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Wanderung

Donaufelsenläufe - Kloster-Felsenweg

· 19 Bewertungen · Wanderung · Schwäbische Alb
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  • Die Teufelsbrücke
    / Die Teufelsbrücke
    Foto: Claudia Stalze, Outdooractive Redaktion
  • Aussicht auf das Donautal
    / Aussicht auf das Donautal
    Foto: Claudia Stalze, Outdooractive Redaktion
  • Ruine Gebrochen Gutenstein
    / Ruine Gebrochen Gutenstein
    Foto: Claudia Stalze, Outdooractive Redaktion
  • /
    Foto: Christoph Düpper, Stadt Sigmaringen
Karte / Donaufelsenläufe - Kloster-Felsenweg
300 450 600 750 900 m km 2 4 6 8 10 12 Amalienfelsen Kloster Inzigkofen mit Kräutergarten Teufelsbrücke Aufstieg zu den Grotten Känzele Aussichtspunkt Gebrochen Gutenstein Zigeunerfels Erratischer Block

Schöne Tageswanderung entlang der Donau mit vielen Sehenswürdigkeiten und schönen Ausblicken. 

mittel
13,1 km
4:20 h
555 hm
555 hm

Der Kloster-Felsenweg hat seinen Namen nicht von ungefähr. Neben dem Fürstlichen Park Inzigkofen mit Kloster, Amalienfelsen und der sagenumwobenen Teufelsbrücke über die Höll-Schlucht, gibt es zahlreiche Gesteinsformationen zu bestaunen, die sich überall in der Landschaft finden. Immer wieder erhascht man auch schöne Blicke auf die malerische Auenlandschaft der Donau, die auf der ersten Hälfte der Rundtour ein ständiger Begleiter ist.

Autorentipp

Am Amalienfelsen ist die Donau sehr ruhig. Hier kann man bei heißen Temperaturen einen Sprung ins kühle Nass wagen!

outdooractive.com User
Autor
Joern Perschbacher
Aktualisierung: 20.11.2018

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
694 m
571 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, wetterangepasste Bekleidung, Proviant

Start

Parkplatz Turnhalle Laiz, alternativ: Parkplatz Kloster Inzigkofen oder Wanderparkplatz Laiz (572 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.076578, 9.194353
UTM
32U 514476 5324829

Ziel

Parkplatz Turnhalle Laiz

Wegbeschreibung

Wir starten unsere Tour an der Tourenhalle in Laiz, überqueren die Brücke und wandern direkt nach der Brücke über die Inzigkofener Straße bis zur nächsten Kreuzung und biegen dann hin zum Donauufer ab. Dort schlendern wir auf dem Deichwall Richtung Inzigkofen und haben die Donau stetig im Blick.

Am Ende des Deichwalls folgen wir dem Kiesweg bis zum Abzweig Amalienfelsen. Zum Aussichtspunkt auf dem Felsen sind zwar noch einige Höhenmeter zu absolvieren, der Weg hinauf ist jedoch nicht steil und führt durch ein lichtes Waldstück, das im letzten Teil in eine Lindenallee übergeht. Am Ende der Allee erwartet uns ein grandioser Blick vom Amalienfelsen auf die unten vorbeiführende Donauschlaufe, in der bereits die Fürsten des Hohenzollernhauses an heißen Sommertagen ihr Bad zu nehmen pflegten.

Wir wandeln kurz am Donauufer entlang, um nach ca. 100 m scharf links Richtung Kloster Inzigkofen abzubiegen. Auf dem Weg dorthin haben wir noch Gelegenheit auf einen kurzen Abstecher hinauf zum Fürstendenkmal. Wir queren das Klosteralreal in Richtung Nordwest. Etwa 50 m nach dem Ausgang an der Klostermauer biegen wir rechts ab und steigen nach wenigen Metern hinab zur Teufelsbrücke. Der Sage nach soll diese vom Teufel selbst erbaut worden sein, um als Gegenleistung eine Menschenseele der Inzigkofener Bewohner zu erhaschen. Die erste Seele, die über die neue Brücke wandert, sollte es treffen. Aus den Quellen geht hervor, dass von der Bevölkerung zuerst ein Hund über die Brücke gejagt wurde...

Wir folgen dem schmalen Pfad bis zum Känzele und genießen von dort aus die große Aussicht ins Donautal. Weiter geht es auf dem Pfad in Richtung Südosten, bis der Abstieg ins Donautal beginnt. Wir passieren dabei eine weitere Sehenswürdigkeit, und bestaunen die Inzighofer Grotten. Am Hangfuß biegen wir rechts ab und wandern auf Sichtweite parallel zum Donauufer. Nach kurzer Zeit erreichen wir erneut eine Brücke, die uns auf die andere Uferseite der Donau bringt. Vom alten Bahnhof steigen wir auf zum Gebrochen Gutenstein, wo wir eine einmalige Aussicht auf die malerische Auenlandschaft der Donau genießen können. Unser Weg führt uns in nordwestlicher Richtung, bis wir nach kurzer Zeit auf Gleise treffen. Hier halten wir uns rechts in Richtung Zigeunerfels, einem Felsen mit historischem Hintergrund, unter dem sich auch eine Grillstelle zum Rasten anbietet. Vom Zigeunerfelsen aus geht es zunächst auf Schotterwegen, später auf Waldwegen immer weiter nach Osten bis wir wieder auf einen befestigten Schotterweg treffen, dem wir rechterhand folgen. Wir passieren vier Abzweigungen, bis wir in einem großen Waldkreuzungsbereich den Erratischen Block erreichen.  Dieser Findling hat vor vielen Tausend Jahren eine weite Reise hierher auf dem Rheingletscher angetreten; heute wird er von Wanderern regelmäßig mit Steinmännchen "aufgehübscht".

