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Wanderung

HochAlbPfad Hossinger Hochalb

· 3 Bewertungen · Wanderung · Schwäbische Alb
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  • Blick vom Gräbelesberg ins Tal
    / Blick vom Gräbelesberg ins Tal
    Foto: Jasmin Erath, Zollernalb-Touristinfo
  • /
    Foto: Jasmin Erath, Stadt Meßstetten
  • Blumenwiese
    / Blumenwiese
    Foto: Roland Beck, Stadt Meßstetten
  • Aufstieg zum Gräbelesberg
    / Aufstieg zum Gräbelesberg
    Foto: Roland Beck, Stadt Meßstetten
  • Blick vom Gräbelesberg in Tal
    / Blick vom Gräbelesberg in Tal
    Foto: Jasmin Erath, Zollernalb-Touristinfo
  • Ausblick vom Lerchenbühl auf Hossingen
    / Ausblick vom Lerchenbühl auf Hossingen
    Foto: Roalnd Beck, Stadt Meßstetten
  • / Gräbelesberg
    Foto: Roland Beck, Stadt Meßstetten
600 750 900 1050 1200 m km 2 4 6 8 10 12 14 Gräbelesberg Baienberg Hossinger Leiter

Die 13,9 Kilometer lange Rundtour „Hossinger Hochalb“ schlängelt sich malerisch am Albtrauf entlang. Entsprechend beschert sie dem Wanderer wunderschöne Aussichten und ausgedehnte Traufpassagen. Sowie einen Blick in die lange Geschichte der Region.
mittel
14,8 km
5:30 h
435 hm
435 hm

Autorentipp

Erlebnisziele
  • Traufpassage im Bereich Triebfelsen mit einzigartiger Vegetation und schönem Blick ins Eyachtal
  • Keltenschanze mit Informationstafel
  • Gräbelesbergrunde mit herrlichen Aussichtspunkten und Fernsicht vom Schwarzwald bis zu den Fildern
  • Ausblicke vom Baienberg und Spitzfelsen ins Bäratal und nach Tieringen
  • Weidelandschaft beim Weiler Michelfeld mit zahlreichen Pferdekoppeln
  • Kleinbiotop oberhalb des Weilers Michelfeld mit Aussicht nach Hossingen
  • Standort der früheren Burg Hossingen mit Informationstafeln
  • Rundumsicht am Lerchenbühl inmitten artenreicher Magerwiesen
  • Abstecher zur Hossinger Leiter
  • Treppenartiger Aufstieg über das Känzele Richtung Steige

 

Gastronomie am Weg

  • Gasthaus Krone
  • für den kleinen Hunger: Bäckerei Gross
outdooractive.com User
Autor
Stadt Meßstetten
Aktualisierung: 18.10.2017

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
955 m
822 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Wir empfehlen gutes Schuhwerk, am besten Wanderschuhe

Weitere Infos und Links

Start

Wanderparkplatz Heimberg oder Dorfplatz Hossingen (906 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.201664, 8.917511
UTM
32U 493870 5338718

Wegbeschreibung

Das Auto wird mitten im Grünen geparkt, umgeben von saftigen Wiesen. Der Wanderparkplatz liegt im Schatten des Heimberges, zu dem wiederum der Triebfelsen gehört. Primeln und Küchenschellen blühen dort im Frühjahr, später Orchideen, gelber Enzian oder auch weiße Heckenrosen. Der Weg führt rasch zum Trauf – der Blick schweift über das Eyach-Tal, in das der Felsen jäh hinabfällt – und daran entlang bis zur äußeren „Schanze“ und zum Gräbelesberg. Der Ort liegt perfekt für eine Burg, was sich vor mehr als zweitausend Jahren auch schon die Kelten gedacht haben. Auf dem an drei Seiten felsig und steil aufragenden Berg errichteten sie weitläufige Wälle, Befestigungsanlagen und eben „Gräbele“ – Graben. Die Aussicht ist atemberaubend, sie reicht im Westen über das Albvorland bis zum Schwarzwald, im Osten ist die Filderhochfläche vor Stuttgart zu erkennen.

Es dauert ein Weilchen, bis man die „Schanze“ in westlicher Richtung wieder verlassen hat. Endlich steht man aber am nächsten Abgrund, hier überragt der Trauf den dichten „Höllwald“ zu Füßen des Wanderweges. Dieser Kante folgt der Weg, bisweilen  lässt sich ein Blick auf das östlich gelegene Hossingen erhaschen, die kräftigen Grashalme wogen auf den Wiesen im Wind. Bis zu seinem Gipfel, den es zu erklimmen gilt, packt dichter Wald den Baienberg ein, hauptsächlich sind es Tannen und Fichten.

