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Fernwanderweg

Albschäferweg - 1. Etappe: Giengen bis Stetten ob Lontal

· 1 Bewertung · Fernwanderweg · Schwäbische Alb
Verantwortlich für diesen Inhalt
Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus Verifizierter Partner 
  • Schäfer Ernst Zeiner
    / Schäfer Ernst Zeiner
    Foto: Natalja Bese, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Schloß Brenz
    Foto: Guido Serino, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Hürbemündung
    Foto: Fouad Vollmer, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Güssenburg in Hermaringen
    Foto: Gemeinde Hermaringen
  • / Wasserspielplatz in Bergenweiler
    Foto: Heiko Grandel, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Brenzrenaturierung in Hermaringen
    Foto: Heiko Grandel, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Brenz-Lernort Bergenweiler
    Foto: Fouad Vollmer, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Galluskirche Sontheim
    Foto: Fouad Vollmer, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Galluskirche und Schloss Brenz
    Foto: Fouad Vollmer, Landratsamt Heidenheim - Freizeit und Tourismus
  • / Stadtkirche in Giengen an der Brenz
    Foto: Stefan Brunner, Stadt Giengen an der Brenz
m 550 500 450 16 14 12 10 8 6 4 2 km B.A.R. Bar & Restaurant Restaurant Kult Stetten Kirche Albliege und … Hermaringen Schloss Brenz Panoramastein Grillplatz Bruckersberg Galluskirche
Wer kennt nicht den Teddy mit dem Knopf im Ohr? Giengen ist seine Heimat. Dort startet der Albschäferweg und endet heute in Stetten ob Lontal. Unterwegs trifft man die Schäferin Ruth Häckh mit ihren Schafen und Ziegen und am Ende, im Welterbegebiet "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb", auf den Archäopark Vogelherd und die Mammutjäger aus dem Lonetal.
mittel
17,2 km
4:35 h
221 hm
160 hm
Die erste Etappe ist geprägt durch die Brenzauen, das Hürbetal, herrliche Wälder und Heidelandschaft. Über den Bruckersberg, vorbei an der Ruine Güssenburg kommt man zur Brenzrenaturierung. Hier lässt es sich gut verweilen und vom Brenzturm aus Natur beobachten. Weiter geht es Richtung Sontheim. Am Panoramastein eine herrliche Aussicht. Vorbei an Niederstotzingen wird das Etappenziel Stetten erreicht. Am Ende der Tour lohnt noch ein Besuch des Archäoparks Vogelherd, dessen Vogelherdhöhle mit weiteren fünf Höhlen im Ach- und Lonetal seit Juli 2017 als Welterbe anerkannt ist.

Autorentipp

Steiff-Museum in Giengen 

Archäopark Vogelherd in Stetten

Rast an der Brenzrenaturierung mit Brenzturm zwischen Hermaringen und Bergenweiler

Profilbild von Sabine Weber
Autor
Sabine Weber
Aktualisierung: 24.11.2020
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
523 m
Tiefster Punkt
446 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Albschäferweg besitzt einen hohen Anteil naturnaher Wegeabschnitte. Sie wandern auf Wiesenwegen und auf Waldpfaden und - wegen. Wege im Wald können sich aufgrund Forstarbeiten im schlechten Zustand befinden. Bitte achten Sie deshalb auf festes Schuhwerk.

Bitte bedenken Sie, dass nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind. Wir empfehlen deshalb ausreichend Getränke und ein Rucksackvesper mitzunehmen.

An sehr schwierigen Abschnitten bieten wir alternativ bequemere Wege an.
Es ist immer wieder notwendig, stärker befahrene Straßen zu überqueren. Bitte achten Sie ganz besonders aufmerksam auf den Verkehr.

