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Zur Rheinquelle: Oberalppass -Tomasee

6 Wanderrouten • Graubünden
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  • Tomasee, Lai da Tuma, Rheinquelle, Tgina dil Rein
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    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Die Wanderung zum Tomasee beginnt
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    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
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  • der süss duftende Türkenbund am Wegesrand
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  • Alpenrosen schmücken die Hänge
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    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
  • Glück hat, wer hier nicht auf weitere Wanderer trifft
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    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
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    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
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    / Tomasee
    Foto: Heidi Meier, Sedrun Disentis Tourismus
Karte / Zur Rheinquelle: Oberalppass -Tomasee
1950 2100 2250 2400 2550 m km 1 2 3 4 5 6 7

Der kürzeste Weg zur Rheinquelle, zum wunderschönen Tomasee.

mittel
8 km
4:00 Std
468 hm
468 hm

Der Tomasee, die Rheinquelle, ist ein besonderer Ort. Der wandernde Benediktinermönch vom Kloster Disentis, Pater Placidus A. Spescha (1752 - 1833), erwähnte in seiner Beschreibung des Tavetschertals den Ort wie folgt: «Dieser 200 Schritt breite und 400 Schritt lange See ist das Becken, aus welchem der vordere Rhein seinen Ursprung nimmt. Es ist eine wunderschöne Gegend und somit würdig, die Urquelle eines solchen Flusses zu sein».

Leuchtturm: Das ehemalige Unterfeuer von Hoek van Holland, also jener 14 Meter hohe Leuchtturm, der bei der Rheinmündung am anderen Ende des Rheins siebzig Jahre lang seinen Dienst verrichtet hat, steht als Vorbote der Rheinquelle auf dem Oberalppass. Der Nachbau schafft eine erste Brücke zum anderen Ende des Rheins, nach Rotterdam. Er erfreut  im Sommer die zahlreichen Passfahrer und Wanderer.

Lai da Tuma/Tomasee: An der Rheinquelle beginnt die 1'230 Kilometer lange Reise des Rheins. Vieles was hier geschieht, hat einen Einfluss auf seinen Lauf. Deshalb tragen die Bewohner der Gemeinde Tujetsch - auf deren Boden die Rheinquelle liegt - Sorge zu ihrem Naturwunder. Der mächtige Vorderrheingletscher bedeckte während der letzten Eiszeit die ganze Surselva. Die von Gletschen geformte Gebirgslandschaft des Oberalppasses ist das Quellgebiet des Vorderrheins. Der Eisstrom ist längst geschmolzen, zurückgeblieben ist eine Firnmulde, in welcher der Lai da Tuma, am Fusse des Piz Badus, eingebettet liegt. Ein Juwel unter den Schweizer Bergseen auf 2'345 m ü. M. - einzigartig in seiner Schönheit, Magie und Bedeutung.

Oberalppass: Der Oberalppass - in der Romanischen Sprache "Alpsu" genannt - ist die Verbindung zwischen Disentis im Kanton Graubünden und Andermatt im Kanton Uri. Der höchste Punkt des Passstrasse befindet sich auf 2'044 m ü. M.  Im Mittelalter ermöglichte der Pass  den Bündnern den Zugang zu den Schweine- und Ziegenmärkten in den Kantonen Uri und Tessin.

Durch den Bau der heutigen Strasse in den Jahren 1862/63 erfuhr der Verkehr über den Oberalp eine grosse Belebung. Die Postkutschenromantik entstand. Die Kutschen verschwanden erst 1925, als das Automobil in Graubünden eingeführt wurde. Die Strasse ist nur während des Sommers befahrbar.Im Winter benutzt der Reisende den Autoverlad der Matterhornd Gotthard Bahn. 

Die Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke erfolge im Jahr 1926. Während den ersten 16 Jahren fuhren die Züge, vor der Elektrifizierung der Strecke, mit Dampf und nur im Sommer. Über den Oberalppass verkehrt auch der langsamste Schnellzug der Welt, der Glacier Express, welcher das Matterhorndorf Zermatt mit St. Moritz verbindet.

Die Passhöhe ist ein beliebter Ausgangspunkt für Skifahrer, Skitourenfahrer und Schneeschuwanderer.

Autorentipp

Im Juli blühen am Wegesrand die Alpenrosen und der süss duftende Türkenbund.

Übernachtungsgäste mit Gästekarte  fahren mit dem Zug zwischen Disentis und Oberalppass gratis

 

outdooractive.com User
Autor
Heidi Meier
Aktualisierung: 18.06.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2368 m
1981 m
Höchster Punkt
Tomasee (2368 m)
Tiefster Punkt
Abzweigung Passtrasse (1981 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Wanderweg zum Tomasee ist instand gestellt. Es hat jedoch noch Schneefelder unterwegs (Stand 18.06.2018)

Wanderungen ab Mitte Juni möglich,  bis Anfang Juli  trifft man noch  auf Schneefelder.

Ungeübte Wanderer sollten eine Stunde Wanderzeit dazu rechnen.

Es wird empfohlen, die Tour am Vormittag zu starten

Die Tour kann nicht mit Kinderwagen oder Bike unternommen werden.

Keine Einkehrmöglichkeit am See.

Ausrüstung

Wanderausrüstung ist empfehlenswert.

Weitere Infos und Links

Zug-Fahrplan: www.sbb.ch

 Ustria Alpsu, Oberalppass: www.alpsu.ch

 

Start

Oberalppass (2040 hm)
Koordinaten:
Geographisch
46.659914 N 8.671059 E
UTM
32T 474833 5167425

Ziel

Oberalppass

Wegbeschreibung

Der Wanderweg ist weiss-rot signalisiert: Bergwanderweg, Trekkingskala, T2

Zu Beginn der Tour wandern wir entlang der Passstrasse 10 Minuten talwärts. Wir queren  einen kleinen Bach und  folgen nun dem  Höhenweg Richtung Süden ins Val Maighels. Beim Punkt 2056 zweigen wir rechts ab und es geht im Zick Zack hinauf. Zuerst wandern wir noch über Alpweiden, etwas später wird der Weg steiler und steinig. Sobald wir die letzten  Kehren hinter uns haben erreichen wir den See. Der Rückweg verläuft auf der gleichen Route.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug bis Oberalppass  Fahrplan: www.sbb.ch

 

Anfahrt

Mit dem Auto von Andermatt oder von Sedrun bis Oberalp Passhöhe

Parken

Parkplätze auf der Passhöhe (gebührenfrei)
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bastian Bodyl
02.10.2018
Foto: Bastian Bodyl, Community
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Bastian Bodyl
02.10.2018
Foto: Bastian Bodyl, Community
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Bastian Bodyl
02.10.2018
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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
8 km
Dauer
4:00 Std
Aufstieg
468 hm
Abstieg
468 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour kulturell / historisch botanische Highlights

Statistik

: Std
 km
 hm
 hm
Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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