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Historische Stätte

Hospiz Sta. Maria auf dem Lukmanier

Historische Stätte · Graubünden · geöffnet
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  • Blick auf die Passhöhe mit Stausee
    / Blick auf die Passhöhe mit Stausee
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Das alte Hospiz musste der Staumauer weichen
    / Das alte Hospiz musste der Staumauer weichen
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Heutiges Hospezi S. Maria
    / Heutiges Hospezi S. Maria
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
Karte / Hospiz Sta. Maria auf dem Lukmanier

Hospiz auf einem historischen Pass. Zugleich Sprachgrenze zwischen der rätoromanischen  und der  Italienischen Sprache.
Mit dem Bischofssitz und den Klöstern waren im Mittelalter auch Hospize und Spitäler als kirchliche Wohlfahrtseinrichtung für Reisende, Kranke und Arme verbunden. Dem Bischof oblag die Beherbergung von Reisenden und Hilfsbedürftigen. Bei jeder Bischofswohnung musste hiefür ein bestimmter Raum vorhanden sein. Für die Unterbringung von Fremden wurden besondere Häuser gebaut, Fremdenhäuser, Xenodochien, in denen auch Kranke Aufnahme fanden. Auch das Kloster Disentis unterhielt Fremdenherbergen. Am Lukmanierweg befanden sich sogar mehrere. Die bedeutendste war diejenige des Hospiz Sta. Maria. Es ist für das Jahr 1374 erstmals bezeugt als Gründung des Abtes von Disentis zur Beherbergung und Stärkung von erschöpften Reisenden. 1964 mussten Hospiz und Kapelle dem Stausee weichen. Beide wurden an der Passstrasse wiederaufgebaut. Das neue Hospiz wurde am 1. August 1965 eingeweiht. Der Bau der Kapelle wurde von den NOK finanziert, sie wurde 1967 eingeweiht.

Ein weiteres Hospiz befindet sich etwas weiter unten im Tal, bei Sogn Gall. Die Kapelle Sogn Gall – 1261 erstmals erwähnt – gehört zu einem Hospiz des Klosters Disentis, dem wohl ältesten Hospiz des Klosters auf dieser Route. Das Gebäude wurde 1668 von Grund auf neu gebaut und mit einem Steinkeil als Lawinenbrecher versehen.  Aufgrund der Quellen scheint sich das Hospiz von Sogn Gall immer jenseits von Weg und Bach befunden zu haben. Placidus a Spescha schreibt 1803 darüber: «In einer geringen Stunde Weges [von Sogn Gions] jenseits der Froda [Mittelrhein] steht das Hospital St. Gall. Es ist Eigenthum des Gotteshauses Disentis. Seit dem Kriege [1799] kann man ebensowenig den Reisenden aufwarten, als im Hospital zu St. Johann.» (PIETH, HAGER 1913: 288f.)

 

Öffnungszeiten

Heute geöffnet
Hospezi Santa Maria: www.lukmanierpass.ch

 im Winter geschlossen

outdooractive.com User
Autor
Heidi Meier
Aktualisierung: 26.06.2018

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug von Luzern über den Oberalppass oder von Zürich über Chur nach Disentis. Postauto bis Lukmanier Passhöhe. (Betrieb Mitte Juni bis Mitte Oktober)

Anfahrt

Mit dem Auto von Luzern über den Oberalppass oder von Zürich über Chur nach Disentis. Abzweigung in Dorfmitte Richtung Lukmanierpass

Parken

Parkplätze auf der Passhöhe
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Typ
Name
Strecke
Dauer
Aufstieg
Abstieg
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