Teilen
Merken
Drucken
GPX
KML
Tour hierher planen
Einbetten
Fitness
Wanderung

Wo einst die Württembergische Schwarzwaldbahn fuhr

· 3 Bewertungen · Wanderung · Stuttgart und Umgebung
Verantwortlich für diesen Inhalt
Tourenportal Schönbuch & Heckengäu Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • /
    Foto: Jennifer Willms, Tourenportal Schönbuch & Heckengäu
  • /
    Foto: Jennifer Willms, Tourenportal Schönbuch & Heckengäu
  • /
    Foto: Jennifer Willms, http://www.schwarzwaldbahn-calw.de/diashows/spaziergang/mini/hh_2.jpg
Karte / Wo einst die Württembergische Schwarzwaldbahn fuhr
150 300 450 600 750 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 9

Eine gemütliche, aber beeindruckende Wanderung ab Weil der Stadt, die viele Überraschungen bereithält.
9 km
2:30 h
201 hm
201 hm
Die Württembergische Schwarzwaldbahn verband einst den Nordschwarzwald mit dem Großraum Stuttgart. Auf der Strecke zwischen Calw und Weil der Stadt schlängelte sich die Bahn in vielen Windungen, Tunnels, Dämmen und Einschnitten durch liebliche Heckengäu-Landschaft und überwand dabei einige Höhenmeter. Diese Wanderung führt uns entlang der alten Bahntrasse von Weil der Stadt nach Ostelsheim und zurück.

Autorentipp

Einkehrmöglichkeiten in Weil der Stadt vorhanden.

Auch in die Gegenrichtung gelaufen bietet diese Tour wunderschöne Blicke!

outdooractive.com User
Autor
Landratsamt Böblingen
Aktualisierung: 29.03.2016

Höchster Punkt
540 m
Tiefster Punkt
393 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

http://www.schwarzwaldbahn-calw.de/

Start

Parkplatz am E-Center Weil der Stadt (392 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.748557, 8.871027
UTM
32U 490519 5399512

Ziel

Parkplatz am E-Center Weil der Stadt

Wegbeschreibung

Wir gehen vom stadtnahen Ende des Parkplatzes süd-westwärts durch die Hermann-Schnaufer-Straße bis zur Herrenberger Straße, die rechts vom Marktplatz kommt. An der Einmündung steht rechts die Wendelinskapelle und links ein Wegweiser. Er zeigt uns die Richtung ins Steckental nach links, zunächst mit der blauen Raute. Auf der Brücke über die Südumgehung (B 295) überqueren wir die Straße nach Schafhausen und Böblingen. Wir folgen nach dem ehemaligen Bahnübergang und am Bahnwärterhaus nach links der gelben Raute und dem roten Strich des HW 5 (Hauptwanderweg des Schwäbischen Alvereins Schwarzwald  - Schwäbische Alb - Allgäu, Schelmenweg). Nach 40 Minuten durchs Steckental - so heißt das Waldstück, das eigentlich kein Tal ist - treffen wir auf die Straße Schafhausen - Ostelsheim. Hier kommen sich die Ausläufer der Bahnschleife um den vor uns liegenden Hacksberg zwischen Schafhausen und dem Grafenauer Ortsteil Dätzingen am nächsten: links das Gleis unter der Straße, rechts die Bahnbrücke über der Straße.
Wir gehen nach rechts auf die Bahnbrücke zu und biegen vor ihr rechts in den Wald (blaue Raute). Der Weg steigt an und verläuft dann eine zeitlang am Waldrand auf der Kreisgrenze Böblingen - Calw, die in der Nachkriegszeit auch die Grenze zwischen amerikanischer und französischer Besatzungszone bildete. Links liegt Ostelsheim, das schon zum Kreis Calw gehört.
Auf der Ostelsheimer Höhe angekommen, überqueren wir die Straße Weil der Stadt - Ostelsheim in Richtung Westen. Eine Viertelstunde später stehen wir am Ausgang des gerade durchwanderten Waldstücks an einer Kreuzung, von der fünf Wege abgehen. Links verbirgt sich ein Wasserreservoir. Hier verlassen wir die blaue Raute, die halb links zum Predigtplatz und weiter nach Simmozheim und Althengstett führt, und wenden uns nach rechts, um nach kaum zehn Metern den unscheinbaren Pfad rechts in den Wald, den Kreuzweg, einzuschlagen. Nach einem Kilometer queren wir wieder die Ostelsheimer Straße, diesmal in östlicher Richtung, und gehen auf das Waldeck 300 Meter vor uns zu, wo wir auf das Schild mit der Distriktbezeichnung Waldmeisterswegle treffen.
Hier biegen wir nach links in den Wiesenweg, von wo wir einen schönen Blick über die Höhen des Heckengäus haben. Wir sehen das neue Bosch-Forschungszentrum oberhalb von Malmsheim und haben bald nach rechts einen Ausblick auf Schafhausen und den Grafenauer Ortsteil Döffingen. Ganz hinten sieht man die Häuser von Sindelfingen. Vor uns, den Malerbuckel hinunter, kommt nach und nach Weil der Stadt mit seinen bebauten Hängen und seinem mittelalterlichen Kern zum Vorschein, Vorbei an der Landesakademie für Jugendbildung treffen wir beim alten Bahnübergang wieder auf die Raute, die uns vollends in die Stadt hinunterführt.