An dieser Kreuzung orientieren wir uns nun gen Süden und wandern weiter zu unserem nächsten Aussichtspunkt, dem Gespaltenen Felsen und erfreuen uns an einem wunderbaren Blick ins Donautal. Nach unserem Abstecher geht es weiter gen Osten und immer bergab, bis wir auf eine offene Ackerlandschaft treffen. Auf dieser Donauhalbinsel, die von einem Altarm der Donau umlaufen wird, gehen wir immer geradeaus Richtung Osten, bis wir den Ortsrand von Laiz am Parkplatz Alte Donau erreicht haben. Hier biegen wir links in die Donautalstraße ein und folgen dem Verlauf, bis wir nach der ersten Unterführung der L277 rechts und wenige Meter weiter gleich wieder links Richtung Donauufer abbiegen. Auf einem schmalen Uferweg gehen wir parallel zur beschaulich fließenden Donau zurück zu unserem Ausgangspunkt, der Turnhalle in Laiz. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Bus von Sigmaringen Bahnhof zur Haltestelle Festhalle, Laiz. Start der Tour auf der Hauptstraße in Richtung Brücke.

Anfahrt

A81 bei Ausfahrt Tuningen Richtung Tuttlingen verlassen und der Beschilderung nach Sigmaringen folgen. Kurz vor Sigmaringen die Bundesstraße verlassen und nach Inzighofen abbiegen.

Parken

Parkplatz Turnhalle Laiz
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (22)

Stefan Orlowski
09.06.2019
Perfekt 👍🏻
Bewertung
Dei neue Hängebrücke
Foto: Stefan Orlowski, Community

Helmut Walter
14.03.2019
Wirklich wunderschöne Tour. Kann mich meinen Vorgängern nur anschließen. Ab Zigeunerfelsen jedoch durch eine Waldgebiet, welches dem Kahlschlag zum Opfer gefallen ist. Diese, eher fade Passage mündet nochmal in ein Highlight, dem „Gespaltenen Fels“. Nach dem Abstieg sollte der ausgeschilderte Weg verlassen werden. Im großen Bogen führt ein Weg der „alten Donau“ entlang und mündet beim Parkplatz wieder in die geführte Tour. Somit spart man sich den Faden Wiesenweg unterhalb der Autostraße.
Bewertung
Gemacht am
12.03.2019
Foto: Helmut Walter, Community
Foto: Helmut Walter, Community
Foto: Helmut Walter, Community
Foto: Helmut Walter, Community
Foto: Helmut Walter, Community
Foto: Helmut Walter, Community

Werner Walczak
06.09.2018
Wunderschöne Tour mit tollen Sehenswürdigkeiten und herrlichen Ausblicken. Dort wo die Wege etwas schwieriger sind gibt es Geländer und Treppen, daher immer gut begehbar. Auch die Beschilderung ist einwandfrei, man kann sich quasi nicht verlaufen. Einen Punkt Abzug gibt es dann aber doch noch für den letzten Abschnitt der Tour ab dem Zigeunerfelsen: mit dem Gespaltenen Felsen zwar noch ein Höhepunkt, ansonsten verläuft der Weg auf langen Schotter- und Waldwegen, am Ende bei Laiz auch auf einem Wiesenweg unterhalb der vielbefahrenen Straße. Insgesamt aber eine sehr empfehlenswerte Tour.
Bewertung
Gemacht am
04.09.2018
Aussicht vom Amalienfelsen
Foto: Werner Walczak, Community
Hinweistafel Amalienfelsen
Foto: Werner Walczak, Community
Amalienfelsen
Foto: Werner Walczak, Community
Hinweistafel Teufelsbrücke
Foto: Werner Walczak, Community
Teufelsbrücke
Foto: Werner Walczak, Community
Hinweistafel Känzele
Foto: Werner Walczak, Community
Aussicht vom Känzele
Foto: Werner Walczak, Community
Bei den Grotten
Foto: Werner Walczak, Community
Gebrochen Gutenstein
Foto: Werner Walczak, Community
Aussicht von Gebrochen Gutenstein
Foto: Werner Walczak, Community
Am Zigeunerfelsen
Foto: Werner Walczak, Community
Gespaltener Felsen
Foto: Werner Walczak, Community

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,1 km
Dauer
4:20 h
Aufstieg
555 hm
Abstieg
555 hm
Rundtour aussichtsreich familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

: h
 km
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 Hm
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 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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