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Kapelle

Kapelle St. Maria, Acletta

Kapelle · Graubünden
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  • St. Maria Acletta
    / St. Maria Acletta
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
Karte / Kapelle St. Maria, Acletta

Baugeschichte: Anlässlich einer bischöflichen Visitationsreise wurde die Kapelle Unser Frauen zu Acletta am 24. August 1643 geweiht. Auf den mehrere Jahre zuvor erfolgten Neubau dürfte das Datum der kleineren Glocke (1635) hinweisen, während das Veronika-Bild von 1605 ein Beleg dafür sein kann, das schon zuvor hier eine Kapelle stand. Die heutige Kapelle ist ein 1670 vollendeter, von Grund auf neu ausgeführter und am 12. Juli 1672 konsekrierter Bau. Baubeschreibung: Die nach Osten gerichtete Anlage ist mit in der Mitte angeordneten Kapellen und geradem Chorabschluss der Kreuzform nach empfunden. Die Kapellen bleiben unter dem durchlaufenden Hauptgesims und erlangen nicht Querschifffunktionen. Stichbogige Fenster in der Wand und Gewölbezone. Im westlichen Jochstuhl eine 1740 erstellte Empore. Die Türen an der Westfront datieren von 1670. Zwischen Chor und Nordkapelle ist die angefügte Sakristei. Über dem Chor steht ein offener Dachreiter mit achteckigem Spitzhelm. Stuckatur: Die Wandpilaster werden bekrönt von ionisierenden Kapitellen. Wandmalereien: Der Fries des Gewölbes ist in naiv-ländlicher Weise mit staffageartig biblischen Szenen einkomponiert worden. Ausstattung: Der Hochaltar in seiner Gestaltung von 1672, war ein Stuckaufbau. Das von zwei Säulen aus Stuckmarmor flankierte Mittelfeld, das wesentlich schmäler ist als das heutige Hauptbild, barg die vom Jahre 1657 datierte Darstellung der heiligen Familie. Um 1760-1770 wurde der ganze Aufbau geschickt mit Rokokodekor überzogen. Die Seitenaltäre an den Rückwänden der Kapelle haben Stuckaufsätze aus der Erbauungszeit. Kanzel, runder Korpus mit gebauchtem Fuß. Alles bunt marmoriert und mit Rocaillendekor belegt. Holzgeschnitzte Marienfigur, Holzgeschnitzte Reliquiare, 1760. Glocken: Datieren von 1635 und 1670, mit Inschriften.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug von Luzern über den Oberalppass oder von Zürich über Chur nach Disentis, Haltestelle Acla da Fontauna. Zu Fuss 15 Minuten

Variante: Anreise bis Bahnhof Disentis und mit dem Ortsbus bis Acletta. Fahrplan, www.disentis-sedrun.ch

 

Anfahrt

Mit dem Auto von Luzern über den Oberalppass oder von Zürich über Chur nach Disentis. Abzweigung beim Sportzentrum nach Acletta

Parken

Parkplatz in der Nähe der Kirche
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Name
Strecke
Dauer
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