Teilen
Merken
Drucken
GPX
KML
Einbetten
Fitness
Bergwanderrouten

5-Tagestour Vier-Quellen-Weg

Bergwanderrouten · Zentralschweiz
Verantwortlich für diesen Inhalt
Sedrun Disentis Tourismus Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Tomasee Rheinquelle
    / Tomasee Rheinquelle
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Lai Urlaun
    / Lai Urlaun
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Im Val Maighels
    / Im Val Maighels
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Portgeren See auf dem Maighelspass
    / Portgeren See auf dem Maighelspass
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Gotthardpass
    / Gotthardpass
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Alpenrosen unterwegs
    / Alpenrosen unterwegs
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Wollgras im Val Maighels
    / Wollgras im Val Maighels
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
1500 2000 2500 3000 3500 m km 10 20 30 40 50 60 70

 Im Gotthardmassiv wandern wir zu den vier Quellen Rhein, Reuss, Ticino und Rhone. Für die Übernachtungen stehen Berghütten direkt am Weg oder Hotels in den naheliegenden Dörfern zur Verfügung.

schwer
79,7 km
29:00 h
4042 hm
3770 hm

Der Vier-Quellen-Weg ist ein  alpiner Wanderweg von rund 85 Kilometer Länge. Auf  fünf Tagesetappen entdecken wir nebst den Quellen vier bedeutender Flüsse auch klarblaue Bergseen, sprudelnde Bäche und felsige Übergänge in weitere Täler.  Wir durchwandern weite Ebenen mit moosigen Flächen oder grüne Alpen mit weidenden Kühen. Je nach Jahreszeit begeistert uns die Blumenvielfalt rund um den Tomasee oder die farbigen Lärchenwälder im Val Bedretto. Doch wir wechseln nicht nur in unterschiedliche Landschaften, sondern auch in verschiedene Sprachregionen. Den ersten Kaffee auf dem Oberalppass bestellen wir im Restaurant Piz Calmut auf deutsch, etwas später werden wir in der Maighelshütte  mit einem rätoromanischen "Bien di " begrüsst. Sind wir dann über den Lucendropass hinaus, befinden wir uns  im italienischen Teil der Schweiz: Benvenuti in Ticino!  Die Tour endet im Kanton Wallis, wo uns ein letzter Anstieg bis zum Belvedere am Furkapass erwartet. Der Blick auf den Rhonegletscher ist ein letztes Highlight.

Autorentipp

Besuchen Sie die Ausstellung von Sasso San Gottardo auf dem Gotthardpass: www.sasso-sangottardo.ch

 Buchen Sie "Wandern ohne Gepäck" bei Eurotrek  www.eurotrek.ch

 

 

outdooractive.com User
Autor
Heidi Meier
Aktualisierung: 04.08.2019

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Giübin, 2744 m
Tiefster Punkt
Oberwald, 1353 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Der Übergang zum Lucendropass erfordert erhöhte Aufmerksamkeit

Ausrüstung

Wanderausrüstung und feste Wanderschuhe sind unbedingt erforderlich. 

Weitere Infos und Links

www.disentis-sedrun.ch

www.maighelshuette.ch

www.vier-quellen-weg.ch

www.passosangottardo

www.casbellinzona.ch

 

Start

Oberalppass (2045 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.659465, 8.671624
UTM
32T 474876 5167375

Ziel

Furkapass

Wegbeschreibung

Etappe 1

Wir orientieren uns an den gelben Wanderwegtafeln mit der Nummer 49 und nehmen den Weg Richtung Tomasee. Beim Punkt 2065 steigen wir in südwestlicher Richtung in einigen Kehren zum Tomasee auf. Beim Ausfluss des Sees führt die Wanderung über ein neu erstelles Wegstück bis zum Lai Urlaun. Unterhalb der Maighelshütte zeigt der Wegweiser nun Richtung Val Maighels bis zur Abzweigung bei der Plaunca Purtgera zum Maighelspass. Wir wandern auf einem Zickzackweg talwärts bis zu unserem Tagesziel der Vermigel-Hütte.

Etappe 2

Wir starten bei der Vermighel-Hütte in Richtung Sellapass und weiter bis zum höchsten Punkt des Vier-Quellen-Weges, dem Piz Giübin (2776 m). Der Abstieg erfolgt über eine Krete mit Blick über das Val Canaria nach Madrano und Airolo. Unterhalb des Posmeda-Passes nehmen wir den direkten Weg bis zur Staumauer. Das letzte Stück Weg verläuft auf einer Fahrstrasse. Die "Albergo San Gottardo" befindet sich direkt an der berühmten Tremola.