Der Wald scheint den Wanderer am Fuß des Berges regelrecht zu verschlucken. Lediglich am Gipfel gibt er eine kleine Lichtung frei. Die Aussicht dort oben belohnt für den sportlichen Anstieg, ein wenig Erholung spendet eine Ruhebank. Nach einer entspannenden Pause öffnet sich vom Spitzfelsen der Ausblick ins Bäratal.

Nachdem der Weg den Wald wieder verlassen hat, windet er sich am Waldrand entlang ins kleine Michelfeld, das man wegen seiner Reiterhöfe kennt. Dahinter führt er abermals über weite Wiesen, am Wegesrand stehen bisweilen Ruheliegen und eine Vesperinsel. Durch das Wäldchen „Fuchsloch“ gelangt man schließlich zur „Burg“, auch in diesem Falle handelt es sich um eine historische Wehranlage. Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut und in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges zerstört. Ein Steg liegt heute dort, wo sich einst die Zugbrücke befand.

Ebenfalls um historisches Geläuf handelt es sich bei der nah am Wegesrand liegenden „Hossinger Leiter“ im Osten des Ortes. Nur über diese (vor hundert Jahren) hölzernen, in eine Schlucht hinunter führenden Leitern erreichten die Bewohner des Ortes die tiefer gelegene Zollernalbbahn in Lautlingen. Heute besteht sie freilich aus komfortableren Treppen und Stegen, spektakulär ist der Pfad aber noch immer (ein kurzer Abstecher lohnt sich). Apropos Anstieg: Knackig klettern müssen Sie zu guter Letzt ein weiteres Mal, um über das Känzele wieder hinauf zum Heimberg zu gelangen. Denn dort steht – mitten im Grünen – Ihr Auto.

Parken

  • Wanderparkplatz Heimberg in Hossingen
  • Turn- und Festhalle (Ecke Schulstraße / Goethestraße) in Hossingen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (3)

Jürgen Eckenfels
25.11.2018
Wir sind den Weg heute bei wunderschönem Herbstwetter gegangen. Er ist abwechslungsreich, bietet schöne Ausblicke und führt entlang des Albtraufs durch Wiesen und Wälder. Einfach klasse.
Bewertung

Heike Saftenberger
27.05.2017
Sehr schöne Wanderung entlang der Albwiesen - im Mai einfach traumhaft! - und durch den Wald. Zwischendurch immer wieder tolle Ausblicke. Die Hossinger Leiter findet man quasi im Vorbeigehen ;). Die Streckenführung erlaubt, wenn man dies möchte, auch Abkürzungen. Nur der Weg zwischen Hossingen und der ehemaligen Burg ist leider nicht reizvoll. Ansonsten ist die Wanderung empfehlenswert.
Bewertung

Jürgen Lehnert
26.09.2014
Eine wunderschöne Strecke ! Traumhafte Aussichten vom Gräbelesberg und wunderschöne Wege über die Albhochfläche. Ich liebe diese weiten Felder und Wiesen. Der steile Aufstieg zum Baienberg mit der Aussicht auf den Plettenbergturm und Steinbruch, der Spitzfelsen wo man etwas schwindelfrei sein sollte und die schönen Wege an den Pferdekoppeln vorbei. Die Tour ist perfekt ausgeschildert. Die Tour führt streckenweise zusammen mit dem Donau-Zollernalb- /Hohenzollernweg durch Wald und Flur. Schön, dass diese Wege im Zuge der Neubeschilderung gleich mit neu ausgezeichnet wurden. Ein großes Lob an die Leute vom Heimatverein Kohlraisle in Hossingen. Prima finde ich auch, dass die Strecke auch nach Hossingen hineinführt. So kann ein kleiner Abstecher in eine Gaststätte oder Metzgerei gemacht werden. Am Schluß der Tour wieder der Anstieg von der Hütte bei der Hossinger Leiter zurück zum Parkplatz Baienberg braucht noch Mal etwas Puste. Eine wirklich gelungene Strecke. Daumen hoch !
Bewertung
Gemacht am
26.09.2014

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,8 km
Dauer
5:30 h
Aufstieg
435 hm
Abstieg
435 hm
Rundtour aussichtsreich geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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