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Brücke bei der Alp Stgegia

Historical site · Graubuenden
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Map / Brücke bei der Alp Stgegia

Bei der Alp Stgegia führt eine gemörtelte Bogenbrücke aus Bruch- und Fluss-steinen mit zwei ungleichen Flachbogen über die Froda. Der Kalkmörtel ist zu einem Grossteil ausgewaschen. Der Mittelpfeiler fusst auf einem grossen, im Bachbett gelegenen Felsbrocken, welcher zwei quadratische Pfostenlöcher aufweist. Die Brückenbahn ist 1-1.5 m breit und mit Steinen gepflästert. Die Mauerkronen auf den beidseitig vorhandenen, knapp 1 m hohen Brü-stungsmauern waren vor der letzten Restauration mit Zement verputzt. In den 1990er Jahren wurde die Brücke repariert und vor dem Zerfall gerettet. Gleichzeitig behob man auch Bausünden vergangener Zeiten, indem etwa auf den Brüstungsmauern wieder Naturstein-Kronenplatten angebracht wur-den. Ab Catinauns (nördlich von Fuorns) bis zur Passhöhe sind, mit Ausnahme dieser Bogenbrücke, bloss noch - oft unsichere - Fragmente des 1.5 m breiten Saumweges im Gelände ersichtlich. In einer Karte aus dem Jahre 1859 wird dieser Abschnitt bis zur Passhöhe aufgeführt. Die Kunststrasse von Platta bis zur Tessiner Grenze wurde erst in den Jahren 1876/77 gebaut. Ihr musste der alte Saumpfad auf grossen Abschnitten geopfert werden. Was übrig blieb und heute als Wanderweg dient, sind die alte Brücke über die Froda und ein an-schliessendes kurzes Teilstück. Die Brücke stellt heute noch einen Übergang für das Vieh dar. Seit 1968 sind sowohl der alte Saumweg als auch die Kunststrasse im Stausee verschwunden. Bei den Spuren des alten Saumweges handelt es sich um die mittelalterliche Reichsstrasse sowie um den Handels- und Pilgerweg über den Lukmanierpass. Anhand von Fundgegenständen konnte belegt werden, dass der Weg über den Pass nicht nur von den Rätern, sondern auch von den Römern begangen wurde. Der Saumweg über den Lukmanierpass ist als Objekt von nationaler Bedeu-tung Nr. GR 77.1 im Inventar der Historischen Verkehrswege der Schweiz (IVS) aufgeführt.

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Name
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Duration
Ascent
Descent
26.6 km
3:30 h
1332 m
612 m
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August 18, 2015
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by Karin Vetsch,   Sedrun Disentis Tourismus
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