Weitere Infos und Links

www.albschaeferweg.de

www.heidenheimer-brenzregion.de

Start

Spitalkirche in Giengen a.d. Brenz (458 m)
Koordinaten:
DG
48.619177, 10.243196
GMS
48°37'09.0"N 10°14'35.5"E
UTM
32U 591620 5385868
w3w 
///schere.arbeitsstunden.bestellte

Ziel

Stetten ob Lontal

Wegbeschreibung

Der Albschäferweg ist mit einem weißen Schäfer auf blauem Grund markiert. Gelbe Wegweiser weisen auf die Etappenziele mit Entfernungen hin. Grüne Wegweiser weisen die Richtung der Albschäfer-Zeitspuren, der Rundwanderwege am Albschäferweg.

In Giengen beginnt die 1. Etappe des Albschäferwegs an der Spitalkirche (Spitalstraße/Wasserschapfgasse). Hier weist eine Übersichtstafel auf die Wanderwege in der Region hin. Von der Spitalkirche geht es geradeaus in südlicher Richtung über die Brenzbrücke zunächst durch eine Bahnunterführung hindurch, dann auf einem idyllischen Pfad hoch zum Bruckersberg und zur ersten Schäferstele, die über ihre Geschichte zur Filzfabrik erzählt. Auf dem Weg nach Hermaringen genießt man wundervolle Ausblicke ins Brenztal und auf den gegenüberliegenden Benzenberg. Nach etwa 2,5 Kilometer überqueren wir die Brücke der Bundesstraße und wenden uns an den Wegweisern rechts zum Wald. Zwischen Obstbaumwiese und Waldrand geht es hinauf zum Schlossberg. An der Ruine Güssenburg wartet eine schöne Aussicht ins Brenztal und über weite Heideflächen. Die nächste Schäferstele wartet schon mit ihrer Geschichte zur Landschaftspflege. Wir passieren die Sportplätze. Am Rand eines alten Steinbruchs geht es weiter bis zur Ortsverbindungsstraße von Hermaringen nach Burgberg. Die wird überquert und wir wandern über die Heide auf dem Hirschberg. Unten angelangt geht es am Bahndamm entlang zur Hürbe und dann zur Brenz. Durch die Renaturierung der Brenz wurde wieder eine traumhafte Flusslandschaft geschaffen. Weiter geht es rechts über die kleine Holzbrücke auf einem Weg mit zwei geteerten Fahrspuren immer an der Brenz entlang. Einen Rundumblick genießt man vom Brenzturm, einem holzernen Beobachtungsturm. Am Ende des Spurwegs geht es rechts weg und unter der Bahnunterführung hindurch. Jetzt muss man etwas aufmerksam sein, denn nach wenigen Metern führt der Albschäferweg links weg, unterhalb der Hangkante auf einer Wiese bergan Richtung Bergenweiler. Am Ortseingang von Bergenweiler wenden wir uns rechts, vorbei am Friedhof und auf einem Wiesenweg wieder links. Es geht um den Ort herum auf schönen Pfaden und mit wundervollen Weitblicken bis ins Donautal (leider auch mit den Kühltürmen des KKW Gundremmingen im Blick). Im Ort lohnt sich ein Abstecher zum Brenz-Lernort mit Rastplatz in einem Pavillon. In Bergenweiler führt der Albschäferweg am Ende der Kapellenfeldstraße nach links und kurz darauf am Ortsrand entlang nach rechts hinunter. Weiter geht es dann auf einem Wiesenweg am Waldrand entlang Richtung Sontheim, stets mit Blick Schloss und Galluskirche in Brenz. Am Ende des Wiesenweges zweigt man rechts ab auf einen Schotterweg, der in den Wald hinein führt. Kurz nach dem Waldrand zweigt der Albschäferweg nach links ab und führt auf einem Pfad zum Waldspielplatz in Sontheim. Dort kann man rasten. Auf dem Waldspielplatz führt ein Waldweg weiter bis zur Reithalle und dann entlang den Sportplätzen auf geteerten Wegen bis zum Panoramastein. Dort reicht der Blick an manchen Tagen bis zu den Alpen. Das Donautal und Günzburg ist auf alle Fälle zu sehen. Die nächste Schäferstele erzählt wieder eine Geschichte zur Schäferei. Das nächste schöne Landschaftsziel ist der sogenannte Dexelberg, eine Waldheide, die von den Schafen der Sontheimer Schäferin Ruth Häckh gepflegt wird. Durch den Wald hindurch ist man nun einige Kilometer unterwegs bis man den Waldspielplatz Niederstotzingen mit Rastplatz erreicht. Hier kann man hinunter in die Stadt gehen, um zu übernachten.