Etappe 3

Wir verlassen das Gotthardhospiz und wandern wenige Minuten an der Festung "Fort Hospiz" vorbei. Der Weg unterquert die Passtrasse und führt weiter zur Staumauer des Lago Lucendro. Bei der Alpe die Lucendro steigt der Weg zuerst sanft, dann zunehmend steiler unter den Flanken des Pizzo delle Valletta hoch. Dann queren wir einen kleinen Taleinschnitt und stehen auf einmal vor einem Seelein, welcher die Quelle der Reuss ist. Der Weg steigt anschliessend wieder sanft aufwärts zum Lucendropass. Zuerst entlang der südlichen Flanke des Fibbia und später auf einen steilen Zickzackweg steigen wir hinunter zur Alp Rosso di Fuori. Wir befinden uns nun auf dem "sentiero alto Bedretto". Auf diesem breitem Wanderweg passieren wir nun den Ri di Cavanna, Ri di Bedretto und Ri di Ronco. Von der Alpe Pesciora erreichen wir in gut einer Stunde unser Ziel, die Piansecco-Hütte.

Etappe 4

Von der Piansecco-Hütte  bleiben auf dem Sentiero alto Bedretto bis zur Nufenenpassstrasse. Unterhalb der Strasse führt unser Wanderpfad hinab zu den Alphütten bei der Postautostation "Cruina". Wir nehmen nun die Wanderung zum Nufenenpass in Angriff und erreichen einen kleinen Nebensattel des Nufenenpasses. Nach kurzem Abstieg gelangt man zur Fahrstrasse, die zum Griespass mit seiner markanten Staumauer führt. Jetzt folgen wir dieser breiten Fahstrasse zum Griessee und gelangen dann zu einer Abzweigung die ins Tal hinunterführt. Wir steigen ab und stossen auf den sogenannten "Sbrinzweg". Der Saumweg führt hinunter zur Nufenenstrasse. Unterhalb Aarenäst gelangt man auf eine Kuppe und blickt in eine wilde Schlucht. Auf einer soliden Hängebrücke überqueren wir den Fluss. Anschliessend geht es durch einen Wald hinunter zur Alpweide Kitt, wo man die Passstrasse überquert. Nach der Überquerung einer Holzbrücke stehen wir bei den ersten Häusern von Ulrichen. Wer Obergesteln als Ziel anpeilt, wandert taleinwärts der Rotten und dem Golfpaltz entlang.

Etappe 5

Auf einem breiten Wanderweg entlang der Rhone erreichen wir Oberwald. Bei der ersten Verzweigung nach der Rottenbrücke gehen wir nach links und unterqueren die Matterhorn-Gotthard-Bahn. An der St. Nikolauskapelle vorbei und zum Teil der Furka-Dampfbahn entlang erreichen wir im oberen Teil einen mit Seilen gesicherten Steg, der im Zickzack zur Rotte hinunterführt. Dem Bach entlang geht es aufwärts zum Portal des Kehrtunnels der Dampfbahn. Über eine Treppe erreicht man schliesslich die Passstrasse und folgt dieser einige Meter talauswärts. Dann erreicht man wieder den Wanderweg bis nach Gletsch. Am "Blauen Haus" vorbei wandern wir über die Ebene des Gletschbodens. Nachher geht es von der Kante hinunter, wo wir dann schräg zum Trassee der Dampfbahn hinaufwandern. Wir überqueren nun das Bahngeleise und schlagen den Weg Richtung Muttbachbrücke beim Oberalpenstafel ein. Nun steht uns ein schweisstreibender Anstieg durch viele Kehren hinauf über den Rossboden zum Furkapass bevor. Auf dem Furkapass überqueren wir die Strasse und steigen einige Minuten in westlicher Richtung auf eine Anhöhe. Dann geht es auf gut ausgebautem Weg hinunter über ruppiges Gelände mit vielen Granitblöcken, und wir gelangen zu einer Kuppe mit grandioser Aussicht: Nämlich unser Ziel, hoch über der Rhonequelle. Wir stossen nicht direkt zur Quelle der Rhone vor, sondern betrachten sie von weit oben.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug von Luzern über Andermatt oder von Zürich über Chur bis zum Oberalppass

Anfahrt

Mit dem Auto von Luzern über Andermatt oder von Zürich über Chur bis zum Oberalppass

Parken

Öffentlicher Parkplatz auf der Passhöhe  (GR gebührenfrei/UR kostenpflichtig)

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Vier-Quellen-Weg im Gotthardmassiv / Gamma Druck&Verlag, Altdorf

Kartenempfehlungen des Autors

Swisstopo, Blatt 5001T , Gotthard, 1:50`000


Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.


Fotos von anderen


Schwierigkeit
schwer
Strecke
79,7 km
Dauer
29:00 h
Aufstieg
4042 hm
Abstieg
3770 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights versicherte Passagen kulturell / historisch

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
Höhenprofil anzeigen Höhenprofil verbergen
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.