen wir zunächst zum Rudersberg. Dieser im Süden der Stadt gelegene Umlaufberg mit seinen großen Wallanlagen war von der Bronzezeit bis zum Mittelalter immer wieder besiedelt. Bei Ausgrabungen vor wenigen Jahren konnten die Grundmauern einer in Süddeutschland einzigartigen Anlage aus der Zeit des 7./8. Jahrhunderts n. Chr. freigelegt werden. Zwei Informationstafeln geben Aufschluss über die Geschichte des Berges.

Etwas weiter flussaufwärts besuchen wir eine der ältesten Kirchen Süddeutschlands, die St. Candiduskirche von Kentheim. Ihre Wandmalereien, die Fratzenköpfe an den Sakristeiecken und der romanische Taufstein sind beeindruckend. Im frühen Mittelalter war hier das geistige und religiöse Zentrum dieser Gegend. Den Schlüssel zur Besichtigung der Kirche erhält man im Wohnhaus nebenan.

Die nächste historisch interessante Station auf unserer Wanderung ist die Burgruine Waldeck. Diese wurde im 11. Jahrhundert von Lehensleuten der Grafen von Calw erbaut. Im Besitz des Klosters Hirsau ist sie später verfallen. Viele Sagen und Legenden ranken sich um die Burg. Ihre Ruine wurde vor ein paar Jahren mit erheblichem Aufwand restauriert und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Eine Grillstelle lädt dort zum Verweilen ein. Ganz in der Nähe der Burg kommen wir an einer Buntsandsteinplatte vorbei, in der sich ein Hufabdruck abzeichnet. Der Sage nach soll das Pferd des Burgherrn diesen Abdruck auf der Flucht vor Feinden hinterlassen haben.

Das Ziel dieser Etappe ist Wildberg. Dort befindet sich in malerischer Lage direkt am Ufer der Nagold das Kloster Reuthin, ein ehemaliges Dominikanerinnenkloster. Die etwa 800 Jahre alte Anlage beherbergt heute das Stadtmuseum und lohnt einen ausgedehnten Besuch zum Abschluss der Wanderung.

Autorentipp

Auf dem geschichtlichen Lehrpfad kann die Altstadt von Wildberg erforscht werden.

outdooractive.com User
Autor
Manuela Röskamm
Aktualisierung: 11.01.2018

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
414 m
Tiefster Punkt
333 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Sonnenschutz, ausreichend Wasser und Proviant, evtl. Wanderstöcke

Start

Calw (333 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.713612, 8.740326
UTM
32U 480898 5395652

Ziel

Wildberg

Wegbeschreibung

Durch die altehrwürdige Badgasse verlassen wir die Innenstadt von Calw und kommen über den Teuchel- und den Verlobungsweg zum Rudersberg. Über ihn geht es weiter hinab ins Nagoldtal. Auf der linken Seite zeigt sich eine der ältesten Kirchen Süddeutschlands, die St. Candiduskirche von Kentheim, die es zu besuchen lohnt. 

Unser Weg aber führt nicht zur Kirche, sondern der gelben Raute folgend nach links. Nach Überqueren der Bundesstraße und über die Heubrücke gelangen wir der Nagold entlang zum Bahnhof Teinach. Beim Parkplatz des nahegelegenen Hotels biegen wir nach links auf den Wanderweg mit der blau-gelben Raute ein, der oberhalb des Ufers der Nagold flussaufwärts führt. Bei der Wegegabelung wählen wir den linken Weg. Nach dem Unterqueren der Bahnbrücke folgen wir dann dem Hinweisschild hoch zur imposant dastehenden Burgruine Waldeck, die wir besichtigen können. Danach verlassen wir das Bauwerk über Treppenstufen durch die Wallanlage. 

Etwa einen halben Kilometer später erreichen wir eine Wegkreuzung mit einem Rastplatz. Zwei aneinandergelehnte Felsblöcke, die wie ein Zelt aussehen, ziehen die Aufmerksamkeit an. Im Volksmund wird diese Stelle als "Geigerles Lotterbett" bezeichnet.  Ein armer Geigenmusikant soll hier in früherer Zeit seine Schlafstätte gehabt haben. Wir gehen nun links ins Tal hinab und kommen zu dem Weiler Kohlerstal. Noch etwa einen weiteren Kilometer talaufwärts passieren wir das ehemalige Gasthaus Talmühle, in dem Calws berühmtester Sohn Hermann Hesse gerne mit seinen Eltern einkehrte.

In Seitzental führt unser Weg über eine Brücke nach links und dann längs der ruhig dahinfließenden Nagold bis nach Wildberg. Wir durchwandern die Stadt und erreichen schließlich unser Etappenziel, das ehemalige Kloster Reuthin.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
15 km
Dauer
4:00h
Aufstieg
206 hm
Abstieg
158 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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