Bald geht es aus dem Wald heraus, vorbei an einer imposanten Eiche mit Ruhebänkchen (Achtung Gefahr des Prozessionsspinners besteht). Der Blick reicht wieder weit ins Donautal hinein. Wir wenden uns vom Wald weg Richtung Süden und nach ein paar hundert Meter geht es am höchsten Punkt über die Felder wieder rechts Richtung Wald und Richtung Strommasten. Hier fällt die Markierung etwas spärlicher aus, denn die Holzpfosten verlieren ständig den Kampf gegen die großen landwirtschaftlichen Maschinen. Durch den Wald hindurch ist bald der Stettener Keller, das Dominizil der Württemberger Ritter und damit das erste Etappenziel Stetten ob Lontal erreicht.

Zuweg: Vom Bahnhof Giengen bis zum Etappenstart an der Spitalkirche + 0,5 km.

Einkehrmöglichkeiten
Hermaringen: Sportgaststätte Hermaringen, Tel. 07322 7585
Niederstotzingen: Landgasthof Krone, Tel. 07325 923980, www.krone-niederstotzingen.de
Stetten: Lonetalhotel & Restaurant Zum Mohren, Tel. 07325 9224711, www.lonetalhotel.de

Übernachtungsmöglichkeiten
Giengen an der Brenz: Salzburger Hof, Tel. 07322 96880, www.salzburger-hof.de / Schlüsselkeller, Tel. 07322 3243, www.schluesselkeller.de
Sontheim an der Brenz: Pension Brenz, Tel. 0174 2470720, https://pensionbrenz.de/
Niederstotzingen: Landgasthof-Hotel Krone, Tel. 07325 92398-0, www.krone-niederstotzingen.de
Stetten: Adler Stetten nit Schäferkarren, Tel. 07325 1808047, www.adler-lonetal.de / Hotel zum Mohren, Tel. 07325 9224711, www.lonetalhotel.de

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Hin: Mit der Brenztalbahn (Deutschen Bahn) Ulm-Aalen bis zum Bahnhof Giengen an der Brenz.
Zurück: Bushaltestelle "Stetten Kirche" zum Bahnhof Niederstotzingen mit der Bus Nr. 59
Fahrplanauskünfte unter www.efa-bw.de

Anfahrt

Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Giengen/Herbrechtingen und weiter auf der B492 nach Giengen.

Parken

Am Bahnhof in Giengen (Bahnhofstr. 29, 89537 Giengen) kostenlose Parkmöglichkeiten.

Tiefgarage Schlössle ( Langestraße,  89537 Giengen) kostenpflichtig.

Koordinaten

DG
48.619177, 10.243196
GMS
48°37'09.0"N 10°14'35.5"E
UTM
32U 591620 5385868
w3w 
///schere.arbeitsstunden.bestellte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Es wird gutes Schuhwerk (Wanderschuhe) empfohlen.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,0
(1)
Carmen Alexander
30.05.2019 · Community
Der gute Hirte
Foto: Carmen Alexander, Community

Fotos von anderen

Der gute Hirte

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
17,2 km
Dauer
4:35h
Aufstieg
221 hm
Abstieg
160 hm
Etappentour aussichtsreich faunistische Highlights Einkehrmöglichkeit botanische Highlights

Statistik

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