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Radtour

StZ-Tour 10-2010: Radtour von Geislingen an der Steige nach Kirchheim

· 1 Bewertung · Radtour · Schwäbische Alb
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  • Beschilderung am Bahnhöfle.
    / Beschilderung am Bahnhöfle.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf die alten Gemäuer der Burgruine Reußenstein.
    Foto: Jürgen Brunner, Schwäbische Alb Tourismusverband e.V.
m 1000 800 600 400 200 50 40 30 20 10 km Wanderparkplatz Bahnhöfle Bahnhof Geislingen an der Steige Bahnhöfle Burgruine Reußenstein
Bei der zehnten Etappe sind Kletterqualitäten gefragt. Von Geislingen geht es steil bergauf zum Ödenturm. Danach geht's in Richtung Amstetten, um dann zu einer imposanten Station des Deutschen Wetterdienstes nach Aufhausen zu radeln. Mit Hohenstadt erreichen wir danach den höchsten Punkt der Tour, um dann hinab ins Filstal zu fahren.
mittel
55 km
3:45 h
947 hm
1.104 hm
Die 10. Etappe der Tour de Region beginnt zwar mit einer sehr steilen Strecke, doch wir werden mit einer grandiosen Aussicht entschädigt. Dort oben lohnt es sich gegenüber der Burg Helfenstein beim Ödenturm vorbeizuschauen. Eine Schautafel beschreibt ausführlich
über die Geschichte des alten Geislinger Wahrzeichens. 118 Stufen führen in die Turmstube, in der die Geschichte der Grafen von Helfenstein und deren von Spitzenberg anschaulich dargestellt wird.

Die VVS–Radler Ulrike Weissinger und Benjamin Pape sowie die StZ-Redakteure Jürgen Veit und Martin Tschepe haben die 55 Kilometer langen Königsetappe für uns getestet.

Autorentipp

Am Zielort kann das Schloss Kirchheim besucht werden – und nach der schweißtreibenden Tour das Freibad in Kirchheim.
Profilbild von Milena Schmid
Autor
Milena Schmid
Aktualisierung: 12.02.2015
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
824 m
Tiefster Punkt
310 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Der Ödenturm ist von Mai bis Oktober an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Start

Geislingen Bahnhof (467 m)
Koordinaten:
DG
48.619140, 9.840990
GMS
48°37'08.9"N 9°50'27.6"E
UTM
32U 561979 5385460
w3w 
///pilotprojekt.gilt.viereck

Ziel

Kirchheim

Wegbeschreibung

Grenzwertig:

Das fängt ja gut an. Nach dem Aussteigen aus dem Zug muss der Radler seinen Drahtesel auf dem Bahnhofsareal in Geislingen schultern und über die Fußgängerbrücke auf die andere Seite der Schienen schleppen. Dann geht es auf der Bühlwiesenstraße gut einen Kilometer weit immer super steil bergauf. Hier kommen Hobbyradler und Familien mit Kindern ganz schnell an ihre Grenzen. Die Straße wird zum Schotterweg, er ist zwar als Sackgasse gekennzeichnet, führt aber stetig bergauf mit stellenweise fast 20-prozentiger Steigung. Auch manch ein Könner wird sein Rad schieben müssen.

Abstecher:

Oben angekommen entschädigt die grandiose Sicht. Der kleine Abstecher von Weiler ob Helfenstein zum Ödenturm lohnt sich in jedem Fall. Der Wachturm der gegenüber liegenden Burg Helfenstein liegt auf einem Bergsporn. Der Turm wurde 1420 gebaut, hat 2,5 Meter dicke Mauern und ist 33 Meter hoch.

Gut radeln:

Weiter geht’s über Hofstett am Steig in Richtung Amstetten, man kann diesen Ort übrigens auch mit der Bahn erreichen, die Tour also erst im Amstetten beginnen und die knüppelharte Steigung ausfallen lassen. Bei Amstetten jedenfalls geht es über die Bundesstraße 10, dann nach Türkheim und vorbei an einer imposanten Station des Deutschen Wetterdienstes nach Aufhausen. Auf der Albhochfläche ist gut radeln: wenig befahrene Straßen und geschotterte Feldwege, ebene Wiesen und Felder, kaum Steigungen. In Aufhausen geht es weiter auf einem beschilderten Radweg in Richtung Drackenstein. Jetzt hat man eine Zeit lang eine Art Miniaturausgabe des Stuttgarter Fernsehturms im Blick. Vorbei an einem kleinen Flugplatz, mitunter geht es steil bergab. Wer es drauf anlegt, der bekommt ohne Probleme Tempo 50 drauf. Keine Frage: wenig später müssen die Radler wieder ordentlich in die Pedale treten, denn auch Hohenstadt steht auf diesem Etappenplan. Hohenstadt ist mit 827 Metern der am höchsten gelegene Ort der Tour de Region. Die Straßen sind vor Hohenstadt längst nicht so steil wie der erste Abschnitt gleich hinter Geislingen. In Hohenstadt liegt am Wegrand ein Campingplatz.

Bergab ins Filstal:

Wenig später muss die Autobahn überquert werden, weiter über den Lämmerbuckel, vorbei an den Heidenhöfen. Der Weg führt teilweise durch den Wald, mitunter geht es wieder steil bergab: auf Schotterpisten hinunter bis ins Filstal. Der Abstecher zum Filsursprung ist nur ein paar Hundert Meter lang. Im Filstal lässt sich gut ein Stopp für ein Picknick einlegen – ganz in der Nähe der Quelle oder andernorts.

Topfeben:

Der Radweg führt bis zum Bahnhöfle, einem Wanderparkplatz. Hier bietet sich ein Besuch der in der Nähe gelegenen Ruine Reußenstein an, hier beginnt der Filstalradweg. Von nun an fährt es sich quasi von allein. Die meisten Wege sind abschüssig oder zumindest topfeben. Die Orte Neidingen, Weilheim und Kirchheim sind sehr gut ausgeschildert. Der passionierte Radler Benjamin Pape, der alle zwölf Etappen absolviert hat, sagt, die Strecke von Geislingen nach Kirchheim sei die härteste.


Radeln Sie auf der nächsten Etappe von Kirchheim nach Bempflingen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Stuttgart Hauptbahnhof fährt die Regionalbahn und der Regional-Express nach Geislingen(Steige).

Anfahrt

Die Auffahrt auf die Bundesstraße 10 nehmen, dann die Ausfahrt Richtung B10/B466 nehmen.  Rechts abbiegen auf Stuttgarter Str./B10 und weiter auf der B10 bis nach Geislingen fahren.

Parken

In einem Wohngebiet oder einem kostenpflichtigen Parkplatz in der Nähe des Bahnhofs.

Koordinaten

DG
48.619140, 9.840990
GMS
48°37'08.9"N 9°50'27.6"E
UTM
32U 561979 5385460
w3w 
///pilotprojekt.gilt.viereck
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

3,0
(1)
S J
15.09.2018 · Community
Eigentlich eine gute Mischung aus spektakulärer Landschaft und ruhigen Radwegen. Leider ist ein nicht unerheblicher Anteil unangenehm oder fast gar nicht befahrbarer Schotter-Pisten drunter.
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
55 km
Dauer
3:45h
Aufstieg
947 hm
Abstieg
1.104 hm
Etappentour aussichtsreich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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