Die Eisenbahnstraße am Bahnübergang bei der Ostelsheimer Steige und an der Straße Schafhausen - Ostelsheim gehört zur ehemaligen "Württembergischen Schwarzwaldbahn" von Stuttgart über Weil der Stadt und Calw nach Nagold. Das Teilstück Weil der Stadt - Calw wurde im jahr 1872 eröffnet und 1988 zum letzten Mal befahren; der letzte Personenzug fuhr 1983. Wegen der topographischen Gegebenheiten verläuft die Strecke in vielen Windungen über eine Vielzahl von Dämme, durch Einschnitte und Tunnel: so umkreist sie den Hacksberg zwischen Schafhasuen und Dätzingen  in einem zum Teil über 30 Meter tiefen Einschnitt. Es gibt Bestrebungen, die Bahn wiederzubeleben; 1987 wurde der "Verein zur Erhaltung der Württembergischen Schwarzwaldbahn e.V." gegründet.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

S-Bahn Weil der Stadt S6 (VVS) von Stuttgart kommend - Endhaltestelle Weil der Stadt

von Böblingen mit der S60 nach Renningen - dort umsteigen in die S6 nach Weil der Stadt

Anfahrt

A81, Ausfahrt 24-Böblingen-Hulb in B464 Richtung Calw-Sindelfingen-West, dann auf die B 295 und weiter bis nach Weil der Stadt

Parken

Parkplatz am E-Center
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Du hast Fragen zu diesem Inhalt? Dann stelle sie hier.


Bewertungen

4,0
(3)
Matthias Kess 
24.02.2014 · Community
Schöne Wanderung mit tollen Aussichten. Leider sind die Wege im Frühjahr oder nach Regen teilweise sehr schlammig. Der von meinem Vorredner beschriebene steile Abstieg nach Weil der Stadt findet auf einer geteerten Straße statt und ist daher bezüglich Trittsicherheit unkritisch.
mehr zeigen
Gemacht am 23.02.2014
Panoramablick
Foto: Matthias Kess, Community
Gleisreste
Foto: Matthias Kess, Community
Waldweg im zweiten Abschnitt
Foto: Matthias Kess, Community
Hannes Schiebel
08.09.2013 · Community
Diese Tour ist eine sehr schöne und abwechslungsreiche Tour. Wir haben die Tour für uns in drei Seiten eines Dreiecks eingeteilt. Die erste Seite führt durch den Wald auf breiten Wegen, alles sehr bequem. Die zweite Seite führt ein gutes Stück immer noch durch den Wald, allerdings auf einem hüftbreiten Trampelpfad, was das Erlebnis viel intensiver macht. Richtung Ende dieser Seite kommt man dann über ein paar Wiesen und freie Felder mit einer tollen Aussicht. Die dritte Seite führt dann wieder über einen sehr schmalen Pfad durch den Wald, ehe es dann auf teils geschotterten und später asphaltierten Wegen wieder steil hinunter nach Weil der Stadt geht. Für uns ist diese Tour ein definitives Highlight unserer Region!
mehr zeigen
Gemacht am 08.09.2013
Foto: Hannes Schiebel, Community
Foto: Hannes Schiebel, Community
Es werden nur Bewertungen mit Text angezeigt.

Fotos von anderen

+ 7

Bewertung
Strecke
9 km
Dauer
2:30 h
Aufstieg
201 hm
Abstieg
201 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
Höhenprofil anzeigen Höhenprofil verbergen
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.